Unsauberkeit während Läufigkeit?
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keine Ahnung ob es wen interessiert, aber wir konnten die Kastration um 2 Wochen verschieben und die Läufigkeit erst durchlaufen lassen. Die Entzündung hat super auf das AB reagiert. Damit können wir noch 2 Wochen zusammenwachsen und müssen dann erst den großen Eingriff starten. Ich bin echt froh...

Dann würd ich gleich noch 9-10 Wochen länger warten, damit Ihr genau zwischen zwei Läufigkeiten seid. (Falls es wirklich unbedingt sein muss!)
Das sollte Dir eigentlich auch der Tierarzt erklären können. Der bekleckert sich bei Deiner Beratung auch nicht grad mit Ruhm im Sinne des Tieres!
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Hallo,
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Elsemoni
Danke für Deine Beiträge.Ich sehe für diese Kastration auch keine medizinische Indikation mehr.
Beitragvon lovingangel » 21.03.2013 20:32
ZitatDer Tierarzt hat es vorgeschlagen, aber er weiß das ich das sowieso vorgehabt hätte...
!!!!!!
Lovingangel, es ist nicht so, dass Hündinnen ständig Gebärmutterentzündungen bekommen.
Ich habe in 40 Jahren unzählige eigene und Tierschutzhunde gehabt.
In den ganzen Jahren hatte ich nur eine alte Hündin mit Gebärmutterentzündung, die aber einen großen Tumor in der Gebärmutter hatte, der für die Entzündung verantwortlich war.Ich habe es schon einmal geschrieben: Eine Entzündung bedeutet immer eine Schwachstelle im Körper. Wenn die Gebärmutter weg ist, manifestiert sich die Schwachstelle woanders im Körper. Ich würde statt einer Kastration lieber die Konstitution der Hündin stärken lassen.
Damit ersparst Du Dir viele Tierarztkosten im Laufe der Jahre.Durch eine Kastration nimmt man dem Hund einfach Lebensqualität.
Mein intakter Rüde findet kastrierte Hündinnen einfach nur scheisse.....
Im besten Fall werden sie von ihm komplett ignoriert, oft aber werden sie angeranzt, gemobbt, das Futter wird geklaut, wenn ich nicht aufpasse.Bei nicht kastrierten Hündinnen ist er aufmerksam, zuvorkommend, überlässt sein Futter der Hündin....ordnet sich unter.
Was ich damit deutlich machen will: Kastraten sind weder Fisch noch Fleisch. Sie haben eine deutlich schlechtere Stellung, wenn sie unter anderen intakten Hunden sind.
Ich finde es immer wieder traurig, zu sehen, wie anders die kastrierten Hunde sind, die ich als Pflegehunde aus Tierheimen bekomme. -
sie hatte bereits eine Entzündung, ich werde nicht warten ob die zweite der Tod für sie ist. Hätte sie das nicth gehabt, ok, dann hätten wir da nochmal drüber nachgedacht. Aber nicht so...
Auch im Katzenrudel sind potente Tiere über den anderen, wie wärs wenn einfach alle kastriert werden dann gibts das Problem jedenfalls nicht?
Außerdem, woher wissen wir nicht ob sie auch einen Tumor hat der zu der Entzündung führt? Oder gar eine Zyste?
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Zitat
Durch eine Kastration nimmt man dem Hund einfach Lebensqualität.
Sagt wer? Wahrscheinlich wieder mal deine wahninns Erfahrung, oder hat dir eine deiner Hündinnen davon erzählt?
ZitatMein intakter Rüde findet kastrierte Hündinnen einfach nur scheisse.....
Mann ist das eine Aussage, weil dein Rüde kastrierte Hündinnen einach nur scheisse findet, trifft das auf alle zu.
Der intakte Rüde meiner Freundin hat meine Jenny heiß und innig geliebt und die war kastriert - und jetzt, was sagt uns das???ZitatIm besten Fall werden sie von ihm komplett ignoriert, oft aber werden sie angeranzt, gemobbt, das Futter wird geklaut, wenn ich nicht aufpasse.
siehe oben, weil dein Rüde das so macht ist das allgemeingültig??
