Kastration und Milchzahn - bitte um eure Meinungen
-
-
Hallo Leute,
ich brauche malwieder etwas Rat von euch, bin etwas unsicher und mache mir Sorgen.
Das unser kleiner Balu kein toller Fresser ist, habe ich schon des öfteren erwähnt. Mittlerweile klappt es einigermaßen. Er ist wohl auch sehr wählerisch (nur aus der Hand, nicht aus dem Napf, immer Abwechslund). Auch hatte er schon Giardien, Helicobacter, des öfteren Mage-Darm Infekte, Gastritis und Allergie gegen Rind und Milch. Magen-Darm empfindlich ist er allemal. Habe auch das Gefühl, dass er Medikamente nicht wirklich verträgt und das alles schlimmer macht. Wir habe ihn auch keine so tollen Umgebung, er war nicht geimpft oder entwurmt. Die Eltern leider auch nicht. Alles eben nicht wirklich toll. Hatte daher auch das Gefühl, dass nach Impfungen und Wurmkur das Fressen-Problem los ging. Er ist durch und durch ein Sensibelchen und sehr anfällig.Nun zum eigentlichen Problem. Balu ist mittlerweile 11 Monate und hat alle neuen Zähne. Leider will ein Milch-Eckzahn einfach nicht ausfallen und er sitzt wirklich bombenfest. Daher riet mir die Tierärtztin zur OP. Da Balu auch eher unruhig ist und eben auch so anfällig, meinte sie, man solle vielleicht auch gleichzeitig kastrieren, da sich dies eben auch positiv auf den Appetit auswirken könnte, der Hund etwas ruhiger und ausgeglichener wird und eventuell auch nicht mehr so anfällig. Da er wegen dem Zahn eh OP braucht, würde ich die Kastration gerne mit machen lassen. Trotzallem habe ich rießige Angst, denn es ist und bleibt eine OP! Der Kastrationschip wäre eine Alternative zur Kastration, ja, aber eine Alternative für den doofen Milchzahn gibt es leider nicht...
Ich habe solche Angst, dass was passiert und mein kleiner Liebling nicht mehr aufwacht...
Eben weil er schon so viel mitgemacht hat und die ganzen Bedingungen nicht optimal sind, weil er so empfindlich ist und so, bin ich verunsichert. Außer der Fressensproblematik und das er keine Ruhe findet (immer Angst, etwas zu verpassen oder dass einer das Haus verlässt...) ist er aber momentan ein fitter Hund und macht einen sehr guten Eindruck. Der Ärtzin vertraue ich, sie gibt sich echt super viel Mühe, trotzdem ist das Risiko und die Angst einfach da!
Wie sind eure Erfahungen? Was würdet ihr tun? Habt ihr Ratschläge für uns?
Vorab schon vielen lieben Dank! - Vor einem Moment
- Neu
Hallo,
hast du hier Kastration und Milchzahn - bitte um eure Meinungen schon mal geschaut ?*
Dort wird jeder fündig!-
-
Warum soll er denn kastriert werden? Nur, damit er besser frisst? Ruhiger und ausgeglichener werden sie nur, wenn der Grund für Unruhe hormoneller Art ist. Gesteigerter Appetit wäre für mich definitiv kein Grund, ihn kastrieren zu lassen, da muss es schon andere Gründe geben und in dem Alter würde ich es schon 2x nicht machen lassen, viel zu jung.
Zum Milchzahn kann ich dir leider nichts sagen.
-
Zitat
Wir habe ihn auch keine so tollen Umgebung, er war nicht geimpft oder entwurmt. Die Eltern leider auch nicht. Alles eben nicht wirklich toll. Hatte daher auch das Gefühl, dass nach Impfungen und Wurmkur das Fressen-Problem los ging. Er ist durch und durch ein Sensibelchen und sehr anfällig.
Das Quecksilber in Impfstoffen löst tatsächlich vielfältige Probleme aus. Auch Wurmkuren sind heftige Gifte.
