Keine Schleppleine? Kein Zurückkommen!
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Vielen Dank Frank! Hast Du auch noch Ideen für das Abbruchkommando?
Aaronima, ich bin doch auf Deine Vorschläge eingegangen (Handfütterung, Kommandos an der SL durchsetzen), nur zum Pfiff habe ich nichts geschrieben. Den hatten wir unter Trainer-Anleitung versucht aufzubauen, die Trainerin meinte aber recht schnell, dass der wohl bei unserem Hundi nichts bringt, weil er nicht richtig darauf reagiere (ok, es hatte nach ihrer Sicht alles keinen Zweck :/ ). Werden die Pfeilfe wohl mal wieder rauskramen. Ich sehe nur das Problem, dass das ja eher für den Notfall ist, nicht aber, um die Distanz und seine Individualdistanz zu verringern.
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Hallo!
Ich hab hier gerade mal mitgelesen. Ich würde es so machen, dass die SL erst einmal wieder dran bleibt. Denn jeder Erfolg des Hundes abzuhauen schmeißt euch im Training wieder zurück.
Eine absolute Abhängigkeit über Futter wird man nicht erreichen. Es sei denn, man füttert den Hund draußen nur soweit, dass das Überleben gesichert ist. Ist der Hund nur annähernd satt, wird er wieder seinem Spaß nachgehen. Oder man muss das Training dann beenden und ihm das restliche Futter über anderes Verhalten z.B. Fußarbeit zukommen lassen.
Zum Thema Abbruchkommando und weiteres Training würde ich mal über Training zur Impulskontrolle überlegen. Vielleicht hilf auch das Training mit einer Reizangel. Damit kann der Hund lernen erst auf Komando zu jagen und sich bei einem anderen Komando zurück zu nehmen. Anfangs muss man das vielleicht zu zweit machen. Dann kann eine Person den Hund am Hätzen hindern bzw ihn freigeben und wieder "einfangen". -
Zitat
Vielleicht hilf auch das Training mit einer Reizangel. Damit kann der Hund lernen erst auf Komando zu jagen und sich bei einem anderen Komando zurück zu nehmen. Anfangs muss man das vielleicht zu zweit machen. Dann kann eine Person den Hund am Hätzen hindern bzw ihn freigeben und wieder "einfangen".
Danke für die ausführliche Antwort und Erklärungen. Bei der Reizangel muss man ihn nicht festhalten - erst hat nämlich kein Interesse daran ;b Das Nachrennen ist überhaupt nicht seins. Nur die Spur zählt (deswegen trailen wir auch).
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Ah ok. Ich dachte er wäre auch Sichtjäger und würde da auch hinterher sein. SCHADE!
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Zitat
bei mir gibts ein Unterschied zwischen "Rückruf" und "Rückruf"Das eine ist das normale "Hier", wo ein Hund zu erscheinen hat, was ganz normal belohnt wird.
Das andere ist der Rückruf, der bei ins mit Pfiff folgt. Dies ist unser Superrufruf, der hoch belohnt wird.
Dieser wurde extra konditioniert und so angelegt, dass er auch in höheren Erregungslagen durchführbar ist, wie wenn der Hund zum Hetzen abhaut.Manu, mal ´ne Frage an dich: Du verwendest/übst deinen Superrückruf 2x pro Spaziergang? Oder hab ich das falsch verstanden?!
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Zitat
ich mache sowas max. 2x pro Spaziergang, wenn ich den überhaupt nutze
also lange nicht bei jedem Spaziergang, ab und an zum dran erinnern allerdings schon -
ZitatAlles anzeigen
dann empfehle ich dir wirklich den weg bootcamp mit handfütterung.
es gibt einen tag kein futter
und ab dem nächsten tag verfütterst die gesamte ration auf den spaziergängen.
es gibt nur futter für gutes benehmen-
konzentriere deinen hund mehr auf dich,
belohne jede rückorientierung (clickerst du- hierfür ist es schön verwendbar)
übe gehorsamzeug während des spaziergangs - sitz-bleib-platz-stop auch auf distanz,,,-weiter wäre es vielleicht sinnvoll,
dass du sich für seine jagdwelt interessierst.
also verstärke jedes anzeigen, z.b.verharren von wildspuren und belohne ihn dafür
indem du mit ihm gemeinsam die spur durchs dickicht gehst.das ist natürlich nur sinnvoll, wenn du dich in diese jägerdenke einfühlst und dies dann konsequent duchziehst.
wer darauf keine lust hat, sollte gar nicht damit nfangen,
sonst geht der schuss nach hinten los...konditioniere parallel 3 monate lang LANGSAM einen notrufpfiff
immer mit suuuper futter - lberwurst, fleischwurst...
du solltest diesen pfiff nur wirklich 3 monate nur anwenden, wenn du sicher bist, dass er kommt-
max. 2-3 x am tag nutzen und NIE m ernstfall.
das muss richtig sitzen bevor er eingesetzt wird.ich denke du musst wirklich auf vielen verschiedenen ebenen arbeiten
....
lgBei meiner Hündin hat das leider auch nicht wirklich was gebracht (und ich war konsequent).
