What should I do??? helft mir ich bin verwirrt....
-
-
Ich denke die Aufregung war in dem neuen Gebiet einfach zu groß. Das hat nichts mit der Schleppe zutun, hättest du ihn frei gelassen, hättest du ihn wohl auch nicht kontrollieren können. Gut dass du's nicht gemacht hast. :)
Bei meinem Hund ist es ähnlich, er ist in fremden Gebieten tierisch aufgeregt, allerdings gehts bei ihm eher in die ängstliche Schiene.
Ich mach es so, dass ich einmal die Woche in einen Stadtteil fahre den er nicht kennt, dort laufen wir so lang rum bis er entspannt ist. So kann er lernen, dass Neues nichts außergewöhnliches ist. Solange der Hund noch aufgeregt ist, solltest du nicht abbrechen, weil er so mit keiner guten Lernerfahrung aus der Situation geht.
Die Zeit bis zur Entspannung wird mit der Zeit immer kürzer. - Vor einem Moment
- Neu
Hi,
Interessiert dich dieses Thema ? Dann schau doch mal hier *.
-
-
Also das kommt wieder ganz auf den Hund an!
Ich kann mit Nala auch 4h in einem ungewohnten Gebiet laufen und die kleine Jagdsemmel freut sich von Minute zu Minute mehr über all die neuen Gerüche.
Das kann man so nicht verallgemeinern

-
egal was is....ich hab mich dazu entschieden das Schleppleinen-Training mit ihm nun wirklich "auf die Spitze" zu treiben...
ich such mir heute eine große Wiese und wenns sein muss gehen wir da im zickzack hin und her, aber er muss einfach lernen auf mich zu schauen...
Das wird jetzt ein harter Weg, aber ich kann ihn einfach nicht ohne leine laufen lassen, ich weiß, dass er fort ist, wenn er wild wittert oder vor ihm rausplatzt.was mir noch viel wichtiger ist...wie mach ich ihm unmissverständlich klar, dass mein Pfiff/Rückruf keine Option ist sondern eine unmissverständliche Anordnung?
Klar Belohnung wenn erkommt...aber was ist wenn er dasteht wie der doofe und in die Luft guckt und mich mal eben total ignoriert...
dann steh ich nämlich da wie die doofe...der muss doch eine Sanktion erfahren.... -
Und genau DA kommst du zu meinem Problem *lach*
Nala läuft zwar an der Schlepp, aber ich hab sie nicht in der Hand sondern nur als Absicherung zum drauf latschen dran.
Aber genau das ist der Punkt. Was mache ich wenn der Hund 20m vor mir ist und sich nicht für meinen Rückruf interessiert? Einwirken kann ich nicht.
Also alles wieder Kleinschrittig aufbauen und hoffen das es dann mal funzt...Tut es nicht, also hab ichs aufgegeben... wenn sie nicht kommt dann dreh ich um und gehe. Kommt sie hinterher ists schick und wir können wenn sie bei mir ist wieder in die geplante Richtung starten. Kommt sie nicht wird sie an der Schlepp bis nach Hause geschleift...
-
Zitat
Und genau DA kommst du zu meinem Problem *lach*
Nala läuft zwar an der Schlepp, aber ich hab sie nicht in der Hand sondern nur als Absicherung zum drauf latschen dran.
Aber genau das ist der Punkt. Was mache ich wenn der Hund 20m vor mir ist und sich nicht für meinen Rückruf interessiert? Einwirken kann ich nicht.
Also alles wieder Kleinschrittig aufbauen und hoffen das es dann mal funzt...Tut es nicht, also hab ichs aufgegeben... wenn sie nicht kommt dann dreh ich um und gehe. Kommt sie hinterher ists schick und wir können wenn sie bei mir ist wieder in die geplante Richtung starten. Kommt sie nicht wird sie an der Schlepp bis nach Hause geschleift...
ja das sind dinge die meinen pappenheimer genau 2 Tage lang beeindrucken...
oh die geht in die andere Richtung dann komm ich mal besser zu ihr, das klappt prima 2 Tage lang, dann denkt sich mein kleiner Arschi, ah du gehst woanders hin, ich kommt mit, hab aber keine lust auf lerckerli oder spielie und renn schon mal voraus....ahhhhhhhahaahhhhhhhhhhhhhhhh MONSTER!!!!!
geh ich dann wieder woanders hin, rennt er wieder 3 meter voraus und bleibt stehen...
der einzige Trickkistentrick der mir da noch einfällt ist hinknien und so tun als hätte man was gefunden...ABER: dann wenn er tatsächlich kommt, dann belohne ich ihn ja für seinen unfug den er da treibt... -
-
Zitat
ja das sind dinge die meinen pappenheimer genau 2 Tage lang beeindrucken...
oh die geht in die andere Richtung dann komm ich mal besser zu ihr, das klappt prima 2 Tage lang, dann denkt sich mein kleiner Arschi, ah du gehst woanders hin, ich kommt mit, hab aber keine lust auf lerckerli oder spielie und renn schon mal voraus....ahhhhhhhahaahhhhhhhhhhhhhhhh MONSTER!!!!!
geh ich dann wieder woanders hin, rennt er wieder 3 meter voraus und bleibt stehen...
der einzige Trickkistentrick der mir da noch einfällt ist hinknien und so tun als hätte man was gefunden...ABER: dann wenn er tatsächlich kommt, dann belohne ich ihn ja für seinen unfug den er da treibt...Das mit dem Umdrehen und gehen, wenn meine Hündin komisch (sprich: jagdgeil) drauf ist, hab ich schon lang aufgegeben.
Die denkt sich: Super, Frauchen rennt weg und kann mich nicht mehr kriegen! Da düs´ich doch gleich mal ab in die Gegenrichtung!
Da seht ihr mal, was für brave Hunde ihr habt!

