Unser Schatz hat Parvovirose!
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maxicap -
14. März 2013 um 11:07
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Wende dich mal an die Userin secret39
Ihr Hund hat im Welpenalter auch das selbe gehabt und überlebt.
Alles Gute.
LG
- Vor einem Moment
- Neu
Hallo,
hast du hier Unser Schatz hat Parvovirose! schon mal geschaut ?*
Dort wird jeder fündig!-
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Hallo,
Cooper geht es ziemlich gut.

Gestern Abend wollte er, nachdem er ja so gut wie den ganzen Tag geschlafen hat, gern schon wieder spielen, hat sich tierisch gefreut als Herrchen nach Hause kam, also da war von Apathie nichts mehr zu merken. Er war ja dann nochmal beim Tierarzt, hat Wasser bekommen und eine Vitaminpaste, zuhause hab ich ihm Tee gegeben und Tropfen gegen Erbrechen.
Er hat sich auch gestern nicht mehr übergeben, und abends hat er nur ein Häufchen gemacht, welches zwar nicht schön, aber wenigstens nicht dünn war!
Nachts hat er super geschlafen, sogar von 24 Uhr bis heute morgen um 6 Uhr durch.
Und heute morgen ist er dann tatsächlich schon wieder hier rumgerannt, hat gespielt, getobt, gebellt, Unsinn gemacht, die Katzen und die Kinder geärgert. Er ist wie immer! Beim Tierarzt hat er dann nochmal Antikörper bekommen (da hat sie ihm auch die allerhöchste Dosis von verabreicht), sowie ein Schmerzmittel und diesmal nur eine Spritze mit Wasser.)
Er ist natürlich noch nicht über den Berg, aber so wie es aussieht, hat er ein riesen Glück gehabt, dass er früh genug behandelt wurde und auch sonst kräftig genug ist, die Antikörper haben direkt angeschlagen - also wir sind heilfroh, denn es geht ja nicht immer so gut aus!
Ich danke euch fürs Daumen drücken. Was die Ansteckung für die anderen Tiere angeht: meine Tiere sind geimpft und haben heute vorsorglich ebenfalls noch Antikörper bekommen. Selbst wenn der Hund in einer Tierklinik wäre, dann wären doch die Viren trotzdem schon in meinem Haus und im Garten.

