• Zitat

    Meine ich auch, daher gibt es hier auch immer einen Snack vor dem Schlafen.

    Was gibt es denn so als Snack bei euch?
    Was würde reichen? Was ist zuviel?

    Zitat

    Meist gibt es hier eine Scheibe Toastbrot oder ein, zwei Butterkekse.


    Eine Scheibe Toastbrot bekommt mein Gassigehhund immer nach dem Spaziergang. Wäre das schon genug? Tut es auch eine Platinum Fit stick Stange oder ist das zu wenig? :???:

  • hallo,

    der vater meiner weimaranerhündin hatte im alter von 11 oder 12 jahren eine magendrehung. da man ja vermutet, dass es eine genetische disposition gibt, habe ich mir auch immer ein bisschen sorgen gemacht, dass es dazu kommen kann.
    ich habe im alter angefangen, pamina wieder 3 mahlzeiten am tag zu füttern. nicht ausschließlich wegen der sorge um eine magendrehung, sondern auch, weil sie probleme gekriegt hat, wenn sie zulange nüchtern war.
    außerdem bin ich völlig weg von trockenfutter gekommen. unter anderem auch, weil sie davon unglaublich durst bekommen hat. ich habe dann erst roh gefüttert, allerdings immer mit nudeln, kartoffeln, haferflocken oder reis. und die letzten zwei jahre habe ich das fleisch gekocht, weil sie es roh nicht mehr so gerne gefressen hat.

    wir sind damit sehr gut gefahren. pamina ist erst wenige tage vor ihrem 16. geburtstag gestorben. sie war bis 36 stunden vor ihrem tod fit.

    lg cjal

    p.s. einen snack vor dem schlafengehen gab es bei uns auch immer. weniger wegen magendrehung und vorbeugung als mehr wegen nicht zu lange nüchtern sein.

  • Ja meist auf leeren Magen.

    Daher gibts bei uns um 19 Uhr die letzte Mahlzeit und dann vor dem schlafen gehen, so um 22 uhr, noch einen kleinen Snack in Form von selbstgebackenen Hundekeksen ca 2-3.

    Wir füttern ja noch 3 Mahlzeiten, aber werden auch bei 2 bleiben evtl. auch bei dreien. Mal schauen.

    Die Symptome haben ja schon einige beschrieben. Wenn man dies bemerkt kann man was gegen Magensäure geben und sofort zum Tierarzt. So hat es unserer Empfohlen. Aber wie das Mittel heißt weiß ich nicht mehr. Werden es aber so in 5-6 Monaten nichmal beim Tierarzt erfragen und dann zu Hause haben. Denn nicht nur ältere Hunde können dies bekommen und da wir eine großrasse zu Hausr haben, gehe ich auf Nummer sicher.

  • Unsere verstorbene BX-Doggen-Hündin hatte eine Magendrehung. Die Symptome bei ihr waren genauso wie schon beschrieben: sie lief unruhig im Garten hin und her, versuchte zu erbrechen, es kam aber nur weißer Schleim, Hecheln war dabei und sie war überhaupt nicht ablenkbar/ansprechbar.

    Da wir eh eine halbe Stunde später eigentlich einen Termin mit ihr beim TA hatten (wegen was anderem), sind wir einfach sofort losgefahren. Als wir beim TA ankamen, war auch der Bauch schon unheimlich prall aufgebläht. Beim TA hatte man ja eh Zeit für uns, Laura wurde sofort geröntgt, was die Vermutung einer Magendrehung bestätigte. Sie kam sofort auf den OP-Tisch. Es ist zum Glück alles gut verlaufen, auch, weil sie innerhalb von einer halben Stunde nach der Magendrehung schon operiert wurde.

    Laura wurde übrigens zu dem Zeitpunkt aus der Hand gefüttert, mehrere kleine Portionen über den Tag verteilt.
    und es passierte am hellichten Tag, gegen 15.00 Uhr. Allerdings hatte sie 3 Tage vor der Magendrehung ihr Herrchen verloren (mein SchwiePa war verstorben) und wir haben sie zu uns - und dem nervigen Junghund - aufgenommen. Wahrscheinlich war der ganze Streß einfach zu viel für sie und da sie schon immer magenempfindlich war, ist ihr das wohl alles auf den Magen geschlagen.

    Sie ist auch nicht an den Spätfolgen der Magendrehung verstorben sondern blieb uns noch 1 1/2 Jahre erhalten und starb fast 10-jährig aufgrund eines Tumors an der Aorta, der auf die rechte Herzkammer drückte.

