Junge Hündin außer Kontrolle
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Hallo zusammen,
wir haben ein großes Problem mit unserer Hündin.
Ronja ist eine 9 Monate alte Labrador-Mix Hündin die seit ca einer Woche bei uns (meinen eltern) lebt.
Wir haben sie aus dem Tierheim, dort war sie nur 4 Tage. Abgegeben worden ist sie angeblich aus Zeitmangel.
Natürlich konnten uns die Mitarbeiter dort nicht viel über die kleine sagen, aber während der Probe-Spaziergänge zeigte sie sich lieb und schon recht gut erzogen.Das erste mal bei uns Zuhause drehte Ronja dann völlig durch.
Bellen, durch den Garten stürmen und in den Teich springen. Alles völlig okay für die neue Situation, leider endete es damit das sie nach mir schnappte.
Ich bin mit Hunden groß geworden und kenne das spielerische schnappen und knabbern bei Junghunden.
Dazu die neue Umgebung, ein neuer Hund ( 9 Jahre alter Goldi-Hovawart), sie ist im Flegelalter und kann ihre kraft nicht einschätzen...Leider ist es so, dass Ronja solche "Ausraster" nun täglich bekommt.
Sie fordert Aufmerksamkeit, begeht mich und meine Eltern.
Sie ist dann wie in Trance und reagiert auf nichts mehr. Knabbern, schnappen, bellen, rum fetzen...
Das volle Programm.
Einige Minuten und dann ist wieder Ruhe. Hinlegen und kuscheln ist angesagt.So langsam sind wir nervlich so angespannt das die kleine gefühlt nur noch Ärger bekommt

Ich weiß ja, die Flegeljahre... Sie testet uns aus und ist halt aufmüpfig und dreist.
Aber so war es bei unseren anderen Hunden nie!
Sie attackiert und alle regelrecht und langsam bekommt meine Mutter gehörig Respekt.Ausgelastet ist der Wusel. Ein riesen Garten und tägliche Spaziergänge, Hundeschule.
Ich würde uns alle wirklich als erfahren bezeichnen aber jetzt wissen wir nicht weiter
Ich bin echt dankbar für jeden Tipp, ich möchte sie nicht einfach aufgeben
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Hi,
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Zitat
Ausgelastet ist der Wusel. Ein riesen Garten und tägliche Spaziergänge, Hundeschule.
Vielleicht ist das in dieser Situation zu viel?
Junger Hund, zweimal kurz hintereinander ein Wechsel der Lebensumstände und Pubertät!Laßt sie doch erst einmal zur Ruhe und ankommen!
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Habt ihr schon mal versucht einfach aus der Situation heraus wo sie den "Ausraster" bekommt rauszugehen? Das heißt wenn sie den Ausraster hat jenachdem wo ihr gerade seid entweder zurück ins Haus gehen oder aus dem entsprechenden Raum zu gehen und sie alleine zurück lassen? Damit sie sieht: Ich ticke aus und alles geht und ich bin letztendlich allein. Denn wenn sie Aufmerksamkeit verlangen will, erreicht sie genau das Gegenteil von dem was sie möchte. Währendgegen sie genau das bekommt was sie will, wenn ihr sie verbal und vielleicht auch körperlich versucht sie euch vom Leibe zu halten. Ich würde es einfach mal austesten.
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Zitat
Sie ist dann wie in Trance und reagiert auf nichts mehr. Knabbern, schnappen, bellen, rum fetzen...
Das volle Programm.
Einige Minuten und dann ist wieder Ruhe. Hinlegen und kuscheln ist angesagt.Dieses Verhalten zeigt meine Kleine auch - wenn sie völlig übermüdet und überfordert ist.
Da hilft nur eine Auszeit und Ruhe - möglichst BEVOR sie in diesen Modus verfallen.
Wenn ich mir das so lese - die Kleine hat innerhalb von nicht mal 2 Wochen zuerst den Umzug ins Tierheim und dann zu euch verkraften müssen - und das alles in einer Zeit, in der sie durch die ganzen hormonellen Umstellungen sowieso schon in einer "Gaga"-Phase ist. Und ihr fahrt mit ihr laut deinem Posting auch schon wieder das volle Programm - Spaziergänge, Hundeschule .....
lasst die Kleine doch erst mal im Kopf zur Ruhe kommen.
