Eure Hunde an Silvester..?

  • Wir gehen um halb zwölf nochmal kurz Gassi, dann geht es wieder auf die Couch und Paco pennt. Ihn interessiert das gar nicht, letztes Jahr stand er im Flur am Fenster und hat sich ganz entspannt das Feuerwerk angeschaut :lol:

    Bei uns ist es daher sehr entspannt =)

  • Bei meiner Kleinen hab ich mir letztes Jahr sooooo Stress gemacht und was war? Sie lag in meinem Armen und hat seelig geschlafen. :D
    Dieses Jahr fahren wir in Urlaub an die Mosel und hoffen, dass es da ruhig ist. Es fährt nämlich noch ein Pärchen mit und deren Hund hat Angst an Silvester...

  • RÜBE kommt dieses Jahr wieder mit. Wir fahren bereits am Nachmittag zu Freunden, um dann zusammen mit deren Hündin noch eine große Runde zu gehen. Die Feier abends mit vielen Leuten wird sie - wie immer - klasse finden (sooo viel Aufmerksamkeit :D ). Da wir dort übernachten, ist eine (relativ) knall-freie Rückfahrt gegen Mittag gesichert. Auch wenn meiner Großen die Knallerei wenig bis gar nichts ausmacht, möchte ich nicht riskieren, dass ein blödes Erlebnis uns alles vermurkst :roll: ...

  • Wir feiern mit Freunden und deren Hündin bei uns. Es ist von beiden Hunden das erste Silvester mit uns allen. Wir gehen um 6 eine grosse Runde, dann nochmal um 11 vor die Tür. Die Rollädem lassen wir teils auf und sind mal gespannt, wie die Beiden reagieren. Normalerweise sind sie zusammen recht entspannt bzw. schaut der eine, ob es den anderen juckt. So sind wir letztens an einem startenden Hubschrauber im Wald vorbei, der ordentlich Getöse machte. War den Beiden relativ wumpe nach einiger Zeit. Ich hoffe, dass es Silvester nicht anders ist ;)

  • Ich weiß noch nicht...Corey hat ja leider Panik und noch dazu ist er Epileptiker, der bekommt auf jeden Fall Diazepam oder Alprazolam im Voraus, plus Zylkene.
    Wo er sein wird, weiß ich noch nicht, wir wohnen ländlich (genau wie meine Eltern), aber geballert wird hier genauso wie bei meinen Eltern.
    Eventuell geb ich ihn da hin und fahre mit den anderen Hunden feiern, oder ich bleib mit allen zuhause und versuche, ganz ganz ruhig zu bleiben.
    :muede:

  • Juri geht über Silvester zu Tanja (tagakm), Lee zu meinen Leuten und die Knallköpfe (Pan und Kalle) dürfen sich im Schutzdienst austoben (wir sind über Silvester bei Freunden und werden bis zum umfallen trainieren, auch am 31.12.) ;D

  • Zitat

    ich hab hier so ne angstbratze zu hause.wir fahren auf einen einsamen bauernhof. uebrigens hab ich neulich irgendwo gelesen,das streicheln die angst beim hund NICHT verstaerkt.allerdings hilft es auch nicht

    Das durfte ich ja neulich auch lernen. Habe dazu noch meinen Trainer befragt und er erklärte mir das so:

    Wenn Du selbst total ruhig bist also WIRKLICH ruhig, dein Hund aber Panik hat und VON SICH AUS zu dir kommt und deine Nähe sucht, ist es das Eine. In dem Fall darfst Du kraulen und kuscheln, aber eben so wie sonst auch und nicht weil "der aaaaarme Hund ja soooooo eine Angst hat". Das merken die sofort. Also Du musst wirklich und vollkommen ruhig und neutral sein/bleiben. Mein Trainer sagte, am besten noch vollkommen gelangweilt.

    Wenn Du selbst aber angespannt bist und die ganze Zeit nur denkst, was für eine arme Fellnase Du da sitzen hast und vor Mitleid schon nicht mehr weißt, wo Du hinsehen sollst, dann sollte man das nicht machen. DAS KÖNNTE dann die Angst verstärken. Der Hund sucht Schutz bei Frauchen/Herrchen und wenn man ihn dann streichelt, bestätigt dies: "Ja genau. Du hast vollkommen zurecht Angst."

