Hat der Hund mich konditioniert?!

  • Zitat

    Ich habe Dir ja schon mal geschrieben, dass ich Jill nicht länger leiden lassen würde.

    Du müsstest Jill dafür sehen, um beurteilen zu können, ob sie eingeschläfert werden müsste.
    Das sage ich in aller Deutlichkeit und Freundlichkeit.
    Hier geht es nicht um die Frage, ob ich sie einschläfern soll.
    Das würde ich mit meinen Freunden, meiner Familie und meiner TÄ besprechen.

    Es geht um punktuelles Hecheln, dass aufhört, sobald ich bestimmte Dinge für Jill erledigt habe.
    Und wirklich SOBALD und nicht erst Stunden später.

    Zitat

    Und sobald die Tür auf ist, ist der Stress ja somit weg.
    weißt du was ich meine?

    Ja, das verstehe ich :smile:

    Zitat

    Wenn mein Hund nachts wandern und hecheln würde, würde ich schleunigst das Herz & vor allem die Lunge abhorchen lassen - Wasseransammlungen machen sich auf diese Weise zuerst bemerkbar.

    Sie wandert nachts nicht herum und sie hechelt auch nicht die ganze Zeit.
    Sie hechelt punktuell (meist gegen 2 Uhr)...nicht durchgehend.
    Sie steht an meinem Bett => Hechelt => Ich werde wach, sie wedelt => Ich frage: Willst du raus? => Sie geht zur Tür und wedelt und hechelt => Ich öffne die Tür, sie pullert, sie hechelt nicht mehr und geht auf die Terasse und ward bis morgens um 6.30 nicht mehr gesehen

    Freitag war das erste Mal, dass sie gleich abends anfing zu hecheln und nicht erst nachts um zwei.
    Danach war KEIN Hecheln mehr...Ein Lungenödem verschwindet nicht einfach, wenn der Hund sich nach draußen legt und schon gar nicht innerhalb von einer Sekunde. Genausowenig eine Herzinsuffizienz!!

    Herz und Lunge sind auskultatorisch frei.

    Zu Jills Geschichte: Jill hat die ersten 5 Jahre ihres Lebens im Sommer immer draußen geschlafen...nicht, weil ich es wollte, sondern weil Jill gerne draußen lag...ich hatte auch immer die Tür auf, sie hätte also reinkommen können (gut, dass ich damals noch nicht Criminal Minds kannte ;) )
    Ich finde es gar nicht so abwegig, dass sie hier auf dem Lande draußen schlafen möchte...

    Sie liegt jetzt gerade in ihrer Wuthöhle...wenn Leute vorbeikommen, kläfft sie; wenn Abby apportieren will, apportiert sie mit; sie liebt Wolfsblut (bekommt sie seit gestern) und sie ist heute (aus freien Stücken) ca 1 km gegangen.....(vor ca 2 Wochen waren es ca 200 m, dann wollte sie schon heim).

    Puh...jetzt bin ich ein klitzkleines bisschen emotional geworden...sorry!

  • Hi,

    Zitat

    Ich habe wirklich noch NIE erlebt, daß hinter diesem vermenschlichten angeblichen "Manipulieren" nicht doch ein echtes, meist körperliches Problem steckte

    Meinst du damit wirklich das, was ich herauslese :???: Dass Hunde ihre Menschen niemals zu manipulieren/zu konditionieren versuchen?
    Vielleicht hattest du dann einfach noch nie so einen Hund oder du hast es schlichtweg nicht erkannt.

    Inga, ich würde der alten Dame auf jeden Fall die Möglichkeit geben, draußen zu schlafen. Auch würde ich mir bei so einem alten, schwer kranken Hund keine Gedanken machen, ob er dich manipuliert oder nicht.

    Dass du bei jedem Hecheln gleich Angst kriegst, ist verständlich. Versuch dich einfach ein bisschen zu entspannen, die letzte Zeit mit deiner Hündin zu genießen und sei einfühlsam und aufmerksam. Dann wirst du merken, wann es Zeit ist sie gehen zu lassen.

    lg,
    Sanne

  • Zitat


    Sie steht an meinem Bett => Hechelt => Ich werde wach, sie wedelt => Ich frage: Willst du raus? => Sie geht zur Tür und wedelt und hechelt => Ich öffne die Tür, sie pullert, sie hechelt nicht mehr und geht auf die Terasse und ward bis morgens um 6.30 nicht mehr gesehen

    Lungenmetastasen bilden sich - wie ich schon sagte - bevorzugt in den Knochen, im Hirn und 3. was ich nicht erwähnte:

    in den Nieren.

