Miteinander reden :-)
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Hallo,
ich interessiere mich mal dafür, wie Eure Hunde mit Euch "reden"?
Wie äußern sie ihre Wünsche?
Welche Wünsche sind das?
Wie "drängend" werden sie?
Akzeptieren sie, dass ihr nicht reagiert?
Wie fühlt ihr Euch dabei?Mein Hund kommuniziert viel: er plappert, er pfötelt, er zeigt an, er sucht aktiv Blickkontakt (als würde er hoffen, ich könnte Gedanken lesen), er nimmt Gegenstände und hält sie einem hin usw.
Seine Wünsche: Spielen, Kuscheln, Schutz, Leckerlie, Rausgehen - ungefähr in der Reihenfolge.
Ich kenne Hunde, die sowas nicht machen, sondern nur da sind... und reagieren, aber nicht fordern. Für die Halter ist mein Hund "lustig gestört".
Wie ist es bei Euch?
Bin gespannt - aber nicht böse sein, ich muss gleich los und kann erst später lesen und reagieren ;-)
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Hi,
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Narthan hat verschiedene Taktiken seinen Bedürfnissen Ausdruck zu verleihen.
Wenn er pieseln muss wartet er einen Moment ab, wo wir in Bewegung sind, stupst mit der Nase ans Bein, damit wir hinsehen und geht 2 Schritte, kontrolliert, ob wir noch hinsehen, geht weiter, kontrolliert, und kommt so irgendwann an der Wohnungstür an, stupst an den Schlüsselbund im Schloss und wartet wedelnd. Wenn wir endlich bei ihm sind setzt er sich neben die Tür und schaut uns intensiv an, bis wir endlich die Tür öffnen.
Wenn er kuscheln will während wir fernsehen oder lesen (er darf nur aufs Sofa, wenn die Wolldecke ausgebreitet ist) setzt er sich demonstrativ ins Blickfeld, bzw. stupst das Buch an. Dann wartet er erhobenen Hauptes, tippelt nervös mit den Vorderpfoten und rutscht mit dem Hintern auf dem Parkett immer weiter nach hinten. Dann kommt er wieder zwei Schritte näher, schiebt seine Nase unter die Hand, bis wir ihn ansehen, und das Spiel geht von vorne los. Wenn wir dann die Decke ausbreiten beobachtet er jede Handbewegung, wird nervös, und wartet sehnsüchtig auf die Einladung in Form eines Klopfens aufs Sofa, oder "hopp".
Sollten wir ihn mal ignorieren, wird solang mit der Nase genervt, bis wir endlich irgendwas tun, oder ihm ein deutliches "Schluss" an den Kopf werfen.
Gelegentlich zeigt er uns auch, dass er spazierengehen will, in dem er ans Halsband am Haken stupst, bis die Marken klimpern.
Manchmal bekommt er den Auftrag einen von uns zu holen. Dann kommt er angerannt (ja er kennt unsere Namen!!) schubst und drängt, bis man ihm folgt. Manchmal wird auch sanft die Hand zwischen die Zähne genommen und gezogen.
Abbruchkommando akzeptiert er aber anstandslos, auch wenn er sich dann meist "beleidigt" stöhnend auf seine Decke fallen lässt.
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Wenn Lilly einfach nur "Aufmerksamkeit" will starrt sie mich an...ignoriere ich das gibt sie nach 10 Minuten auf.
Wenn Bob gestreichelt werden will stupst er mit seiner Schnauze schon ganz gerne meine Hand an, pfötelt oder setzt sich einfach nur vor mich hin und schaut mich an.
Muss er pinkeln setzt er sich auch vor mich hin und schaut.
Morgens gähnt er fast ununterbrochen und quietscht dabei während er am wedeln ist und dabei immer am körbchen "klopft" dabei kann man auch nicht mehr schlafen....Möchte Lilly raus steht sie auf und streckt sich. Reagiere ich nicht streckt sie sich noch einmal... das kann sie dann auch 3 oder 4 mal hintereinanderen damit ich auh bloooß mitbekomme dass Madame bereit wäre.
