Unser Welpe ist endlich da und die ersten Fragen tauchen auf
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Hast du mal versucht ihr dann was anzubieten wo sie reinbeißen darf? So lernt sie gleich wo es
erlaubt ist und wo nicht.
Und "nein" muß man wirklich üben bis es sitzt, hab einfach Geduld und nimm die kleinen Aussetzer mit
Humor. Ich habe mit meinen Welpen auch immer mal mitgetobt, warum nicht. Ich hatte auch nie
Schlafpläne oder sowas. Auch nie ausgerechnet wie lange Zwerg nun geschlafen hat. Grundsätzlich
galt und gilt bei mir in der Wohnung ist Ruhe, draußen ist Action. - Vor einem Moment
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Hi,
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Japp, wenn sie "auf mich losgeht" gebe ich ihr immer ihr buntes Knotenseil. Das nimmt sie auch dann ganz gut an. So frei nach dem Motto "Aha, da darf ich dran rumknabbern, aber Frauchen und Herrchen sind also keine Schnitzel".
Also sollte ich ihr das immer geben, wenn sie mit dem zwicken anfängt?Zumindest so lange, bis das "Nein" sitzt? Klingt einleuchtend. Danke! -
Würde ich so machen.
Ansonsten geniess die Zeit, Welpen sind so was tolles und werden so schnell groß. Nicht
in allem ein Problem sehen oder eins draus machen, es sind kleine Weltentdecker
mit
genialen Einfällen... -
Hab heute mit den Beissmonster das "Nein" geübt oder eher üben wollen.
Ich hab ihn zu mit geholt, ihm das Leckerli gezeigt und als er danach geschnappt hat die Hand geschlossen und böse "Nein" gesagt. Als die Hand zu war hat er nur darauf herumgebissen. Daraufhin hab ich die Hand ein Stück versetzt wieder geöffnet und das Spiel ging von vorne los. Darauf hin hat er sich vor mich hingelegt und egal ob die Hand offen war oder zu nur nach der Hand geschnappt und mit dem Pfoten darauf gehaut egal ob Hand offen oder zu war. Ich glaub ich mach was Falsch, aber beissen lassen will ich mich von ihm nicht, weil das nicht angenehm ist. Hab dann zum Schluss eine "Sitz" Übung gemacht, weil man ja mit einer positiven Übung aufhören soll. -
Ohja, das habe ich auch schon gemerkt. Es ist ALLES interessant. Von einem Fussel an der Socke bis zum Krümel. Draußen wird auch jedes Blatt mindestens 2 Mal umgedreht (freue mich jetzt schon auf den Herbst :D)
Ich liebe sie ja auch von ganzen Herzen, aber ich mache mir halt Sorgen, ob ICH denn weitgehens alles richtig mache.
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othello
Wieso mußt du gleich böse werden? Das ist doch gar nicht nötig.
Lass die Hand geschlossen, bis der Kleine aufhört drauf rumzubeißen. Dann mußt du anfangs schnell
sein, wenn er innehält öffne die Hand, sag nimms und lass es ihn nehmen. Immer Hand auf Hand zu,
was soll er daraus lernen? Er weiß wo der Keks ist, keine Sorge.
Die Hand bleibt zu, bis das gewünschte Verhalten gezeigt wird. Egal was er sonst versucht um ran zu
kommen. -
Othello, bei uns lief es ähnlich. Aber wir müssen da am Ball bleiben.
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Zitat
Wir werden am Samstag mit ihr zur Welpenspielstunde fahren. Vielleicht ist sie einfach nicht ausgelastet, wobei das ja auch irgendwie Quatsch ist, weil sie ja eben ihre 20 Stunden am Tag ruhen/schlafen soll.Meist ist es eher die Überbelastung, was die lieben, kleinen Fellnasen so sehr hochfahren läßt.
So kleine Hunde brauchen noch nicht viel.
