mein Hund ist zu stürmisch
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Hallo,
ich bin grad etwas traurig. Miko und ich treffen uns ja ab und an mal mit anderen Hundehaltern und Gruppen. Leider bleiben diese Sachen meist einmalig, weil häufig etwas passiert, wo dann Miko für verantwortlich gemacht wird. Nun überleg ich, ob es so ist und wie ich es verhindern kann.
Ein Beispiel: Wir hatten uns an einem Winternachmittag mit einer Gruppe anderer Hunde getroffen, es gab dabei 2 Rüden die sich nicht grün waren und eine ängstliche Hündin. Miko spielte schön mit einem kleineren Rüden, sprich sie rannten über die Wiese und hatten Spaß. Leider gab es dann zwischen der den Rüden begleitenden Hündin und Miko Zoff, die kleinere Hündin hatte wie Miko eine Schramme, aber nix schlimmes, ob ein Stock im Spiel war, ist nicht klar. Den rst des Spaziergangs waren alle Hunde an der Leine bis auf Miko und einen Shepherd-Rüden, wir sind voraus gegangen udn haben unsere hunde auch immer vor geschickt, es ist nichts passiert, trotzdem war die Stimmung angespannt.
Auch auf einem anderen Treffen hat Miko sich mit einer Hündin gekloppt, sprich Miko hat die Hündin genervt, bis diese richtig gemotzt hat, Miko gab Konter und so weiter...
So langsam überlege ich, mich überhaupt nicht mehr zu treffen, ich sehe, dass die Gruppen immer wieder zusammen gehen, ich aber nicht die Möglichkeit habe. :/ Ich habe keinen aggressiven Hund, aber irgendwie wirkt es so, als würde ständig etwas von Miko ausgehen, dass sei in Keilereien verwickelt ist. Ok, sie motzt zurück, wenn sie angekeift wird. Soll ich ihr das verbieten?
ich mag mich gern weiter Treffen, aber irgendwie hab ich immer angst, dass etwas passiert und mir die Schuld gegeben wird. ist ja leider hier im Forum auch schon passiert.

Was meint ihr, sollte ich mich weiter bemühen, Hunde zu treffen, auch um mit Miko das zu üben (wohlgemerkt gibt es mit den hunden in der Hudneschule keine Probleme) oder es lieber dabei belassen und nur noch 1x die Woche die hudneschule besuchen und es dabei belassen. Mir würde der Austausch fehlen und ich mag auch nciht Miko die ganze Zeit an kurzer leine haben, da kann ich auf den Spaziergang auch verzichten. Ich weiß es nicht.
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Hallo,
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hallo
ich kan dich gut verstehen
haben wir doch auch so einen stürmischen kandidaten...der sich meist dadurch selbst in gefahr begibt.vor etwa 1,5 jahren haben wir dann auch erfahren warum es bei unserem so ist.ein facharzt,den wir in unserer verzweiflung um hilfe gebeten haben,hat uns aufgeklärt.
da er viel zu früh von der mutter u. den geschwistern getrennt wurde,fehlt ihm die rste wichtige lernphase wo welpen lernen mit artgenossen zu kommunizieren.
die habenw ir menschen trotz aller mühen und hundekontakte nicht ausgleichen können.
sam mußte/muß komplett neu erlernen wie man mit artgenossen umgeht.wir wurde dafür an eine hundeschule verwiesen die sich mit solch dingen gut auskennt .dort haben vor allem wir menschen aber viel über das verhalten von hunden gelernt und ie wir in zukunft damit umgehen können.
jetzt nach einem jahr klappt es scon um vieles besser.. allein schon deswegen weil sam sich mitlerweile aus so gut wie jeder situation abrufen läßt und er ist vorsichtig gegenüber anderen hunden geworden.
auch läßt er sich vor kontakten absetzen und stürmt nicht mehr einfach los... und .. erkommt zu uns wenn es mal rüpelig wird.
aber das mußte er eben erst lernen... sam wollte ja nie streit,nur immer andere zum rennen animieren und das diese das anders empfanden als er,konnte er anfangs überhaupt nicht verstehen.trotzdem gehen wir am liebsten allein spazieren oder nur mit mensch/hund,die wir gut kennen.
