Dauerndes Grummeln unterbinden oder als Kommunikationsform

  • zulassen?

    Diego hat sich angewöhnt, wenn ihm irgendwas nicht schnell genug geht, in seinem Korb oder wo auch sonst zu sitzen und irgendwelche Geräusche zwischen Knurren und Grummeln von sich zu geben.
    Beispielsweise wenn er auf sein Fressen wartet (er kriegt mittags regelmäßig unsere Nudel-, Reis- und Kartoffelreste), aber noch absitzen muss, weil der Napf grad gefüllt wird oder wir spazierengehen wollen, ich mich aber (seiner Meinung nach) nicht schnell genug umziehe. Oder so wie gestern abend - er wollte seine abendliche Runde, wir aber noch was im Fernsehen schauen und danach erst los. Da ist er wirklich die ganze Zeit brummelnd und grummelnd und knurrend um uns rumgeschlichen bzw. hat unter meinem Sessel gelegen. Und nein, er mußte nicht dringend mal raus, er war erst kurz vorher gewesen, nur halt nicht wie sonst NACH dem Abendbrot.

    Wenn's mir zuviel wird, kriegt er schon mal ein scharfes "Aus" von mir - aber wie gesagt, erst, wenn's mich nervt.

    Sollte ich das sofort unterbinden oder ist das noch eine normale Form von Kommunikation, die ich zulassen sollte?

  • Ich persönlich halte das so: Wenns mich nervt, wird Geräuschkulisse unterbunden.
    Shira z.B. ist eher der Typ "Grummeln, seufzen, fiepsen", das stört mich ehrlich gesagt wenig zumals nicht oft ist. Ihren Willen bekommt sie dadurch trotzdem nicht.
    Leoni ist Typ "Bellen und Jodeln", DAS geht mir tierisch aufn Keks, da gibts viel öfter nen Anschnauzer. Zumal sie das auch einfach dauernd macht... Futter zu langsam, Anziehen zu langsam, keine Aufmerksamkeit -> Laut werden! :ugly: Dafür gibts logischerweise dann garnichts als Bestätigung.

  • Werde ich von meinen Hunden genötigt mich gefälligst mal zu beeilen (kommt auch gern mal vor, nur bei mir wird dann nur ab und an gebrummelt, mehr gequietscht), dann breche ich das was sie von mir wollen komplett ab und mache etwas völlig anderes (zB vor den Rechner setzen, ein Buch in die Hand nehmen).

    Meine Hündin hat eine Weile versucht, mich mit Pinkeln dazu zu bewegen schneller mit ihr rauszugehen, was eine Weile auch funktioniert hat. Bis ich die Nase voll hatte und mich nach einer Pinkelattacke postwendend wieder ausgezogen habe, die Pfütze entfernt habe und mich wieder hingesetzt habe und Madame musste eine Stunde länger warten. Sie hat es nie wieder gemacht. :)

  • Ich glaub das kann man pauschal nicht sagen. Mein Terrier hat gerne und fast alles mit seinen brumm- und knurrlauten kommentiert. Da hab ich meist nicht reagiert. Außer es hat mich wirklich gestört, dann habe ich ihn angeschnauzt - aber mit eher mäßigem Erfolg.

    Ich glaub viel wichtiger ist es, dem Hund nicht zu vermitteln, daß man sofort springt, wenn er etwas fordert. Verbieten würde ich es grundsätzlich nicht

  • Zitat

    Werde ich von meinen Hunden genötigt mich gefälligst mal zu beeilen (kommt auch gern mal vor, nur bei mir wird dann nur ab und an gebrummelt, mehr gequietscht), dann breche ich das was sie von mir wollen komplett ab und mache etwas völlig anderes (zB vor den Rechner setzen, ein Buch in die Hand nehmen).

    Hi Hi- ich auch :D

    Wenn gewinselt wird, weil ich in der Küche die Näpfe fülle, dann geht die Tür zu oder ich lasse alles stehen und gehe in´s Wohnzimmer.

