Darmentzündung - Ausschlussdiät
-
-
Hallo
Meine 11 jährige Hündin hat seit November 2012 immer wieder Erbrechen und Durchfall - teils auch mit Blut.
In einer Tierklinik wurde sie von oben bis unter geröntgt, Blut und Kot untersucht und schließlich wurde eine Ultraschalluntersuchung von Magen und Darm gemacht. So richtig hat das alles nichts ergeben aber sie wurde schließlich auf Darmentzündung behandelt. Metronidazol 3x tägl. 250mg 14 Tage lang. Es ging ihr schlagartig besser bis die Tabletten alle waren. Am dritten Tag waren alle Symptome wieder da. In der Klinik war man etwas ratlos und wollte Cortison geben wovon man 2 Wochen vorher aber abgeraten hatte.
Ich bin dann zu einem anderen TA der Giardien festgestellt hat - was wieder mit Metronidazol behandelt wird.
Und hat erstmals das Thema Futtermittelallergie angeschnitten (auf Grund der langen Dauer der Symtome)
Wir machen jetzt also seit 5 Tagen eine Ausschlussdiät (Pferd und Möhren).
Mal gehts 2 Tage gut (sie frisst, ist halbwegs munter, kein Durchfall oder Erbrechen) dann ist wieder alles beim Alten.
Diese Diät muss ja über mehrere Wochen gemacht werden. Aber müsste man nicht schon eine Besserung haben oder ist das nach 5 Tagen noch zu früh ?
Hat jemand Erfahrung damit und kann mir sagen wie lange es dauert bis eine Besserung eintreten sollte ?
Bin sehr dankbar für jede Meinung denn nach fast 4 Monaten mit einem kranken Hund gehe ich langsam auf dem Zahnfleisch.
LG - Vor einem Moment
- Neu
Hi,
Schau mal hier: Darmentzündung - Ausschlussdiät*
Dort wird jeder fündig!-
-
Hallo.
Uns hat man damals geraten, Bonny ein Langzeitkortison zu spritzen, damit der Darm sich erstmal erholen kann. Ich glaube, sie bekam auch ein Antibiotikum. Gleichzeitig haben wir mit einer Ausschlussdiät angefangen. Daraufhin ging es ihr bald besser. Viel Erfolg. -
Hallo Ninii
kannst du dich noch erinnern wie lange es gedauert hat bis die Diät Wirkung zeigte ?Hat denn sonst keiner Erfahrung damit ?
-
Hat dein Hund denn noch weitere Symptome die für eine Futtermittelallergie sprechen? Was für eine Rasse ist dein Hund?
Unser Paul leidet nicht unter einer Futtermittelallergie, sonder unter einer chronischen Darmentzündung. Er kommt ohne die Metronidazoltabletten nicht aus. Wir konnten ihn von 2x2 auf 1 tägl. runterfahren. Ganz ohne geht nicht. Er bekommt sie nun schon mehrere Jahre. Das gleiche gilt für Prednisolon.
Der Stuhlgang ist bei ihm auch mal so mal so. Mal macht er recht feste Haufen, mal läuft es raus wie Wasser.Unser Schröder war Futtermittelallergiker. Er zeigte ganz andere Symptome. Einen Test habt ihr aber noch nicht gemacht, oder? Wir haben ihn damals testen lassen, auf was er allergisch reagiert. Für uns blieb nur Fisch und Kartoffeln. Ob Rind, Huhn, Pferd, Schwein, er reagierte auf alles. Wir haben sein Futter natürlich umgestellt und das hat lange gedauert bis es ihm besser ging. Nach 5 Tagen hatten wir noch keine Veränderung.
Ich würde da die Diagnose Darmentzündung noch nicht ganz vergessen. 14 Tage Metronidazol ist ja auch recht wenig.
Da ich selber unter einer chronischen Darmentzündung leide, kann ich sagen, wenn ich einen Schub habe muß ich über wenigsten 6 Wochen ein AB nehmen. -
Hallo Bea
Danke für deine Antwort.
Sie ist ein Münsterländermix. Sie knabbert in letzter Zeit mehr an sich rum. Allerdings auch nicht so, dass ich daraus auf eine Allergie schließen würde. Was allerdings für Allergie spricht ist das sie auch erbricht. Und dass das Metronidazol ja mittlerweile auch nicht mehr wirklich hilft.
Dein Hund bekommt das schon mehrere Jahre ? Gibt es da nicht schlimme Nebenwirkungen (Darmflora kaputt )?