    Fettreichere Futterrationen soll wohl besser sein als kohlenhydratreiche. Frischfutter in jedem Fall besser als TroFu. Wir haben erst frisch gefüttert, das haute aber leider zeitlich nicht mehr hin. Danach gab's dann TroFu, das matschig eingeweicht wurde (ca. 1 Stunde mit reichlich Wasser quellen lassen). Aufgrund der Größe der Hündin wäre NaFu dann doch zu teuer gewesen und vor allem auch viiieeel zu proteinreich.

    Zitat

    Manche empfehlen noch erhöhte Näpfe.

    Uns wurde genau das Gegenteil geraten: unser TA sagte, dass die Gefahr bei den erhöhten Näpfen ist, dass die Hunde mehr Luft schlucken würden/könnten. Aber da scheiden sich ja die Geister. Nix genaues weiß man da wohl auch nicht. :/

    Zitat

    Wenn man dies bemerkt kann man was gegen Magensäure geben und sofort zum Tierarzt. So hat es unserer Empfohlen.

    Aber der Weg in den Magen ist doch bei einer Magendrehung versperrt (es kann ja auch aus dem Grund nicht erbrochen werden). Wie soll denn da das Mittel gegen Magensäure dorthin gelangen? :???:

  • Zitat

    Aber der Weg in den Magen ist doch bei einer Magendrehung versperrt (es kann ja auch aus dem Grund nicht erbrochen werden). Wie soll denn da das Mittel gegen Magensäure dorthin gelangen? :???:

    Mmh jetzt wo du es sagst... Vielleicht war es auch anders gemeint. Beim nächsten TA besuch sprech ich ihn mal an. Aber gut das du mich drauf aufmerksam gemacht hast.

  • Ja, WENN sie nicht entdeckt wird, weil wichtige Blutbahnen bei einer Magendrehung abgeklemmt werden.

    Was heißt rechtzeitig? Einen Tag, nachdem Laura operiert wurde, kam eine andere Bordeaux-Dogge mit Magendrehung in die Klinik. Der arme Rüde hatte sich seit dem frühen Abend mit vergeblichem Erbrech-Versuchen und aufgeblähtem Bauch rumgequält und die Besitzer sind dann erst gegen 04.00 Uhr am anderen Morgen in die Tierklinik gefahren. :mute: (man fährt ja nicht wegen jedem Sch*** zum TA...!)

    Dem Rüden musste ein großer Teil des Magens entfernt werden, weil das Gewebe schon abgestorben war und die Prognose war um einiges schlechter als bei unserer Laura, obwohl der Rüde noch wesentlich jünger war. Das Problem ist wohl auch, dass sich bei einer Magendrehung im Körper auch Giftstoffe ansammeln, die den Hund auch noch nach erfolgreicher OP vergiften können. Deswegen heißt eine erfolgreiche OP erst mal nichts, die nächsten Tage zeigen dann erst, ob der Hund es überlebt. Aber, je früher der Hund operiert wird, umso besser sind die Aussichten auf Heilung.

    Der behandelnde TA hatte uns das bei der Nachsorge erzählt, weil er erst dachte, als er BX-Dogge hörte, wir wären einen Tag später wieder mit Laura da mit einer weiteren Magendrehung. :pfeif:

  • Zitat

    Verläuft eine Magendrehung eigentlich immer tödlich? Ich mein wenn sie nicht früh genug entdeckt würde.

    Ich kann nicht aus eigener Erfahrung sprechen.

    Unser Züchter hatte auch mal eine ältere Hündin die draußen war als er weg war. Er war 45 min weg und als er kam bemerkte er die symptome und ist sofort zum TA. Der konnte aber leider nichts nehr tun. Sie ist dann suf dem Weg dorthin gestorben. Der TA war nur 10 min mit dem Auto weg.

  • Zitat

    Verläuft eine Magendrehung eigentlich immer tödlich? Ich mein wenn sie nicht früh genug entdeckt würde.

    Ja, aber der Hund verstirbt nicht an der Magendrehung selbst, sondern an dem Aufgasen dass durch die Magendrehung verursacht wird und die durch das Aufgasen verursachte Abbindung wichtiger Blutgefäße.

Jetzt mitmachen!

Du hast noch kein Benutzerkonto auf unserer Seite? Registriere dich kostenlos und nimm an unserer Community teil!