Mit welchem Alter habt ihr euren eigenen Ersthund bekommen?
-
-
Zitat
Ich finde es wirklich interessant, wie viele schon so früh ihren ersten eigenen Hund bekamen...und wie viele das auch schaffen...
Kenne von diversen Vereinen genug andere Beispiele... nur da springen dann immer wieder die Eltern ein und dann ist das für mich nicht mehr der eigene Hund...Seit ich zehn bin, war bei mir der Wunsch nach einem eigenen Hund da... dann zog der Familienhund ein und das war ja schonmal etwas.
Mit 13 hatte ich zehn Tage lang ganz allein die Verantwortung für Hund und Haus... Danach war für mich klar, noch fühle ich mich dieser Verantwortung nicht gewachsen. Den zum Besitzen eines Hundes gehört viel mehr, wie spielen und spazieren gehen.In den folgenden Jahren bekam ich nicht die Erlaubnis meiner Eltern und wenn ich heute zurückblicke bin ich dafür dankbar. Natürlich hätte ich das alles irgendwie hinbekommen, aber die Unterstützung meiner Eltern hätte enorm sein müssen. Allein während meiner Ausbildung musste ich einmal 6 Wochen komplett in eine andere Stadt und hatte einige Seminare. Da wäre es mit Hund schwer geworden. Ich hab in den letzten 5 Jahren viel gesehen und bin viel gereist. Hab gemacht wozu ich Lust hatte und es genossen.
Dann vor über einem Jahr war klar, jetzt passt alles und so ging die Suche nach dem Hund los...Für mich persönlich war es die richtige Entscheidung zu warten bis ich 24 bin, denn nun passt einfach alles. Und ich kann wirklich sagen, es ist mein Hund, denn ich komme für alles auf und habe die komplette Arbeit, sowie auch die komplette Freude. Natürlich sind Eltern und Freunde da, wenn es mal hart auf hart kommt, aber alles in allem kümmere ich mich um alles und kann es auch.
Während der Ausbildung wäre es finanziell nicht möglich gewesen und zeitlich wäre es auch knapp geworden mit Lernen, Schule und Arbeiten...
Gegangen wäre es schon, aber es wäre sicher nicht so optimal gewesen wie jetzt.
Eins weiß ich, meine Kinder später werden auch erst dann einen Hund bekommen, wenn sie sich darum allein kümmern können und zwar komplett mit allem was dazu gehört...Deswegen habe ich so ein Thread geöffnet .. weil ich es auch sehr Interessant finde!

- Vor einem Moment
- Neu
Hi,
Schau mal hier: Mit welchem Alter habt ihr euren eigenen Ersthund bekommen?*
Dort wird jeder fündig!-
-
Zitat
Aber mal eine Frage an die U-18 HH hier, welche Gedanken habt ihr euch denn vor Anschaffung des Hundes gemacht? Also habt ihr Auslandsaufenthalte mit eingeplant? Oder Wohnortwechsel (wegen Studium, Arbeit)?Also bei uns ist das so Hunde haben immer schon eine große Rolle gespielt, meinen ersten wirklich eigenen Hund hab ich mit 17 bekommen d.h. ich trage alle kosten, Hundesteuer, Versicherung, Zubehör, Tierarzt etc., geh zur HuSchu, gehe 4 mal am Tag mit ihm raus, Erziehung usw. meine Aufgabe ! Jetzt werde ich bald 18.
Vorher war ich 7 Jahre lang nahezu jedentag mit dem Nachbarsdackel unterwegs, quasi als Beweis das ich das wirklich möchte und das auch tragbar für mich ist da es in dem Alter von z.B. 13 nicht möglich war mit unserem eignen 35 kg Hund loszuziehen, zumal das auf grund der Rasse und Gesetzlichen Lage eh verboten gewesen wäre.
Ich mache grade mein Abi, gehe nebenbei arbeiten, helfe im Haushalt, Freunde, Familie und andere Hobbies kommen natürlich auch nicht zu kurz. Natürlich unterstüzt mich meine Familie aber ich selber denke das ich für mein junges Alter schon ziemlich gut organisieren kann, ich möchte mein Leben ja auch noch ein bisschen auskosten..
Aber ich denke das liegt auch an unserer Erziehung, sehr diszipliniert.
Mein Bruder ist schon früh ausgezogen, hat auch eigene Tiere Studiert jetzt und er sagt immer "Wenn man nur möchte findet man immer eine Lösung", das ist auch mein Motto.
Ebenso meine Schwester, hat 5 Jahre lang studiert, hatte genau die gleiche Ausgangssituation wie ich, hat mit dem besten Endergebniss den Studiengang beendet und unterrichtet jetzt am Städt. Gymnasium.
Und das ohne Unterstützung obwohl sie die gehabt hätte. Sie ist eben etwas eigen.Naja was ich damit sagen möchte es ist vielleicht schwierig aber nicht, nicht machbar, wenn ein Auslandsjahr dann mit Hund, wenn nicht, dann nicht, wobei das jemand aus meinem Jahrgang mit auch mit einem 40 kg Mischling gemacht hat.
