Hat der Hund mich konditioniert?!
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Klingt wirklich nach einem kleinen Einstein. Ich kannte mal einen Jagdterrier, der auf "armes Pfötchen" hin humpelnd zusammenbrach, natürlich auch nach einer echten Verletzung, für die er bedauert und verwöhnt wurde.
Husten wäre da noch ein deutlicher technischer Schritt weiter - aber ,wie gesagt: daß ein schwerstkranker Hund willkürlich hechelt, um etwas damit zu erreichen, halte ich für unmöglich. Ich denke, es ist umgekehrt: Sie quält sich erst und sucht dann Hilfe da, wo sie es gelernt hat.
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mein hund macht sich mit einem scheinschluckauf bemerkbar,
wenn er irgendetwas möchte...DRINGEND möchte... GAAAANZ dringend möchte..
z.b. unter die decke, aufs sofa, in den arm
sobald er seinen wunsch erfüllt bekommt- schluckauf weg
das macht er allerdings nur, wenn er es in dem moment wirklich braucht.
ein-zweimal im monat...daher fühle ich mich auch nicht manipuliert.
wieso auch,
er hat sich beigebracht, dass er damit meine aufmerksamkeit bekommt-
also nutzt er den scheinschluckauf zur kommunikation mit mir... -
Vielen Dank an euch für eure Meinungen!
ZitatÜber Manipulation würde ich mir da die wenigsten Gedanken machen, auch, wenn es sicher mit guter Kommunikation zwischen Euch zu tun hat und natürlich auch er weiss, wie er sich verständlich macht.
Stimmt schon, bei Manipulation summt ein negativer Unterton mit.
Ich meinte die "Manipulation" eher mit einem ironischen Unterton
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Außerdem hatte Birgit es ja so passend geschrieben:Zitat[....] aber besser sie manipuliert dich als wenn iwas gravierendes wäre.
Hecheln an sich bedeutet für mich erstmal: "Omi hat Stress"..warum auch immer...ich reagiere also dementsprechend und versuche den Grund herauszufinden....seit besagtem Tag bekomme ich aber immer weiche Knie und einen rasenden Puls, wenn sie hechelt...ich glaube, dass ist mein größtes Problem an der Geschichte...(ich Egoist :/ )
Bezüglich der Schmerzen: Deswegen bekomme ich ja meist weiche Knie, wenn Jill hechelt...was aber an dem Abend gegen die Schmerztheorie sprach, war der Umstand, dass Jill innerhalb einer Sekunde aufgehört hatte zu hecheln, nachdem ich die Tür geöffnet hatte.
Und klar ist es meine größte Sorge, dass es meiner Maus wegen des Lungenkrebses nicht gut geht....aber wäre es nicht schöner, sie würde mich "manipulieren", um ihren Dickkpf durchzusetzen?....Könnt ihr mich da ein wenig verstehen
---------------------------------------------------------------------------------------------------ZitatEin Hund kann weder bewußt hecheln noch husten, nur, um dich zu manipulieren - da stimmt immer was nicht.
Das zweifel ich ja gerade an.
Da du das im Indikativ schriebst, scheinst du das sicher zu wissen...woher denn, wenn ich fragen darf? (ohne irgendeinen Unterton)
hast du das gelesen...oder kannst du dir das nicht vorstellen...oder sagen das Verhaltensforscher?Natürlich wäre der Hustenreiz ein Reflex bei einem Fremdkörper im Hals.....aber es wäre ja auch möglich bewusst zu husten und auch zu hecheln...oder?

Fakt ist, ich werde nie wissen, was in diesem wunderbaren Briardschädel vorgeht

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Stress kann doch aber auch so entstehen:
"Ich will raus.... die Tür ist zu... ich will raus.... raus.... *hechel* ich will raus.... die blöde Tür.... raus.... lass mich doch endlich raus"
Und sobald die Tür auf ist, ist der Stress ja somit weg.
weißt du was ich meine? -
Also ich glaube auch das Hunde SEHR gut manipulieren können.