    Wieder anders ist es, wenn man das konditioniert hat. Also grob gesagt, wenn Du während des Streichelns den Hund beigebracht hast, dass das Streicheln gerade absolut entspannend ist und absolut nichts passieren kann und alles andere gerade sowieso nicht interessiert.

    Mein Tipp für dich:

    Oft wird schon weit vor 0 Uhr geknallt. Beobachte deinen Hund dabei - gehe vorher schon immer wieder mal raus um zu sehen, was passiert. Ganz wichtig hierbei ist aber, dass Du den Hund in jedem Fall gut sicherst - nicht, dass er dir stiften geht vor Panik.

    Immer wenn es knallt und dein Hund unbeeindruckt ist, dann verhalte dich wie immer. Du kannst ihn natürlich auch loben. Solltest Du eine kleine Unsicherheit feststellen, oder sehen, dass er auf jeden Knall reagiert (sei es nur durch gucken/suchen), dann wirf ihm ein Leckerli hin bzw. gib ihm was. Einfach um zu zeigen, dass Knallen was ganz tolles ist, quasi. ;) Drinnen würde ich es ähnlich machen. Ansonsten musst Du dich in jedem Fall verhalten wie immer. Also nicht bei jedem Knall so tun, als würde jetzt was passieren, weil Du auf die Reaktion deines Hundes wartest.

    Sollte er Panik bekommen, erstmal beobachten. Direkt mir Bachblüten um sich schmeißen etc. würde ich nicht. Jacky (meine alte Dackel-JR-ichweißnichtwas-Mix) hatte enorme Panik die ersten Jahre und wir haben das auch raus bekommen ohne "Hilfsmittel". Wichtig ist halt, dass Du selbst Sicherheit ausstrahlst.

    Arnold hat keine Angst und letztes Jahr mit mir zusammen am Fenster gestanden, während der Rest der Familie draußen war um Knaller und Raketen zu zünden. :smile: Ich wünsche dir, dass es bei euch auch so abläuft und der Kleine ganz ruhig bleibt.

  • Wir essen schön Raclette mit Oma und Opa und die Hunde bekommen jeder einen Knochen.
    Danach schauen wir ein bisschen fern, spielen Spiele, machen Tischfeuerwerk oderso und die Hunde sind immer dabei.
    Klecksie ist ein bisschen schisserig beim knallen aber wenn er bei mir sein kann, findet er das alles nur halb so schlimm :D
    Also so großartig mach ich da nichts ;)

  • Also hier wird abends teilweise schon so geknallt, als hätten wir schon Sylvester. :muede:
    Wir gehen mit Nero auch zu meiner Tante &' meinem Onkel (&' ich wahrscheinlich zu Freunden, aber knallen tue ich nicht mehr .. wird einfach langweilig ^^) und ihren Rüden. Die beiden verstehen sich so super, dass die beiden eher mit sich beschäftigt sind .. wie letztes Jahr. :lol:

  • Meiner ist ja prinzipiell eigentlich ganz cool. Wenn wo neue Geräusche/Lärm sind, schaut er halt und das wars meistens, Autos, Straßenbahnen, Sirenen usw, alles egal.

    Bis uns einer einen Böller ausm 1. Stock direkt vor die Füße geschmissen hat.. (den Kerl hätt ich am liebsten an Ort und Stelle noch erwürgt :dead2: ) Mich hats selbst so geschockt, dass ich ihm in dem Moment garkeine "beruhigende Ausstrahlung" vermitteln konnte, mir fällt grad keine bessere Formulierung ein :smile: Tjo und danach der altbekannte Fehler, "aaa das arme kleine Hundsi" (fast 6 Monate) und gleich mal den armen Zwerg geschnappt und versucht ihn zu beruhigen..

    Jedenfalls zieht er nun bei jedem kleinsten Böller (hier gings bereits am 24.12. los :headbash: ) nach Hause wie ein Irrer und an normale Gassirunden ist nicht zu denken. Alles ablenken mit Leckerli oder Spielen usw interessiert ihn nicht die Bohne.. er kommt auch nur zu mir um dann gleich wieder umzudrehen und heim zu zerren.. Was kann ich da theoretisch tun? Und praktisch selbstverständlich...

    Gottseidank sind wir über Silvester am Land (von 28. bis 2.) und dann starten wir das anti-Böller Training.

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