Züchter oder nicht, ganz egal!!
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Auch "normale" Leute können vielleicht einen Hund aufziehen.
Aber wenn ich so daran denke, als ich vorletztes Mal bei einer Züchterin gesessen habe - was die alles an Fachliteratur im Regal hatte, was da alles an Planung bei der Auswahl "Welcher Rüde passt zu meiner Hündin?" usw. dahintersteckte, dann hab ich schon gedacht: Das ist eine Wissenschaft an sich.
Und wenn mein Chaot eines Tages mal die Zuchttauglichkeit erlangen sollte, dann würde ich mir auch Rat von Dritten einholen, was nun die Frage angeht, ob er zu der jeweiligen Hündin "passt" oder nicht. Ich finde, da steckt auch immer sehr viel Verantwortung dahinter. Ich möchte nicht zu einem Wurf beigetragen haben, der irgendwie völlig daneben ist.
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Hallo,
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Wer sind denn bitte "normale" Leute?
Leute die nicht bereit sind, 1.500,- € für einen Hund zu zahlen, der dann 15 Jahre lang möglichst gesund (Tierarztkosten?) und möglichst problemfrei (Kosten für gute Sozialisierung und Pflege durch den Züchter) mit ihnen zusammenlebt?
Als wäre die Rede von einem Luxusgut. Wenn ich bedenke, welche Kosten ein Hund zwangsläufig verursacht, wenn ich ihn vernünftig ernähre, pflege und Co., da ist es doch eine einzige Milchmädchenrechnung beim Kaufpreis rum zu feilschen.
Das ist dann auch eine Frage der Weitsicht innerhalb der Entscheidung. Wenn ich ein Auto haben will/muss, das mir 5 Jahre erhalten bleibt, dann spare ich mir die 5.000 Euronen ja auch im Härtefall irgendwie zusammen. Aber 1.500,- € beim Hund plötzlich nicht? Da ist zu teuer was nicht mal eben nebenbei finanziert werden kann?
Da krankt es dann wohl eher an der Einstellung.
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Zitat
Wer sind denn bitte "normale" Leute?
Leute die nicht bereit sind, 1.500,- € für einen Hund zu zahlen, der dann 15 Jahre lang möglichst gesund (Tierarztkosten?) und möglichst problemfrei (Kosten für gute Sozialisierung und Pflege durch den Züchter) mit ihnen zusammenlebt?
Als wäre die Rede von einem Luxusgut. Wenn ich bedenke, welche Kosten ein Hund zwangsläufig verursacht, wenn ich ihn vernünftig ernähre, pflege und Co., da ist es doch eine einzige Milchmädchenrechnung beim Kaufpreis rum zu feilschen.
Das ist dann auch eine Frage der Weitsicht innerhalb der Entscheidung. Wenn ich ein Auto haben will/muss, das mir 5 Jahre erhalten bleibt, dann spare ich mir die 5.000 Euronen ja auch im Härtefall irgendwie zusammen. Aber 1.500,- € beim Hund plötzlich nicht? Da ist zu teuer was nicht mal eben nebenbei finanziert werden kann?
Da krankt es dann wohl eher an der Einstellung.
Ich hatte so eine Diskusion letztens mit einer Bekannten.
Sie hat einen Jack Russel Mix vom Vermehrer mit beidseitig Patellaluxation. Wurde schon vor Jahren operiert, hat den Hund viel Schmerzen und die Leute sehr viel Geld gekostet. Dem Hund geht es soweit gut wenn man von den Verhaltensproblemen (extrem schreckhaft und Angstagressiv) mal absieht.Jetzt wollen sie einen Zweithund und gucken wieder in den einschlägigen Anzeigenportalen.
Haben jetzt einen Wurf in der Nähe ausgeguckt wo der Welpe 300 € kosten soll........Hunde vom Züchter sind ja viel zu teuer (Jack Russel ab ca. 800 € ) und den gleichen Hund bekommt man ja ohne Papiere günstiger

Ich habe ihr dann, vermutlich vergeblich, mal so einiges erklärt wo die Unterschiede liegen und das sie auf eine 15 Jährige lebendauer des Hundes pro Monat lediglich 2,70 € spart und sich beim "günstig" Angebot vieleicht wieder Probleme mit kauft. Das sie vieleicht wieder einen Hund bekommt der krank ist und Defizite aufgrund mangelnder Prägung bekommt.
Sie sagte immer ja ja, und meinte zum Schluss "jetzt haben wir ja schon einen Termin gemacht, jetzt fahren wir morgen trotzdem mal gucken. Die sind ja so süss und die Frau hat gesagt sie sind gesund"