Bonnie lag einmal bei uns auf den Fliesen..klar is ja auch angenehm im Sommer aber sie lag total im Durchgang also hab ich sie weggeschickt. Sie hat sich dann ca 3m weiter wieder auf die Fliesen fallen lassen und GANZ FÜRCHTERLICH gehechlt. Da ich ziemlich sicher bin das es auf den 3 Metern keinen enormen Temperturanstieg gegeben hat glaube ich schon das es ihr einfach nicht passte weggeschickt zu werden und sie sich so beschweren wollte. Auch hat sie oft hemmungslos angefangen zu husten und zu würgen wenn sie irgendwas spannendes im Garten gesehen hat und wir sie nicht raus lassen wollten..sie wusste dann lassen wir sie sofort raus wegen Kotzalarm-.- -
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Zum Beispiel aus mehr als dreißig Jahren Hunde- & Pferde-Erfahrung, die auch entsprechend Krankheiten und Abschiede einschließen. Ich habe wirklich noch NIE erlebt, daß hinter diesem vermenschlichten angeblichen "Manipulieren" nicht doch ein echtes, meist körperliches Problem steckte - insofern würde ich sowas bei einem de facto schwerkranken Hund absolut ausschließen.
Da ist was, was sie nachts mindestens sehr streßt, vielleicht sogar quält - und das versucht sie dir auf ihre Art mitzuteilen.
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Zitat
Zum Beispiel aus mehr als dreißig Jahren Hunde- & Pferde-Erfahrung, die auch entsprechend Krankheiten und Abschiede einschließen. Ich habe wirklich noch NIE erlebt, daß hinter diesem vermenschlichten angeblichen "Manipulieren" nicht doch ein echtes, meist körperliches Problem steckte - insofern würde ich sowas bei einem de facto schwerkranken Hund absolut ausschließen.
Da ist was, was sie nachts mindestens sehr streßt, vielleicht sogar quält - und das versucht sie dir auf ihre Art mitzuteilen.
Und da komm ich mit meiner Theorie... kann es nicht sein das dieses "etwas" eben der Wunsch ist, draußen zu schlafen?
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Bluemeleinchen,
ich denke, du liegst da nicht falsch - nur daß es eben nicht nur ein "Wunsch" ist, sondern der Hund drinnen Streß/Schmerzen/Beklemmungen hat, die draußen einfach weniger werden - und das hat Jill inzwischen gelernt und bittet deshalb um die offene Tür.Es klingt schon sehr nach einem Herz/Lungeproblem, und ich sag's nicht gerne, weil man in dieser Situation eh schon Kummer genug hat und diese Abschieds-Zeit so gräßlich ist, aber: Wenn mein Hund nachts wandern und hecheln würde, würde ich schleunigst das Herz & vor allem die Lunge abhorchen lassen - Wasseransammlungen machen sich auf diese Weise zuerst bemerkbar.
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NUR Nacht und NUR wenn Madame nicht raus darf so wie sie will? Stress kann ich mir ja noch vorstellen aber für mich klingt das nicht nach einer ernsthaften Erkrankung und man muss ja auch nicht immer sofort das schlimmste vermuten
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Das Herz ist naturgemäss bei Lungenkrebs auch sehr betroffen, denn es bezieht sein mehr oder minder sauerstoffgeladenes Blut aus der Lunge.
Liebe Kristine:
Bei einem gesunden Hund hätte ich nicht so geschrieben, könnte es auch nicht beurteilen, weil ich Eure Gewohnheiten nicht kenne. Bei meiner Kleinen weiss ich, wann sie versucht "ihren Willen durchzusetzen".
Wenn aber ein Hund Lungenkrebs hat - ich habe 2 liebe Menschen mit Krebs in den Tod begleitet und weiss, wie heimtückisch und brutal der ist - und sich auf einmal plötzlich, wie Du es nennst, "manipulativ" verhält, dann ist das mit an Wahrscheinlichkeit grenzender Sicherheit keine Manipulation, sondern es ist die Krankheit. Dazu braucht es keine Studien.
Ich empfehle Dir das Buch:
Darin wird hervorragend beschrieben, welchen Geistes diese Krankheit ist - hat den Pulitzer-Preis gekriegt und ist wirklich eines der besten Bücher, die ich gelesen habe. Ich habe Dir ja schon mal geschrieben, dass ich Jill nicht länger leiden lassen würde. Sorry für meine Deutlichkeit, das ist wirklich nicht böse gemeint und alles Gute für Euch!
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