kontakt zu artgenossen gibt es,aber sehr ausgewählt u. immer nach absprache mit den anderen haltern.
lg kirsten
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Zitat
irgendwie wirkt es so, als würde ständig etwas von Miko ausgehen, dass sei in Keilereien verwickelt ist
Zu hibbeliges/stürmisches Verhalten würde in einem intakten Hunderudel korrigiert werden, insofern kann es durchaus sein, dass das der Grund ist, weshalb sich Deine Hündin immer wieder in Konfliktisituationen wiederfindet. Deine Aufgabe in einer Gruppenkonstellation wäre dann, Deine Hündin zu beobachten, die Energie innerhalb der Hunde wahrzunehmen und ggf. Deine Hündin rechtzeitig herauszunehmen/ herunterzufahren.
Ob das allerdings tatsächlich der Grund ist für die Keilereien, und wie Du trainieren kannst, kann nur jemand beurteilen, der die Situationen, Deine Hündin und Dich selbst vor Ort erlebt. -
Ich war ja nicht dabei, aber da ja nix Ernstes passiert ist, frag ich mich, ob die anderen da vielleicht einfach etwas zu dünnhäutig sind. Wenn wir mit 10 Hunden loslatschen, gibt's auch mal ne Klopperei, in aller Regel muss man da aber gar nicht eingreifen und schlechte Stimmung gibt's schon mal gar nicht. Und ich muss dazu sagen, da sind auch schon mal schwierigere Hunde dabei, und es ist oftmals so, dass gerade deren Besitzer diese Runde sehr schätzen, weil sie da gerade nicht schief angeguckt werden, wenn das Hundili rumprollt.
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ich kann das natürlich nicht wirklich beurteilen - war ja nicht dabei. aber wir haben hier auch so einen kandidaten, der erst mal jeden , der mitläuft abchecken muss. wer nicht direkt klein beigibt wird getrieben und gezwickt. mein hund (labbi) ist nu recht rubust und von der größe her ähnlich gebaut wie der andere hund, aber schön finde ich das auch nicht. der andere hetzt meinen hund (der sich nicht gerne weit von mir entfernt) übers ganze feld und läßt ihn kaum zur gruppe zurück. die besitzerin meint - der spielt nur - klar - sieht für mich nicht wie spielen aus. den kontakt meide ich weitestgehend.
würde die besitzerin häufiger durchgreifen, ihn abrufen etc. hätten wir das problem nicht. ich finde nicht das hunde das alles unter sich ausmachen sollten.
lg -
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Bei uns in der Gruppe machen die Hunde tatsächlich viel ohne Menschen aus, aber das ist wohl eher selten, dass das so klappt.
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Zitat
Wenn wir mit 10 Hunden loslatschen, gibt's auch mal ne Klopperei
Hmmm.... wenn ich mit meiner Hundetrainerin und ca. 15 Hunden unterwegs war, gab es da nie ne Klopperei. Das wurde im Vorfeld unterbunden! Es wurde -wie Rotbuche geschrieben hat- der Energielevel der Hunde "beobachtet" und wenn einer kurz vorm "tilten" stand, wurde er rausgenommen und ne kurze (oder auch mal längere
) Auszeit an der Leine gegeben.Lolek neigt auch dazu, so stürmisch mit anderen Hunden "spielen" zu wollen. Allerdings lass ich das nicht zu und nehme ihn vorher raus. Wenn er anfängt andere Hunde anzubellen, zu bedrängen oder zu beschränken, gibt es idR 1 Verwarnung und dann kommt er an die Leine. Bei Hunden, die wir gut kennen, lass ich auch mal mehr durch. Aber gerade bei fremden/unsicheren etc. Hunden bin ich da sehr konsequent. Und es wird langsam besser.
Gründe, warum deine Hündin so ist, kann es viele geben:
- vielleicht ist sie mit vielen anderen Hunden einfach überfordert
- vielleicht fehlt es ihr, wie auch schon geschrieben, an Sozialisationserfahrungen
- vielleicht ist sie der Meinung, dass sie die Königin von Hundehausen ist
.....