Lilly setzt sich auch gerne mal direkt vors Auto in der Hoffnung dass wir mit dem Auto los fahren

Wenn mein Mann und ich spazieren gehen wollen (sie weiß ganz genau wann wir beiden gehen oder nur einer von uns, keine ahnung wie sie das merkt...) schaut sie immer wo ich bleibe und wenn sie drei mal die Treppe hoch und runter rennt...
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Zitat
Wie äußern sie ihre Wünsche?
Welche Wünsche sind das?
Wie "drängend" werden sie?
Akzeptieren sie, dass ihr nicht reagiert?
Wie fühlt ihr Euch dabei?Rosie kommuniziert eindeutiger mit mir als Poco.
Rosie zeigt ganz deutlich wenn sie Hunger hat (nicht wenn sie ein Leckerlie will, sondern wenn sie richtig Hunger hat). Dann schaut sie zwischen Küchentür und mir hin und her. Meistens gebe ich nach. :)
Rosie zeigt wenn sie raus muss/möchte, indem sie an die Haustür läuft und die Klinke anschaut. Poco hingegen setzt sich neben mich, legt mir den Kopf aufs Knie. Hat lange gedauert bis ich das mal geschnackelt habe.
Wenn sie ins Bett möchten, dann machen sie es beide gleich und auch gleichzeitig: Nase unter die Decke schieben. Manchmal dürfen sie, meistens aber nicht.
Rosie fordert Aufmerksamkeit ein, indem sie sich zum absoluten Vollhorst macht. Mit komischen Verrenkungen und Bewegungen. Sie muss gelernt haben, dass es ihr war bringt sich wie ein Clown zu benehmen (das konnte sie schon vorher).
Poco fordert Aufmerksamkeit ein, indem er sich zu mir setzt und sich anlehnt, manchmal den Kopf aufs Knie legt (weswegen es schwierig ist zu unterscheiden, ob er nun muss, oder nur etwas betüddelt werden möchte).
Dann gibt es noch etwas, das beide Hunde machen. Ähnlich, unabhängig von einander, dessen Bedeutung ich mir bis heute nicht im Klaren bin. Vielleicht kann es einer von euch deuten. Sie machen es draußen, beim Gassigang an der Leine. Poco dreht sich zu mir und drückt seine Nase während wir gehen kurz gegen das Bein. Rosie dreht sich zu mir um (sie geht meist einen Schritt vor mir) und stubst mich ähnlich an. Sie erwarten aber kein Leckerlie, weil sie immer sofort normal weiter gehen und nicht den "Gibst du mir was?" Blick aufsetzen. Meist passieren die Gesten gegen Ende des Gassigangs. Poco schaut mich dabei nie an, während Rosie oft Richtung Gesicht zu mir schaut.
Kennt ihr das auch? Und was meint ihr, wollen sie damit ausdrücken?
Wenn sie was einforden können sie schon sehr drängend werden. Aber je mehr gedrängt wird, umso weniger haben sie was davon. :)
Es wird akzeptiert und ich fühle mich dabei nicht anders als vorher auch.

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Zitat
Wenn Lilly einfach nur "Aufmerksamkeit" will starrt sie mich an...ignoriere ich das gibt sie nach 10 Minuten auf.
Hier bei uns auch. Aber nicht ohne am Schluss nochmal theatralisch aufzustöhnen und sich laut seufzend auf sein Kissen fallen zu lassen

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Na, da müsste unsere aber auch etwas seltsam sein.

Dakota versucht es auch mit ganz unterschiedlichen Taktiken.
