Unser Welpe ist endlich da und die ersten Fragen tauchen auf
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Hallo zusammen,
nach langer Überlegung (Bücher lesen, Internet durchforsten und richtigen Züchter auswählen) war es letzte Woche endlich so weit. Wir konnten unseren Labrador Rüden abholen. Nun da er da ist, tauchen natürlich die ersten Fragen auf, die in Büchern nicht so drin stehen wie es in Wahrheit ist. Da es zwar immer die gleichen Fragen sind stelle ich sie hiermit wahrscheinlich zum 1000sten mal.
- Wie viel Spielzeug sollte ein Welpe zur freien Verfügung haben? Wir haben ihm einen gestopften Socken gegeben, die ihm jetzt natürlich nicht mehr sonderlich intressieren. Das einzige was er zum Spielen mag sind unsere Hände und Beine mit denen er nicht mehr zum Spielen aufhören kann. Wir schreien dann "aua" und ignorieren ihn dann, jedoch stachelt ihn das noch mehr an. Sollt
- Er beißt wie wahrscheinlich jeder Welpe in alles rein, jedoch hilft bei ihm nichts damit er so richtig aufhört. Wenn wir ihn mit "Nein" anknurren schaut er uns kurz an macht weiter oder leckt daran und macht dann weiter. Wenn wir ihn wegschubsen macht er erst recht weiter. Das einzige was hilft ist ein ihm mal in den Nacken zu greifen, aber das wollen wir eigentlich nicht machen oder nur im äußersten Notfall. Tauschgeschäfte mit Spielzeug findet nur ab und zu mal ok. So Rinderhautschuhe findet er zum Kauen ganz gut, aber die geben wir ihm bis jetzt nur im Kennel damit er sich daran gewöhnt. Sollten wir sowas zum Tauschen hernehmen?
- Da er ein Labrador ist findet er im Garten alles zum Fressen toll von Stein bis Stock. Jetzt müssen wir immer neben ihm herlaufen und ihm alles aus dem Maul nehmen, was für ihn natürlich total doof ist. Wie habt ihr das Problem gelöst? Was bei uns hilft ist "Hier" rufen, dann lässt er alles fallen und rennt wie ein Verrückter auf uns zu.
- Passt unser Tagesablauf mit ihm so?
06:30 - 08:00 Aktivität + Essen
08:00 - 12:00 Ruhepause + Schlafen
12:00 - 13:00 Aktivität + Essen
13:00 - 16:00 Ruhepause + Schlafen
16:00 - 17:00 Aktivität
17:00 - 18:00 Ruhepause + Schlafen
18:00 - 19:00 Aktivität + Essen
19:00 - 21:00 Ruhepause + Schlafen
21:00 - 22:00 AktivitätDanke im Voraus für eure Tipps
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Hi,
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Klingt doch alles gut für den Anfang.
Legt er sich selbst zum schlafen hin ?Gegen das Beissen hab ich mal den Welpengriff erklärt ( nicht verwechseln mit auf-denRücken drehen !)
Am besten mal oben in der Suchfunktion eingeben -
WEnn er sich trotz Nein, wegschieben und ignorieren noch hochpuscht würde ich kurz den Raum verlassen, mit Türe zu. nur ganz kurz! Jedes Welpenbuch hat andere Methoden und jeder Welpe ist anders. Ihr müsst für euren Welpen und euch das passende rauspicken. Es gibt leider nicht den ultimativen Plan. Ein bischen Bauchgefühl gehört auch dazu