ZitatKastraten sind weder Fisch noch Fleisch.
Diese Aussage ist derart dämlich, da fällt sogar mir nix mehr dazu ein!!
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ich muss bubuka hier ausnahmsweise in teilen recht geben: eine kastration ist ein massiver eingriff in den hündischen hormonhaushalt und führt demzufolge häufig zu veränderungen in der persönlichkeit, teilweise auch zu sehr negativen veränderungen. allerdings gibt es eben auch medizinische indikationen, die eine kastration rechtfertigen bzw. notwendig machen. die pyometra zählt hier definitiv dazu.
gerade, wenn die hündin häufiger entzündungen in der gebärmutter hat, würde ich persönlich kastrieren.aber ich würde mir immer ganz genau überlegen eine hündin zu kastrieren. gerade wenn sie unsicher ist, kann ihr verhalten nach der kastra in eine angstaggression umschlagen, weil das testosteron im körper eben nicht mehr vom östrogen geblockt wird.
hinzu kommen folgeerkrankungen, wie z.b. eine schilddrüsenunterfunktion, inkontinenz usw.
ich habs irgendwie gerade nicht mehr im kopf: wie alt ist die maus noch mal?
wie würdest du sie charakterlich beschreiben?ich persönlich würde die gebärmutter angucken lassen (ultraschall, vielleicht eine gewebeprobe etc. pp.), um herauszufinden, ob irgendetwas durch die entzündung vernarbt bzw. entartet ist.
wenn alles gut aussieht, würde ich die nächste läufigkeit abwarten und das immunsystem der hündin stärken. eventuell kam die pyo einfach durch den umzugsstress bzw. den stress im alten heim. wer weiß, was da los war. beginnt bei der nächsten läufigkeit wieder eine pyometra, würde ich diese mit einem antibiotikum bekämpfen und dann zwischen den läufigkeiten kastrieren.
was ich keinesfalls tun würde: jetzt direkt kastrieren, sondern immer zwischen den läufigkeiten. das ist enorm wichtig für die persönlichkeit deines hundes. und wenn sie pyo besiegt ist, kannst du doch auch noch ein paar wochen mit der kastra warten :)
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Ich möchte die Ausführungen von Lucanouk noch ergänzen.
Die Bedeutung der Gebärmutter und Eierstöcke im weiblichen Körper wird in der Tiermedizin erst so langsam untersucht (Bielefelder Kastrationsstudie). Tierärzte haben daran kaum ein Interesse, da die gängige Kastration eine gute Einnahmequelle ist.
Auch im humanmedizinischen Bereich war eine Totaloperation bei Frauen eine Zeit lang eine Modeerscheinung. Hier ist man inzwischen vorsichtiger geworden. Es gibt mittlerweile einige Studien über die Auswirkungen einer Totaloperation (Entfernung der Gebärmutter und der Eierstöcke).
Eierstöcke:
ZitatDie in ihnen produzierten Hormone dienen als Grundlage zur Steuerung, Reglung und Kontrolle des Herzschlages und -kreislaufsystems, der Verdauung, des Nerven- und Immunsystems. Sie sorgen für den Schlaf- und Wachrhythmus, Fröhlichkeit und Traurigkeit. Auch der Erhalt, Ab- und Aufbau neuer Knochenzellen sind davon beeinflusst.
Folgen der Entfernung der Eierstöcke:
ZitatHerz-Kreislaufstörungen, Schwindel, frühes Altern, depressive Verstimmungen, Antriebslosigkeit und Schlafstörungen, Angstzustände, weinerlich, aggressiv, man fühlt sich wie gefangen im eigenen Körper, Haut- und Schleimhautprobleme, Haarausfall, Ödeme, Tinitus, Schilddrüsenfehlfunktionen, Hitzewallungen, Schweißausbrüche, Kopfschmerzen, Herpes, häufiger Harndrang, Harninkontinenz, Nasennebenhöhlenentzündungen, Scheidenentzündungen und andere dauerhafte Infekte, Immunschwäche, Übergewicht, Krämpfe in den Beinen und Armen, Schmerzen im Bereich des Magens, der Galle, Bauchspeicheldrüse, Leber und Darms, Brust- und/ oder Gebärmutterkrebs, Eisenmangelanämie u.a.