Will sie spielen und hat ein Spielzeug zur Verfügung (was nicht generell der Fall ist, aber sie zweckentfremdet auch Kauknochen), dann kann sie damit sehr penetrant vor einem herum spielen (volles Programm: Hochwerfen, Fangen, Schütteln, Herumstolzieren, Wegwerfen und Jagen) oder sie versucht das Spielzeug einem von uns in die Hand, wenn das nicht klappt auf den Schoß zu legen. Dabei knurrt sie manchmal spielerisch-provokativ und ganz selten entkommt ihr auch mal ein Bellen. Beenden kann man dies auch nur mit einem Abbruch, denn da ist sie sehr ausdauernd.
Ist kein Spielzeug da, dann versucht sie es mit der altbewährten Technik des Loch-in-den-Rücken-Starrens. Das probiert sie natürlich auch für Futter, allerdings in Verbindung mit einem vorbildlichen Schulmädchen-Sitz und ohne das latente Jammern, was sie fürs Ich-will-jetzt-aber-Spielen! auspackt.
Möchte sie nicht alleine sein (gewöhnlich, weil sie müde und schmusig ist), dann lehnt sie sich an einen. Im Stehen, im Liegen, im Sitzen, vollkommmen egal. Sie rutscht oder tritt an einen von uns heran und lehnt sich langsam aber sicher mit ihrem ganzen Gewicht an uns, bis sie umzufallen droht (und es auch tut), wenn man zur Seite geht. Manchmal versucht sie dann auch gleich bei uns auf den Schoß zu klettern (...). Abzubrechen ist dies, indem wir sie vehement wegschieben oder auf ihren Platz schicken.
Möchte sie schmusen, dann stuppst sie, legt den Kopf auf die Sofakante, leckt die Hände oder beobachtet sehr intensiv - in letzterem Falle, wenn wir ihre (eigentlich meine ... aber wer wird so kleinlich sein) Sofadecke ausbreiten. Das hört sie auch im Tiefschlaf, da reicht ein ganz leises: "Hey Dakota" und schwupp, sie wartet, dass sie hochgerufen wird. Dann fordert sie Körperkontakt ganz passiv ein, indem sie sich ganz, ganz nah zusammenrollt und sich dicht ankuschelt, auch wenn man sie einmal bewegt.
Den Spaziergang fordert sie allerdings von alleine gar nicht ein.
Dafür würde sie uns draußen gerne zu Aktionen "zwingen", indem sie uns ihre ungeteilte Aufmerksamkeit schenkt - immerhin könnte ja Futter dafür rausspringen oder ein Spiel mit einem Ball/Ast/Seil/Was-auch-immer-Hauptsache-wir-fassen-es-an.
Tja und wenn sie uns blöd findet, weil wir weder geschmust, noch im Haus gespielt, noch die Wurst haben fallen lassen - dann rollt sie sich mit dem Rücken zum Zimmer im Körbchen ein. Demonstrative Ablehnung!

Also im Grunde ist sie eigentlich sogar ziemlich aktiv, wenn ich es recht überdenke, auch wenn sie vielfach nicht damit durchkommt. Und auch ziemlich gesprächig - Junksen, Jammern, Nölen, Schmoll-Seufzen, Müde-Prusten, Aufgeregt-Jammer-Bellen, Spiel-Knurren ... da hat sie eine ganze Palette von unterschiedlichen Lautäußerungen, um sich verständlich zu machen, ohne wirklich laut oder vehement zu werden. Ich glaub, ich kann mir gar nicht vorstellen wie ein ganz und gar passiver Hund so ist.
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Bei Momo<glaub ich manchmal, der hat ne Uhr verschluckt. Wenn es Futterzeit ist, dann wird er regelrecht penetrant. Er hüpft vor mir hin und her, rennt in die Küche, kommt zurück, stupst, fiepst, hüpft, rennt und so immer weiter. Wenn ich das ignoriere, fängt er an zu jammern und nach ner Weile legt er sich beleidigt auf sein Kissen. Sobald ich auch nur ein Bein oder eine hand bewege, springt er auf und das Spiel beginnt von vorn.
