• Mein Hund schlingt auch. Noch schlimmer ist es, wenn ich bei ihm in der Küche bleibe. Daher habe ich mir jetzt angewöhnt, immer rauszugehen und ihn alleine zu lassen. Dadurch schluckt er zwischendurch auch mal und schaufelt nicht die ganze Pampe in sich rein. ;)

    Laura, unser Hund mit der Magendrehung, war übrigens eine langsame Fresserin, die jede Mahlzeit zelebriert hat :roll:

  • DANKE für die vielen informativen Seiten ;)

    Jacky ist zwar noch klein (5,5 M.), aber trotzdem ''schlingt'' sie keineswegs, halt nur ganz am Anfang als sie zu uns kam. seit einer Woche frisst sie völlig normal und frisst auch jedes Leckerlie einzeln und kaut da auch tüchtig drauf rum... mir soll's recht sein...

  • Mein Hund, ein Labradormischling leidet sehr häufig unter Leckschluckanfälle
    hier ist es gut beschrieben
    http://boxermaus.forumieren.de/t4468-panische…hund-licky-fits
    Es handelt sich dabei um eine Magenblähung als Vorstufe zur Magendrehung .
    Den letzten Anfall hatte er am Samstag sofort mußten wir zum TA er gab schmerzmedis dann konnte geröngt werden.
    Auf dem Bild zeigte sich dann eine Luftblase so groß wie ein Fußball . Damit sich die Luft auflöste bekam er SabSimplex und ich die Notrufnummer von der nächsten Tierklinik wo wir schon mal vorsichtshalber angemeldet wurden . Nach einer Stunde war der Spuk vorbei und meine war eigentlich nur noch müde von den Medis zum Glück wieder gutgegangen .
    Ach vorher waren gemütliche spazieren danach ein bissel Dummytraining da gabs ein Leckerchen (selbstgetrocknetes Fleisch da er auch noch Allergiker ist )dann schlief er ein paar Minten dann gings los mit dem Anfall.
    Der TA meint der Tag wird kommen wo er eine Magendrehung hat vorbeugen ist so gut wie unmöglich er hat halt die Veranlagung dazu .
    LG Nettydog

  • Ich hab jetzt keine Ahnung ob diese Schluckaufanfälle tatsächlich als Vorstufe zu einer Magendrehung gesehn werden (kann).

    Wenn dem aber so ist/wäre, würde ich vermutlich den Magen "festnähen" lassen. Das ist m.W. die einzige Prophylaxe die es gibt.

  • Ulexa hatte schon öfters solche Leckanfälle.
    Dabei konnte ich beobachten, dass die Dame sich geputzt hatte, neben bei noch ihre Decke abgeleckte, dann das Maul voll Haare hatte, aufgesprungen ist und den Boden abgeleckt hat usw.
    Ich biete ihr dann eine Schüssel mit einem Schluck Milch an - so spült sie die Haare aus dem Maul hinunter.

  • Diagnose - Magendrehung ???
    Bis zu diesem Zeitpunkt haben wir von so etwas überhaupt noch nie gehört.
    Wir hatten eine Hündin - Korea Jindo Dog. Sie hieß Bonka und war unser ein und alles.

