Unser Welpe ist endlich da und die ersten Fragen tauchen auf

  • Zitat

    Na pfui deifi... das sind Methoden :muede: Das is ein kleines Hundebaby, kein Al-Qaida-Terrorist :roll: ..ich frag mich ja, ob das bei Menschenbabys dann auch so gehandhabt wird :muede:

    Ich hab das nicht so gemacht, aber dennoch schon den kleinen Krümel mal festgehalten, bis er Ruhe gegeben hat und ja, ich würde es auch keinem Kind gestatten, dass es mich wüst anspringt, umreißt und mir in die Gliedmaßen zwickt.

  • Zitat

    Ich hab das nicht so gemacht, aber dennoch schon den kleinen Krümel mal festgehalten, bis er Ruhe gegeben hat und ja, ich würde es auch keinem Kind gestatten, dass es mich wüst anspringt, umreißt und mir in die Gliedmaßen zwickt.

    Zwischen am Boden kurz festhalten und festhalten + in die absolut empfindlichen Stellen kneifen is aber schon ein Unterschied...

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    Ich hab das nicht so gemacht, aber dennoch schon den kleinen Krümel mal festgehalten, bis er Ruhe gegeben hat und ja, ich würde es auch keinem Kind gestatten, dass es mich wüst anspringt, umreißt und mir in die Gliedmaßen zwickt.

    Wow, was hast Du denn für einen Welpen, der dich wüst anspringt und umwirft?

    Meine Welpen haben das bei mir nicht geschafft :D

    Gliedmaßenzwicken, dazu haben wir hier gefühlte hunderttausend Beispiele, wie man das dem Welpen spielerisch abgewöhnt.

    Zitat

    Na pfui deifi... das sind Methoden :muede: Das is ein kleines Hundebaby, kein Al-Qaida-Terrorist :roll: ..ich frag mich ja, ob das bei Menschenbabys dann auch so gehandhabt wird :muede:

    Pfui Teufel, das kann ich auch nur dazu sagen.

    Mir tut der Welpe leid, der heute noch nach solchen Brachialmethoden erzogen wird.
    Das ändert auch nicht der regelmäßig - heute allein dreimal - erfolgte Hinweis von Junamix auf ihren Beitrag.

    Gaby und ihre schweren Jungs

  • Hatte ich auch nicht, ich habe mich nur darauf bezogen, ob man das bei Kindern genau so machen würde. Und der Welpe der TS klingt eben schon ganz so, dass er da ein bisschen übertreibt.
    Ist ja nix schlimmes, aber lernen müssen sie es eben.

  • Nee Nee, ich mag so ne Brachialmethoden auch nicht.
    Lieber länger und schonend beibringen.

    Den Ball bringen funktioniert schon ganz gut, wenn ich den wegrolle. Zwar zwickt sie immer noch in die Hände, wenn sie den Ball abgibt und vllt. mal ein Leckerchen bekommen hat, aber ich hoffe das gibt sich noch.

    Das "Nein"-Lernen klappt aber noch so garnicht. Vllt. ist sie noch zu jung?! Sie versteht nicht was das ganze soll. Wenn ich die Hand mit dem Leckerchen zu einer Faust mache, kaut sie auf meiner Hand rum. Naja, ich bleib am Ball. Auf jedenfall danke ich für die Tipps.

  • Zitat

    Ich bin anderer Meinung.
    Ich finde es gut ein nein aufzubauen für dinge die der hund sonst nicht tun soll ala möbel annagen usw.

    Geht der mich oder meine Kinder aber direkt an bin ich für eine direkte Antwort.
    Da warte ich nicht Wochen bis das Kommando wirklich sitzt oder flüchte ständig aus dem Zimmer.

    :???:

    Wochen?

    Nein,
    ich habe wirklich nicht Wochen gebraucht, um meiner Kleinen das NEIN beizubringen.
    Wenn man die richtige Zeit "erwischt", und das dann konsequent aufbaut, geht das recht fix.

    Und, sollten Möbel oder gar Menschen "attacktiert" werden, so habe ich immer noch die Ablenkungsmasche durchgezogen.

    Sobald dann das NEIN verstanden wurde, konnte ich es ruhig, ohne Stimme zu erheben, oder gar laut und besonders streng zu werden, anwenden. :ka:


    Zitat


    Das "Nein"-Lernen klappt aber noch so garnicht. Vllt. ist sie noch zu jung?! Sie versteht nicht was das ganze soll. Wenn ich die Hand mit dem Leckerchen zu einer Faust mache, kaut sie auf meiner Hand rum. Naja, ich bleib am Ball.