Das klingt jetzt vielleicht ein bisschen blöd aber ich hab noch nicht vor auszuziehen wenn dann in die WG meiner Freunde in der Nähe, da ich relativ mittig Liege und viele umliegende Unis in der Nähe sind ist das denk ich machbar. Also studieren werde ich aufjedenfall !
Das klingt jetzt vielleicht alles naiv und kindlich aber wie gesagt, wenn man nur wil schafft man alles !
Und damit bin ich bis jetzt immer weiter gekommen, man muss sich nur lange und ordentlich genug mit dem jeweiligen Thema auseinandersetzen, es gibt ganz klar anstregende und aussichtslose Tage aber das geht schnell vorbei vorallem wenn dein vierbeiniges Herz dich anschaut und aufmunternd zum spielen auffordert.
Ich hoffe ich konnte eine bisschen nachvollziehbare Antwort verfassen.
LG,
Melle -
Ich wurde in einen Hundehaushalt geboren. Meine Eltern hatten eine Deutsche Dogge.
Mit Heiko bin ich aufgewachsen, habe durch ihn und mit der Hilfe meines Vaters, viel über Hunde gelernt.
Und es ging immer weiter. Auf den Doggerich folgten DSH. Bis ich heiratete und auszog, waren mein Vater, ich und "unsere" Hunde ständig im Verein beim, damals hieß es noch so, Schutzhundetraining.Es folgten 8 Jahre ohne ständigen Kontakt mit Hunden und als ich 30 Jahre alt war, stimmten für mich die Bedingungen, einen eigenen Hund zu halten. Nach 1 1/2 Jahren Wartezeit wurde mein Gustav geboren. Mein erster Neufundländer zog also ein als ich 31 Jahre alt war. Gut ein Jahr später kam der zweite Rüde als Welpe dazu.
Seit dem war ich kaum einen Tag ohne "Bären".
Gaby und ihre schweren Jungs
PS. Meine Kinder sind ebenfalls mit meinen Hunden aufgewachsen. Genau, wie jetzt mein erstes Enkelkind mit meinen Hunden aufwachsen wird. Einen eigenen Hund gibt es für Kinder und Jugendliche bei uns nicht.
-
zum Glück habe ich so ein Fred geöffnet, das ist echt toll

-
Ich hab meinen ersten (den jetzigen) Hund - mein Retrieverlein - mit 35 geholt - jetzt isser schon 6 Jahre alt

-
-
Meinen ersten eigenen Hund (nach vielen Pflegehunden, mit denen ich umgehen durfte als seien es meine eigenen) habe ich mit knapp 24/25 erlaubt bekommen. Ich habe damals noch berufsbedingt bei meinen Eltern gewohnt und war darauf angwiesen, dass sie (eeendlich) JA sagen.
Genau ein Jahr später zog der zweite ein und wir dann zu dritt (+2 Katzen) gemeinsam aus *g*
Es sind Vollbrüder (mit genau einem Jahr Unterschied) - meine Labradorjungens.
Eig. wollte ich nen Dobermann, aber da klar war, dass der Hund auch mal mit auf die Arbeit soll, habe ich mich für einen Hund entschieden vor dem nicht jeder zweite Angst hat (obwohl es so tolle Hunde sind!).
Ich bereue es nicht und könnte mir gut vorstellen, dass es in 10 Jahren oder so wieder ein Labrador wird (wenn ich auch Dobermänner nach wie vor klasse finde).
-
ich war 21, als Kira einzog
meine Schnauzer-Mix-Dame, damals 8 1/2 Wochen altdavor war es leider nie was eigenes, da Mutti keine Felltiere im Haus geduldet hat
-
habs ja eiiigentlich schon beschrieben, dass ich meinen ersten eigenen hund nächste woche abholen darf. dann werde ich 39 jahre (+ 1 Woche) alt sein.
ja...als kind war ich oft bei meinen grosseltern und da gab es immer hunde. die tier-/hundeliebe habe ich von meiner mum und von meinem opa geerbt. mein paps und dessen eltern hatten hingegen immer angst vor tieren (wie meine schwester übrigens auch). meine eltern kamen dann zum schluss: das kind darf tiere halten, allerdings nur solche, die man in käfige stecken kann.
bis ende meiner schulzeit hatten wir also mal wellensittiche, mal meerschweinchen. tja, und dann schleppte ich plötzlich eine kleine, schwarze katze nach hause. mein vater hat ganze drei monate kein wort mehr mit mir und meiner mum gewechselt (ja, er ist schwierig, mein vadda...). irgendwann machte es bei meinem paps *klick* und seither mag er katzen sehr. aber hunde?....
mit 30ig hatte ich dann einen freund, bei dem ein riiiesiger dobermann lebte. mei, das war so klasse. ich hätte von mir selber nie gedacht, dass ich daran spass habe, im winter durch den wald zu latschen und dem bub beim pinkeln zuzuschauen... kurz und intensiv: nach zwei jahren wars vorbei mit dem freund und ich war wieder hundelos. und seither fehlt mir hundchen sehr.
