What should I do??? helft mir ich bin verwirrt....
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apropos go Alex go

ich hab Burli (sh. doppelter Rückruf) nach dem "Hier" immer richtig angefeuert wenn er zu mir lief...
Das hat ihm gefallen, ich hoffe das ist richtig....?gezogen hats auf alle Fälle, weil er dann recht fröhlich auf mich zugelaufen kam und was vom Überraschungspaket-Frauchen erwartete....
wenn ich normal "hier" rufe und warte bis er kommt, kanns nämlich schon sein, dass der zwar in miene Richtung läuft, aber 2 m vor mir was erschnüffelt und das ist nunmal interessanter als ein Leckerli... - Vor einem Moment
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Hallo,
hast du hier What should I do??? helft mir ich bin verwirrt.... schon mal geschaut ?*
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Ja supi! Das Anfeuern dient ja auch dazu, dass Hundi auf dem Weg zu Dir nicht die Konzentration verliert!
Du solltest halt versuchen beim gleichen "Schlachtruf" zu bleiben bei uns zb immer "los los los los los"
Sam freut sich dann immer wie ein Wahnsinniger
Um ihn beim Abrufen rauszureißen aus spannenden Situationen hat sich bei uns ein lauter Pfiff sehr bewährt!
Also... Pfiff + hiiiiiieeeeerrrrher - los los los los los
Und dann ist spielen angesagt! Da darf Sam auch richtig überdrehen und ausflippen!
Regeln dabei sind nur nicht pöbeln, vorsichtig mit meiner Hand umgehen (immerhin ist die am Spielzeug) und wenn ich sage, jetzt ist Ende muss es akzeptiert werden.Und hey! Sam ist ein paar Monate älter! Wenn Burli aus seiner Phase raus ist sind wir wahrscheinlich schon in einer neuen
Dann darf ich hier rumjammern! *g* -
ja der Burli ist schon so ein Kaliber

sei froh, dass dein Sam kein Jäger und Fährtenleser ist.... da merkt man mal wie unterschiedlich Hunde innerhalb ihrer Rassen sind.
ich bin überzeugt, dass Burli ein ganz ein toller wird. Wenn es auch noch viel Geduld und Muße erfordert, aber er will ja, er ist ja lernfreudig und für jeden Unfug zu haben. jetzt muss er nur kapieren, dass ich cooler als ein rennendes Reh bin....
puuhhhh, das wird eine aufgabe....
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Moin,
mir ist da noch ein Gedanke gekommen, Jagdhunde und oft auch solche, die jagdliches Blut in der Mischung haben, sind eben auch spezielle Hunde. Ihnen liegt dies "im 10 mtr. Radius um meinen Chef kreisen" eben nicht im Blut. Das ist für sie eigentlich unerwünschtes Verhalten....... ein Jagdhund der sich nicht von seinem Menschen entfernt (hab ich alles schon erlebt) ist untauglich - von daher haben wir hier auch ein angewölftes Verhalten einer bestimmten Rasse, das wir aus persönlichen Gründen in andere Bahnen lenken wollen. Das ist mindestens genauso schwierig, wie den Jagdtrieb als Solches umzulenken und zu begrenzen.
Und dann fremdes Gebiet, ich hab also Jagdhunde erlebt, die im eigenen Revier ausgebildet worden sind und die völlig durchdrehten, als sie mit auf einen jagdlichen Ausflug genommen worden sind, in ein fremdes unbekanntes Gebiet. Ich erinnere mich, das wir damals, als ich Malik ausgebildet habe, möglichst zu jeder Übungsstunde ein anderes Revier genutzt haben - eben aus diesem Grund. Gewöhnung an unterschiedliche Situationen. Malik ist in unbekanntem Geländer immer aufgeregter als auf heimischen Boden und er ist 12 1/2 und sollte langsam mal ruhiger werden. Noch heute zeigt er mir jeden Wildwechsel und ich kann an seiner Körpersprache sehen, wie frisch er ist.