Aber mal im Ernst: Bei deinem Burli hört sich das schon stark nach aktueller Pubertätsphase an. Das wird auch wieder besser. Du hast ja schon einige sinnvolle Tipps bekommen. Viel Erfolg!
-
aber hallo Pubertät!!!
sonst ist ja alles prima beim Burli und ich könnte mir keinen tolleren Hund vorstellen
ich vertrau ganz fest darauf, dass er auch noch klug wird...auch wenn uns noch ein hartes Jahr bevorsteht...

-
Nochmal zur Handfütterung: Hier geht es darum, den Hund in eine klare Abhängigkeit zum Hundeführer zu bringen. Futter gibt's nur beim Spaziergang und für entsprechende Kooperation. Kurzum: Wer draußen nicht aufpaßt, geht hungrig ins Bett. Es dauert i.d.R. ein paar Tage, bis die Hunde das erkennen. Da muss man halt stur sein. Aber gerade bei Hunden, denen Leckerlies draußen eher egal sind, wirkt die Handfütterung dann eben doch. Fressen muss/will jeder. Kooperation draußen kann dann ganz unterschiedlich gehandhabt werden: Es müssen nicht immer Kommandos sein, die es zu befolgen gilt. Es kann auch als Belohnung für den Apport gefüttert werden. Ich persönlich bestätige auch gerne Blickkontakt und freiwilliges Herankommen.
Die SL ist (leider) zur Absicherung des Hundes unerläßlich. Bei Hunde, die sich gerne in die SL hängen, hilft es oftmals, wenn man rechtzeitig mit dem Fuß auf die Leine tritt anstatt sie nur mit der Hand festzuhalten. Der Impuls "von unten" scheint oft besser anzukommen. Es gilt nun, den Hund zunächst an einen bestimmten Radius zu gewöhnen (Länge der SL), innerhalb dessen er sich frei bewegen kann. Ich halte nichts davon, Hunde ständig zu beschäftigen oder zu kommandieren. Sie müssen auch die Gelegenheit zum Schnüffeln haben. Man kann dann zwischendrin immer mal stehen bleiben, Fuß auf die SL, und einfach warten, bis der Hund einen anschaut. Und schon gibt's eine Party :-) (Spiel, Futter fliegt - was auch immer)
Wenn man soweit ist, dass der Hund den Radius einhält und immer mal wieder Blickkontakt aufnimmt und/oder freiwillig herankommt, kann man sich gezielt ans Rückruftraining machen. Der Rückruf erfolgt, wenn der Hund einen anschaut. Denn dann ist er ansprechbar. Klappt das zuverlässig, kann man den Schwierigkeitsgrad steigern. Manche Hunde reagieren besser auf Pfiff als auf Ruf, das muss man ausprobieren.
Bei jagdlich ambitionierten Hunden kann die Belohnung auch darin bestehen, einfach mal mit Hund der angezeigten Fährte nachzugehen. Wer auf Ruf kommt, der darf auch die Fährte verfolgen
Natürlich nicht immer...Bei gutem Training kann die SL irgendwann auch durch den Superpfiff abgelöst werden. Er übernimmt dann die Absicherung. Aber das muss man separat trainieren. Und ich würde es erst anfangen, wenn der Hund sonst schon recht gut kontrollierbar ist. Der Superpfiff hat dann allerdings wenig mit Gehorsam zu tun (also einem normalen Rückruf), sondern wird eher als eine Art Reflex konditioniert.
Noch zur Magendrehung: Die Gefahr einer Magendrehung ist bei Handfütterung insofern zu vernachlässigen als dass es ja immer nur kleine Portionen gibt, der Hund also nicht etwa eine Tagesration auf einmal bekommt. Im Gegenteil: Er wird in viel kleineren Portionen gefüttert als sonst üblich. Von daher minimiert die Handfütterung die Gefahr einer Magendrehung im Vergleich zu konventioneller Fütterung. Abgesehen davon entsteht eine Magendrehung i.d.R. durch das Aufgasen des Futters, also nicht direkt nach dem Fressen, und oftmals auch aus der Ruhe heraus.
-
Was ich noch vergessen habe: Das SL-Training kann man viel besser umsetzen, wenn man eine Hilfsperson dabei hat. Der Helfer übernimmt die Leine. Man selbst hat die Hände und den Kopf frei, um sich auf den Hund zu konzentrieren. Aber Achtung: Der Helfer muss sorgfältig in das Handling der Leine eingeführt werden. Sonst geht's schief.
-
Hmm, was erwartest Du denn, Alex?
Schau mal: Du fährst mit Deinem Burli in ein für ihn fremdes Gebiet, dass er, der große Burli noch nicht erkundet hat. Da riecht es so interessant nach allem möglichen. Und aufregend!!!
Fremde Hunde, andere Tiere, die Grashalme hat er auch noch nicht gezählt.
Folglich besteht der Hund nur noch aus Nase und Aufregung.... und Du bist fast ganz gar nicht vorhanden.
Es wird besser werden, versprochen, denn je älter er wird desto weniger wird ihn das aus der Ruhe bringen.
Hab Geduld mit ihm und bleib ruhig. Lass ihn erst in Ruhe schauen und dann mach Dich bemerkbar. Arbeite ein bissl mit ihm. Kommamdos, nicht ziehen ( ruhig mal stehen bleiben und absitzen lassen).
Such Dir mit Burlis `ne Bank, auch das hilft.
- Vor einem Moment
- Neu
Jetzt mitmachen!
Du hast noch kein Benutzerkonto auf unserer Seite? Registriere dich kostenlos und nimm an unserer Community teil!