Es ist ja schön, dass es unter euch welche gibt, die richtig Ahnung von Hundehaltung haben, oder welche, die mit Hunden arbeiten, viel mitgemacht haben und eine riesen Lebenserfahrung haben, aber dennoch könnt ihr nicht den einzig richtigen Weg bestimmen und alles andere als "es bringt nichts" und "so geht das nicht" abstempeln. Es gibt niemals nur eine richtige Behandlungsweise, es spielen da so viele Umstände mit rein, und ich finde es auch nicht gut, wenn Tierärzte direkt als unbrauchbar betitelt werden, nur, weil sie nicht die eigenen sind. Für meine Tierärztin leg ich meine Hand ins Feuer, und wenn sie sagt, der Hund bekommt Wasser unter die Haut, dann hat das für uns auch seine Richtigkeit. Und wie man sieht - zeigt mir einen Hund, der in diesem Alter mit einer Parvovirose so schnell wieder fit ist.
So, das andere Thema, was die Herkunft des Hundes angeht, hat mir die ganze Nacht keine Ruhe gelassen.
Jemand meinte hier "ein Hund ist kein Handy, es bedarf reiflicher Überlegung" usw. An sich richtig, wir wollten auch einen zweiten Hund haben, allerdings eigentlich einen Hund aus dem Tierschutz oder einen von privat, der eben ein besseres Zuhause braucht. Auf keinen Fall einen Welpen!
So, nun kam der kleine Kerl daher. Hätte ich ihn NICHT genommen, so wär er jetzt entweder tot oder würde früher oder später auch im Tierschutz landen. Würde ich ihn dann von dort übernehmen, wäre es ok? Es ist aber nicht ok, wenn ihn mir jemand bringt? In diesem Fall war es mein Ex, aber was ist, wenn eine Nachbarin kommt und sagt "Ich hab hier nen totkranken Hund, helft ihm bitte"? Soll ich sagen "Moment mal, der ist doch garantiert aus Polen - weg mit dem verseuchten Tier?"
Was ist wenn ich einen Hund in einem Karton hinter irgendeinem Gebüsch finde? Prüfe ich seine Herkunft oder helfe ich ihm?Ich verstehe jeden, der sagt, man soll den Hundehandel nicht unterstützen. Ich war auch schon ein paar mal auf dem Polenmarkt und ich würde um nichts in der Welt dort einen Hund kaufen. Aber ein Hund, der von dort oder woanders auf indirektem Wege bei mir landet, den kann ich doch nicht abweisen, wenn er Hilfe braucht? Selbst wenn ich keinen Hund hätte haben wollen, dann hätte ich ihn trotzdem genommen und, nachdem er gesund ist, weiter vermittelt, weil ich weiß, dass dies das beste für ihn gewesen wär.
Ich würde auch jedes Tier von der Straße mit nach Hause nehmen und gesund pflegen, wir haben schon oft Katzen aus schlechten Verhältnissen geholt und schließlich an neue Familien vermittelt, wir haben Vögel hier gehabt, Kaninchen, Fische, alles mögliche.
Wenn ich ein eingetragener Verein wäre, dann ist es wohl eine Heldentat, Hunde von der Straße zu holen, zu pflegen und zu vermitteln? Wenn ich eine Privatperson bin, dann ist es verwerflich und ich werde von einigen hier angegriffen, weil ich einem armen Hund ein Zuhause gebe, weil ich mit ihm eine tödliche Krankheit überstehe und er sich einfach nur seines Lebens über sein tolles Zuhause freut?Mir fehlt da irgendwo der Sinn - lasst ihr denn einen verletzten Hund vor eurem Gartentor sitzen, weil er aus dem Hundehandel kommen könnte? Würdet ihr ihn wegschicken?
Ich bin echt traurig darüber, dass ich mich überhaupt hier rechtfertigen muss.
Dem Hund geht es jedenfalls so gut, dass man ihm gar nichts anmerkt, er hat vorhin Nassfutter mit Haferschleim gegessen (Oh ja, Haferschleim! Mal sehen, wie jetzt darüber gewettert wird! War ein Tip von meiner Tierärztin, aber die ist wahrscheinlich eh zu nix zu gebrauchen, oder?) und ich musste ihm den Teller schon wegnehmen, damit er nicht zu viel frisst.
Sollte er nicht von allein trinken im Laufe des Tages, bekommt er heute Abend noch einmal Wasser gespritzt, morgen früh gibt es die letzte Dosis von den Antikörpern.Und eins möchte ich noch loswerden: auch, wenn einige meinen, die Weisheit mit Löffeln gefressen zu haben, dann bitte ich doch darum, wenn sie mir ihre Weisheit schon nahe bringen wollen, das doch im vernünftigen Ton zu tun, ich bin weder ein Kind noch ein Idiot.
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AMEN
Ärgere dich nicht....gestern war wahrscheinlich ein schlechter Tag. Mir wurde auch geraten die Klappe zu halten und unterstellt ich wäre gemein. Hatte mich schon gefragt ob ich mich umständlich oder falsch ausdrücke, denn gemeint war es ganz anders und mit dem Humor haben es manche einfach net.
Ich bin froh, dass es dem Kleinen wieder besser geht. -
Vielen Dank

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Freut mich sehr, dass es dem Kleinen besser geht

Ich denke, die Tipps in Richtung Tierklink und Infusion waren nicht böse gemeint, sondern als Hilfe gedacht. Gerade wenn man beruflich selbst mit so etwas zu tun hat, hat man ja Erfahrungswerte, die ein medizinisch nicht ganz so versierter Hundehalter evtl. nicht hat... und letztlich wollen doch alle, dass der Kleine die allerbesten Chancen bekommt, wieder gesund zu werden