Das scheint also auch ein relativ normales Verhalten zu sein. Von daher bleib geduldig.
Liebe Grüße
Sundri -
Zitat
lunasmama: Ich werde meine Sprache/Ausdrucksweise nicht ändern, nur weil ich in einem Forum schreibe.Ich gehöre nicht zu den Leuten, die sich für's Internet neu erfinden. Und wenn die Gefahr der Magendrehung auch bei einem leeren Magen besteht, wie willst Du dann vorbeugen? Gar nicht mehr bewegen?
Sundri: Du hast in gewisser Weise sicher Recht. Aber es ist eine sehr viel "nettere" Zwangsmaßnahme als viele andere in der Hundeerziehung;) Ich habe viele Jahre mit Jagdhunden hinter mir. Für mich ist die Handfütterung auch keine Dressur. Das wäre sie vielleicht, wenn ich nur für die Ausführung von Kommandos füttern würde. Mein Ansatz ist aber vielmehr der, dass wir gemeinsam jagen gehen. Wenn wir zusammen losziehen, dann besorgen wir das Futter. Meine Hunde haben Spaß dabei. Wobei ich die Handfütterung bei etwa 50% der Tagesration halte, wenn das Prinzip von den Hunden verstanden ist und funktioniert. Ich füttere ja so einiges, was ich nicht gerne mit mir herumtragen möchte

Handfütterung und Rückruftraining alleine werden je nach Ausprägung des Jagdtriebs aber auch nicht reichen. Dazu muss jede Menge Bindungsarbeit kommen. Es gibt eine Menge Beschäftigungsmöglichkeiten, die dazu geeignet sind.
Was redest du denn da für einen Unsinn, sag mal? Es soll auch manche Hunde auch schon im Schlaf erwischt haben, und jetzt? Das mit dem Toben mit vollem Magen ist doch nur EIN Risikofaktor, der zudem auch noch sehr leicht zu vermeiden ist, was ist denn daran zu schwer zu kapieren? Ich hab mir das doch nicht ausgedacht, Herrgott. Wieso glauben in Foren einige, dass sie schlauer sind als alle Tierärzte Deutschlands zusammen?
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Hallo Sundri,
aber schwer ists doch diese typschen Jagdsituationen zu üben...
"leider" sieht man ja nicht täglich ein Reh oder einen Hasen hopsen.
Wie hast du dann jagdliches Verhalten, wie du sagst, umgelenkt?
Burli ist ja als Dobermann kein Jagdhund im klassischen Sinne der Rassenspezifikation. Jedoch werden Dobermänner in einigen Ländern tatsächlich jagdlich genutzt und so wie der reagiert, vorsteht, "näselt" und aufmerksam ist....puuuhhh.... da lägs fern zu behaupten ein Dobermann wäre kein Jagdhund....
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Moin,
ich hab es da einfacher, ich musste nichts umlenken. Malik, als KlM ist ein ausgebildeter Jagdhund und durfte das auch viele Jahre lang als Job erledigen. Er hat einfach schnell gelernt, das er mir mir zusammen jagd, als Team. Trotzdem muss ich, läuft er frei - einfach mehr sehen als er es tut.
D.h. bevor mein Hund das Wild sieht, muss ich es sehen..... und ihn ran rufen. Im Fuß oder notfalls im Platz, wenn es für Fuß nicht mehr reicht, steht er gut im Gehorsam. Träume ich allerdings herum - dann ist er unter Umständen weg und wenn er erstmal weg ist - macht hinterher brüllen keinen Sinn. Er kann`s, mit Pfiff - aber meist hab ich die Pfeife gar nicht mehr dabei.
Es sollen in der Dobermannzucht ja ursprünglich Jagdhunde mit drin sein, es ist also möglich, dass das ein oder andere Gen auch mal durchschlägt. Auch in reinen Schowlinien unserer Jagdhunde gibt es solche, die einfach mal aus der Rolle fallen und alle guten Anlagen einen echten Jägers mitbringen und ihre Besitzer an den Rand der Verzweifelung bringen. Das kann schon sein.