Das sollte sich ein guter Trainer in der Interaktion anschauen.Bei deinem ersten Beispiel sind mir 2 Sachen aufgefallen:
Irgendwie kannst du recht wenig dazu sagen, wie es zu der "Keilerei" kam (Stock? Kein Stock? etc.). Das passiert wenn man in ner Gruppe unterwegs ist und man abgelenkt ist, aber gerade wenn du weißt, dass deine Hündin gern mal "Kontra" gibt.
Und warum hast du deine Hündin nicht auch angeleint, wenn alle anderen dies auch taten. Vor allem, wenn du sie dann immer "voraus schicken" musstest. Das liest sich für mich so, als ob sie dann ja immer noch zu den anderen, angeleinten Hunden hin wollte.Zu deinem 2. Beispiel:
Warum lässt du es zu, dass deine Hündin eine andere Hündin so lange nervt, bis diese ihr eine Ansage gibt, auf die deine dann wieder reagiert..... Unterbrich das doch vorher! Wenn deine andere Hunde nervt, nimm sie raus!Ansonsten würde ich dir empfehlen, mal bei einem Trainer ein paar sog. "begleitete Spaziergänge" mitzumachen. Ich habe nirgends so viel über Hundeverhalten (va in einer Hundegruppe) gelernt, wie in den Spaziergängen mit meiner Trainerin!! Auch über meine "Arschköpfe".

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Danke, ich dachte schon, jetzt werde ich platt gemacht. Miko bemerkt sehr wohl, wenn andere ihr sagen, dass sie es nicht wollen. Das mit dem Vorausschicken war so gemeint, dass sie zwar nicht zurück zu den Hunden gelaufen ist, ich sie aber immer gerufen habe, wenn sie hinter mir war. Sie hat die anderen Hunde in Ruhe gelassen, ich kann sie also durchaus stoppen. Am besten wird es wohl wirklich sein, mal jemanden direkt drauf gucken zu lassen. Geschrieben ist es oft schwierig.
Die Gründe, hmm, ja sie hat als Welpe zuwenig Hundekontakte gehabt, ich merke auch, dass sie Ansagen nicht von allen Hunden "ernst" nimmt. Da bin ich in der Pflicht und das tu ich auch.
Zu dem Treffen mit bekannten Hunden, das würde ich sehr gern, leider bleibt es meist bei einmaligem Treffen. Zu viele Hunde sind Miko zu viel, das habe ich auch schon gemerkt. Ich denke es wird sinnvoll sein, mich mit meiner Trainerin und deren Hunden zu treffen bzw sie dann auch bei anderen Spaziergängen mal drauf gucken zu lassen.
Noch eines, wegen dem Stock, der war da, ich hab Miko da raus gerufen, weil ich weiss dass sie da verteidigen könnte, was ich ihr verbiete, Miko kommt zu mir und in dem Moment gabs Ärger. Was genau der Auslöser war, konnte ich nicht sehen. Ich will mich nicht rechtfertigen, sondern nur erklären.
Danke für die Tips, eigentlich völlig naheliegend, einfach mal jemanden gucken zu lassen, der Ahnung hat. Manchmal sieht man den Wald vor lauter Bäumen nicht.
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ich rede doch nicht von blutigen Kämpfen, sondern von normalen Auseinandersetzungen, die nun mal vorkommen. Da flippt keiner aus und läuft Amok. Ich kann doch nicht bei jedem Furz dazwischengehen, wenn der Jungspund meint, dem alten Hasen seinen Stock wegnehmen zu müssen, soll er's ruhig versuchen, wenn er dann nen Anschiss kassiert, weiss er beim nächsten Mal Bescheid. Wieso sollte man solche Dinge oder auch das völlig normale Kräftemessen zweier gleichaltriger Halbstarker unterbinden? Find ich völlig überflüssig, das können die schon ganz alleine auf die Reihe kriegen. Dass wirklich mal einer gemobbt wird oder sontswie Handlungsbedarf besteht, ist sehr selten.
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ich hab grad deinen Wohnort gegoogelt. Viel zu weit weg, leider. Ich glaube, dein Hund würde sich bei uns in der Gassigruppe sehr wohl fühlen, und du sowieso. Schade, echt schade. Solltest du mal im Rhein-Main Gebiet rumspringen, sag Bescheid. Bei uns läuft so ziemlich alles an Hunden mit, was laufen kann.
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