Züchter oder nicht, ganz egal!!

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    So macht man sich Freunde :roll: . Letztlich sind mindestens die Hälfte der DF- User Upswurfhalter. Der Hund wird ja nun kein anderer, nur weil er durchs TH getapst ist. Aber eben dieses Denken ist wohl Grundlage der endlosen Diskussionen: was nicht teuer war, kann nicht gut sein.


    Es geht bei dem, was Brizo geschrieben hat, nicht um teuer oder durchs Tierheim getapst, sondern darum, dass man bei einem Upswurf nicht weiß,welche Eigenschaften, Krankheiten, Gene die Elterntiere den Welpen mitgeben.
    Den Meisten scheint es egal zu sein, da sie a)zu vielGeld haben und das gerne zum TA bringen und b)einen Gesellschaftshund wollen, der sie beschäftigt, sei es, dass man zu Trainern geht, zur Physio, zum Dogdancing etc.
    Der Hund hat doch an sich eine ganz neue Aufgabe in unserer Gesellschaft, er soll immer und überall funktionieren, bloss kein rasse- und arttypisches Verhalten zeigen. Zeigt er dies, muss man dagegen clickern oder den 10. "Hundetrainer" dazuholen etc.pp
    Hole ich mir einen Hund von einem guten Züchter, kann ich darauf vertrauen, dass ich das bekomme, was ich wollte. Es ist eigentlich ganz einfach :smile:

  • Naja, auch ein Hund vom guten Züchter ist kein Klon. Auch er kann eigene, gar nicht (rasse)typische (Charakter)Eigenschaften entwickeln, bei denen man u.U. rat- und hilflos steht.
    Aber grundsätzlich hast Du natürlich Recht!
    LG von Julie

  • Ja, das kann durchaus vorkommen, aber ich glaube nicht in extremem Maße, wenn der Züchter das richtig gemacht hat. Ich habe auch nicht per se etwas dagegen sich Hilfe zu holen, wenn man mit Eigenschaften nicht klar kommt oder nicht richtig erziehen kann.
    Aber oft habe ich hier das Gefühl, es geht nur noch darum einen Hund, der nicht die Veranlagung zu etwas hat, diesem etwas aufzudrängen.
    Bei Menschen sieht man das doch auch ein, dass dieser nicht alles kann, warum nicht beim Hund?
    Da holen sich Menschen einen Schlittenhund und versuchen ihm das Ziehen abzutrainieren, einen gemütlichen Mischling und hängen ihm Reifen an den Hintern, damit dieser das Ziehen lernt, einen Hütehund, der soll dann auf ein Mal nicht mehr hüten und ein Terrier nicht anschlagen und bellen und auch ja keine Mäuse jagen!
    Also, irgend etwas läuft doch schief in D, was Hundeanschaffung und Haltung angeht :???:

  • Ja, da hast Du absolut Recht.

    Das passiert m.M. nach besonders häufig, wenn der Hund rein nach Optik gekauft wird und der Züchter bei der Käuferauswahl nicht sorgfältig genug ist.
    LG von Julie

  • Zitat


    So macht man sich Freunde :roll: . Letztlich sind mindestens die Hälfte der DF- User Upswurfhalter. Der Hund wird ja nun kein anderer, nur weil er durchs TH getapst ist. Aber eben dieses Denken ist wohl Grundlage der endlosen Diskussionen: was nicht teuer war, kann nicht gut sein.

    Ich bezweifele, dass es so viele echte Ups-Würfe gibt.

    Was nicht teuer war, kann nicht gut sein? Quark. Aber was billig ist und an jeden ohne Prüfung verscheuert wird, ist für manche Menschen auch wenig wert und wird dementsprechend unüberlegt, ohne jede Voraussetzung gekauft und auch teilweise entsorgt.
    Da können wir ja weiter hoffen, dass genug "doofe" Leute Secondinos aus den TH holen :| Aber Hauptsache, keinem auf die Füße vor dem Kauf treten......

  • Hui dann ist mein Vermehrer-Hund ja der beste Hund überhaupt. Denn der war teurer als der Hund vom Züchter und somit ist er besser :roll: Und Pepper war dann der schlechste Hund von meiner Bande, denn die war am billigsten (in der Anschaffung!!).. :verzweifelt:

    Und ich behaupte ebenfalls, dass nur ein sehr geringer Anteil aller Hunde der User im DF aus wirklichen Ups-Würfen kommt!
    Und ja, anständig ist Definitionssache ;D

  • Zitat

    Wie bei einem Ups-Wurf etwas anständiges rauskommen soll, ist mir aber auch ein Rätsel.

    Gibt es "unanständige" Hunde?

    Das wäre mir ein Rätsel.

    Aber auch ich zweifle an der Häufigkeit von Ups-Würfen. Ich denke, die meisten sind aus den üblichen Gründen entstanden. Hündin sollte einmal im Leben Welpen haben und/oder meine "Süße", mein "Bub" ist so toll, die/der soll sich vermehren.

    Auf das übliche VDH-Gezeter will ich gar nicht eingehen, denn so lange es keinen Verband gibt, der eine annähernd gute Zuchtordnung, an die sich die Vereine mindestens halten müssen, vorlegt, ist eben der FCI/VDH für mich die einzige Basis für den Rassehundekauf.

    Lege ich keinen Wert auf Rassereinheit, ist meine einzige Wahl das örtliche Tierheim. Auch, wenn ich, entgegen aller Hoffnung, wieder einen kranken Hund "erwischen" würde.

    Gaby und ihre schweren Jungs

  • Zitat

    Was mich mal interessiert : Es gibt ja auch viele Verbände ,die nicht dem VDH angehören .

    Sind das in euren Augen auch Vermehrer ? Wenn JA ,warum ?

    Das kommt bei mir auf die Zuchtordnung an. Bei vielen Vereinen außerhalb des VDH ist die Zuchtordnung ein Witz. Und dann sind es für mich Vermehrer, die einfach nur Papiere wollen, damit sie ihre Hunde besser verkaufen können und seriöser dastehen.
    Häufig müssen so gut wie keine Untersuchungen durchgeführt werden, oder wenn, kann diese der Haus-TA machen. Es gibt keinerlei Kontrollen, ob der Hund äußerlich und in Wesen/Charakter der Rasse entspricht. Ebenso gibt es häufig keine Kontrolle über die Züchter, denn Wurfabnahmen macht auch der TA.
    Viele Vereine stellen Ahnentafeln anhand von Fotos aus oder erstellen Papiere auch für Mischlinge bzw. für Fantasierassen. Das alles hat für mich mit geplanter und seriöser Zucht nichts zu tun.
    Die Zuchtordnung gilt auch oftmals für alle Rassen und macht keine rassespezifischen Unterschiede. Dabei macht es keine Sinn, für eine Rasse nur HD-Röntgen vorzuschreiben, wenn sie davon gar nicht betroffen ist, dafür aber Augenprobleme hat. Für mich hat eine Zuchtordnung den Sinn, dass eine gewisse Selektion stattfindet und nicht, dass der "Züchter" mit Papieren werben kann.

    Häufig ist in solchen Vereinen auch der Genpool winzig, da der Verein nur aus 2-3 Züchtern besteht. Es darf ja in D jeder einen Verein gründen. Es fehlt mir da einfach das kynologische Wissen und auch die Kontrolle.

    Grüßle Inka & das Dackeltier

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