Die testet nicht aus, die weiss sich im Moment einfach nicht anders mehr zu helfen.
Da seit ihr gefragt - bei den ersten Anzeichen oder noch besser davor schon - Ruhe reinbringen, Hund ignorieren. Sowieso viel Hund ignorieren und Ruhe geben. Es dauert halt ein Weilchen, bis Hund so viele Umstellungen auf einmal verkraften kann. Zumal in diesem Alter.
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ZitatAlles anzeigen
Dieses Verhalten zeigt meine Kleine auch - wenn sie völlig übermüdet und überfordert ist.
Da hilft nur eine Auszeit und Ruhe - möglichst BEVOR sie in diesen Modus verfallen.
Wenn ich mir das so lese - die Kleine hat innerhalb von nicht mal 2 Wochen zuerst den Umzug ins Tierheim und dann zu euch verkraften müssen - und das alles in einer Zeit, in der sie durch die ganzen hormonellen Umstellungen sowieso schon in einer "Gaga"-Phase ist. Und ihr fahrt mit ihr laut deinem Posting auch schon wieder das volle Programm - Spaziergänge, Hundeschule .....
lasst die Kleine doch erst mal im Kopf zur Ruhe kommen.
Die testet nicht aus, die weiss sich im Moment einfach nicht anders mehr zu helfen.
Da seit ihr gefragt - bei den ersten Anzeichen oder noch besser davor schon - Ruhe reinbringen, Hund ignorieren. Sowieso viel Hund ignorieren und Ruhe geben. Es dauert halt ein Weilchen, bis Hund so viele Umstellungen auf einmal verkraften kann. Zumal in diesem Alter.
Das würde ich so unterstreichen....!!!!
Lasst sie erst mal ankommen und sich an euch/dich, die neue Umgebung, gewöhnen...
Allerdings, sollte sie in den "Modus" verfallen gehört dieser auch gleich und ohne Einschränkung unterbunden oder aber VÖLLIG ignoriert... Alles dazwischen würde das Verhalten nur festigen...
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Meine Nachbarn haben eine reinrassige Labradordame und sie berichten ziemlich von den selben Gegebenheiten wie du. Erst ist gar nichts, dann scheint sie auszuflippen, fetzt rum, wälzt sich am Boden, springt auf und rennt weiter.
Sie ist mittlerweile 4 und hat das Verhalten nicht abgelegt. Bei ihr scheinen es Phasen zu sein, in denen ihr einfach langweilig ist und sie Aufmerksamkeit haben möchte.Ich würde auch dazu raten ihr dann eine Auszeit zu geben. So deutlich muss sie ihre Langeweile nun echt nicht rauskehren.
Aber beobachte dass doch mal, ob solche "Anfälle" auch direkt nach der Hundeschule oder dem Spziergang passieren. Geht ihr nur spazieren oder macht ihr beim Gassi was aufregendes? Sie braucht vorallem für den Kopf eine Beschäftigung, nicht nur für die Beine... Suchspiele, Apportieren und dergleichen.
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Ihr nehmt einen Junghund, den der Vorbesitzer aus Überforderung abgegeben habt.
Was habt ihr euch denn darunter vorgestellt? Nach nur einer Woche seit ihr genervt,
weil der Hund nicht so funktioniert wie ihr möchtet. Das verstehe ich ehrlich gesagt nicht.
Vermutlich hat die Maus nicht viel Erziehung genossen und ist voller jugendlichem
Überschwang. Alles völlig normal. Da brauchts Durchhaltevermögen und auch eine
gehörige Portion Humor von euch. Ihr müßt ihr zeigen was sie darf und was nicht.
Wenn sie mal rumfetzt freut euch über die pure Lebensfreude, schlägt sie dabei über
die Strenge, z.B. durch schnappen, dann müßt ihr reagieren. Geht weg und laßt sie stehen, wenn das geht. Wenn sie das draußen macht, dann laßt euch in der HuSchu zeigen wie ihr das abbrecht.