Wenn er kuscheln will, drängelt er seinen Kopf in meine Hand, wenn das nicht hilft, pfötelt er noch dazu. Ick guck ihn dann an, sag nichts, er guckt zurück, fällt um auf den Rücken, Beine lang und stöhnt. So liegt er dann und wartet, wenn nicht passiert, was er erwartet, steht er auf und drängelt wieder.
Am schönsten ist der Blick, wenn ich mich zum Weggehen fertig mache und er will mit, ist sich aber nicht sicher, ob er darf weil ich noch nichts gesagt habe.
Dann sitzt er vor mir und der Blick... umwerfend.
Sowas flehendes gibts nicht, ich hab schon öfter versucht, diesen Blick zu fotografieren, aber das hat nie geklappt.
Er guckt dann als wollte er sagen: Das kannste doch nicht machen, das kannste mir doch nicht antun, mich hierzulassen. Ich werde steeeerben...das willste doch nicht wiiiirklich....
Wenn ich dann den Satz sage, auf den er wartet: Willst du mit??
Dann gehts los, der ist nicht mehr zu halten. Hüft wie ein Flummi, rutscht auf dem Hintern immer um mich rum, damit ich das halsband anlege und sein Tuch umbinde und dann stürmt er die Treppe runter. Wenn ich nicht gleich mitgehe, kommt er zurück und guckt wo ich denn bleibe.
Dieser Hund macht mich manchmal echt kirre.
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Schöne Idee
ZitatHallo,
ich interessiere mich mal dafür, wie Eure Hunde mit Euch "reden"?
Wie äußern sie ihre Wünsche?
Welche Wünsche sind das?
Wie "drängend" werden sie?
Akzeptieren sie, dass ihr nicht reagiert?
Wie fühlt ihr Euch dabei?Wenn unser Nervzwerg etwas möchte, stellt er sich mitten in den Raum, so das man ihn gut sieht, lässt den Kopf hängen, zieht die Maulwinkel nach unten und schaut drein, wie ein schmollendes Kind. In der regel gehts dann um Futter. Meistens fiept er dann auch und es wirkt auf uns, als wolle er nicht, dass wir sein Anliegen vergessen. Reagiert man nicht darauf, legt er sich seufzend hin und dreht einem den Rücken zu. Allgemein ist er dann "grummlig" und stöhnt, als wäre das Leben schwer.
Manchmal bettelt er auch aktiv um etwas, meistens dann, wenn wir etwas essen wollen. Dann setz er sich vor einem hin und schaut einen mit diesem BESTIMMTEN Blick an, wobei er den Happen, der im Mund verschwindet, hypnotisiert (als wenn das zum Erfolg führen würde
). Längere Spuckefäden, die von seinem Maul tropfen, kriegt man dann gratis zu sehen.Geht er leer aus, dann legt er sich wieder hin.
Abends, wenn es Zeit ist, das Bett aufzusuchen, steht der Nervzwerg pünktlich von seinem Platz auf und stellt sich aufmerksam vor das Bett.
Er schaut genau, ob ich vorhabe, mich hinzulegen und legt dann seinen Kopf auf das Bett drauf, schaut mich mit seinem liebsten Augenaufschlag an und wedelt leicht mit der Rute.
Manchmal bin ich noch nicht soweit und sage ihm dann, dass er "noch warten" soll. Nervzwerg steht also schmollend vorm Bett (mit der gleichen Körperhaltung, wie ich oben beschrieben habe) und fiept vor sich hin. Dann sieht mein Hund wie geprügelt aus. Sobald ich im Bett liege, kommt der Kleine noch mal heran und fragt nach. Mir bleibt nichts anderes übrig, als ihn einzuladen, ein "nein" würde er eh nicht dauerhaft akzeptieren und spätestens dann, wenn ich schlafe, ins Bett schleichen. Man merkt, der Hund hat mich gut erzogen^^Wenn mein Hund gerne raus möchte, fängt er neuerdings an, zu heulen. Er liegt entspannt auf der Seite und heult wie ein Wolf.