Manchen Leuten ist einfach nicht zu helfen.
Ich habe seit dem nicht mehr mit ihr gesprochen, aber vermutlich haben sie jetzt einen zweiten Hund......... -
Eben.
Als ob diese Preisunterschiede vom Mond fallen oder der Menschenliebe der preiswerten Welpenverkäufer entspringen würden.Dann sagt man sich halt, man hat den Hund gerettet (und dabei scheinbar noch 500,- € gespart).
Bei nem Auto würde man skeptisch. Wie kann der mir denselben Wagen anbieten für 1/3 des Preises? Da muss doch was faul sein.
Wenn man keine 800,- Euro ausgeben will, wieso um Himmels Willen sieht man sich nicht im Tierheim um? "Günstiger" als da bekommt man keinen Hund.
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Glücklicherweise wird man mit der Einstellung "Hund muß moglichst BILLIG in der Anschaffung sein" im TH/TS den Hund evtl. dann doch nicht bekommen.
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Ich sehe das folgendermassen (meine Meinung, nichts dazugewirrt, nichts abgeschrieben, einfach meine Meinung :
Wenn ich einen Hund will für Arbeitszwecke, würde ich gerne einen Welpen nehmen, und gerne die 2000+ (CHF) bezahlen. Auch wenn ich bereits einen Hund vom Züchter hatte, mit dem alles schief ging, glaube ich noch immer TOTAL an die Sinnigkeit professioneller Hundezucht.
Möchte ich einen Hund, um mit ihm zu spazieren, bisschen Hundesport vielleicht, suche ich die Tierheime ab und nehme mir Zeit, etliche Hunde anzuschauen.
LG Nina
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ZitatAlles anzeigen
Ich sehe das folgendermassen (meine Meinung, nichts dazugewirrt, nichts abgeschrieben, einfach meine Meinung :
Wenn ich einen Hund will für Arbeitszwecke, würde ich gerne einen Welpen nehmen, und gerne die 2000+ (CHF) bezahlen. Auch wenn ich bereits einen Hund vom Züchter hatte, mit dem alles schief ging, glaube ich noch immer TOTAL an die Sinnigkeit professioneller Hundezucht.
Möchte ich einen Hund, um mit ihm zu spazieren, bisschen Hundesport vielleicht, suche ich die Tierheime ab und nehme mir Zeit, etliche Hunde anzuschauen.
LG Nina
Genau so ist es

Bei mir würde immer ein Hund aus dem Tierschutz einziehen, einfach, weil ich nichts spezielles brauche, bzw. keinen Wert drauf lege. Es gibt aber genügend Menschen, die gerne Spezielles mit ihrem Hund machen, sei es ein bestimmter Sport oder richtige "Arbeit".
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Nun, was spezielles brauche ich eigentlich auch nicht.
Aber ich bin halt vernarrt in Neufundländer. Bieten sie mir Wasserarbeit an, mache ich sie (unprofessionell) mit ihnen, wenn nicht, ist es auch gut.
Zieht hier aber wieder ein Quotenmini ein, ist dieser mit absoluter Sicherheit aus dem Tierheim. Und da laß ich mich dann überraschen, wer mein Herz berührt.
Gaby und ihre schweren Jungs
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Zitat
Nun, was spezielles brauche ich eigentlich auch nicht.
Aber ich bin halt vernarrt in Neufundländer. Bieten sie mir Wasserarbeit an, mache ich sie (unprofessionell) mit ihnen, wenn nicht, ist es auch gut.
Zieht hier aber wieder ein Quotenmini ein, ist dieser mit absoluter Sicherheit aus dem Tierheim. Und da laß ich mich dann überraschen, wer mein Herz berührt.
Gaby und ihre schweren Jungs
Ja, Gaby, hätte ich eine absolute Lieblingsrasse, dann würde dieser Hund auch vom guten Züchter kommen, ganz klar.
Wird denn wieder ein Quotenmini einziehen?
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Ich sehe das folgendermassen (meine Meinung, nichts dazugewirrt, nichts abgeschrieben, einfach meine Meinung :
Wenn ich einen Hund will für Arbeitszwecke, würde ich gerne einen Welpen nehmen, und gerne die 2000+ (CHF) bezahlen. Auch wenn ich bereits einen Hund vom Züchter hatte, mit dem alles schief ging, glaube ich noch immer TOTAL an die Sinnigkeit professioneller Hundezucht.
Möchte ich einen Hund, um mit ihm zu spazieren, bisschen Hundesport vielleicht, suche ich die Tierheime ab und nehme mir Zeit, etliche Hunde anzuschauen.
LG Nina

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