Das Theater um die Herkunft des Hundes verstehe ich auch nicht so recht. Ich wäre wohl selbst auch wenig begeistert, wenn meinen Kindern ungefragt ein Hund geschenkt wird und ich vor vollendete Tatsachen gestellt werde (ganz unabhängig davon, wo der Hund nun herkommt). Aber letztlich gilt es dann zu überlegen, wie man mit der Situation am besten verfährt - und zwar sowohl im Sinne des Hundes als auch im eigenen Interesse. Das habt ihr offensichtlich getan und euch entschieden den Hund mit allen Konsequenzen aufzunehmen... ich persönlich finde das toll und denke, für das Welpchen ist das mit Sicherheit der Optimalfall
Die "zweifelhafte Herkunft" hat ja nix mit dir zu tun.Wünsche dem Kleinen weiterhin gute Besserung!
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Ich bin sehr froh, dass du dich mit guten Nachrichten wieder meldest. Die Daumen werden für den kleinen aber natürlich noch weiter gedrückt.
Ich hätte nicht anders gehandelt als du mit dem Hund - tue es auch ständig - und kann dir nur empfehlen, an einigen Usern bzw. Posts einfach vorbeizulesen. Es tummeln sich eine Menge User mit - gelinde gesagt - merkwürdigen Ansichten hier im Forum und es lohnt nicht, sich darüber aufzuregen.
Alles Gute weiterhin dem Kleinen
LG Birgit
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Ich glaube nicht, dass die Hinweise auf die Herkunft des Hundes so gemeint waren, dass du ihn hättest draußen sitzen lassen sollen.
Der Ärger war wohl eher gegen deinen Ex gerichtet, der sich - vor allem im Lichte dessen, dass er selbst Hundehalter ist - äußerst verantwortungslos verhalten hat, und zwar sowohl durch das reine, ungefragte Schenken als auch durch Förderung eines mafiösen Vorgehens, das tausenden Hunden immens schadet... sehr viele User hier sind im Tierschutz tätig, aber gerade deshalb wird man halt immer wieder wütend und traurig, wenn man hört, dass sich wieder jemand so ein Tier angeschafft hat, trotz aller verfügbaren Warnungen.
Und dennoch - du hast ja nach Erfahrungen gefragt, und die Erfahrung der meisten ist nunmal, dass die Überlebensrate bei Hunden höher ist, die rund um die Uhr professionell betreut werden. Das ist doch nichts gegen dich, einige User hier machen sich tatsächlich Sorgen, auch um einen fremden Hund, und wollen warnen. Kann ich nichts Schlimmes dran finden.
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@maxicap
Ein super Beitrag, Du sprichst mir aus der Seele. Auch wir haben fleißig die Daumen und Pfoten gedrückt und sind so froh, dass es dem Krümel wieder besser geht.
Ich bin übrigens selbst Besitzerin eines Hundes "zweifelhafter Herkunft". Ich habe sie mehr oder weniger auf den Arm gedrückt bekommen ... und war von da an Hundebesitzerin. Ohne Plan und ohne Ahnung. Wenn ich damals gewusst hätte, was ich heute weiß, wäre das so nicht passiert.Und weil die meisten hier alle so fleißig mitgefiebert haben, erwarten wir natürlich auch umgehende Belohnung:
FOTOS!Gruß
Lilibeth
PS: Nur um mal zu zeigen, WAS ich da hätte zurückgeben müssen: -
Schön, das es dem kleinen wieder besser geht.
Die negativen Äußerungen wg der Herkunft gingen an deinen Ex, nicht an Dich.
Zur TK hab ich geraten, weils dort im Ernstfall die schnellste Möglichkeit gibt, zu handeln bei einer Verschlechterung.
Wir wollten Dir nur helfen, mehr nicht.
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ZitatAlles anzeigen
Hallo,
Cooper geht es ziemlich gut.

Gestern Abend wollte er, nachdem er ja so gut wie den ganzen Tag geschlafen hat, gern schon wieder spielen, hat sich tierisch gefreut als Herrchen nach Hause kam, also da war von Apathie nichts mehr zu merken. Er war ja dann nochmal beim Tierarzt, hat Wasser bekommen und eine Vitaminpaste, zuhause hab ich ihm Tee gegeben und Tropfen gegen Erbrechen.
Er hat sich auch gestern nicht mehr übergeben, und abends hat er nur ein Häufchen gemacht, welches zwar nicht schön, aber wenigstens nicht dünn war!
Nachts hat er super geschlafen, sogar von 24 Uhr bis heute morgen um 6 Uhr durch.
Und heute morgen ist er dann tatsächlich schon wieder hier rumgerannt, hat gespielt, getobt, gebellt, Unsinn gemacht, die Katzen und die Kinder geärgert. Er ist wie immer! Beim Tierarzt hat er dann nochmal Antikörper bekommen (da hat sie ihm auch die allerhöchste Dosis von verabreicht), sowie ein Schmerzmittel und diesmal nur eine Spritze mit Wasser.)
Er ist natürlich noch nicht über den Berg, aber so wie es aussieht, hat er ein riesen Glück gehabt, dass er früh genug behandelt wurde und auch sonst kräftig genug ist, die Antikörper haben direkt angeschlagen - also wir sind heilfroh, denn es geht ja nicht immer so gut aus!
Ich danke euch fürs Daumen drücken. Was die Ansteckung für die anderen Tiere angeht: meine Tiere sind geimpft und haben heute vorsorglich ebenfalls noch Antikörper bekommen. Selbst wenn der Hund in einer Tierklinik wäre, dann wären doch die Viren trotzdem schon in meinem Haus und im Garten.

