Zweithund??? Oder wie ich meinen Mann umstimme

  • So muss euch auch mal um Rat fragen. Ich habe schon seit einiger Zeit einen tollen Hund bei uns im TH im Auge, glücklicherweise hat sich bei Besuchen immer noch mein Verstand eingeschalten *neinesgibtkeinZweithund*
    Jetzt habe ich für den Süßen eine Patenschaft übernommen und war gestern mit ihm spazieren. Nun, dass hätte ich nicht machen sollen, denn jetzt hat "Mami Herzchen in den Augen"!
    Im Moment sind wohl Interessenten da, allerdings sind sich die Damen im TH nicht sicher ob er wirklich übernommen wird. Haben mich schon gefragt ob ich evtl. Interesse an einer Übernahme habe.

    Zum Hund: Er heisst XXX (Edit by Mod: Name auf Wunsch des TS rausgenommen), ist ein angebl. Doggen-Colli-Mix aus Spanien, Anfang 2011 geboren, seeehr gross (85 cm ca). sehr gutmütig und ruhig, schon fast zu ruhig. Er war schon vermittelt, kam zurück weil er Probleme mit dem Fell hatte, Juckreiz, kahle Stellen, Schuppen... ausserdem hmpelte er hinten. Das war den Leuten wohl zuviel :muede:
    HD wurde durch Röntgen ausgeschlossen, er bekommt jetzt ein anderes Futter auf Fischbasis davon wurde dass Fell besser. Ich will diese Woche fragen ob Mittelmehrkrankheiten getestet wurden.

    Zu uns: Ersthund vorhanden ebenfalls Doggen-Mix, ebenfalls 2011 geboren. Grosse Whg. (150m²) mit Garten (alleinenutzung) Vermieter Hundefreundlich, Zweithund kein Thema. Mann arbeitet Vollzeit, ich nur 3 Tg/Woche für 4 Std. da ist allerdings Mann/Oma da wg. den Kids. Kinder 6+3 Jahre. Wir wohnen seeehr ländlich, eigentlich mitten in der Pampa der nächste Ort ist 3 km weg, ist ein alten Schlossgut. Aber es gibt zwei (oder drei) Punkte die mir durch den Kopf gehen.
    1. Mehrarbeit: 2 Junge Hunde, wer hat das noch und kann mir Erfahrungen mitteilen? Wie ist das in der Whg? Bei Besuchshunden bei uns wird NUR draussen gespielt. In der Whg. ist Pause! Kann ich das durchsetzen oder sind das Wunschträume. =)
    2. Der Kostenaufwand: Wir nagen nicht am Hungertuch, allerdings kann ich am Monatsende auch keine grossen Sprünge mehr machen. Sprich hunderte von Euros sind da nicht mehr übrig. :hust:
    Futter ist der eine Faktor, allerdings machen mir eher uneingeplante TA-Besuche Bauchweh. Bei einem Hund noch machbar, aber bei mehreren? Haben hier alle Mehrhundbesitzer so viel angespart dass da immer was kommen kann oder hofft ihr einfach das Beste :pfeif:

    Und der 3. Mein Mann!! Haben eure Partner da problemlos mitgespielt oder wie habt ihr sie überzeugt?? Denke mein Männe wird mir diesen zeigen :irre:

    Also bin gespannt auf eure Antworten!

  • Hallo,

    meiner Meinung nach muss man da einiges beachten. Zwei Hunde machen oftmals nicht nur doppelt soviel Arbeit, sondern drei mal so viel Arbeit wie ein Hund. Sie schauen sich teilweise viele Unarten ab und bei zwei Hunden dieser Größe ist das sicherlich zu beachten.

    Kosten, naja gerade wenn du einen humpelnden Hund aufnimmst musst du mit Folgekosten rechnen. Irgendwoher muss es ja kommen. Und Röntgen und große Blutbilder, ggf. mehr Untersuchungen können richtig ins Geld gehen.