ZitatNach einer Gebärmutterentfernung, insbesondere nach der Entfernung der Eierstöcke fehlem dem Körper wichtige Hormone für den körpereigenen Knochenstoffwechsel. Das kann den Knochenabbau verstärken.
Wichtig ist die Neubildung von Knochenzellen. Das Progesteron (Gelbkörperhormon des Eierstocks), nicht zu verwechseln mit chemisch hergestellten Gestagenen oder Progestinen) ist das Hormon, welches die Knochenzellen (Osteoblasten) stimuliert neue Knochensubstanz aufzubauen.
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sie hatte bereits eine Entzündung, ich werde nicht warten ob die zweite der Tod für sie ist.
Außerdem, woher wissen wir nicht ob sie auch einen Tumor hat der zu der Entzündung führt? Oder gar eine Zyste?
Entzündungen der Gebärmutter sind eigentlich recht selten, wie ich schon geschrieben habe.
Hier würde ich eher an das Quecksilber in Impfstoffen, als mögliche Ursache denken.
Die häufigen Erkrankungen der Geschlechtsorgane bei Rüde und Hündin, sollten Anlass zum Nachdenken sein.Dass sich Quecksilber in den Geschlechtsorganen anreichert, kann man zum Beispiel in einem Handbuch der Gerichtsmedizin nachlesen.
http://books.google.de/books?id=pKcat…sorgane&f=false
oder auch hier:
ZitatIn den endokrinen Drüsen (endokrin heißt, daß die Sekretion nach innen geht) wie der Hypophyse, Schilddrüse, Bauchspeicheldrüse, Geschlechtsdrüsen werden Hormone produziert, die teilsweise ins Blut und teilweise in die Lymphflüssigkeit abgesondert werden. Die innere Sekretion dieser Hormone beeinflußt und kontrolliert fast alle Körperprozesse und wird ihrerseits von Nerven geregelt. In den endokrinen Drüsen, ganz besonders in Schilddrüse und Hypophyse, welche eine besonders große Speicherfähigkeit für Quecksilber haben, wird die Hormonproduktion durch Quecksilber empfindlich gestört, was zu Über- oder Unterproduktion einiger Hormone führt und den gesamten Hormonhaushalt durcheinander bringen kann. Die Folge können z.B. vermindertes Körperwachstum, Diabetes, Schilddrüsenvergrößerung oder herabgesetzte Fruchtbarkeit sein.
Die Anreicherung von Quecksilber in den Unterleibsorganen kann zur Verhärtung von den Geweben, zur Bildung von Zysten, Polypen u.ä. führen.
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ZitatAlles anzeigen
ich muss bubuka hier ausnahmsweise in teilen recht geben: eine kastration ist ein massiver eingriff in den hündischen hormonhaushalt und führt demzufolge häufig zu veränderungen in der persönlichkeit, teilweise auch zu sehr negativen veränderungen. allerdings gibt es eben auch medizinische indikationen, die eine kastration rechtfertigen bzw. notwendig machen. die pyometra zählt hier definitiv dazu.
gerade, wenn die hündin häufiger entzündungen in der gebärmutter hat, würde ich persönlich kastrieren.aber ich würde mir immer ganz genau überlegen eine hündin zu kastrieren. gerade wenn sie unsicher ist, kann ihr verhalten nach der kastra in eine angstaggression umschlagen, weil das testosteron im körper eben nicht mehr vom östrogen geblockt wird.
hinzu kommen folgeerkrankungen, wie z.b. eine schilddrüsenunterfunktion, inkontinenz usw.