Es ist ja schön, dass es unter euch welche gibt, die richtig Ahnung von Hundehaltung haben, oder welche, die mit Hunden arbeiten, viel mitgemacht haben und eine riesen Lebenserfahrung haben, aber dennoch könnt ihr nicht den einzig richtigen Weg bestimmen und alles andere als "es bringt nichts" und "so geht das nicht" abstempeln. Es gibt niemals nur eine richtige Behandlungsweise, es spielen da so viele Umstände mit rein, und ich finde es auch nicht gut, wenn Tierärzte direkt als unbrauchbar betitelt werden, nur, weil sie nicht die eigenen sind. Für meine Tierärztin leg ich meine Hand ins Feuer, und wenn sie sagt, der Hund bekommt Wasser unter die Haut, dann hat das für uns auch seine Richtigkeit. Und wie man sieht - zeigt mir einen Hund, der in diesem Alter mit einer Parvovirose so schnell wieder fit ist.
So, das andere Thema, was die Herkunft des Hundes angeht, hat mir die ganze Nacht keine Ruhe gelassen.
Jemand meinte hier "ein Hund ist kein Handy, es bedarf reiflicher Überlegung" usw. An sich richtig, wir wollten auch einen zweiten Hund haben, allerdings eigentlich einen Hund aus dem Tierschutz oder einen von privat, der eben ein besseres Zuhause braucht. Auf keinen Fall einen Welpen!
So, nun kam der kleine Kerl daher. Hätte ich ihn NICHT genommen, so wär er jetzt entweder tot oder würde früher oder später auch im Tierschutz landen. Würde ich ihn dann von dort übernehmen, wäre es ok? Es ist aber nicht ok, wenn ihn mir jemand bringt? In diesem Fall war es mein Ex, aber was ist, wenn eine Nachbarin kommt und sagt "Ich hab hier nen totkranken Hund, helft ihm bitte"? Soll ich sagen "Moment mal, der ist doch garantiert aus Polen - weg mit dem verseuchten Tier?"
Was ist wenn ich einen Hund in einem Karton hinter irgendeinem Gebüsch finde? Prüfe ich seine Herkunft oder helfe ich ihm?Ich verstehe jeden, der sagt, man soll den Hundehandel nicht unterstützen. Ich war auch schon ein paar mal auf dem Polenmarkt und ich würde um nichts in der Welt dort einen Hund kaufen. Aber ein Hund, der von dort oder woanders auf indirektem Wege bei mir landet, den kann ich doch nicht abweisen, wenn er Hilfe braucht? Selbst wenn ich keinen Hund hätte haben wollen, dann hätte ich ihn trotzdem genommen und, nachdem er gesund ist, weiter vermittelt, weil ich weiß, dass dies das beste für ihn gewesen wär.
Ich würde auch jedes Tier von der Straße mit nach Hause nehmen und gesund pflegen, wir haben schon oft Katzen aus schlechten Verhältnissen geholt und schließlich an neue Familien vermittelt, wir haben Vögel hier gehabt, Kaninchen, Fische, alles mögliche.
Wenn ich ein eingetragener Verein wäre, dann ist es wohl eine Heldentat, Hunde von der Straße zu holen, zu pflegen und zu vermitteln? Wenn ich eine Privatperson bin, dann ist es verwerflich und ich werde von einigen hier angegriffen, weil ich einem armen Hund ein Zuhause gebe, weil ich mit ihm eine tödliche Krankheit überstehe und er sich einfach nur seines Lebens über sein tolles Zuhause freut?Mir fehlt da irgendwo der Sinn - lasst ihr denn einen verletzten Hund vor eurem Gartentor sitzen, weil er aus dem Hundehandel kommen könnte? Würdet ihr ihn wegschicken?
Ich bin echt traurig darüber, dass ich mich überhaupt hier rechtfertigen muss.
Dem Hund geht es jedenfalls so gut, dass man ihm gar nichts anmerkt, er hat vorhin Nassfutter mit Haferschleim gegessen (Oh ja, Haferschleim! Mal sehen, wie jetzt darüber gewettert wird! War ein Tip von meiner Tierärztin, aber die ist wahrscheinlich eh zu nix zu gebrauchen, oder?) und ich musste ihm den Teller schon wegnehmen, damit er nicht zu viel frisst.
Sollte er nicht von allein trinken im Laufe des Tages, bekommt er heute Abend noch einmal Wasser gespritzt, morgen früh gibt es die letzte Dosis von den Antikörpern.Und eins möchte ich noch loswerden: auch, wenn einige meinen, die Weisheit mit Löffeln gefressen zu haben, dann bitte ich doch darum, wenn sie mir ihre Weisheit schon nahe bringen wollen, das doch im vernünftigen Ton zu tun, ich bin weder ein Kind noch ein Idiot.
Super Text! ich bin ganz deiner Meinung! Weiterhin alles Gute für den Knirps und bitte FOTOS

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