ich hab nur angst um ihn
-
-
Was ich nur nicht verstehe ist, dass Ihr Euch einen Hund angeschafft habt, wissend ihn allein lassen zu müssen aufgrund Eurer Berufstätigkeit (was ich im Übrigen völlig OK und normal finde ...) und nun bei Dir das große Drama los bricht
. - Vor einem Moment
- Neu
Hi,
Interessiert dich dieses Thema ? Dann schau doch mal hier *.
-
-
Dann lass ihn in einem Zimmer allein, und die Kinder dürfen ihn erst raus holen wenn du zu Hause bist.
Um wie viele Stunden handelt es sich denn? -
Starke Ängste, die das eigene Leben beeinträchtigen, gehören in medizinische und/oder therapeutische Behandlung, Tips per Internet sind da in meinen Augen mindestens fahrlässig, wenn nicht gefährlich. Dass Du bereits einen Therapeuten konsultierst, finde ich klasse, evtl. kann Dich auch ein Psychiater noch weiter auf Deinem Weg unterstützen.
Ja, das dauert seine Zeit, dafür führt Dich jeder Schritt, den Du auf diesem Weg weitergehst, ein Stückchen mehr in die Richtung eines selbstverantwortlichen, selbstvertrauenden Daseins, und das tut wiederum Deinen Kindern, Deinem Hund, Deinem Umfeld gut. Nur Mut und Geduld, Du bist schon auf dem richtigen Weg, weiter so!

-
Ich gestehe, ich lasse meinen Hund auch nicht gerne allein (war auch schon beim vorigen Hund so), allerdings nicht unbedingt, weil ich Angst habe, dass was passieren könnte, sondern eher, weil ich weiß, dass er nicht gerne alleine ist. Schon allein sein Blick, wenn er merkt, dass wir alle das Haus verlassen und er alleine bleiben muss bricht mir oft fast das Herz :/ Und die Tatsache, dass er nach einem Jahr während unserer Abwesenheit immer noch Dinge kaputt macht, bzw. bestimmte Rituale durchführt vor lauter Stress, macht es auch nicht gerade einfacher für mich. Aaaaber ...es muss einfach sein, da muss er/wir durch. Wir müssen nun mal beide arbeiten gehen und Geld verdienen, da führt kein Weg drum rum. Klar, ich könnte auch zu Hause bleiben um dass Schnuffel "glücklicher" ist, jo, dann wär ich Sozialfall und könnte mir den Hund auch gar nicht mehr leisten, also völlig abwägig. Also Augen zu und durch und da meine Arbeitszeiten absolut hundefreundlich sind, er im Vergleich zu vielen anderen Hunden doch eher wenig allein sein muss, ist mein eigenes "schlechtes Gewissen" völlig unbegründet. Und genau daran denke ich, wenn ich gerade mal wieder grübele, was Schnuffel wohl gerade macht oder ich auf die Uhr schaue, wie lange er denn jetzt gerade schon alleine ist und und und... Dann stürze ich mich wieder in die Arbeit und freu mich auf den Feierabend
Aber deine Angst ist wirklich schon sehr extrem, die evtl. wirklich einer psychologischen Beratung bedarf, aber das kann und mag ich jetzt nicht beurteilen. Vielleicht bekommst du es ja aber auch alleine hin, wenn du dich versuchst zu entspannen, du dir immer wieder vor Augen hältst, dass es deinem Hund gut geht und die Chance, dass was passiert während eurer Abwesenheit, sooooo gering ist, dass sie einfach unnötig ist
-
Vielleicht solltest du dir Tipps zum Umgang mit deinen Ängsten ausser bei deinem Behandler eher in einem Betroffenen- Forum holen.
Ich halte ein Hundeforum für die falsche Anlaufstelle.
-
-
Zitat
wie geht das denn mit skype??Auch wenn das vielleicht nicht bei der Lösung des Problems hilft, hier noch kurz die Antwort:
Du brauchst zwei Skype-Accounts. Bei dem mit der Kamera stellst du dann folgendes ein:
- Die Webcam muss an sein
- Den zweiten Account als Kontakt hinzufügen
- Eingehende Anrufe müssen automatisch angenommen werden
- Eingehende Anrufe nur von Kontakten zulassen (wichtig, damit nicht jeder in dein Wohnzimmer schauen kann
)
- Dann mit dem zweiten Account den Rechner zuhause anrufen, dann schaltet sich die Kamera automatisch anDas müsste es im Großen und Ganzen schon gewesen sein.
-
Der Therapeut muss dir schon brauchbare Tipps geben um dir in akuten Situationen eine Hilfestellung an die Hand zu geben. Frag vll nochmal explizit nach was du in diesen Situationen tun kannst, wie Beruhigungsmaßnahmen aussehen könnten (zB ein Mantra, dass man sich immer wieder vorsagt wie "Der Hund war schon oft allein, er ist ein braver und vertrauenswürdiger Hund und macht keinen Blödsinn" oder ähnliches).
Vielleicht wäre es auch gut die Ausflüge kurz anzufangen, bis du dich bei einer Zeitspanne zb sicher fühlst und die dann immer länger werden lassen. Auf jeden Fall musst du lernen, Vertrauen in die Situation zu bekommen, zu sehen dass wirklich nichts passiert. Da wäre ein bestimmter Raum in dem der Hund sich aufhält für den Anfang vll ganz gut, damit die Menge der möglichen Dinge die passieren können und dir Angst machen erstmal gemindert werden.
-
wie wäre es wenn du den Hund in die Betreuung gibst solange kein Erwachsener da ist?
-
Klingt nach ner Zwangsneurose. Eigentlich wäre es nett von Deinem Therapeuten, wenn er Dir ein paar konkrete Methoden beibringen würde mit denen du daran abreiten kannst.
Meine Maus packe ich ins Schlafzimmer. Da liegen keine Kabel rum, keine Tüten, keine kleinen Dinge, die sie verschlucken kann. Sie findet es blöd allein zurück zu bleiben und macht in der Regel eine recht anstregenden UNterwürfigkeits'Hab mich wieder lieb' Tanz wenn ich wieder da bin, aber sie findet sich damit ab und schläft in der Regel. Sie hat dann mal mein Bett für sich allein

Deinem Hund wird nix passieren - aber das weisst Du ja eigentlich, oder?
Jetzt mitmachen!
Du hast noch kein Benutzerkonto auf unserer Seite? Registriere dich kostenlos und nimm an unserer Community teil!