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    Wir wollten den Abend eigentlich schon ins Bett, nur der Hund war so unruhig. Mein Mann ging noch einmal mit ihr in den Garten. Dort lief sie rum, wie ein aufgescheuchtes Reh, fand keine Ruhe, konnte nicht richtig AA-machen und auch als sie versuchte, sich zu erbr... ging es nicht.
    Der Bauch wurde zusehens dicker, wie aufgepumpt. Als sie wieder in der Stube war, wollte sie sich hinlegen, aber sie hatte keine Ruhe. Dann fing sie schon an zu jammern und da hat es uns gereicht.
    Ich suchte die Notrufnummer von der Tierklinik und erreichte auch jemanden. Nachdem wir ihm die Sympthome erklärt hatten, sagte er dass es sich nach einer Magendrehung anhört und wir sofort in die Klinik kommen sollten. Es kann aber auch sein, dass der Hund schon die Fahrt nicht überlebt. Wir waren wie vom Donner gerührt. Keiner von uns hat je was vom gedrehten Magen gehört - und dann gleich so was Schlimmes. Unsere Kleine konnte schon garnicht mehr richtig laufen und es würde noch eine Stunde dauern, bis wir in der Klinik sind. Mein Gott war die Fahrt furchtbar. Als wir ankamen ging es gleich zu röntgen und die Diagnose hatte sich bestätigt. Doch der Arzt sagte uns auch, dass sie keine großen Chancen hatte. Sie war fast 14 Jahre und es war zuviel Zeit vergangen.
    Tja, dann kam die Entscheidung. Und wir haben sie einschlafen lassen. Mein Mann ist rausgerannt und ich blieb in der Nähe. Eine schlimme Sache ist das und jeder Gedanke tat weh.
    Als sie eingeschlafen war haben wir sie wieder mit nach Hause genommen und wir haben sie am nachfolgenden Samstag in unserem Garten begraben.
    Das war 20.03.2009 und selbst jetzt noch kommen mir die Tränen. :sad2:

    LG Ines

  • inwi58: Oh wie schrecklin :sad2: ...das tut mir sehr leid!

    Die Magendrehung ist auch einfach der Horror, wie viele hier schon geschrieben haben.

    Manche Rassen neigen eher dazu als andere und manche kriegen es einfach so..schrecklich....ich habe Jill immer lieber ganz viele kleine Portionen über den Tag verteilt gegeben (mindestens 3); nach dem Essen musste Jill immer ruhen.

    Das hochstehenden Näpfe ein erhöhtes Magendrehungsrisiko haben verstehe ich nicht.....hat sich aber wohl in einer Studie so gezeigt....von der Sache her hätte ich genau andersherum gedacht, da der Hund nicht so "hochschlucken" muss, wenn der Napf höher steht...

  • Mein Rehlein hatte ihre Magendrehung im Alter von 16 Monaten. Ihr Magen wurde an der Linea Alba fixiert. Sie hat viele Schutzengel und ein super Ärzteteam an ihrer Seite gehabt. Und ich eine grüne Welle, sonst wären wir zu spät gekommen. Es war ein Albtraum, sie hat im Auto nach Luft gerungen, der Brustkorb war aufgebläht wie eine Trommel. Ihre Panik in den Augen, das schreckliche Stöhnen - ich werde das nie vergessen. Ich bin durch die Stadt gerast, habe die Klinik bereits von unterwegs verständigt und trotzdem ging alles so langsam.

    Inzwischen sind mehr als 4 Jahre vergangen und die Fixierung hält. Angst habe ich nur, wenn mal etwas mit der Gebärmutter sein sollte, dann muss sie seitlich kastriert werden. Sie hat sich erstaunlich gut damals von der OP erholt. Aber leider sterben viele erfolgreich operierte Hunde innerhalb der nächsten 72 h an ventrikulären Arrhythmien durch die mangelnde Sauerstoffversorgung des Herzens während der Drehung. Hier hatte mein Rehlein auch Glück und nichts zurück behalten. Einzig die Narbe machte bisschen Sorgen, die hat sich leider verschoben und ist nicht so geheilt, wie ich es mir gewünscht hätte.

