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    als ich kürzlich beim TA saß, lag dort eine Zeitung und dort stand etwas zur Magendrehung, dort stand, das es gerade ältere Hunde betrifft, größere Hunde sowie sollten die Hunde nach dem Fressen ''ruhen''....

    ich hab vor Jahren mal die Tiernotrufnummer besetzt.
    Dann rief mich nachts ein Mann an der wohl Züchter war und seine Hündin hatte wohl eine Magendrehung die er selbst sehr schnell erkannte. Ich gab ihm die Nummer seines Not-Tierarztes und man glaubt es kaum, er wurde von diesem Tierarzt abgewiesen, daraufhin fuhr er von Nähe Bremen nach Oldenburg, die OP wurde sofort angefangen, doch ein paar Tage nach OP verstarb der Hund. Der Mann rief mich Wochen später nochmal Privat an und fragte mich ob ich bereit wäre für das Gericht auszusagen und so kam es zum Gerichtsurteil. Tatsächlich verlor der Tierarzt seine Aprobation (oder wie das heißt), konnte seine Praxis somit schließen, der Züchter bekam ein Schadensgeld und die Presse stand bereit. Irgendwann bekam ich Post, der Mann schickte mir eine Zeitung wo das Gerichtsurteil mit drin stand und wo ich namentlich (abgekürzt) genannt wurde, ach was tat der Mann mir leid und erst der Hund.

    Heute verstehe ich den Mann RICHTIG, denn auch ich habe Angst davor das es meinen Hund betrifft und falls es mal soweit kommt, hoffe ICH das mein TA mich nicht abweist!!

    Damit will ich keinem Angst machen, aber man sieht ja auch das es anders kommen kann...

    lg

    Das find ich ja schon irgendwie krass. Was macht denn da ein TA, welcher nicht über Inhalationsnarkose und weitere techn. Möglichkeiten verfügt und so einen Hundehalter dann auch weiterverweist? Oder hatte der hier genannte TA alle verfügbaren Möglichkeiten um solch eine OP durchzuführen?


    Also ich kenne vorallem auch die Vorsichtsmaßnahme bei gefährdeten Rassen, mehr als 1x tgl. zu füttern und danach Ruhephasen einzulegen und vorallem Trofu einzuweichen.

  • Zitat

    wir haben zwar einen kleineren Hund (SH ca.18-20cm), trotzdem hat Jacky auch eine Futterbar, gerade weil ich das auch gelesen hab und da beuge ich lieber vor...

    Futterbar = 10 cm hoch
    Napf = 5 cm hoch

    Hund = 18-20 cm groß

    :???: , sorry, aber DAS finde ich übertrieben :D

  • Kalle hatte ja eine (wohl irgendwie bedingt durch den Darmverschluß) und der ist nicht alt. Durch das Theater ist er jetzt eher gefährdet, als er es sonst wäre.
    Für ihn heißt es für den Rest seines Lebens: Mehr Mahlzeiten am Tag (also die Tagesmenge wird auf mind. 3 Mahlzeiten am Tag aufgeteilt) und absolute Ruhe danach (noch mehr als eh schon, besonders an den Trainings-WE).

  • Nach leidvoller Erfahrung sage ich, die ganzen Vorbeugungsmaßnahmen kann man sich sparen.

    Meine Hündin hatte nicht gefressen, meine Hündin hatte nicht getobt, keine Unmengen an Wasser getrunken.... sie hat geschlafen als es passierte.
    Ich bin mittlerweilen der Überzeugung, dass es in erster Linie eine Frage der Veranlagung ist. Ist der Hund in der Hinsicht genetisch vorbelastet, ist es egal, was man drum herum macht, verhindern wird man es nicht.

    Wichtig ist mM nach zu wissen, wie man es schnell erkennt und vor allem im Verdachtsfall zu wissen, an wen man sich wenden kann. Viele hunde könnten gerettet werden, wenn man nicht erstmal einen TA finden müsste, der die Diagnostik hinbekommt und dann auch noch operieren kann und zwar das 24 Stunden 7 Tage die Woche.

    Meine Hündin hatte die MD Samstag Nacht nach 22 Uhr, sie überlebte, weil wir binnen einer Stunde in der Klinik waren, eine Diagnose hatten und sie auf dem OP-Tisch lag.
    Ich denke das ist wichtiger, als minutengenaue Ruhezeiten, Anti-Schling Näpfe und Futtersorten.

  • ich mein mal gelesehn zu haben das eher große hunde betroffen wären. trotzdem hat sich grad irgendwie auch meine angst geschürt. pommes ist 55cm hoch, ich zähl ihn ncih als groß.

    wir füttern auch erhöht, aber eher aus beequemlichkeit, pommes frisst nich so gern vom boden napf, da macht er viele pausen und wirkt immer etwas genervt wenn der napf durch die gegend rutscht.
    vom denken her würd ich die hohen näpfe eher als vorbeugung sehn. wenn ich denk das das essen dann erst noch hochgeschluckt werden muss (je nach größe) kann ich mir vorstelln das das nich so bequem und schonend is.
    wir füttern 2mal am tag, morgens nass und abends trocken, aber das werd ich wohl tauschen. die letzte portion gibts nachm abendgassi gegen 22uhr. oder wär das zuviel für den magen? er bekommts so spät weil er zum nüchtern kotzen neigt.

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    und wo bleibt die Quelle, also wo kommt das her?

    Tante gxxxgle spuckt ne Menge Seiten aus, beispielsweise die hier:
    http://www.hundeseite.de/hundewissen/hu…-vorbeugen.html

    Interessant der Absatz "Ergebnis der Magendrehungsstudie" auf dieser Seite:
    http://www.schweizer-sennenhund.org/magendrehung.html

    Auch interessant:
    http://www.tierfreunde-niederbayern.de/imagesdauer/Magendrehung.pdf

    Nochmal Edit an die, deren Hunde schon eine Magendrehung hatten: Würdet Ihr den Magen festnähen lassen, sollte der Hund sowieso in Narkose müssen?

  • Zitat

    .....Vielleicht sollte ich dazu sagen, dass er beim fressen immer Schlingt, obwohl er als Einzel-Hund gehalten wird.......

    Das hab ich schon so oft gelesen hier im DF. Aber ist der Hund nicht von Natur aus ein Schlinger?

    Also, meine kauen ihr Zeugs net, schwups, wirds runtergeschluckt und fertig, und wenn ich die Fleischmahlzeit abends nicht mit etwas Wasser darbiete, schlingt gerade die Biene so schnell, daß sie hinterher dasteht und würgt, weil der Brocken doch ein wenig zu groß war für den kleinen Gierschlund *gg. Deswegen bevorzuge ich mein Fleisch gewolft, da muß sie ein bisserl langsamer tun, weil man etwas Wasser dazugeben kann, sodaß es eher ne dicke seeehr fleischhaltige Brühe ist, als ein großer Fleischhaufen, den man einfach schlucken könnte...

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