  • Zitat

    Hi Hi- ich auch :D

    Wenn gewinselt wird, weil ich in der Küche die Näpfe fülle, dann geht die Tür zu oder ich lasse alles stehen und gehe in´s Wohnzimmer.

    Dann wird hier ein Jaulkonzert angestimmt oder sie stehen vor der Anrichte (haben ne offene Küche) und stieren es sich aus den Näpfen :lol:
    Mal ehrlich, geht euch das dann nicht auf die Nerven?

  • Mein Hund brummelt auch manchmal. Er ist halt nicht mit allem einverstanden, was ich mir so einfallen lasse.
    Solange er nicht zu laut wird, sehe ich keinen Grund, ihm das Sprechen zu verbieten.

  • Zitat

    zulassen?

    Diego hat sich angewöhnt, wenn ihm irgendwas nicht schnell genug geht, in seinem Korb oder wo auch sonst zu sitzen und irgendwelche Geräusche zwischen Knurren und Grummeln von sich zu geben.
    Beispielsweise wenn er auf sein Fressen wartet (er kriegt mittags regelmäßig unsere Nudel-, Reis- und Kartoffelreste), aber noch absitzen muss, weil der Napf grad gefüllt wird oder wir spazierengehen wollen, ich mich aber (seiner Meinung nach) nicht schnell genug umziehe. Oder so wie gestern abend - er wollte seine abendliche Runde, wir aber noch was im Fernsehen schauen und danach erst los. Da ist er wirklich die ganze Zeit brummelnd und grummelnd und knurrend um uns rumgeschlichen bzw. hat unter meinem Sessel gelegen. Und nein, er mußte nicht dringend mal raus, er war erst kurz vorher gewesen, nur halt nicht wie sonst NACH dem Abendbrot.

    Wenn's mir zuviel wird, kriegt er schon mal ein scharfes "Aus" von mir - aber wie gesagt, erst, wenn's mich nervt.

    Sollte ich das sofort unterbinden oder ist das noch eine normale Form von Kommunikation, die ich zulassen sollte?


    Ob das am Namen liegt :headbash: ? Wir haben auch einene Diego, der ganz selten bellt. Aber er spricht. Er grummelt, fiept, knurrt, je nachdem. Er hat gerade einen Verband um eine angerissene Wolfskralle und wenn man ihn fragt " oh armer Hunde, hast du dir wehgetan" kommt eine ganze Arie an Lauten für sein grosses Leiden... :D . So was oder freudiges Brummeln, weil gleich was schönes passiert, rausgehen, spielen oder ähnliches, find ich ok und eher nett. Lass ich einfach, weil er sonst sehr unkompliziert ist.

    Wenn er mal (selten) anschlägt und dann ein Kommando bekommt aufzuhören, grummelt er "nach", kennt ihr das? Geht so: Er schlägt an - " Ist ok, Diego, alles gut, waren die Nachbarn, jetzt AUS". Kein bellen mehr , aber es folgt "GRRRRR, Brumm, grummmel". "AUS, RUHE". Hund geht auf seinen Platz, legt sich ab, Kopf auf die Pfoten... und "Brummm, brrr, grrr"..... Wenn ich dass dann "ausdiskutiere" geht das noch länger. Wenn ich es ignoriere, ist es schneller vorbei. Ob das nun taktisch klug ist oder nicht, ignorieren ist einfacher.

    Nervig ist die "Schimpansen nummer". Im Auto. Auf dem Weg zu einem Ausflug mit Hunden. Gerade im Sommer, an irgendein Ziel mit Wasser für den Schwimm-fanatiker. Glaubt es oder nicht, er riecht das Wasser schon 5 km vorher durch die Lüftung. Bei Salzwasser, sprich Ostsee, besonders schlimm. Er fiept, singt, jault, wie ein Schimpanse mit Käfigzwang. Es nervt mich reichlich, aber dagegen hab ich noch kein dauerhaftes Mittel gefunden...

    Brumm.... Gute Nacht ;) , Trixi + Diego

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