Die Welt zu entdecken ist schon Abenteuer genug!Zitat
Wie gesagt, ich weiß langsam nicht mehr weiter, außer dass ich am Ball bleiben muss. Klar kann man keine riesen Erfolge erwarten, sie ist ja noch ein Baby. Ich habe nur schreckliche Angst, dass sie irgendwann ein "Problemhund" wird, der nicht hört und den man nirgendwo mit hinnehmen kann. Oder dass sogar die Chemie zwischen uns einfach nicht stimmt, denn ich habe sie wirklich in mein Herz geschlossen.Der Anfang klingt gut!
Sei konsequent und einfach nur geduldig!
Erwarten kannst Du eh noch nicht viel.
So junge Hunde können sich einfach nicht so lange konzentrieren.
Läßt Du das Ganze dann weg, ist der Druck auch weg.
Dann lebt und lernt es sich leichter!ZitatIch dachte wirklich, dass ich mich gut vorbereitet habe. Aber die Praxis sieht leider anders aus und ich bin gerade echt ein wenig mit den Nerven am Ende.
Dein "Problem" ist eher, daß Du Dich zu perfekt vorbereitet hast
Aber, das ist alles halt eben Theorie. In der Praxis ist es so, daß wir es mit Lebewesen zu tun haben. Und die reagieren nun einmal auf ihre Umwelt. Und auch auf uns. Sind wir angespannt, sind sie es auch, sind wir hektisch und nervös, sind sie es auch, sind wir immer schnell laut mit unserer Stimme, können sie viel bellen.Halte Dich doch einfach an Dein Bauchgefühl.
Weniger ist oft mehr - mach die Trainingseinheiten wirklich ganz kurz.Und ja, ich würde auch mit einem Kauseil, oder Rinderkopfhaut "ablenken".
Meiner Kleinen hat es auch gefallen, wenn ich mich einfach nur mal so auf den Boden gesetzt und sie mir auf den Schoß gesetzt habe. Dann gab es viele Streichelneinheiten und anschließend ist der Hund eingeschlafen.ZitatHab heute mit den Beissmonster das "Nein" geübt oder eher üben wollen.
Ich hab ihn zu mit geholt, ihm das Leckerli gezeigt und als er danach geschnappt hat die Hand geschlossen und böse "Nein" gesagt.Dazu muß man wirklich nicht "böse" NEIN sagen.
Es reicht einfach in normaler Tonlage das NEIN zu sagen.
Sobald Du dann die Zähne nicht mehr spürst, kannst Du das bestätigen.
Wenn Du dies öfters bestätigst, wird Dein Welpe merken, daß es sich auch mal lohnt, eben nicht alles mit den Zähnen oder den Pfoten "bearbeiten" zu müssen.Schöne Grüße noch
SheltiePower -
Hallo Othello,
was ich ganz klasse finde, ist das Dein Welpe auf das Kommando "hier" so toll reagiert. Bestimmt hat der Züchter das beim füttern verwendet und es funktioniert deswegen so toll. Ich würde dabei darauf achten, dass der Kleine Anfangs immer (und das ohne Ausnahme) ein Leckerchen auf das Kommando bekommt.
Meine Amy ist jetzt 12,5 Wochen alt und ich spiele mit ihr mit den Händen und ja, mir tut das auch weh, da die Milchzähnchen nunmal spitz sind. Wenn sie mir dann zu sehr aufdreht, hör ich mitten im Spiel auf. Versucht sie mir dann weiterhin in irgendwelche Körperteile zu beißen (Füße, Kleider usw. sind sowieso tabu) bleibe ich einfach ganz ruhig sitzen und sehe sie auch nicht an dabei. Beißt sie wirklich fest, sage ich "aua" und "Nein" ziehe meine Hand kurz weg und lege die Hand dann anschließend wieder an die selbe Stelle zurück. Wenn Sie sich dann beruhigt hat, fange ich wieder an zu spielen. Das funktioniert bei uns sehr gut. Ist natürlich ansichtssache, da viele sich nicht beißen lassen wollen, was ja auch o.k. ist. Ich denke nur es dauert länger, wenn ich ständig aus dem Raum gehe, als wenn ich es doch mal gelassen akzeptiere. Man sollte auch mal daran denken, wie die Welpen vorher im Wurf gespielt haben. Sicher haben die auch Spielzeug gehabt, aber hauptsächlich raufen die und beißen sich. Es ist ja dann ganz normal, dass er mit Dir auch so spielen will.