Drängen tut er hierbei nicht (sein Anliegen nehme ich nicht zur Kenntnis), wenn er mal sehr dringend raus muß, ist das etwas anderes, dann rennt er unruig hin und er und jibbelt, hat einen ganz glasigen Blick und gestressten Gesichtsausdruck.
Dann habe ich maximal 5 Minuten Zeit, um mich anzuziehen und den Hund raus zu bringen.Draußen spricht er viel über Blickkontakt und zeigt mir manchmal Dinge, die für ihn interessant sind. Beispielsweise sorgt er auf Spaziergängen für unser leibliches Wohl, indem er uns zu toten Tieren führt. Ich weiß mittlerweile, wie es aussieht, wenn er etwas "leckeres" gefunden hat oder demnächst Wild kreuzt.
Seine Körpersprache ist dann wie ein offenes Buch.
Und darüber spricht er am meisten mit uns.Wenn ihm etwas wichtig ist und er auf etwas aufmerksam machen möchte, stupst er uns an. Dann steht er manchmal vor einem Problem, was ich für ihn lösen soll. Vor kurzem stand plötzlich ein riesiger Stuhl mitten im Gelände, der dort nicht hingehörte und bei dem ich mich selbst fragte, wieso der plötzlich da stand. Sowas fällt dem Nervzwerg leider sofort auf. Also wird gestupst, in die Richtung geguckt: "schau mal da, was ist das" und wenn ich nicht hingehe und das Ganze untersuche, ist er nicht zu frieden und startet eine Scheinattake auf das merkwürdige Gebilde. So gehe ich vor und er folgt mir mit Abstand, nachdem ich das Teil untersucht habe, ist es für ihn kein Problem mehr, es mir nach zu machen. Klar ich könnte mit ihm daran vorbeigehen, oder über Abbruch agieren andererseits sage ich mir, er fragt mich und will eine Antwort haben, in dem Fall gebe ich sie ihm, indem ich mich um sein Anliegen kümmere.
Außerdem kommt es vor, dass er mich aktiv zu etwas aufforden möchte. Wenns ums "Unsinn anstellen geht" sind wir mit Herz dabei. Dabei setzt er dann sein Spielgesicht auf und grinst mich breit an. Meistens schnappt er sich den nächstbesten Stock und springt vor mir her um meine müden Geister in Wallung zu bringen.
Genauso gibt er mir die Rückmeldung, wenn ihm etwas nicht gefällt oder er mit einer Situation überfordert ist, dann kann es passieren, dass er mir ins Gesicht springt und mir einen Stüber verpasst.
Dann verlasse ich mit ihm die Situation, die unangenehm für ihn ist.Er ist ein Weltmeister im starren- den starren Blick setzt er gerne ein, damit wir zu ihm zurückkommen. (in der Regel ist dann etwas wichtiges, meistens kommen einige Minuten später Außenreize ins Bild, die wir Menschen noch nicht wahrgenommen haben).
Im Grunde ist er eine extreme Quasselstrippe, zum Glück kommt es selten vor, dass er sich komplett "ausklinkt", wobei keine Kommunikation stattfindet. Das passiert manchmal, wenn alle Mädels gleichzeitig läufig werden. Da lebt der Bub in seiner Welt und wirkt ein wenig orientierungslos.
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Ich glaube, das liegt auch am Charakter des Hundes, wie kommunikativ er ist gegenüber (seinem) Menschen. Aber über unsere Aufmerksamkeit lohnt es sich für sie auch - insofern glaube ich, zieht man sich auch einiges heran.
