Darmentzündung - Ausschlussdiät
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Hallo,
das Erbrechen und Durchfall da sind, deutet ja auf eine Beteiligung von Dünndarm (Erbrechen) und Dickdarm (Durchfall, bis zum blutigen Durchfall) hin.
Wir behandeln unsere IBD-Hündin (auch mit Dick- und Dünndarmproblematik) auch mit Metronidazol bei akuten Schüben (Durchfall wie Wasser, blutig, ...), im Moment bekommt sie gegen das Erbrechen MCP-Tabletten.
Hast du es mal mit einem hydrolisierten Futter versucht, z.B. von Hills das z/d. Das hat hier besser geholfen als Auschlussdiät (die hier zum schlimmsten Schub überhaupt geführt hat).
Das blöde an dieser Krankheit ist, dass sie bei jedem Hund anders verläuft und andere Behandlungen erfolgreich sind. Da hilft nur informieren und zu testen...
Viel Erfolg!Hallo
Wie wird IBD denn diagnostiziert ? Und wie oft hat deine Hündin so Schübe ? Hier wird ja oft Homöopathie empfohlen.
Hast du damit auch Erfahrung ? Wie ist die Prognose bei IBD ? Kann der Hund damit noch gut leben ? Wie lange ?
LG - Vor einem Moment
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Hi,
Interessiert dich dieses Thema ? Dann schau doch mal hier *.
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Hallo, meine Hündin war circa sieben Jahre alt als die Diagnose gestellt wurde. Die Tierheilpraktiker meinte wenn sie weiter Kortison bekommen hätte hätte sie vielleicht noch ein bis zwei Jahre zu leben gehabt. Wegen der ganzen Nebenwirkungen. Als ich sie dann homöopathisch behandelt hatte und sie mit Känguru Fleisch gefüttert hatte ging es ihr Bis circa 2011 Gut. Dann bekam sie wieder einen Schub. Danach immer Mal wieder kurzer Zeit Cortison. Auch anderes Futter, da sie das rohe Fleisch nicht mehr vertragen hat.
Ich würde auf jeden Fall einen Alternativen Behandlungsversuch machen. Wir haben damals auch beides gemacht und haben die Arzneimittel langsam ausschleichen lassen.
Viel Erfolg weiterhin -
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Ich glaube schon das Leinsamen da positiv wirken kann aber da wir gerade die Ausschlussdiät machen kommt das bei uns ja im Moment nicht in Frage. Ich zieh das jetzt durch mit der Diät auch wenn ich nicht überzeugt bin, dass es am Futter liegt. Viel mehr bleibt mir ja nicht mehr.
LGIch verstehe dich gut, wir haben ja auch eine Ausschlussdiät hinter uns...
Ich wusste nur nicht, welche deiner "Baustellen" momentan Priorität für dich hat, daher der Tipp. Trotzdem wünsche ich deinem Hund baldige Besserung... -
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Hallo
Wie wird IBD denn diagnostiziert ? Und wie oft hat deine Hündin so Schübe ? Hier wird ja oft Homöopathie empfohlen.
Hast du damit auch Erfahrung ? Wie ist die Prognose bei IBD ? Kann der Hund damit noch gut leben ? Wie lange ?
LGHallo,
bei Gina fingen die Probleme schon früh an, mit einem Jahr war es dann richtig schlimm und mit knapp 1,5 Jahren wurde durch eine Magen-Darm-Spiegelung bei der auch Proben entnommen wurde die Diagnose gestellt. Davor wurde schon vieles andere durch Blut- und Kotuntersuchungen ausgeschlossen.
Gina hatte im Moment leider ca. alle 8 Wochen einen Schub, die wir dann mit verschiedenen Medis in den Griff bekommen haben. Cortison haben wir noch nicht gegeben, wollen wir auch nicht, da sie eben noch so jung ist....
Wenn es ihr gut geht, kann sie damit gut leben (okej, keine Leckerli außer dem normalen Futter und keine Kausachen findet sie schon doof...). Wie lange? Ich hoffe doch noch sehr lange!!, kommt aber sicher auf den Verlauf an und darüber denke ich lieber nicht soo viel nach... -
Hallo lillameja
mit Homöopathie habt ihr es also nicht versucht, oder ? Hast du mal irgendwas gehört ob das Erfolg haben könnte ?
Aber dann hättest du es ja wahrscheinlich ausprobiert.
So jung hat Gina das schon gekriegt - das ist echt schlimm. Aber du hast Recht nicht über den Verlauf nachzudenken. Es kann so viel passieren und ein gesunder Hund wird nicht unbedingt älter als ein kranker.
So ne Diät ist natürlich nicht schön. Ich muss jetzt - nach 10 Tagen - schon aufpassen, dass Lukka nichts von der Straße frisst was sie vorher nie gemacht hat. -
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Den Beitrag von Clausa74 finde ich gut.
Wieso suchst du dir nicht endlich einen guten Homöopathen und beginnst mit der Therapie??!!