    Und wenn dein Mann nicht voll dahintersteht dann würde ich dir sowieso abraten, meiner, sowie auch meine Eltern die ja fleißig mithelfen stehen voll dahinter, deshalb kann ich dir da leider keine Tipps geben ;)

    Alles in allem würde ich die aufgrund des nicht so großen Polsters keinen offensichtlich kranken Hund aufnehmen ;) das meine ich nicht böse, das kann aber leider wirklich ins Geld gehen.

  • Ich sehe das so:
    bezüglich der Wohngegend, der Zeit, usw. klingt alles perfekt. Auch ist es gut, dass beide etwas von einer Dogge intus haben (also haben sie auch in etwa gleiche Ansprüche). Das wäre alles also ein sehr großer Pluspunkt! :)

    Ich schätze, man muss mit einem Zweithund und der damit verbundenen Arbeit klar kommen oder eben nicht. Je nach dem, was auch die Großeltern dazu sagen, weil sie ja in gewisser Weise auch auf beide Hunde aufpassen müssen, während du arbeiten bist, oder? Spielen die nicht mit, wäre es schlecht. Und wenn dein Mann total dagegen ist, bringt es ebenfalls nichts.
    Aber wenn all das in Ordnung ist, gibt's diesbezüglich keine großen Probleme. Ich denke auch (gerade wenn du schreibst, dass er sehr ruhig ist) dass weiterhin für Ruhe in der Wohnung und Action im Garten gesorgt werden kann. Mit der richtigen Erziehung wird's schon früher oder später klappen ;)

    Das einzig Negative ist nur: Er scheint offensichtlich noch einiges zu kosten. Wenn er so viele gesundheitliche Probleme hat, die immer wieder einen TA o.ä. erfordern.... nicht gut :/
    Man muss aber auch sagen, dass es dafür relativ günstig ist, wäre der Hund gesund. Klar, auch da kommen mal unerwartete Kosten auf einen zu, aber ich schätze, mit Pario ist's jetzt deutlich kostenintensiver.
    So wäre es mir vllt doch zu riskant. Aber: rede doch mal mit dem TH, wenn bis auf das alles ok ist. Vielleicht erklären die sich bereit dazu, in gewisser Weise auch einen Teil der Behandlungskosten zu übernehmen, weil's immer noch günstiger wäre als den Hund dazu behalten, zu versorgen, etc.

    Viel Glück!

  • Letzten Endes kannst das nur du (bzw. ihr) entscheiden.

    Ich persönlich würde es wohl nicht machen. Ich finde, eure Bedingungen klingen super, bis auf die Bedenken wegen des Geldes und vor allem auch deines Mannes.
    Keine Ahnung wie viel so ein großer Hund frisst, aber wie Anna schon schrieb, kann ein Hund, der offensichtlich schon was hat, zig TA-Behandlungen/Untersuchungen evt. Medikamente oder was weiß ich brauchen. Natürlich kann auch ein vorher gesunder Hund das brauchen....aber wenn man von Vornherein weiß, dass er krank ist (weiß man denn, was genau ihm fehlt?)..

    Es kann aber natürlich auch völlig anders sein, aber ich würde halt vom Schlimmsten ausgehen.
    Möglicherweise würde sich das finanziell aber auch alles gut ausgehen und alle Bedenken waren umsonst....aber vielleicht müsstet ihr auch "Opfer" bringen? Wärt ihr dazu bereit? Ich hab ja keine Kinder und daher keine Ahnung....aber ist es nicht so, dass sie irgendwie mehr brauchen, wenn sie älter werden? Nur so ein Gedanke.
    Mir persönlich wäre irgendwie nicht so wohl bei der Sache, wenn ich wüsste, dass das Geld, das jetzt übrig bliebt, möglicherweise vom zweiten Hund "verbraucht" würde und ich dann nur mehr wenig Spielraum habe bzw. es evt. eng werden könnte.