ich habs irgendwie gerade nicht mehr im kopf: wie alt ist die maus noch mal?
wie würdest du sie charakterlich beschreiben?ich persönlich würde die gebärmutter angucken lassen (ultraschall, vielleicht eine gewebeprobe etc. pp.), um herauszufinden, ob irgendetwas durch die entzündung vernarbt bzw. entartet ist.
wenn alles gut aussieht, würde ich die nächste läufigkeit abwarten und das immunsystem der hündin stärken. eventuell kam die pyo einfach durch den umzugsstress bzw. den stress im alten heim. wer weiß, was da los war. beginnt bei der nächsten läufigkeit wieder eine pyometra, würde ich diese mit einem antibiotikum bekämpfen und dann zwischen den läufigkeiten kastrieren.
was ich keinesfalls tun würde: jetzt direkt kastrieren, sondern immer zwischen den läufigkeiten. das ist enorm wichtig für die persönlichkeit deines hundes. und wenn sie pyo besiegt ist, kannst du doch auch noch ein paar wochen mit der kastra warten :)

Genau meine Meinung in allen Punkten!
Wobei ich es echt gut finde, das Du, liebe Threadstellerin, Dich entschlossen hast, die Kastra hinauszuschieben, und nicht unmittelbar in bzw. direkt nach der Läufigkeit zu kastrieren!
Wie ich schon geschrieben habe, zwischen 2 Läufigkeiten ist dann schon das schonendste bzw. das am wenigsten eingreifende Geschehen.Vielleicht ist es jedoch trotzdem mal eine Überlegung wert, den Op-Termin ggf. erstmal zu streichen? Vielleicht ne 2. TA-meinung?
Ich geb es zu, ich bin kein Kastrafreund
, jedoch wenn wirklich (!) nötig, dann ja, keine Frage.Ich hab jedoch so ein wenig das Gefühl, als sei der Entschluss zur Kastra etwas.... wie soll ich sagen... nun ja, geschäftstüchtig vom TA vorgeschlagen worden (von wegen muss gleich sein, dann hatte es aber trotzdem einige Tage Zeit, nun sogar noch länger - hat für mich (!) nichts von einer wirklich notwendigen med. Indikation).
Sorry, aber ist mein Eindruck.Wie gesagt, vielleicht magst Du ja eine 2. Meinung einholen
.Auf jeden Fall wünsche ich Dir und Deiner Hündin alles Gute, egal wie Du Dich schlussendlich entscheidest!
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Zitat
Auch im humanmedizinischen Bereich war eine Totaloperation bei Frauen eine Zeit lang eine Modeerscheinung. Hier ist man inzwischen vorsichtiger geworden. Es gibt mittlerweile einige Studien über die Auswirkungen einer Totaloperation (Entfernung der Gebärmutter und der Eierstöcke).
Das kann man so pauschal nicht sagen zumal der Vergleich vollkommen hinkt, die Indikation zur Entfernung von Gebärmutter und/oder Eierstöcken ist meist onkologischer Natur!
Desweiteren ist eine Totaloperation NICHT die Bezeichnung für die Entfernung von Gebärmutter und Eierstöcke.
Der Begriff Totaloperation kann sich auf so ziemlich alles beziehen, z.B. die totale Entfernung der Gebärmutter.
(Dieser Begriff wird gern in Foren benutzt, ist jedoch in keinster Weise klar definiert!)Bitte nicht wieder damit anfangen, irgendwelche Behauptungen aufzustellen so als ob du das wirklich wüsstest.
Danke! -
ich krame das hier nochmal hoch..
Tinka ist heute während der Kastration gestorben.. sie hat die Narkose einfach nicht verarbeiten können.
Der Tierarzt hat eine Zyste an der Gebährmutter festgestellt, kastriert hätte sie sowieso werden müssen.Ich bin gerade einfach nur sprachlos und traurig, es ist der erste Hund der bei meinem Ta bei so einer OP
auf dem Tisch geblieben ist. - Vor einem Moment
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