Wenn du eh schon so verzweifelt bist und von dem was du gerade tust nicht 100%ig überzeugt bist?Das sind natürliche Heilmittel (ohne Nebenwirkungen wenn man eine Ahnung davon hat und sie richtig einsetzt), wirken immer! Und wenn es dich beruhigt sie beeinflussen die Schulmedizin in keiner Weise.
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Den Beitrag von Clausa74 finde ich gut.
Wieso suchst du dir nicht endlich einen guten Homöopathen und beginnst mit der Therapie??!!
Wenn du eh schon so verzweifelt bist und von dem was du gerade tust nicht 100%ig überzeugt bist?Das sind natürliche Heilmittel (ohne Nebenwirkungen wenn man eine Ahnung davon hat und sie richtig einsetzt), wirken immer! Und wenn es dich beruhigt sie beeinflussen die Schulmedizin in keiner Weise.
Ich bin ja dran. Aber wie erkenne ich ob ein Homöopath auch was kann ? Da hört man ja auch andere Sachen. Das Leute sich so nennen die außer ihrer Ausbildung keine Erfahrung haben und nur rumprobieren.
Ich bin ja gerne bereit noch mehr Geld auszugeben aber wenn das dann wieder nichts bringt... -
Evtl. könnte die Möhrensuppe nach Dr. Moro helfen. Molly kriegt das derzeit zur Darmsanierung nach ihrer Panacur-Therapie (sie hat auch Giardien - die Tierchen ernähren sich von Kohlehydragen, also Reis, Kartoffeln, Nudeln usw. deswegen gibts bei mir momentan recht wenig Kartoffeln im Futter)
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Evtl. könnte die Möhrensuppe nach Dr. Moro helfen. Molly kriegt das derzeit zur Darmsanierung nach ihrer Panacur-Therapie (sie hat auch Giardien - die Tierchen ernähren sich von Kohlehydragen, also Reis, Kartoffeln, Nudeln usw. deswegen gibts bei mir momentan recht wenig Kartoffeln im Futter)
Hallo
Danke für den Tipp. Die Möhrensuppe kriegt sie auch schon. Ich fütter ja Pferd und Möhren und die Möhren immer nach Dr. Moro zubereitet. Allerdings mit Fleisch weil sie es sonst nicht anrührt. Ich wusste allerdings nicht, dass das auch zur Darmsanierung ist was wir ja dringend nötig haben nach den ganzen AB.
LG -
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Ich bin ja dran. Aber wie erkenne ich ob ein Homöopath auch was kann ? Da hört man ja auch andere Sachen. Das Leute sich so nennen die außer ihrer Ausbildung keine Erfahrung haben und nur rumprobieren.
Ich bin ja gerne bereit noch mehr Geld auszugeben aber wenn das dann wieder nichts bringt...Hallo Lukka,
das kannst Du auch bei Tierärzten haben, dass die nichts können, trotz Studium.
Auch da muss man manchmal einige TÄ kennenlernen, um einen guten zu finden.Frag doch mal andere Hundehalter in Deiner Gegend, ob sie einen empfehlen können.
Ein guter Tierheilpraktiker hat meistens viele Kunden durch Mundpropaganda von zufriedenen Kunden.Ansonsten gib mal Deine Postleitzahl bei google ein und suche nach Tierheilpraktiker. Viele THP haben eine Homepage. Da kann man nachlesen, welche Ausbildung sie haben und bekommt schon mal einen ersten Eindruck.
Es lohnt sich auch, mal verschiedene THP kennenzulernen, wenn man sich bei einem nicht gut aufgehoben fühlt. Eine gute THP zu haben, ist Gold wert. Es lohnt sich, eine Weile zu suchen. Dann hat man ein Hundeleben lang eine gute Unterstützung zur Seite.
Meine Tiere werden alle durch Tierarzt und THP behandelt. Meine Tierärztin weiß das auch und ist immer erstaunt und begeistert, wie sehr die Behandlungen helfen. Sie akzeptiert meine kritische Einstellung zu Antibiotika, Cortison und Co.
Man sollte einer THP schon 2-3 Wochen Zeit geben, dass passende Mittel zu finden, weil immer verschiedene Mittel in Betracht kommen können. Aber dann merkt man eine ganz deutliche Besserung, meist wird eine Heilung erreicht.
Durch meine vielen Pflegehunde habe ich wirklich sehr viele Erfahrungen mit der Naturheilkunde und bin immer wieder überzeugt.
Noch ein Tipp: Gute Tierheilpraktiker haben sich meist auf eine oder wenige Methoden spezialisiert.
Eine Tierärztin, die auch naturheilkundlich arbeitet, hat meist nicht die Ausbildung in Naturheilkunde, wie eine Tierheilpraktikerin. Weil solch eine Ausbildung Zeit kostet und nicht mal so an einem Wochenende zu machen ist. Es gibt natürlich auch Ausnahmen.Eine Hundetrainerin, die nebenbei auch Tierheilpraktikerin ist, hat wahrscheinlich auch nicht so viel Erfahrung, weil der Schwerpunkt eben das Training mit Hunden ist.
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