Ich möchte den TS nicht entmutigen, aber es gibt halt kein "Allheilmittel". (Wobei ich es mir einfacher vorstelle, einen reinen Spurjäger in den Griff zu bekommen.)Mit meiner Hündin erziele ich jetzt endlich Fortschritte, indem ich sie wirklich mehr einschränke, d.h., sie läuft viel öfter "bei mir" und muss mich erst "fragen", wenn sie ihren Radius vergrößern will. Das läuft ganz gut und ich denke, da sind wir auf einem guten Weg. Vorher kam sie, holte sich ihr Futter ab und war auch gleich wieder woanders.
Aber mittlerweile bin ich mir im Klaren darüber, das es bei uns kein Leben ganz ohne SL geben wird. Ich kann sie vielleicht MAL ableinen (je nach Wetter, Umgebung etc.), aber sonst leben wir halt mit dem Teil. Schade, aber so isses halt.
Manchmal muss man sich auch mit Dingen abfinden und kann dann auch wieder entspannter sein und auch das Training wieder entspannter angehen. Das überträgt sich auch auf den Hund. -
Zitat
Vielen Dank Frank! Hast Du auch noch Ideen für das Abbruchkommando?
Die Frage verstehe ich nicht ganz. Das Abbruchkommando wirst du in den beschriebenen Alltagssituationen ja benutzen und auch durchsetzen müssen, wenn du auf die Einhaltung der Regeln bestehst. Von daher trainierst du ja genau, dass es befolgt werden muss. Aber halt erstmal im kleinen überschaubaren Rahmen mit minimalen Möglichkeiten zur Selbstbelohnung, falls es doch mal schief geht. Oder habe ich die Frage einfach nicht verstanden?
Viele Grüße
Frank -
Zitat
Aber mittlerweile bin ich mir im Klaren darüber, das es bei uns kein Leben ganz ohne SL geben wird. Ich kann sie vielleicht MAL ableinen (je nach Wetter, Umgebung etc.), aber sonst leben wir halt mit dem Teil. [...]Manchmal muss man sich auch mit Dingen abfinden und kann dann auch wieder entspannter sein und auch das Training wieder entspannter angehen. Das überträgt sich auch auf den Hund.
Vielen Dank für die zwar wenig Hoffnung machenden aber in irgendeiner Weise doch auch wieder aufbauenden Worte. Bevor ich einen Hund hatte, fand ich immer, dass ein Leben lang SL furchtbar sei, aber ich denke, dass ich mich damit abfinden muss:
ZitatSchade, aber so isses halt.
Frank, ich meinte konkret das Durchsetzen des Abbruchkommandos auch auf die Distanz und auch, dass es mit Aktionen im Allgemeinen und nicht nur mit Futter oder Spielzeug, das nicht genommen werden darf, zu tun hat.
Eben noch eingefallen:
ZitatWobei ich es mir einfacher vorstelle, einen reinen Spurjäger in den Griff zu bekommen.
Lustig, ich denke mir immer, dass ein Sichtjäger doch einfacher wäre. Ich sehe im Wald ja nie das Wild (1-2 Rehe pro Jahr), die Geruchsspuren sind aber immer da. Ich gehe ab und zu mit einem Bekannten und seinem Whippet im Wald spazieren, der völlig relaxed ohne Leine läuft. -
Zitat
Frank, ich meinte konkret das Durchsetzen des Abbruchkommandos auch auf die Distanz
Da würde ich mir ehrlich gesagt keine Gedanken zu machen. Wenn es nicht auf kurze Distanz klappt, wird es auf lange Distanz ohnehin nicht gehen. Ich würde mir erst den kleinen Radius im Haus erarbeiten, dann im Haus auf größere Distanzen gehen, dann draußen kleiner Radius und dann erst die Feuertaufe draußen im normalen Freilaufradius.
Zitatund auch, dass es mit Aktionen im Allgemeinen und nicht nur mit Futter oder Spielzeug, das nicht genommen werden darf, zu tun hat.
Dazu hatte ich ja weiter oben schon was geschrieben: Zugang zu einem Raum verbieten, Liegeplatz zuweisen und das Verlassen verbieten, etc. Also Dinge, die dem eigentlichen Problem »Ich bewege mich irgendwohin auch wenn es nicht erlaubt ist« im häuslichen Rahmen nahe kommen.
Viele Grüße
Frank - Vor einem Moment
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