    Klar, Kristine, dass Du das entscheidest. Mein Versuch war, Dir etwas mehr vor Augen zu führen, wie krank Dein Hund ist. Dass ich meine persönliche Erfahrung da mit einfliessen lasse - aber nicht nur - geht nicht anders.

    Anyway, ich hoffe, Du bist mir deshalb nicht böse, denn so ist es nicht gemeint von mir.

  • sanneb
    nein, DAS meine ich natürlich absolut nicht - wenn Hunde sowas nicht spitzenmäßig könnten ,wären sie sicher heute noch Müllkippen-Wölfe.

    Was ich meine, ist, daß es gewisse Körpersignale gibt, die meiner Erfahrung nach eben nicht zur Manipulation eingesetzt werden (können), sondern ein echtes Problem signalisieren - und nächtliches Hecheln eines kranken Hundes würde ich immer dazurechnen.

  • Zitat

    Was ich meine, ist, daß es gewisse Körpersignale gibt, die meiner Erfahrung nach eben nicht zur Manipulation eingesetzt werden (können), sondern ein echtes Problem signalisieren - und nächtliches Hecheln eines kranken Hundes würde ich immer dazurechnen.

    So sehe ich das auch. Pföteln, starren, jaulen, an der Tür kratzen, Männchen machen, und noch tausend Dinge mehr können Hunde willkürlich steuern.
    So wie ein Hund nicht willkürlich pupsen wird, um Dinge zu erreichen, so sehe ich das auch mit dem Hecheln. Aus meinen Beobachtungen heraus wird es vom Hund nicht gesteuert. Ich würde es mit einem menschlichen Schweißausbruch vergleichen, der unwillkürlich ist.
    Auch ein Mensch, der starke Schmerzen hat, als Beispiel, reagiert darauf mit ähnlichen Symptomen, kaltschweißig, z.B.

    Ich kann es hier nur für mich sagen: für mich wären Hechelattacken immer ein Signal, dass zumindest in dem Moment etwas echt nicht stimmt, sei es Hitze, sei es Durchfall ante portas, seien es Schmerzen, sei es Luftnot.

  • Ähm, ich leihe euch dann mal mein Töklchen.. das kann nämlich bewusst Luft durch die Hintertür entlassen... Vorzugsweise dann, wenn er eine Örtlichkeit verlassen möchte, wir aber nicht.

    Biologische Kampfstoffe.

    Kaum sind wir aus der Örtlichkeit verschwunden sind auch die Blähungen weg und nein, der Hund muss auch nicht.

    Ich denke, Jill möchte draußen schlafen. Vorallem, da sich das erst bei der Familie von Kristine wieder angewöhnt hat.

    Kann sein, dass sie ungern im Haus/ Wohnung ist oder da etwas ganz einfach die alte Dame stört und sie sich draußen wohler fühlt.

    Denn ich find es schon merkwürdig, dass sobald Kristine the old Lady rausläßt, das Hecheln verschwunden ist, sie sich löst und dann auf der Terrasse einrollt und friedlich pennt.

    Genau das würde sie nicht tun, wäre tatsächlich etwa gravierendes und sie belastendes.

  • Ich habe genau das gleiche Problem! Mein 4jähriger kerngesunder Hund hat sich angewöhnt zu hecheln und zittern um von mir in den Hof gelassen werden. Die ersten Nächte (er macht das nur abends, mittags fiept er immer nur) war ich recht panisch. Aber er war sonst fit, ich habe Fieber, Puls, etc. gemessen. Alles bestens. Er hechelte und zitterte einfach nur. Er musste auch nicht pinkeln oder so. Nein. Er legt sich dann einfach raus in den Hof und schläft entspannt ein.
    Bin jetzt dazu übergegangen es zu ignorieren. Nach einer halben Stunde hat er aufgegeben. Hoffe das bleibt so. Wie ist es euch mit eurem Problem ergangen?

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