Keine Schleppleine? Kein Zurückkommen!
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dann empfehle ich dir wirklich den weg bootcamp mit handfütterung.
Ich fürchte, dazu kann ich meine Freundin nicht überreden. Für sie hat das nichts mit Beziehung sondern auschließlich mit Abhängig machen zu tun (und diese Vorstellung widerstrebt ihr).
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Hunde sind Opportunisten. Man sollte keine allzu romantische Vorstellung von der Mensch-Hund-Beziehung haben. Letztlich entsteht die Bindung dadurch, dass wir gut für unsere Hunde sorgen. Und dazu gehört nunmal auch das Füttern. Neben anderen Bedürfnissen wie Sicherheit & Co.
Die Gefahr, dass man zum Futterautomaten wird, ist allerdings sehr groß. Ich beobachte immer wieder, dass die Leute einfach Leckerlies in den Hund stopfen, wenn er etwas gut macht. Dabei vergessen sie den "sozialen Kontakt" mit dem Hund oft völlig. Gilt übrigens nicht nur für Futterbelohnung, sondern auch für Spielies und so. Dabei läßt sich das doch wunderbar kombinieren. Die soziale Bestätigung sollte im Vordergrund stehen. Das Futter/Spieli ist dann ein wirkungsvoller Verstärker. -
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Ich fürchte, dazu kann ich meine Freundin nicht überreden. Für sie hat das nichts mit Beziehung sondern auschließlich mit Abhängig machen zu tun (und diese Vorstellung widerstrebt ihr).
Da hat sie grundsätzlich auch nicht unrecht. Am Anfang bist du einfach nur der Futterautomat, wenn man Handfütterung macht, dann muss man sich auch hier vorher klar sein ob man in der Lage ist es durchzuziehen, denn das ganze sollte man schon 6-12 Monate durchziehen, wenn man mehr sein möchte als ein Futterautomat.
Futter hat nix mit Beziehung zu tun, dass muss einem klar sein. Der Hund lernt lediglich auf mich zu achten, nicht weil er das will, sondern weil ich das Futter in der Tasche habe... er lernt sehr zügig das vom Menschen erwünschte Verhalten, weil er weiß, dass er so an sein Futter kommt und das ist der Punkt, wo die Leute begeistert sind von den Erfolgen und wieder aufhören mit der Handfütterug ... dann dauert es meist nicht lange (je nach Hund natürlich), bis in das alte Muster gefallen wird und dann heißt es das das Training versagt hat ... defakto hat der Halter das Training aber nicht lange genug durchgeführt.
Eben noch gelesen was Corinna geschrieben hat ... und ich sehe es genauso ... im Vordergrund muss die soziale Bestätigung stehen. Dann funktioniert das auch.
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Auch das kann ich mir schwer vorstellen. Es langt ja schon ein Abstand von 1m. Einmal schnell antreten und der Hund hat sich entzogen.
Ganz ehrlich? Bei so nem Rotzlöffel-Verhalten fliegt dem kleinen Punk bei mir was vor die Füße ...
Viele Grüße
Frank -
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Ich fürchte, dazu kann ich meine Freundin nicht überreden. Für sie hat das nichts mit Beziehung sondern auschließlich mit Abhängig machen zu tun (und diese Vorstellung widerstrebt ihr).
ganz ehrlich,
in eurer situation wäre mir abhängigkeit als erster schritt schon etwas wert..natürlich sollt ihr langfristig kein futterautomat werden.
es gibt aber eine hochwertige belohnung, nämlich die grundversorgung, für gutes verhalten.
natürlich kann das auch ein tolles spiel sein oder eben GEMEINSAM eine spur verfolgen- man kann ja variieren.
wichitig ist doch, dass der hund merkt er macht etwas MIT euch und FÜR euch ohne dass er sich dabei schlecht fühlt. ( eine hungriger hund fühlt sich sehr gut, wenn er etwas futter bekommt...)mit der zeit ändert sich aber, über eure zuwendung in momenten des richtigen verhaltens,
die emotionale beziehung zwischen euch.
auch dadurch wird sich euer hund mehr auf euch einlassen.momentqan ist ihm ja anscheinend sch***egal,
was ihr von ihm wollt.
man kann diesen satz auch umformulieren in-
der hund hat noch nicht gelernt, welches verhalten gewünscht wird, welches verhalten sich lohnt.
dies ist für euch viel hilfreicher, da der satz nicht die schuld beim hund sucht, sondern bei euch.eure bisher angewandten methoden scheinen so nicht zu funktionieren.