Das "Nein" war für mich das wichtigste Signal und wir haben das auch sehr gut im Griff. Da meine Kleine auch ein Gierhals ist (ich habe noch nie einen Hund so schnell fressen sehen) und eigentlich immer Hunger hat, habe ich das "Nein" kurze Zeit nach der letzten Malzeit gemacht, was den Vorteil hat, dass sie nicht ausgehungert und wie eine Irre auf die Hand losgeht. Ich habe auch angefangen mit "Nimm`s" und das mehrmals hintereinander. Dann blieb die Hand geschlossen. Sie hat natürlich auch erst mal versucht dran zu kommen, dann habe ich die Hand etwas höher oder weiter weg gehalten. Sobald sie auch nur wenige sekunden nur geschaut hat, hat sie das Leckerchen bekommen. So hat Amy das sehr schnell gelernt.
Wichtig ist, sich dauerhaft konsequent zu verhalten und jedesmal anders zu reagieren. Und ich würde lieber ein paar wenige Minuten üben und auch nur eine neue Sache versuchen, dafür aber mehrmals täglich.
Tagesablauf finde ich eigentlich ok, läuft bei uns auch nicht anders ab. Wir haben eine grobe Grundstruktur, die Uhrzeit variiert da aber immer Mal. Schlafbedarf variiert auch von Welpe zu Welpe (und von Rasse zu Rasse). In der 1. Woche hatten wir schon so um die 18-20 Stunden Schlaf, was sich bei uns aber täglich reduziert. Momentan sind wir bei ca. 16 Stunden. Was aber nicht heißt, dass ich meinen Welpen 8 Stunden bespaße. Ich habe ja auch noch Arbeit. Und da bei Amy doch ganz stark der Mali durchkommt, muss ich sie gelegentlich zur Ruhe zwingen, was sie aber sehr gut mitmacht.
Und macht euch bitte keinen Stress und zuviel Gedanken. Gut ist doch schon mal, dass ihr auf den Hundeplatz geht. Noch besser, wenn es dort Trainer mit vernünftigen Ansichten gibt.
Und darüber, dass eure Hunde "Problemhunde" werden könnten, würde ich mir jetzt keine Gedanken machen. Machts wie eure Hunde: Denkt nur daran, was ihr im Moment mit Ihnen macht und macht das richtig und konsequent.
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Findet Euren Weg und versucht bitte nicht ständig was anderes, sondern bleibt bei einer Methode, die für euch am besten passt.Ich wünsche viel Spaß mit den kleinen "Monstern"
Viele Grüße
Simone -
candysammy: habe gestern wie beschrieben das "Nein" üben angefangen und hat echt super geklappt. Beim üben gibts es so gut wie keine Beisser oder sonstiges. :) Und wenn er es bei Möbeln etc. macht gibts ein Leckerli wenn er aufhört, funktioniert ganz gut ausser morgens und abends wenn er seine spinnenden Minuten hat. Zwischendurch gibts auch was zu Kauen, dadurch hat er nicht mehr so viel Lust die ganze Zeit was anzubeissen.
Wenn er uns beisst dann machen wir so ein Aua-Jaulen und schauen ihn ernst an und drehen uns weg. Funktioniert ganz gut, er hat am Anfang ganz komisch geschaut als wären wir Verrückt :)
- Vor einem Moment
- Neu
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