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    NOch heute legt sie sich ungern ins Platz, ich denke mal, dass es für sie unangenehm ist. Die Fixierung kann man noch gut ertasten. Ich habe immer eine Flasche Sabsimplex zuhause, falls sie mal blähen sollte. Die ANgst, dass sowas nochmal passieren könnte, hat man immer. Nachdem ich mich mit mehreren Kliniken auseinander gesetzt hatte, füttere ich quer Beet: Roh, gekocht, Dose, TroFu und auch Kartoffeln, Gemüse bzw. nicht gewürzte Speisen vom Tisch. ALs Kur gibt es zwei Mal im Jahr eine Darmsanierung - sie litt seit Welpenbeinen an unter Dysbakterien, durch bakterielle Fermentation bildete sich CO2, die Aufgasung war dann Auslöser der Drehung. Alles in allem hatte sie ein Drittel ihres Gewichts nach der Drehung abgenommen - 8 kg. Sie hatte nichts bei sich behalten, konnte Futter kaum verdauen und wurde durch Pankreatin zusätzlich bei der Verdauung unterstützt . Es war schon eine schlimme Zeit. Mein Rehlein war gesundheitlich von Anfang an sehr anfällig. Sie litt bereits als WElpe unter Demodex, schwerer Vaginitis, Blähungen. Bis das mit den Dysbakterien rauskam und sie behandelt wurde. Ein Schwesterchen von starb bereits im Saugwelpenalter an einem Magendurchbruch.

    Heute ist sie ein rundherum gesunder Hund, hat ihre 25 kg und keine vorstehenden Knochen mehr, sondern wohlgeformte Rundungen. Ich finde, so gut wie jetzt und im letzten Jahr hat sie noch nie ausgesehen. AUch ist sie ruhiger geworden - sie wird bestimmt uralt.

    Allen Hundehalter wünsche ich, dass ihre Hunde von einer Magendrehung verschont bleiben. Und wenn es doch passieren sollte - sofort handeln, HUnd in eine KLinik fahren, die VORHER bereits informieren.

  • Zitat

    Futterbar = 10 cm hoch
    Napf = 5 cm hoch

    Hund = 18-20 cm groß

    :???: , sorry, aber DAS finde ich übertrieben

    ne, so hoch ist sie nicht. Und wir haben die auch nicht wegen der Magendrehung gekauft, sondern weil es einfacher ist nur die Näpfe da rein zu stellen, als das man die auf dem Platz ständig verschiebt und es sieht sauberer aus...

    Zitat

    Das find ich ja schon irgendwie krass. Was macht denn da ein TA, welcher nicht über Inhalationsnarkose und weitere techn. Möglichkeiten verfügt und so einen Hundehalter dann auch weiterverweist? Oder hatte der hier genannte TA alle verfügbaren Möglichkeiten um solch eine OP durchzuführen?

    wie sich nachher rausstellte, war die Praxis für eine OP ''gemacht'', also alles was an Geräten da sein musste, war auch da.
    und JA es hat sich wirklich so zugetragen, denn ich habe von dem Züchter eine Zeitung geschickt bekommen wo ich mit (abgekürzten) Namen drin stand sowie musste ich auch vor Gericht aussagen und sein Glück war, das die ganzen Gespräche aufgezeichnet wurden und somit war das Gespräch von uns beiden drauf wo ich ihm den TA genannt hatte (und mein Gespräch später mit dem TA), er sich nochmals meldete wegen einem anderen TA, weil er abgewiesen wurde und das hatte er mir kurz vorher gesagt, bevor ich ihm die Oldenburger Nummer durch gab und er mit seinem Hund dorthin fuhr, Fahrtzeit etwas über ne Stunde und leider hatte es ja nicht mehr geholfen.
    Es war auch glaub ich nur
    in der Zeitung, weil er schonmal mit diesem TA aneinander gehangen hatte, wegen eines anderen Notfalles, doch jetzt war eine seiner besten Züchterhündin gestorben und nun musste er handeln und das bekam ich Wochen später auch mit, fand ich zur damaligen Zeit schon ziemlich heftig und er gewann ja auch den anschließenden Prozess....

    Also ich kenne vorallem auch die Vorsichtsmaßnahme bei gefährdeten Rassen, mehr als 1x tgl. zu füttern und danach Ruhephasen einzulegen und vorallem Trofu einzuweichen.

    ich habe gelesen das es vor allen Dingen ''große'' Hunde betreffen soll *schulterzuck*

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