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Das mit dem Aufsammeln haben wir mit beiden Hunden durch, aber der Boxermix war noch extremer als unser Labbi :-)
Das hört aber auf, wenn man kontinuierlich dran bleibt, auch, wenn man es bald nicht mehr glaubt. Unser Labbi ist letztens beim Gassi ohne Leine an einer riesen Tüte Pommes auf dem Boden vorbei gelaufen und hat nicht mal geschnuppert! Wir haben uns dann ertappt, dass wir das so auch erwartet hatten und waren mächtig stolz.
Das wird also, und ihr habt Glück, wenn er alles fallen lässt, sobald ihr ruft. Dana hat dann einfach alles runtergeschlungen. Wir sind auch neben ihr hergewabert, das hat sie genervt, war aber auch gut so, weil sie es so langsam gelassen hat. Jetzt (5 Monate) sind wir auf einem guten Weg. -
Zitat
- Wie viel Spielzeug sollte ein Welpe zur freien Verfügung haben? Wir haben ihm einen gestopften Socken gegeben, die ihm jetzt natürlich nicht mehr sonderlich intressieren. Das einzige was er zum Spielen mag sind unsere Hände und Beine mit denen er nicht mehr zum Spielen aufhören kann. Wir schreien dann "aua" und ignorieren ihn dann, jedoch stachelt ihn das noch mehr an.Wenn ihr nicht wollt dass eure Hände und Füße so mißbraucht werden, dann unterbindet das. Der Mensch
ist kein Kauknochen. Also nich animieren indem ihr mit den Händen und Füßen rumwedelt und euch als Beute
anbietet. Nehmt lieber einen Kaustrick oder ähnliches als Beute.
Besitz brauchen Welpen nicht, Besitz belastet
. Also braucht er auch kein Spielzeug für sich alleine, somal
alleine spielen eh doof ist. Spielt mit ihm zusammen, das stärkt die Bindung. -
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Zitat
Also braucht er auch kein Spielzeug für sich alleine, somal
alleine spielen eh doof ist. Spielt mit ihm zusammen, das stärkt die Bindung.Sehe ich genauso: Spielzeug wird erst so richtig interessant, wenn das Herrchen oder Frauchen das Ding "zum Leben erweckt". Spielzeug wird am besten vom Hund wegbewegt, dann finden die das super interessant.
ZitatSo Rinderhautschuhe findet er zum Kauen ganz gut, aber die geben wir ihm bis jetzt nur im Kennel damit er sich daran gewöhnt. Sollten wir sowas zum Tauschen hernehmen?
Zum Tauschen kann man eigentlich alles nehmen - es sollte nur in dem Moment für den Hund hochwertiger sein als das, was man ihm wegnehmen will. Das muss man ausprobieren, worauf Hundi abfährt. Aber Futter und tolle Leckerchen sollten doch bei einem Labbi immer gehen, oder?
Leckerchen sollten evtl. von der täglichen Futtermenge abgezogen werden, nicht, dass der Labbi hinterher aussieht wie 'ne Presswurst. Oder versucht es einfach mit seinem normalen Futter.By the way: gibt's schon Fotos?

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Glückwunsch zu Eurem Zwerg

Ich finde die Ruhephasen zu wenig bzw. die Aktivitätsphasen zu viel!
Wenn ich richtig zusammenrechne, kommt er auf gute 5 Std. Aktivität und auf rund 16 Stunden Ruhe/Schlaf?
Wie sieht Eure Aktivität genau aus? Also was macht ihr mit ihm?
Ein Welpe sollte rund 20 Stunden ruhen/schlafen am Tag.
Kennst Du die 5-Minuten-Regel? also 5 Minuten Aktivität pro Lebensmonat. Das heißt bei Eurem Kleinen (wie alt ist er nun genau?) werden es rund 10-20 Minuten sein - je nachdem wie alt er nun ist
.Klaro, man soll nicht mit der Stopuhr die Aktivitäten machen, aber so grob sollte man sich dran halten.
Und wenn es mal einen Tag viel mehr wird, halt am nächsten Tag weniger machen. -
Hallo und erstmal Glückwunsch zum Welpen!
Bei eurem Tagesablauf fällt mir sehr viel "Aktivität" auf. Was macht ihr denn da genau?
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Puuuuuh, bin ich gerade froh, dass wir nicht die einzigsten sind, die so einen Pyranhia zuhause haben. Unsere Antonia (Mops-Jack Russel-Mix, 8 Wochen) ist auch so eine kleine Beißerin, bei der nichts hilft. Sagt man "Nein" "Aus" oder "Phui", oder stupst sie leicht weg, stachelt sie das noch mehr an.
Beim Stupsen fängt sie sogar an zu bellen oder zu knurren.
Verlässt man den Raum, eilt sie erst hinterher, wenn die Tür dann zu ist, dreht sie sich um und geht. Da kann man selbst 10 Minuten aus dem Raum gehen. Kommt man wieder, gehts weiter.
Bin so langsam auch mit meinem Latein am Ende und hoffe dass ich mit Konsequenten "Nein" "Aus" oder "Phui" irgendwann was erreiche. -
Zitat
Sagt man "Nein" "Aus" oder "Phui", oder stupst sie leicht weg, stachelt sie das noch mehr an.
Beim Stupsen fängt sie sogar an zu bellen oder zu knurren.
... Bin so langsam auch mit meinem Latein am Ende und hoffe dass ich mit Konsequenten "Nein" "Aus" oder "Phui" irgendwann was erreiche.
Das wird nur funktionieren, wenn vorher "erklärt" wird, was diese Wörter überhaupt bedeuten!
Der Hund versteht die menschliche Sprache nun einmal nicht.
Und diese Begriffe wie NEIN, AUS oder PFUI kommen schon fast automatisch aus unserem Mund heraus.
Für den Hund ist das nur ein "Gebrabbel ohne Bedeutung".Da ist dann "Vokabeltraining" angesagt!
"Erkläre" dem Hund in aller Ruhe, was zum Beispiel ein NEIN für sein zukünftiges Hundeleben bedeutet.
Es nützt nichts, wenn das Wort erst in der besagten Situation, wo der Hund eh schon aufgeputscht ist, erwähnt wird, dann noch nachdrücklich, sauer, eventuell sogar mit lauter Stimme ausgesprochen wird.
Übe in einer ruhigen Minute, wo der Hund eh aufmerksam ist. Genau dann kann er etwas Neues erlernen.Schöne Grüße noch
SheltiePower - Vor einem Moment
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