    Das sag ich jetzt natürlich, ohne die Situation genau zu kennen. Das wären halt meine Überlegungen.
    Aber wenn du jetzt schon weißt, dass dein Partner nicht mitspielt, solltest du es mM ohnehin nicht tun...

  • ein thema kommt mir da sehr bekannt vor, wie kann ich meinen mann umstimmen, na wenn ich da zurückdenke - gott war das schwer, ich denke alles ist leichter gewesen in meinem leben als das, aber nach 3 monaten hatte ich ihn so weit, er war fertig, verzweifelt, wie nach einem boxkampf habe ich ihn ko geschlagen mit allen meinen waffen, habe alles ausgepackt, habe nichts ausgelassen, ja und dann meinte eine fremde person, wenn dein mann dich wirklich liebt, dann wird und sollte er sich mit diesem thema beschäftigen, weil ein leben verändert sich durch immer wieder umständen, und man sollte in allen lebenslagen wege zusammen finden, heute ist nicht morgen und morgen ist nicht heute, d.h. man setzt sich zusammen und versucht dem partner die gefühle und alles was da passiert verständlich zu machen, was ja nicht gerade leicht ist - bei einem mann, aber machbar, was du auch für kompromisse für ihn machst oder machen würdest wenn er plötzlich etwas möchte, jeder hat oft in einer partnerschaft verschiedene wünsche sehnsüchte und das wichtigste ist, das beide glücklich sind, und wenn der eine partner dann traurig ist und kein verständnis bekommt für die hundeliebe die sich gerade entwickelt hat, wird es nicht leichter dadurch, du solltest ihn dem hund zeigen, und ihm erklären, das alle möglichkeiten da sind, und ein 2 hund alles einfacher dadurch wird, und mehr spass macht, das leben ist sowieso zu kurz, also sollte man es leben und das machen was das herz einem sagt, alle probleme die dieser hund hat, werden vergehen, denn die liebe heilt alle wunden, du bist in der stärkeren position, du hast die kinder, die sicherlich auch den 2 hund haben wollen, also soviel druck hält er doch gar nicht aus, ich habe einen hund, einen papagei und 2 katzen und viel arbeit und alles klappt bestens, und wenn du alles im griff hast was ich mir vorstelle, dann sind 2 hunde kein problem, sind ja deine 2 kinder auch kein problem, und wenn man sich verliebt hat dann ist es zu spät, man kann nicht mehr schlafen man hat ein schlechtes gewissen wenn man seinen herzen nicht folgt, und hat kein leben mehr im inneren - man findet keine ruhe mehr, also rate ich dir natürlich zu diesem hund, und die kosten schaffst du auch, und du wirst sehen wie glücklich du sein wirst und da profitiert ja dein mann auch mit. lgshivacosmo viel glück mit deinem neuen hund, ah ich habe am ende meinem mann mitgeteilt, ich habe jetzt 3 monate dir die chance gegeben mir entgegen zu kommen, was du nicht gemacht hast - also nehme ich den hund, und du kannst überlegen was du möchtest muss dazu sagen ich habe keine kinder so wie du und ich habe es geschafft und bin überüberglücklich das alles so geklappt hat, man darf keine angst haben denn im leben kommt man alleine und man geht alleine

  • Bezüglich der TA-Kosten: wäre da nicht eine Krankenversicherung eine Lösung? Gibt's wohl ab 45€/Monat.

    Kennt dein Partner XXX (Edit by Mod: Name auf Wunsch des TS rausgenommen) schon? ich würde ihn mal zum Spaziergang mitnehmen.