Macht kleine Spaziergänge zunächst, am besten immer mehr oder weniger die gleiche
Runde, bis sie sich eingelebt hat. Wie läuft sie denn an der Leine? Wei sehen Hunde-
begegnungen aus?
Und das wichtigste laßt euch und ihr Zeit. -
Als unser Retriever in dem Alter war, musste ich mich regelrecht vor ihm verstecken. Da kam dieser Wahnsinn in den Augen und von jetzt auf gleich war er wie ausgewechselt... Ich wünsche euch eine tolle Zeit, starke Nerven und Durchhaltevermögen! :)
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Hallo und herzlich Willkommen,
ob sie nun ausgelastet oder unterbeschäftigt ist kann ich Dir von hier aus nicht sagen.
Ich kenne das Verhalten von Hunden, die einfach nicht erzogen wurden und die keine Grenzen kennen.An eurer Stelle würde ich auf diese Austicker nicht eingehen, sondern sie entweder einfach stehen lassen und die Tür zu machen (wenn sie im Garten ist), oder aber aus dem Raum gehen und die Tür schließen.
Schenkt ihr keine Aufmerksamkeit wenn sie so rumspinnt, denn auch negative Aufmerksamkeit ist Aufmerksamkeit.Wenn sie mit diesem Verhalten nicht weiterkommt, dann wird sie es lassen.
Hunde bekommen ihre 5 Minuten und rasen wie angestochen durch die Gegend was ich schön und lustig finde, das ist völlig normal. Wenn sie aber Menschen dabei anspringen und anschnappen, dann ist das einfach nur respektlos.
Daher habt Geduld und das wird schon noch.
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Guten Morgen,
danke schon mal für die vielen lieben Antworten.ZitatIhr nehmt einen Junghund, den der Vorbesitzer aus Überforderung abgegeben habt.
Was habt ihr euch denn darunter vorgestellt? Nach nur einer Woche seit ihr genervt,
weil der Hund nicht so funktioniert wie ihr möchtet. Das verstehe ich ehrlich gesagt nicht....
Und das wichtigste laßt euch und ihr Zeit.
Also das ist ganz gewiss nicht so!!
Wie gesagt die kleine ist nicht unser erster Hund und auch nicht der erste Problemhund. Wir waren uns völlig im klaren darüber was es heißt einen Hund aus dem Tierheim zu nehmen, grade in dem Alter.
Und keiner von uns ist genervt weil sie "nicht funktioniert".Natürlich lassen wir uns viel Zeit und auch der Wusel soll sich in Ruhe an alles gewöhnen.
Aber ich denke ein Garten und spaziergänge überfordern sie wirklich nicht...
Auch in der Hundeschule wird nicht richtig trainiert, eher gespielt und getobt.95% der Zeit ist ein eine super liebe, anhängliche kleine Maus. Sie kuschelt unglaublich viel, spielt gern und Grundkomandos beherrscht sie auch.
Sie ist Fremden und Hunden gegenüber aufgeschlossen und freundlich, also wirklich unkompliziert.
Auch Spaziergänge sind kein Problem (außer kleinere Attacken auf die Leine, die schon besser werden).Wir haben alle kein Problem damit dass sie fetzt wie ne bekloppte und bellt. Unser "Großer" ist geduldig und lässt sich beinah endlos an den Ohren ziehen, erst wenn Ronja ganz dreist wird, maßregelt er sie durch leichtes Knurren.
Das größte Problem ist tatsächlich ihr "Schnappen"...
Wie gesagt auch das kenne ich von den anderen, aber jetzt sind meine Arme übersäht von blauen Flecken.
Ronja packt unglaublich fest zu und sie ist völlig unbeeindruckt wenn man ihre Schnauze packt.
Umdrehen und gehen hilft mal ja, mal nein.
Will sie tatsächlich nur aufmerksamkeit ist es das beste Mittel und sie gibt ruhe, legt sich ab und will gekrault werden :)
Ist sie in ihrem "Wahn" hilft das auch nicht mehr... Dann hilft eigentlich nichts, außer abwarten bis es vorbei ist.Wir wissen nur nicht, wie wir am besten die Attacken uns gegenüber reduzieren oder zumindest entschärfen. Nicht das aus heftigem Spiel plötzlich ernst wird.
- Vor einem Moment
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