okay, ich habe in den letzten jahren gearbeitet wie ein tier (morgens um 05.00 aus den federn, um 06.30 im büro, abends um 18.00 wieder aus dem büro, um 21.30 uhr im bett). ich hätte keine zeit für einen hund gehabt. und dann ists passiert: ZACK...ein schub und alles war anders.
inzwischen habe ich mehrere ms-schübe gehabt, arbeite mittlerweile nur noch 30%, habe ein homeoffice und bin die meiste zeit alleine in einem freistehenden einfamilienhaus. inzwischen bin ich auch verheiratet und mein mann findet hunde toll - allerdings ist er sehr dagegen, dass wir einen eigenen hund haben sollten. ich bin nicht dagegen. und weil ich wirklich stundenlang alleine zu hause bin, keinen grund habe, aus dem haus zu gehen und ich hier ä bissi vereinsame, ich zudem zeit und platz ohne ende habe, in mir immer noch die freude an hunden besteht, kommt also nächste woche ein grosspudel-welpen zu uns ins haus.
und ja, es wird mir gefühlte 1000x pro woche gesagt, dass ich doch mit MS keinen hund halten könne. und ja, es wird mir auch 1000x pro woche gesagt, dass ich wahnsinnig rücksichtslos gegen meinen mann bin, es wird auch nicht damit zurückgehalten, dass ich einen doofen hund ausgesucht habe - eeegaaaal: es passt für mich! PUNKT
-
Zitat
Aber mal eine Frage an die U-18 HH hier, welche Gedanken habt ihr euch denn vor Anschaffung des Hundes gemacht? Also habt ihr Auslandsaufenthalte mit eingeplant? Oder Wohnortwechsel (wegen Studium, Arbeit)?
Also ich weiß, daß ich definitiv später einen "langhweiligen" Job haben werde, das heißt geregelte Arbeitszeiten etc. Da bin ich einfach der Typ für.
Ausland/Fliegen mah ich eh nicht so... wenn geht es nach Amerika, auf den Spuren der Hüte-Aussies wandeln und was dazulernen (vllt. so in 5-6 Jahren). Dann ja aber mit Hund.
Ich bin flexibel, mach lieber das Studium länger oder whatever... Hauptsache Hund dabei
Ich weiß aber auch, daß im ärgsten Fall mein(e) Hund(e) immer bei meinen Eltern wllkommen sind.
Leben ohne Hund geht nicht, da lieber Abstriche machen für mein Mädchen :)
-
Zitat
Aber mal eine Frage an die U-18 HH hier, welche Gedanken habt ihr euch denn vor Anschaffung des Hundes gemacht? Also habt ihr Auslandsaufenthalte mit eingeplant? Oder Wohnortwechsel (wegen Studium, Arbeit)?
Mmmmh, welche Gedanken ich mir so richtig gemacht habe ist schwer zu sagen. In unserer Familie gabs noch nie nen Hund, aber ich wollte von klein auf einen mit Schlappohren. Warum weiß ich auch nicht....
Tiere hatte ich auch schon immer (Hase, Maus, Hamster, Katze). Diese liebte ich zwar, aber es war nie so, dass sie mich ausgefüllt haben. Die Katzen (3 waren es, Lebenserwartung 1 Jahr, dann platt auf Straße, obwohl absolut ländlich) waren schon toll, aber auch nicht DAS richtige. Tja, mit 15 hatte ich es dann geschafft und Lilly durfte kommen. Bei meiner zweiten Hündin ging alles ganz schnell. Mit meiner Mutter hingefahren (ich mich vorher schon komplett informiert, angerufen) zum ,,Gucken" und natürlich wie geplant die kleine ab ins Auto verfrachtet.
Das war was am Abend, als meine große Schwester (wohnt jetzt in eigener Wohnung) nach Hause kam. Ich musste sie kneifen und dennoch konnte sie nicht glauben, dass da nen kleines Blondi liegt. Naja, ich habe ihr gesagt, dass ich mir ein neues Blondi holen musste, da sie ja demnächst ( hat dann doch noch 2 Monate gedauert) auszieht. Damit wars erledigt. Mein Papa hat nur den Kopf geschüttelt und dann einmal Lotti aufm Arm gehabt.
Tja, Welpen verzaubern...Mein Abi habe ich nächstes Frühjahr und dann werde ich wohl zum studieren, natürlich mit beiden Hundis, umziehen. Finanzielle Unterstützung ist mir von meinen Eltern gewiss und sie würden auch jederzeit auf die beiden aufpassen.
ZitatLeben ohne Hund geht nicht, da lieber Abstriche machen für mein Mädchen :)
:reib: - Vor einem Moment
- Neu
Jetzt mitmachen!
Du hast noch kein Benutzerkonto auf unserer Seite? Registriere dich kostenlos und nimm an unserer Community teil!