über eine adäquate belohnung kann er allerdings lerneneuch mit anderen augen zu sehen.abgesehen davon, kann euer hund bei seinem jetzigen jagdverhalten vor die straße rennen,
anderes wild verletzen etc.
ihr müsst euch wirklich klar machen,
dass euer hund jagd, sobald er spuren verfolgt.
er JAGD!!!
und belohnt sich mit jedem gang in die büsche für seinen hervorragenden spürsinn.
ist ja auch klasse, würde mir als hund auch spaß machen... -
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Ganz ehrlich? Bei so nem Rotzlöffel-Verhalten fliegt dem kleinen Punk bei mir was vor die Füße ...Damit er dann mit eingezogener Rute erst recht abhaut? So sieht es zumindest aus, wenn hier was ausversehen runterfällt.
ZitatAlles anzeigenabgesehen davon, kann euer hund bei seinem jetzigen jagdverhalten vor die straße rennen,
anderes wild verletzen etc.
ihr müsst euch wirklich klar machen,
dass euer hund jagd, sobald er spuren verfolgt.
er JAGD!!!
und belohnt sich mit jedem gang in die büsche für seinen hervorragenden spürsinn.
ist ja auch klasse, würde mir als hund auch spaß machen...Das ist uns klar und deswegen haben wir ja schon einige Trainer hinter uns und er läut fast nur an der SL. Jeden Mist konnten wir ihm beibringen (im Kreis drehen, winken etc.), aber alles was wichtig ist, wird nichts

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Damit er dann mit eingezogener Rute erst recht abhaut? So sieht es zumindest aus, wenn hier was ausversehen runterfällt.
Ok. Dann fällt das wohl aus. Aber du sagst, er hört schon innerhalb von einem Meter nicht auf ein Abruchkommando. Für mich wäre das aber nach wie vor der Schlüssel. Kannst du dir nicht kleinere Situationen im Alltag suchen, an denen du das Abbruchkommando nochmal auffrischen kannst?
Viele Grüße
Frank -
Hast Du da ein paar konkrete Tipps?
Mit Futter geht es eigentlich ganz gut. Ich nehme an, weil das ja immer so trainiert wird. Zum Glück haben wir aber auch keinen Staubsauger, der unterwegs alles fressen will.
Wenn ich ein Spielzeug hinlege und das Abbruchkommando gebe, wenn er sich darauf zu bewegt, geht es auch (er macht sich aber auch nicht viel aus Spielzeug). Bei allem anderen bringt das Kommando aber nichts.
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Hast Du da ein paar konkrete Tipps?
Ich würde vermutlich versuchen, im kleinen Rahmen am Thema Distanz und Nähe zu arbeiten. Zum Beispiel indem ich Hundi zum Beispiel willkürlich mal das Betreten eines Raums verbiete, in dem ich mich befinde. Oder indem ich ihm mal einen ungewohnten Liegeplatz zuweise und darauf bestehe, dass er dort liegen bleibt. Oder auch das Gegenteil: Hund muss in der Wohnung mal für ne Zeit genau neben mir bleiben, egal, wo ich hingehe. Mit ein bisschen überlegen, fallen einem da sicherlich unzählig viele Alltagsmöglichkeiten ein. Dinge eben, die im kleinen Rahmen ähnlich funktionieren, wie das große Thema "bis später dann, ich vergnüg mich mal ein viertel Stündchen im Wald".
Viele Grüße
Frank -
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Das ist uns klar und deswegen haben wir ja schon einige Trainer hinter uns und er läut fast nur an der SL. Jeden Mist konnten wir ihm beibringen (im Kreis drehen, winken etc.), aber alles was wichtig ist, wird nichts
ich hab euch jetzt mehrere ansätze und strategien genannt...
.. eine richtige rückmeldung gibts aber nicht.
wenn ihr also anscheinend nichts maßgeblich ändern wollt an eurem umgang mit dem hund,
kann man euch glaube ich nicht weiterhelfen und der hund bleibt eben an der leine-
is ja auch ok. - Vor einem Moment
- Neu
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