Darmentzündung - Ausschlussdiät

  • Hallo,

    das Erbrechen und Durchfall da sind, deutet ja auf eine Beteiligung von Dünndarm (Erbrechen) und Dickdarm (Durchfall, bis zum blutigen Durchfall) hin.
    Wir behandeln unsere IBD-Hündin (auch mit Dick- und Dünndarmproblematik) auch mit Metronidazol bei akuten Schüben (Durchfall wie Wasser, blutig, ...), im Moment bekommt sie gegen das Erbrechen MCP-Tabletten.
    Hast du es mal mit einem hydrolisierten Futter versucht, z.B. von Hills das z/d. Das hat hier besser geholfen als Auschlussdiät (die hier zum schlimmsten Schub überhaupt geführt hat).
    Das blöde an dieser Krankheit ist, dass sie bei jedem Hund anders verläuft und andere Behandlungen erfolgreich sind. Da hilft nur informieren und zu testen...
    Viel Erfolg!

  • Hallo lillameja
    Die Diagnose IBD wurde noch nicht vermutet. Obwohl ich im Net auch darüber schon einiges gelesen habe.
    Für ausgeschlossen halte ich das nicht. Aber bis jetzt wird sie halt erst mal auf Allergie behandelt.
    Das Hills ist ja ein Trockenfutter was wegen Futtermilben nicht geht.
    Alles andere als einfach ...
    Aber trotzdem danke für deinen Rat. Ich bin für jeden Tip dankbar.
    LG

  • Hi,

    das Hills z/d gibt es auch als Dose, hier gibt es sowohl trocken als auch nass.
    Wir haben auch erst auf Allergie getippt, dann auch Magen-Darm-Infekt, dann auf Gatritis, usw. Alles durch. Erst als die Hundedame stationär aufgenommern werden musste weil nix mehr ging und sie so abgebaut hatte, wurde die Diagnose dann gestellt. Hat alles in allem ein gutes halbes Jahr gedauert...

    Ich wünsche euch, dass es bei der Allergie bleibt!

  • Hallo hollbi
    Ich hab inzwischen auch schon Kontakt zu einer Homöopathin aufgenommen. Im Moment trau ich mich nicht die Behandlung komplett umzustellen. Aber wenn das schlimmste überstanden ist werde ich da mal hingehen - auch wegen Darmflora wieder aufbauen.

  • Hallo lillameja
    Danke für den Tip. Werde mich gleich mal schlau machen über das Hills Futter. Dose ginge vielleicht obwohl ich den Verdacht habe, dass sie gar kein Dosenfutter mehr verträgt. TA hatte mir was von Vet Concept empfohlen und danach hatte sie gleich wieder Durchfall und Kotzerei. Kann aber auch Zufall gewesen sein.

  • Du brauchst die Behandlung nicht komplett umstellen, is eh verständlich dass du das nicht willst, du brauchst die Globuli/Tropfen in welcher Form auch immer nur dazugeben und schau mal was passiert, wird es besser ist es okay, tut sich nichts hast du nicht das richtige Mittel.

  • Ich habe vielleicht noch einen Tipp, der dir helfen könnte: bei meiner Hündin hat vor kurzem bei einer Magenschleimhautentzündung (etwas anderes, ich weiß ;) ) Leinsamenschleim wahre Wunder vollbracht und ihr Antibiotika erspart.

    Dieser soll angeblich auch bei Darmentzündungen wertvolle Hilfe leisten können, da er Magen und Darm mit einer Art Schutzschicht auskleidet, weshalb die ständige Reizung abheilen kann. Ich habe dafür - streng nach Hildegard von Bingen :D - den gelben, ganzen (der geschrotete wird schneller schlecht) Leinsamen gekauft, 1 EL mit 200 ml kaltem Wasser angesetzt und dann für rund 6-12 Stunden quellen lassen. Das Zeugs dann mit einer Prise Salz aufgekocht und Hundchen auf zwei Mal zum Futtern gegeben.

    Allerdings macht der Leinsamen - sofern man ihn in der schleimigen Masse belässt - den Kot weicher, weshalb du den Leinsamen entweder abseihen oder die gegebene Menge erst langsam steigern könntest. Ich wünsche deinem Hund auf jeden Fall gute Besserung!

  • Hallo Baghira
    Danke für den Tip - ich bin für alles dankbar. Ich glaube schon das Leinsamen da positiv wirken kann aber da wir gerade die Ausschlussdiät machen kommt das bei uns ja im Moment nicht in Frage. Ich zieh das jetzt durch mit der Diät auch wenn ich nicht überzeugt bin, dass es am Futter liegt. Viel mehr bleibt mir ja nicht mehr.
    LG

  • Hallo, hatte auch eine Hündin mit IBD. Sie bekam auch Cortison über lange Zeit und Immer wieder Metronidazol und noch andere Medikamente. Durch Zufall bin ich an eine Heilpraktikerin geraten. Sie bekam die Krankheit mit Akkupunktur für ein halbes Jahr in den Griff. Danach half es nicht mehr aber sie bekam dann 2 homöopathische Medikamente und frisches Kängurufleisch. Damit war sie dann mehrere Jahre beschwerdefrei
    Wünsche Euch viel Erfolg.

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