    Ich habe mit meiner Kleinen damit angefangen, kaum das sie hier war.
    Auch mit Leckerchen in der Hand. Natürlich gab es "Kauversuche", um meine Hand zu "knacken".
    Sobald ich die Zähnchen nicht mehr gespürt hatte, kam von mir der Click und die Bestätigung in Form von Superleckerchen von der anderen Hand.
    Später hatte sie mich einfach nur angesehen, sobald ich Leckerchen in der Hand hatte und NEIN gesagt habe. Ich mußte nicht einmal mehr eine Faust machen.
    Dann gab es den Jackpot.

    Ich habe die Übungseinheit aber wirklich kurz gehalten.
    Und immer einen Zeitpunkt gesucht, wo sie eben lernbereit und aufnahmefähig war.
    Allerdings hatte sie bei mir auch von Anfang an Ruhe gelernt.


    Schöne Grüße noch
    SheltiePower

  • Das "Problem" bei Antonia ist einfach, dass sie ganz ganz schlecht zur Ruhe kommt, wenn sie nicht gerade in ihrem Kennel oder ihrer Schlafbox ist. Sie ist total aufgedreht und verspielt, lässt sich auch super leicht ablenken, wenn es gerade nicht nach ihrer Nase geht. Mal abgesehen von ihren täglichen 5 Minuten, die aber scheinbar mehrere Welpen haben.

    Das einzige was ihr wirklich Spaß zu machen scheint, ist unser kleines spielerisches Apportieren. Ich setze mich dazu auf den Boden, rolle den Ball weg. Bringt sie ihn mir wieder und gibt sie den Ball ab (hier wiederum scheint sie "Aus" zu verstehen) gibts entweder eine kleine Kuscheleinheit oder ein Leckerchen. Das hat sie super schnell gelernt und das scheint ihr auch Spaß zu machen.

    Beispiele:
    Sie beißt mir in den Fuß, ich sage "Auaaaa" und verlasse den Raum. Die läuft mir hinterher, ich schließe die Tür, dass sie mir nicht weiter folgen kann. Kaum bin ich in dem anderen Raum, höre ich sie davontapseln. Komme ich dann wieder, gehts von vorne los und ich "muss flüchten". Es interessiert sie irgendwie garnicht, ob ich gehe. Liegt das an der Bindung? Dass sie evtl. denkt "Tja, jetzt ist mein Spielgefährte weg, dann such ich mir eben selber eine Beschäftigung"?

    Wir werden am Samstag mit ihr zur Welpenspielstunde fahren. Vielleicht ist sie einfach nicht ausgelastet, wobei das ja auch irgendwie Quatsch ist, weil sie ja eben ihre 20 Stunden am Tag ruhen/schlafen soll.

    Wie gesagt, ich weiß langsam nicht mehr weiter, außer dass ich am Ball bleiben muss. Klar kann man keine riesen Erfolge erwarten, sie ist ja noch ein Baby. Ich habe nur schreckliche Angst, dass sie irgendwann ein "Problemhund" wird, der nicht hört und den man nirgendwo mit hinnehmen kann. Oder dass sogar die Chemie zwischen uns einfach nicht stimmt, denn ich habe sie wirklich in mein Herz geschlossen.

    Kann mir jemand eine gute Lektüre empfehlen? Zur Welpenerziehung? Oder reicht es, wenn ich mir hier Tipps hole und Wissen aneigne? Ich dachte wirklich, dass ich mich gut vorbereitet habe. Aber die Praxis sieht leider anders aus und ich bin gerade echt ein wenig mit den Nerven am Ende.

  • Entspann dich, dein Hund wird bestimmt mal voll die reißende Bestie :lol:
    Das ist ein Baby, der muß noch lernen was er darf und was nicht. Dadurch, dass du ihm das nicht
    zeigst sondern weggehst dauert es länger, aber sie wird hoffentlich irgendwann folgern, dass es
    das in Menschen beißen ist was unerwünscht ist.

  • Zitat

    Entspann dich, dein Hund wird bestimmt mal voll die reißende Bestie :lol:


    Das hoffe ich nicht. :D

    Das ist ein Baby, der muß noch lernen was er darf und was nicht. Dadurch, dass du ihm das nicht
    zeigst sondern weggehst dauert es länger
    , aber sie wird hoffentlich irgendwann folgern, dass es
    das in Menschen beißen ist was unerwünscht ist.[/quote]
    Danke erstmal für den Zuspruch. Ich werde weiter mit ihr in kleinen Schritten das "Nein" üben. Irgendwann versteht sie es hoffentlich. Allerdings wüsste ich nicht, was ich in der Zwischenzeit bis sie es verstanden hat, machen soll, außer sie zu ignorieren. Sage ich jetzt "Nein", dreht sie ja auf.

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