Wenn Joy Hunger schiebt, fängt sie - wie ein Tier
- an, die Wohnung nach Krümeln abzusuchen. Dann entwickelt sie eine bestimmte Unruhe - wobei sie die aber nicht auf mich richtet, sondern sie sucht dann nach Fressen. Aber in erträglichem Masse, vergeht sich zB nie am Brot, obwohl sie dran käme.Wenn sie nach längerem Schlaf raus will, räkelt sie sich und stellt sich dann auffordernd neben mich. Dann zeigt sie plötzlich ganz viel Schwung und Spannung und Fröhlichkeit, so als Sprechblase vorstellbar: "Hey, lass uns draußen rocken".
Sie schaut sich beim Spazierengehen, wenn sie vorausläuft, regelmäßig nach mir um.
Wenn ihr ein entgegenkommender Hund nicht geheuer ist, bleibt sie stehen und schaut mich an, nach dem Motto: "Was sagst du, ist der blöd? Übernimmst du den im Zweifelsfall?" (Fehlen dann aufmunternde Worte von mir, läuft sie meist einen Bogen.)
- Ich könnte, wie wohl alle Hundeliebhaber, noch viele "Gesprächssequenzen" erzählen. Zumal mit jedem Jahr, das Joy bei mir ist, die Kommunikation immer feinsinniger und intensiver wird (was ich ganz toll finde).
Aber am kuriosten sind ihre Begrüßungen: Sie freut sich, Freunde zu treffen - aber dann läuft sie immer zu mir und meldet mir den Freund. Sie rafft das mit dem Begrüßen einfach nicht so richtig
Läuft dann immer zwischen mit und dem Bekannten hin und her und freut sich dann vor mir - statt gegenüber dem anderen.Und wenn wir jemanden besuchen gehen, freut sie sich schon im Treppenhaus. Und rennt dann aber an der Person in der Haustür vorbei
Ich sage immer schon: "Geh mal gucken, ob Thomas da ist" - während er in der Tür steht, weil es so lustig ist.Die Namen unserer engsten Freunde/Freundinnen kennt sie übrigens auch. Wenn man fragt " Wo ist... " schaut sie die richtige Person an oder geht auch hin *stolz bin. Das war/ist ziemliche Arbeit, weil man immer wieder den Namen der Person sagen muss, damit sie den drauf kriegt (denn sooo oft sagt man den Namen seiner Freunde gar nicht, im direkten Kontakt! Hundenamen, die gerufen werden, gehen zB viel schneller)
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Zitat
Dann gibt es noch etwas, das beide Hunde machen. Ähnlich, unabhängig von einander, dessen Bedeutung ich mir bis heute nicht im Klaren bin. Vielleicht kann es einer von euch deuten. Sie machen es draußen, beim Gassigang an der Leine. Poco dreht sich zu mir und drückt seine Nase während wir gehen kurz gegen das Bein. Rosie dreht sich zu mir um (sie geht meist einen Schritt vor mir) und stubst mich ähnlich an. Sie erwarten aber kein Leckerlie, weil sie immer sofort normal weiter gehen und nicht den "Gibst du mir was?" Blick aufsetzen. Meist passieren die Gesten gegen Ende des Gassigangs. Poco schaut mich dabei nie an, während Rosie oft Richtung Gesicht zu mir schaut.Kennt ihr das auch? Und was meint ihr, wollen sie damit ausdrücken?
Das kommt mir bekannt vor, Narthan macht das immer, wenn er der Meinung ist, dass er gerade super gut reagiert hat. z.B. wenn er von selber merkt, dass er zu weit vorn läuft und zurück springt, oder in der Ferne irgendwas entdeckt und nicht weiter drauf eingeht (Hühner auf der anderen Straßenseite, Hund aufm Feldweg parallel zu unserem,...)
Ob das nun wirklich seine Intention ist weiß ich nicht, aber in diesen Situationen fällt es mir eben auf. - Vor einem Moment
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