Junge Hündin außer Kontrolle
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Meine ehrliche Meinung?
Ich würde mir das von einem Hund nicht gefallen lassen. Egal, ob er 1, 5, 10 oder 100 Tage bei mir ist. Er hat nicht nach mir zu schnappen und dementsprechend würde ich dem Flegel auch zeigen, dass es eine Grenze gibt und dass sie diese nicht zu überschreiten hat.
Ich glaube, dass Ignorieren hier sehr wenig bringen wird. Eine deutliche Ansage und gut ist...LG
Jule - Vor einem Moment
- Neu
Hi,
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Hallo,
ignorieren und abwarten (sich also alles gefallen lassen) war auch nicht gemeint. Das wäre sicher der falsche Weg.
Hilft aber ein Abbruchkommando (das kennt sie gar nicht) und ein Abblocken nichts, dann geh ich einfach und überlass den Hund sich selbst.Bei mir ist das eher ein Rudelausschluss, also ich lasse den Hund stehen und geh weg (schließe die Tür hinter mir).
Es gibt Hunde, bei denen eine klare Ansage nichts bringt weil sie so überdrehen und wenn man dann noch körperlich wird, dann hat der Hund genau das was er möchte- sein raues Spiel. -
Endlich mal wieder ein Retriever mit Pfeffer im Hintern und schon ist er ein Problem.
Meinst du nicht das genau das Verhalten vielleicht die Ursache der Abgabe war?
Es gibt 2 Erklärungen für dieses Verhalten:
1. zuviel Energie und die wird nicht kanalysiert
2. der Hund hat Stress und reagiert ihr genau SO ab wie es Retriever nunmal genetisch bedingt tun Fiddle about.
Vermutlich bedingen sich 1.&2. gegenseitig..
Ich empfehle euch eine gute Huschu mögichst ein die auch Dumyarbeit mit Retrievern in ambitionierter Art und weise betreibt.
Genau da lernen diese Hunde ihre übersprudelnde Lebendsfreude in geordnete Bahnen zu lenken und gewinnen daraus ihre Sicherheit.
Was klare Ansagen angeht so müßten die so hart sein, dass dein Hund wirklich (ab)bricht, sonst wird er mit noch mehr "Albernheiten" reagieren, WEIL sie ausdruck seines Stresses sind.
Hilft also nur dieses Verhalten unsinnig zu machen: In ein anderes Zimmer sperren, in die Box, beim Spaziergang anbinden oder zurrück ins Auto bis sie sich abgeregt hat. -
https://www.dogforum.de/aufdringlich-u…at-t142128.html
Vielleicht hilfreich... vor allem das Vorgehen und dann die Entwicklung.
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Ich denke auch, dass das der Abgabegrund war.
Es ist nicht leicht einem Junghund mit viel Kraft und Übermut in so einer Situation Kontrolle über sein Maul beizubringen. Der Klassiker ist, dass manche Leute das ja so süß finden, wenn sie klein sind und den Hund herausfordern dazu und dann hat man den Salat. Also ich würde davon ausgehen, das sie dafür sogar belohnt worden ist und euch einen Trainingsplan ausdenkt, wie bei allen anderen problematischen Verhaltensweisen auch.
1. Aus muss freudig gefestigt werden in Situationen, wo sie noch aufnahmefähig ist.
2.Das wird kombiniert mit einem Zerrspiel mit einem Kauseil, so dass ihr sie mit einem Spielzeug aufdrehen und die Kontrolle über das Aus in höheren Erregungslagen trainieren könnt. Dabei werden zwei wichtige Kommando trainiert, das Kommando für raufen ist jetzt erlaubt und die Pause davon. Ich finde beide Worte sehr Passend "raufen" hat sowas aufgeregt abenteuerliches und "Pause" ist an sich ruhiger und man sagt es nicht so hart und böse wie oft Aus.
3. Beim Spiel muss immer diese Alternative zu eurem Arm da sein, die auch freudig angeboten wird, denn raufen scheint ein Bedürfnis von ihr zu sein, das sie nicht abstellen kann, sonst hätte sie es schon getan.
Im Ideal ist das Selbe Seil in mehrfacher Ausführung da und sie wird lernen es zu bringen, wenn ihr nach aufgedrehtem raufen ist
4. Ich würde Junghunde in ihrem Alter und ihrer Gewichtsklasse suchen, wo sie ihr Bedürfnis nach raufen ausleben kann und die ihr auch auf Hundeart sagen können, wenn sie zu fest zupackt.Ignorieren führt meiner Ansicht nach erstmal zu einer Verstärkung des Verhaltens und es dauert, wenn überhaupt lange, bis ein aufgeregter Hund so ein Signal versteht. Bis dahin sind die Arme Schrott. Umlenken ist meiner Meinung nach die Bessere Alternative.
Und ganz wichtig, sich zu überlegen, sie ist schon sieben Monate in einer Familie gewesen, die dieses Verhalten nicht in den Griff bekommen hat und wahrscheinlich mit verschiedenen halbherzigen Methoden dran gearbeitet hat, bis sie sich entschlossen haben den Hund ins Tierheim! zu geben, statt ihn selbst in gute Hände zu vermitteln. Sie wollten also keinesfalls von etwaigen Käufern den Hund wegen der Sache wiedergebracht bekommen.
Die hat also ein größeres Problem und braucht einfach Zeit und eine konsequente aber liebevolle Arbeit an dem Problem. Dazu hat sie bei euch ja die besten Voraussetzungen.
Dann habt ihr eine Hundetrainerin in der Hundeschule, bittet sie doch mal ihr Verhalten zu bewerten und ihr seit zu mehreren. Nehmt es euch auf Video auf und schaut euch das öfter an, in der Situation, wenn der Hund einem wehtut, kann man oft die feineren Signale nicht mehr erkennen. um Beispiel ob der Übermut, wenn man versucht sie zu korrigieren in Angst umschwenkt und sie deshalb fester zupackt, oder ob sie denkt, ihr rauft mit und habt Spaß oder oder... Auch die Anzeichen bevor sie zupackt, wo ihr früher eingreifen könnt und umlenken ...Ich wünsche euch viel Erfolg für euren Weg und verliert ihre 95% super Eigenschaften nicht verleiden!
Liebe Grüße
Sockensucher -
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