Der Darm wird anfällig für Magen-Darminfekte, Gastritis und Allergien sind auch meist eine Folge des Quecksilbers in Impfungen. Wahrscheinlich kommt auch der Appetitmangel daher.Ich würde den Hund von einer Tierheilpraktikerin entgiften lassen und das Immunsystem aufbauen lassen - auch die Darmflora.
ZitatDaher riet mir die Tierärtztin zur OP. Da Balu auch eher unruhig ist und eben auch so anfällig, meinte sie, man solle vielleicht auch gleichzeitig kastrieren, da sich dies eben auch positiv auf den Appetit auswirken könnte, der Hund etwas ruhiger und ausgeglichener wird und eventuell auch nicht mehr so anfällig.
Selten eine so dämliche Aussage gehört. Natürlich haben die meisten Hunde nach einer Kastration mehr Appetit. Aber darum einen Hund in dem Alter kastrieren zu wollen, ist echt unglaublich. Ein Hund, der gesundheitlich anfällig ist, sollte gestärkt werden und nicht kastriert werden!
Wegen dem Zahn: Wenn der bleibende Zahn nicht schief steht, dann würde ich täglich an dem Milchzahn wackeln. Vielleicht fällt er doch noch raus.
-
Hallo,
Wir hatten hier den gleichen Fall.
Bei Rasmus sind aber drei Eckzähne nicht ausgefallen und einer ist im Kiefer abgebrochen.
Vorher war er immer sehr sehr Mäkelig, jetzt frisst er alles ohne Probleme.Kastriert ist Rasmus auch. Allerdings ist er kein Stück ruhiger geworden!!!
Eher selbstbewuster aber das ist wohl die ausnahme.
Da würde ich wirklich zum Chip raten wenn überhaupt... -
alle kleinen Hunde will er besteigen, bei großen gehts ja nicht. Wenn er andre Hunde sieht schaltet alles bei ihm aus. Null Reaktion! Müsste ich es interpretieren, würde ich sagen, es ist ein Mix aus Spielen wollen und Triebe...
Ich habe keine Erfahrung was Kastration angeht, die einen sagen schon mit nem halben Jahr, je früher, desto besser, andre sagen mit einem Jahr... Wann ist denn der richtige Zeitpunkt? Woran macht man das fest? Und das der Appetit vielleicht etwas größer ist, ist kein Hauptgrund, nein, alleine deswegen würde ich es nicht tun, aber eine Rolle spielt es schon. Und dann ist ja auch noch der Zahn, also eh Narkose... Seit wir Balu haben müssen wir ihm das Fressen irgendwie aufzwingen. Es geht absolut nicht darum , dass ich mir nicht die Mühe machen will, ihn mit der Hand zu fütter oder für Abwechslung im Napf zu sorgen. Es geht darum, dass der Hund immer gezwungen wird, das nicht freiwillig tut und es mir irgendwie gequält vorkommt, ihn immer her zu holen, zu füttern, grad das nötigste, obwohl er eigentlcih schon weg will.... Für ihn ist das nichts positives. Und wenn er durch sowas mehr Appetit hätte, sodass er freiwillig fressen will und so, damit wäre doch auch ihm geholfen?
Ich bin eben unsicher, daher hoffe und bitte ich ja um Erfahungen und Meinungen!
Und zweimal in Narkose ist doch auch irgendwo schwachsinnig? Der Zahn muss raus, zumindest sagt mir keiner was Gegenteiliges und wenn ich nach Erfahrungen suche, steht auch überall nur, dass man sowas operieren lassen sollte.. -
-
... der bleibende Zahn reibt oben am Kiefer und ist nicht komplett nach außen (hoffe, man versteht was ich meine) Es sieht nicht optimal aus und hintert etwas. Seit die neuen Zähne durchgekommen sind, wackeln wir was das Zeug hält. Aber an dem haben wir keine Chance, selbst die Ärtztin meinte, so einen festen Milchzahn hat sie selten gesehen. Auch sitzt er so fest am bleibenden dran, dass der Zwischenraum nicht gesäubert werden kann und vielleicht die Zähne in der Spalte "faulen".
