Tipps und Tricks für Hundehalter

  • 1. Irgendwer hatt geschrieben "dem Hund von Anfang an beibringen dass nicht jeder Hund begrüßt wird, sondern man auch einfach mal so vorbei gehen kann"!
    GANZ WICHTIG!!! Ich habe meinem leider in den ersten Monat mit jedem spielen lassen. Nun ist er 2 und wir konnten ihm das immer noch nicht wieder abtrainieren! Jede Begegnung mit anderen Hunden ist für uns extrem nervenaufreibend!!!
    2. Unser Hund kann auf Komando Pipi-machen. Wenn es mal schnell gehen muss ist das sehr praktisch.

  • Den Fehler hab ich auch gemacht, aber ich habe gerade angefangen mit meiner Maus 'Komm weiter' zu trainieren und in so ganz kleinen Schritten wird es etwas besser. Aber bei unbekannten Hunden kollabiert mein Rückruf jedes zweite oder dritte Mal. Nervenaufreibend ist das hier aber meistens nicht, denn die meisten Hunde sind eh offline, da wird einmal kurz ein KReis gemacht und ne Runde geschnuppert und dann gehen wieder alle ihrer Wege.
    Trotzdem würde ich's beim nächsten Hund etwas anders machen.

  • Ich bin das Thema anders angegangen. Ich habe meinem Hund von vornherin beigebracht, daß er erst zu mir zurück zu kommen hat, bevor es Kontakt zu anderen Hunden gibt und wir uns gemeinsam dem anderen Hund bis auf eine adäquarte Distanz nähern bevor er loslegen darf. Dann durfte er allerdings Kontakt haben, wann immer es für den anderen Halter und Hund in Ordnung war.
    Das hat mir sehr geholfen. auf diese Art und Weise kann ich meinem Hund, wann immer Möglich den Kontakt zu anderen Hunden bieteten ( was meinem Hund sehr wichtig ist und seine Lebensqualität stark hebt ) habe ihn aber anderer Seits immer unter Kontrolle. Heute hat sich das schon fast Ritualisiert. Häufig dreht er schon von allleine bei und kommt zu mir, wenn er andere Hunde sieht. Ansonsten reicht eine sanfte Erinnerung und er kommt angeflitzt.

    LG

    Franziska mit Till

  • Ich versuche das auch aufzubauen...allerdings klappt das noch überhaupt nicht. Da er aber (meistens) nicht gleich vorprescht, nutze ich den Moment und bringe ihn ins sitz. Er muss dann sitzenbleiben, bis ich bei ihm bin und ggf. festhalten kann bzw. das Kommando gebe, dass er gehen kann.
    Es klappt allerdings auch noch nicht so gut - wie gesagt wir trainieren noch. :smile:


    Er kann auch den Begriff "weiter" - diesen nutze ich hauptsächlich, wenn er wo lange schnuffelt. Sogar wenns richtig interessant riecht (so, dass er etwas schleckt), geht er mit "weiter" gleich weiter. Gut, manchmal schnüffelt er noch ne Sekunde weiter oder hebt noch schnell das Beinchen, aber dann kommt er.
    Das "weiter" nutze ich auch, wenn wir Hunden begegnen und er an der Leine ist und die zwei nicht schnuffeln dürfen. In diesem Fall klappt es auch noch nicht super, aber mit Leckerlis schon etwas besser.


    Was ich mit ihm von kleinauf mache ist mit recht einfachen Mitteln seine Aufmerksamkeit auf mich zu lenken.
    Wenn er als Welpe mal an der Leine war, habe ich z.B. Tannenzapfen, Blätter oder Stöckchen etwas vor mir her gekickt und in völlig begeisterter quiekestimme "jaaaa schauuuu mal, was ist denn da???" gesagt.
    Er ist dann immer voller Freude um mich rumgehüpft, völlig auf unser Spiel konzentriert. Er wollte die Sachen natürlich immer fangen. Ging recht schnell ohne Leine. Heute (er ist 13 Monate alt) locke ich ihn z.B. so von Mauselöchern etc. weg, auch wenn er 20 m entfernt ist. Wenn ich dann noch etwas in die Hocke gehe, meint er immer ich hab jetzt DIE Entdeckung gemacht und kommt schnurstracks zu mir her. Er hüpft immer noch wie ein Welpe um mich rum, geht in die spielstellung und könnte das den ganzen Spaziergang lang machen.
    Manchmal, wenn ich z.b gedankenverloren ein Steinchen kicke oder so, steht er sofort neben mir (sofern er es mitbekommt) und läuft dann die nächsten 10 m mit voller Konzentration auf meinen Fuß neben mir - ohne das ich überhaupt was gesagt habe. Ich muss ihn dann immer wegschicken...denn es kann auch nerven :headbash:

    Finde es aber eine gute Möglichkeit seine Aufmerksamkeit auf mich zu lenken, wenn ich z.B. einen anderen Hund sehe...allerdings klappt das (momentan) nur, wenn er den anderen Hund noch nicht gesehen hat.
    Sind aber andere Hunde dabei und er hat sie schon begrüßt, dann klappts auch =)

  • Ein gutes Rückrufsignal, das man am Anfang nur benutzt wenn man sich sicher ist, dass der Hund auch kommt damit man es nicht kaputt macht. Da gibt's ne Menge Tips zu, in Büchern, im Forum und in jeder Hundeschule. Ich muss sagen auch wenn ich weit davon entfernt bin die Leckerlies auszuschleichen funktioniert unser Rückruf ziemlich gut. (Ausnahmen gibt es und schlechte Tage sowieso) Kein Befehl macht das Zusammenleben mit nem Hund so einfach wie ein funktionierender Rückruf. Sitz, Platz, Pfote - benutz ich alles eigentlich nur um die Aufmerksamkeit meins Hundes auf mich zu lenken - oder als Entschuldigung ihr was leckeres zu geben :-) Aber Hier, Warte und Decke (für drinnen wenn sie mich in Ruhe lassen soll) sind wahrscheinlcih meine persönlichen 'Kernkommandos'. 'Aus' fänd ich auch noch super, klappt bei uns aber leider nicht wirklich.

  • Ein sehr viel weniger wichtiger Tip, auf den ich gestern gekommen bin:
    Wenn man den Kotbeutel nicht aufbekommt und sich die Finger nicht anlecken mag (weil zum Beispiel Leckerlireste und Hundesabber drankleben), dann reicht es auch die Finger anzuhauchen. Sie sind dann feucht genug um die Plastiktüte aufzumachen.

  • Da sind doch schon ein paar tolle Tipps dabei! Vielen Dank!
    Ihr erzählt auch von verschiedenen Kommandos, besonders beim Aufeinandertreffen mit anderen Hunden. Es würde mich sehr interessieren, wie ihr diese Kommandos aufbaut! Vielleicht könnt ihr das für mich Anfânger mal ausführlich aufschreiben...
    Freue mich auf weitere Tipps!
    Vielleicht hat der ein oder andere ja auch irgendwelche Dinge zweckentfremdet, die ihm nun bei der Hundehaltung dienlich sind...

    Freue mich auf eure kreativen Ideen!

    Granita

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