Keine Schleppleine? Kein Zurückkommen!
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Ich hab's selbst noch nicht praktiziert, aber einige Leute arbeiten so, dass sie die SL immer stückchenweise kürzen, bis nur noch ein kleines Stück am Hund hängt. Das scheint ganz gut zu funktionieren.
Jap so haben wir das auch gemacht und bei uns hats super funktioniert!
Also wenn die Schleppleine bei Euch wirklich schon über den Boden schleift und so der Rückruf klappt ist es noch nicht an der Zeit die Leine abzumachen, sondern erstmal so ca 50cm der Leine abzuschneiden.
Das macht Ihr dann in bestimmten Zeiträumen immer weiter.Sam hat inzwischen nur noch den Karabiner mit nem kleinen Stück Schleppleine dran.
Was heisst denn bei Euch lange? Eine Bekannte hat das Schleppleinentraining mit ihrer Jägerin volle 15 Monate durchgezogen - nur mal so als Anhaltspunkt!
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Jap so haben wir das auch gemacht und bei uns hats super funktioniert!
Also wenn die Schleppleine bei Euch wirklich schon über den Boden schleift und so der Rückruf klappt ist es noch nicht an der Zeit die Leine abzumachen, sondern erstmal so ca 50cm der Leine abzuschneiden.
Das macht Ihr dann in bestimmten Zeiträumen immer weiter.Die gute Schleppleine
Dann müssen wir uns mal ein günstiges Exemplar besorgen, zumal wir die Leine auch zum Trailen benötigen.Zitat
Was heisst denn bei Euch lange? Eine Bekannte hat das Schleppleinentraining mit ihrer Jägerin volle 15 Monate durchgezogen - nur mal so als Anhaltspunkt!Da sind wir deutlich drüber: Es sind fast 2 Jahre

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Das Schleppleinentraining wird in den meisten Fällen falsch angegangen. Wenn man sich für die Schleppleine entscheidet, dann vollen Herzens oder gar nicht. Das muss man sich vorher überlegen. D.h. wir reden hier nicht von ein paar Tagen/Wochen/Monaten, wo die Schleppe dranbleibt sondern von einem Jahr und länger.
Die Schleppleine muss allerdings fürs Training genutzt werden und nicht als verlängerte Leine. Ziel ist es den Hund so laufen zu haben, dass man die Schlepp schleppen lassen kann. Viele halten sie nach wie vor in der Hand, am Anfang des Trainings kann ich das verstehen aber das Ziel ist es, dass der Hund die Schleppleine - die so leicht wie irgendmöglich sein sollte - hinter sich herschleppt.
An der Schlepp werden Dinge wie bei Fuß und Abruf trainiert. Wenn es an der Schleppleine super klappt mit dem Abruf, dann fängt man an sie zu kürzen ... nicht gleich einen Meter sondern ein paar Zentimeter. Dann schaut man sich das ganze wieder 2 Wochen an. Läuft es auch an der verkürzten Leine gut, dann werden wieder ein paar Zentimeter abgeschnitten ... läuft es nicht so gut, dann wird fleißig weitertrainiert bis es auch da wieder klappt. Läuft es wieder 2 Wochen gut, dann die nächsten Zentimeter abschneiden.
Wenn man das konsequent durchzieht, dann hat der Hund auch nicht diesen Effekt wie beim Threadersteller, dass er seine Freiheit erstmal voll auskostet. Die ganze Zeit Schlepp und plötzlich Schlepp ab wird in den meisten Fällen - nicht bei allen - dazu führen, dass der Hund sagt "na endlich" .. deswegen ist das richtige Arbeiten mit der Schlepp wichtig.
Über die Nutzung von Leckerchen kann man streiten aber das würde zu weit führen. Grade bei einen jagdorientierten Hund bringt es mir nix, wenn ich mit Leckerchen arbeite, weil genau diese nämlich nur solange interessant sind, bis etwas spannenderes - z.B. Kanninchen - vorbeiläuft.
Von daher würde ich hier - wie schon vorab erwähnt - eher über Abbruch arbeiten, weil das deutlich zuverlässiger ist. Sprich positiver Aufbau und Absicherung durch Strafe. Das Grundgehorsam muss sehr gut sein, d.h. daran würde ich massiv arbeiten. -
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Über die Nutzung von Leckerchen kann man streiten aber das würde zu weit führen. Grade bei einen jagdorientierten Hund bringt es mir nix, wenn ich mit Leckerchen arbeite, weil genau diese nämlich nur solange interessant sind, bis etwas spannenderes - z.B. Kanninchen - vorbeiläuft.
Von daher würde ich hier - wie schon vorab erwähnt - eher über Abbruch arbeiten, weil das deutlich zuverlässiger ist. Sprich positiver Aufbau und Absicherung durch Strafe. Das Grundgehorsam muss sehr gut sein, d.h. daran würde ich massiv arbeiten.Ich lese hier im Forum immer nur von vorbeilaufenden Kaninchen, Rehen etc. Die sind doch gar nicht das Problem, denn es langt bei unserem schon der Geruch von Wild. Keine Ahnung, wann ich das letzte Mal eine Sichtung hatte, die auch der Wauzi mitbekommen hat (geht ja nicht, wenn man die Nase immer am Boden hat
)Was meint "positiver Aufbau und Absicherung durch Strafe". Wir haben hier das klassische Nein, das so aufgebaut wurde, wie in den meisten Büchern beschrieben (eine Hand mit Leckerlie, Kommando, Hand schließen....), das es z.B. gibt, wenn sich der Kopf zum Mülleimertieftauchen begibt.
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Was meint "positiver Aufbau und Absicherung durch Strafe"
Das heißt, du erklärst ihm über Belohnung, was du von ihm willst. Reduzierst du Belohnungen, in dem du variabel belohnst (Frequenz und Art der Belohnung variieren). Und wenn du den Eindruck hast, das Hundi verstanden hat, was du von ihm willst, gibt es im Idealfall ein mal eine recht harte und schnelle Strafe fürs Missachten des Kommandos, die genauso punktgenau sitzen muss, wie die Belohnungen.
Viele Grüße
Frank -
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kannst du nicht extra verleitungen angehen, um dann gezielt zu trainieren?
natrülich an der schleppleine...
also gehe an die stellen an denen es so wunderbar nach kanninchen duftet-
oder an mäusebuddellöcher, falls es sie interessiert.
dann wird sie verleitet, sie läuft ein paar schritte ins unterholz und du rufst dein "hier".
bei absolutem nichtreagieren folgt die strafe...
z.b. als ein ruck in die SL.
sie muss schon merken, was du von ihr willst...
das timing muss eben stimmen.
daraufhin wiederholst du das kommando direkt und belohnst sie prächtig.wenn dir das zu schroff ist, versuche es über einen hungrigen hund mit kompletter handfütterung.
weiter empfehle ich dir einen notruf/superpfiff und jede rückorientierung zu clickern...
kannst ja mal die suche bemühen.alles gute
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kannst du nicht extra verleitungen angehen, um dann gezielt zu trainieren?
natrülich an der schleppleine?? Das haben wir doch schon erfolgreich trainiert. Es klappt halt alles nicht mehr, wenn die SL ab ist.
Beim Abbruchsignal ist es im Prinzip das selbe: wenn erst merkt, dass ich keinen Einfluss ausüben kann (z.B. weil zu weit weg), wird das auch ignoriert.
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Beim Abbruchsignal ist es im Prinzip das selbe: wenn erst merkt, dass ich keinen Einfluss ausüben kann (z.B. weil zu weit weg), wird das auch ignoriert.
Dann lass ihn nicht zu weit weg und lass ihn sich den Freiraum über gutes Benehmen und Gehorsam verdienen