  • Was ich mir zu dem bereits genannten noch überlegen würde, wäre ob ich wirklich zwei (gleichstarke) Rüden im gleichen Alter haben wollte. Klar, jetzt sind die beiden wahrscheinlich noch mit allem verträglich, aber lass sie mal (gleichzeitig!) erwachsen werden. Ich persönlich würde bei Mehrhundehaltung mit zwei oder mehr Hunden des selben Geschlechts immer auf ein paar Jahre Altersunterschied achten. Klar kann es gutgehen, aber man muss es sich auch nicht unnötig schwer machen und Rivalitäten Vorschub leisten. Davon abgesehen bin ich der Meinung, dass es einfacher ist, wenn der Ersthund bereits 'fertig' ist wenn der Zweithund einzieht, das wird bei einem einjährigen eher noch nicht der Fall sein, weil man nicht weiß was noch passiert bis er erwachsen ist. Dazu gibt es natürlich unterschiedliche Sichtweisen, ich wollte Dir nur mal meine zu bedenken geben.

  • Hallo,
    ich habe jetzt nicht alles durchgelesen, also entschuldige, wenn was doppelt kommt :-)
    Wir hatten immer zwei Hunde, dann drei Jahre nur einen und seit einigen Wochen wieder zwei. Es ist wunderbar. Aber klar, es macht mehr Arbeit, vor allem in den ersten Wochen, bis alles eingespielt ist, ich dachte, ich krieg nen Nervenzusammenbruch, obwohl sich unsere gleich gut verstanden haben. Aber keine Sorge, mein Nervenkostüm ist wieder recht stabil :-)
    Das mit dem Geld muss jeder selbst mal durchrechnen, da kann man nix zu sagen. .Aber die Sache mit dem Dreck zum Beispiel, ob du nun ein oder zwei Schichten Haare wegsaugst und -wischst, das ist doch letztendlich egal, die Häufigkeit bleibt. Gerade heute bekommen wir Besuch mit Hund, bei uns wird auch nur draußen gespielt, das ist leichter durchzusetzen als du denkst. Wir gehen, wenn überhaupt (heute wird gegrillt) erst rein, wenn die Hunde müde sind und wenn es partout nicht klappen will, werden sie mal für 15 min getrennt, sollten sie z.B. übermütig sein. Wenn dein Ersthund gut hört und du ihn im Griff hast, wird er sich nicht viel Unsinn abschauen, höchstens mal ein bisschen frecher werden, aber das kannst du ja gleich regeln. Bei uns ist es umgekehrt, die Kleine schaut sich extrem viel vom Großen ab und der Große schläft zum Beispiel wieder mit viel länger, seit wir die Kleine haben (war ein extremer Frühaufsteher).
    Das einzige Problem sehe ich darin, wenn dein Mann es nicht möchte. Ich sehe es gerade an unseren Nachbarn. Der Mann wollte den Hund nicht, Frau hat ihn einfach geholt und nun gibt es ständig Knatsch und Gejammer von beiden Seiten. Aber wenn ihr euch darüber einig seid und alle anderen Fragen mit "ja" beantworten könnt...:-)

  • Zitat

    Was ich mir zu dem bereits genannten noch überlegen würde, wäre ob ich wirklich zwei (gleichstarke) Rüden im gleichen Alter haben wollte.

    Das dachte ich mir auch. Bei zwei kleinen Hunden mag da das Handling schon schwierig sein, bei solchen Kolossen, wie Du sie dann haben würdest, schier unmöglich. Dazu zwei Kinder im Alter von 6 und 3 Jahren? Ich finde das nicht passend.

  • Danke für die vielen und ehrlichen Antworten!
    Alles was ihr "dagegen" sagt, ist auch auf meiner Contra-Liste.
    War vorhin nochmals mit meiner Mutter dort, und konnte mit einer TH Mitarbeiterin sprechen, und sein schwammiger Gang ist wohl auf zu schnelles Wachstum bei minderwertigem Futter zurückzuführen.

    Hat hier noch jemand einen Hund mit dieser Problematik?

    Ne KV wäre bei diesem Hund auf jeden Fall ne Option.

    Übrigens: unser Hund ist ne Hündin kein Rüde. ;-)

    Lg Johanna

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