Kein Hund (wer etwas anderes behauptet lügt!) ist 100%tig abrufbar und im Griff zu haben, nicht wenn er frei läuft. 99% glaub ich sofort, aber das letzte Bisschen ist eben doch wildes Tier und mitunter eben auf und davon. Jagd ist sooooo aufregend, das kannst Du nicht bieten, alles was Du hast, kennt er ja im Grunde, liebt es auch, und doch..... das ist eben auch der Teil, der gewollt war, triebig sein. Wichtig ist, keinen Erfolg geben.... je öfter ein Hund Erfolg hat (und das kann eben auch eine wilde Hatz sein) desto öfter mag er dem nachgehen. Leine ist da die beste Lösung, glaube ich.
Malik hat es in seinem Leben drei Mal geschafft, einen Hasen zu packen - er hat daraus gelernt "ICH krieg die!!!" Hinter Hasen ist er her, wie der Teufel hinter der armen Seele, bei jedem Reh würde er fix aufgeben, aber bei Hasen rennt er bis er umfällt...... ihn hinter Hasen ins Platz zu bekommen, was wirklich harte Arbeit. Aber er kann`s, immer noch.
Und meiner geht mir immer noch durch, wenn ich nicht aufpasse - es kann also durchaus sein, dass das so bleibt.
Liebe Grüße
Sundri -
lunasmama: Ich habe nichts von Toben geschrieben, oder? Es geht hier um ganz normale Spaziergänge. Und nun hör einfach auf, Dich auf mich einzuschießen. Denn es geht nicht um mich, sondern darum, Alex Tipps für ihr Training zu geben. Im übrigen gibst Du hier den Tierarzt, nicht ich. Die Diskussion um die Magendrehung führt uns nicht weiter.
Alex: Mit dem Radius kannst Du ein wenig "spielen". Meine Hündin z.B. entfernt sich relativ weit von mir, während der Rüde viel dichter bei mir bleibt. Sie braucht das irgendwie. Anfangs hat mich das sehr beunruhigt. Aber ich habe gelernt, damit umzugehen. Sie bleibt dennoch in Kontakt mit mir und abrufbar. Nach einigem Training, versteht sich

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mir kommt es oft so vor, als würde Burli warten, was ich ihm jetzt sag, wenn er ein Reh oder einen Hasen sieht. Sprich, er sieht ein Tier, bleibt auf drei Beinen stehen und starrt.
das gleiche macht er bei Fährten auch....
bisher hab ich immer so reagiert, dass ich "bleib" sagte und zu ihm ging und ihn absitzen ließ. Das macht er jetzt schon von selbst.
Abrufen kann ich, gelinde gesagt, voll vergessen. Der ist dann so am starren, dass er nichts mehr hört.
aber ich werde es versuchen ihn bei jedem "Vorstehen" abzurufen.
wenn es natürlich vor seine Nase rausrennt....hab ich keine Chance mehr.
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Zitat
Alex: Mit dem Radius kannst Du ein wenig "spielen". Meine Hündin z.B. entfernt sich relativ weit von mir, während der Rüde viel dichter bei mir bleibt. Sie braucht das irgendwie. Anfangs hat mich das sehr beunruhigt. Aber ich habe gelernt, damit umzugehen. Sie bleibt dennoch in Kontakt mit mir und abrufbar. Nach einigem Training, versteht sich
mir fällt in letzter zeit aber sehr oft an ihm auf, dass er gern so 1-2 m neben mir oder vor mir läuft, wenn wir auf einem weglein laufen...und neuerdings schaut er ständig zu mir um.
er fetzt schon gern weg, aber das eigentlich nur in verbindung mit einem spiel. Sonst ist er gern in meiner nähe....
es sei denn so ein doofer Hase kommt.
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