Mein TA spricht jetzt schon davon, dass sie das nicht mehr lange nehmen dürfte. Kriegt deiner gleichzeitig Prednisolon ?
Einen Bluttest habe ich noch nicht gemacht weil ich mehrfach gelesen habe, dass einen das nicht wirklich weiter bringt. Hast du da andere Erfahrungen gemacht ?
Kannst du dich ungefähr erinnern wie lange es gedauert hat bis durch die Diät eine Verbesserung eintrat ?
Ich bin so dankbar für jede Erfahrung von Betroffenen.
LG Karin -
-
Was fütterst du deinem Hund?
Es gibt ein sehr interessantes Buch von Dr. med. vet. Jutta Ziegler 'Hunde würden länger leben, wenn,...'
vielleicht findest du da ja was.
Sie beschreibt eben eine ganz andere Variante der Behandlung von Tieren, und schwört auf eine ausgewogene frische sinnvolle Ernährung und sagt dass man damit verschiedene Krankheiten, auch wie du sie beschreibst, abklingen wenn nicht ausheilen lassen kann. (Joghurtdiät am Anfang, stufenweise Aufbaukost,...)
Hast du Homöpathie schon versucht, kann auch gute Erfolge erzielen.
Lg -
Hallo.
Bei Bonny trat schon nach einer Woche eine leichte Besserung ein und dann ging es stetig Bergauf.
Allergiesymptome bei Bonny: Ohren-, Magen-Darm-, Analdrüsenprobleme, extreme Unruhe in Form von Spielen, fusseliges Fell, Hautjucken, Schmatzen, extremes Gras fressen. -
Ist mit Darmentzündung eine Dünn- oder Dickdarmentzündung gemeint?
Falls eine Dünndarmentzündung gemeint ist:
Gibt es z.B. die Diagnose IBD, IL oder PLE ?
Wurde eine Blutuntersuchung gemacht (insbesondere Gesamtprotein, Albunin, Folsäure, Vit. B12)?Viele Hunde mit einer Dünndarmproblematik vertragen kein Getreide, bzw. genauer gesagt Gluten, also Reis, Hirse etc. geht (vergleichbar mit der Zöleakie beim Menschen).
-
Zitat
Was fütterst du deinem Hund?
Es gibt ein sehr interessantes Buch von Dr. med. vet. Jutta Ziegler 'Hunde würden länger leben, wenn,...'
vielleicht findest du da ja was.
Sie beschreibt eben eine ganz andere Variante der Behandlung von Tieren, und schwört auf eine ausgewogene frische sinnvolle Ernährung und sagt dass man damit verschiedene Krankheiten, auch wie du sie beschreibst, abklingen wenn nicht ausheilen lassen kann. (Joghurtdiät am Anfang, stufenweise Aufbaukost,...)
Hast du Homöpathie schon versucht, kann auch gute Erfolge erzielen.
LgHallo
ja das Buch kenne ich. Muss noch mal nachlesen so genau kann ich mich nicht erinnern.
Joghurt geht aber nicht weil sie kann ja auch gegen Milcheiweis allergisch sein.
Über Homöopathie hab ich schon oft nachgedacht aber solange der Zustand so akut ist...
Ich weis langsam nicht mehr weiter.
LG -
Zitat
Ist mit Darmentzündung eine Dünn- oder Dickdarmentzündung gemeint?
Falls eine Dünndarmentzündung gemeint ist:
Gibt es z.B. die Diagnose IBD, IL oder PLE ?
Wurde eine Blutuntersuchung gemacht (insbesondere Gesamtprotein, Albunin, Folsäure, Vit. B12)?Viele Hunde mit einer Dünndarmproblematik vertragen kein Getreide, bzw. genauer gesagt Gluten, also Reis, Hirse etc. geht (vergleichbar mit der Zöleakie beim Menschen).
So genau ist das nicht geklärt weil dafür eine Endoskopie gemacht werden müsste wozu ich mich aufgrund des Alters und momentan schlechtem Zustand nicht entschliesen kann.
Getreide bekommt sie ja im Moment nicht und als wir gebarft haben auch eher selten in Form von trockenem Brot oder Hundekuchen. Aber möglich ist das natürlich.
LG - Vor einem Moment
- Neu
Jetzt mitmachen!
Du hast noch kein Benutzerkonto auf unserer Seite? Registriere dich kostenlos und nimm an unserer Community teil!