Vielen Dank schonmal für die Meinungen!!!! Wann ist der richtige Zeitpunkt zur Kastration? Was sind denn die Nachteile bei zu früher Kastration?
Welche Alternativen gibt es zur Wurmkur? Die nächste steht bald an und ich befürchte, dass es dann wieder schlimmer wird. Bisher hatte er Milbemax.
Bei einer Heilpraktikern war/bin ich, die Entgiftung ist im Gange
Welche Erfahrungen habt ihr bezüglich Narkose? Das ist bei der OP die größte Angst! -
Zitat
alle kleinen Hunde will er besteigen, bei großen gehts ja nicht. Wenn er andre Hunde sieht schaltet alles bei ihm aus. Null Reaktion! Müsste ich es interpretieren, würde ich sagen, es ist ein Mix aus Spielen wollen und Triebe...
Das ist doch oft auch eine Sache der Erziehung, er ist doch erst 11 Monate. Er muss doch seinen Charakter noch festigen und finden, er befindet sich mitten in der "Pubertaet".
Wenn du nicht willst das er andere besteigt, pfluecke ihn runter und uebe Hundebegegnungen.Oder probiere es wenn du unbedingt willst erst mit dem Chip aus, ob es ueberhaupt eine Aenderung bringt.
Gruss Carina
-
Zitat
alle kleinen Hunde will er besteigen, bei großen gehts ja nicht. Wenn er andre Hunde sieht schaltet alles bei ihm aus. Null Reaktion! Müsste ich es interpretieren, würde ich sagen, es ist ein Mix aus Spielen wollen und Triebe...
Nö das ist in der Regel einfach nur unerzogen.
Daran wird auch die Kastration nichts ändern, zumindest nichts was man mit Training nicht auch in den Griff bekommen kann.Den Zahn würde ich auf jeden Fall ziehen lassen. Die doppelte Zahnstellung kann äußerst Schmerzhaft sein, auch beim Menschen ist es bekannt, dass Gebissprobleme wie zu eng stehende Zähne Schmerzen auslösen bis hin zum Dauerkopfschmerz.
Es kann sehr gut sein, dass das auch die Ursache fürs schlechte Fressen ist.
Also: Zahn ja Kastration nein
-
ja, das es wohl auch mit der Erziehung zu tun hat, da stimme ich euch zu!
Aber wie bringt man sowas bei? Wir sind nämlich am üben üben üben, aber bei andren Hunden ist es vorbei. Er reagiert nicht, lässt sich nciht ablenken, nicht nur das allerliebste Lieblingsspielzeug, Leckerlie schon mal gar nicht, auch wenn er an der Leine ist, er fixiert nur den Hund, als wären wir Luft. Habt ihr ein Tipp, wie man sowas effektiv übt? Sodass der Hundi auch uns und nicht auf den andren Hund fixiert ist? Oder zumindest reagiert, wenn wir ihn dann rufen. Wenn kein Hund dabei ist, reagiert er nämlich sofort und hört super.
Also wirklich Narkose nur für einen Zahn? Ich versteh das, aber dann tuts mir wieder leid, dass nur wegen einem Zahn so eine OP nötig ist!
Nur der Interesse halber, was ist, wenn man den Hund zu früh kastrieren lässt?
lieben Dank und viele Grüße -
Kastration ist ein heiss umstrittendes Thema, jeder hat da seine eigene Meinung. Aber vllt. helfen dir diese Links deine eigene Meingung zur Kastration zu finden.
- Vor einem Moment
- Neu
- Vor einem Moment
- Neu
Jetzt mitmachen!
Du hast noch kein Benutzerkonto auf unserer Seite? Registriere dich kostenlos und nimm an unserer Community teil!