Viele Grüße
Frank -
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Dann lass ihn nicht zu weit weg und lass ihn sich den Freiraum über gutes Benehmen und Gehorsam verdienen

Viele Grüße
FrankAuch das kann ich mir schwer vorstellen. Es langt ja schon ein Abstand von 1m. Einmal schnell antreten und der Hund hat sich entzogen.
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dann empfehle ich dir wirklich den weg bootcamp mit handfütterung.
es gibt einen tag kein futter
und ab dem nächsten tag verfütterst die gesamte ration auf den spaziergängen.
es gibt nur futter für gutes benehmen-
konzentriere deinen hund mehr auf dich,
belohne jede rückorientierung (clickerst du- hierfür ist es schön verwendbar)
übe gehorsamzeug während des spaziergangs - sitz-bleib-platz-stop auch auf distanz,,,-weiter wäre es vielleicht sinnvoll,
dass du sich für seine jagdwelt interessierst.
also verstärke jedes anzeigen, z.b.verharren von wildspuren und belohne ihn dafür
indem du mit ihm gemeinsam die spur durchs dickicht gehst.das ist natürlich nur sinnvoll, wenn du dich in diese jägerdenke einfühlst und dies dann konsequent duchziehst.
wer darauf keine lust hat, sollte gar nicht damit nfangen,
sonst geht der schuss nach hinten los...konditioniere parallel 3 monate lang LANGSAM einen notrufpfiff
immer mit suuuper futter - lberwurst, fleischwurst...
du solltest diesen pfiff nur wirklich 3 monate nur anwenden, wenn du sicher bist, dass er kommt-
max. 2-3 x am tag nutzen und NIE m ernstfall.
das muss richtig sitzen bevor er eingesetzt wird.ich denke du musst wirklich auf vielen verschiedenen ebenen arbeiten
....
lg - Vor einem Moment
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