Maylo wird zunehmen aggressiv!

  • Zitat

    sorry, daß du dich jetzt erst um das Problem kümmerst finde ich verantwortungslos. Zumal du wusstest, daß dein Hund aggressiv reagiert.
    Ich hoffe, daß du einen guten Verhaltenstrainer findest und der das Problem mit dir in den Griff bekommt.
    Leider ist es für den kleinen Mops und seinen Halter zu spät, der Kummer hätte ihnen erspart bleiben können, wenn du eher das Problem in Angriff genommen hättest.

    Ich persönlich glaube nicht, daß eine Kastration ein Lämmchen aus deinem Hund macht.

    Deswegen solltest du so schnell wie möglich das Training beginnen und schon mal Wege mir allzu vielen Hundbegnungnen meiden.

    Andrea

    Ach so ein Quatsch, du tust ja gerade zu als wäre mein Hund eine Bestie - was soll das!!!
    Mein Hund war gegenüber Welpen noch NIE aggressiv, bis auf gestern und auch so hat er noch nie zugebissen!!! Das hatte ich auch nirgends erwähnt oder???? Nur das er eben gegenüber Rüden und kastireiten Hund sich aggressiv zeigt! Es ist noch nie soweit gekommen das er gebissen hat und auch gestern wäre es nicht soweit gekommen wenn der HH den und nicht an der Leine senkrecht nach oben gesogen hätte! Womit ich "nicht" sagen möchte das mein Hund keine Schuld hat - nicht dass das auch wieder falsch ausgelegt wird!

  • Trotz allem ändert es nichts an der jetzigen Situation. Die TS kümmert sich ja um Hilfe.
    Und wenn nichts mehr geht wird die "Kinder" Keule hervor geholt, das zieht ja immer.

    Ps.: Dieser Kotzspruch ist auch schon so was von abgenutzt wie "armes Deutschland"

  • Naddl, das ist ein schlimmes Erlebnis, was euch beiden da widerfahren ist.

    Leider ist es oft so ( ich pack mich da selbst im Nacken ) dass man die Gefahr erst sieht, wenn es wirklich absolut offensichtlich ist. Anzeichen gibt es in der Regel schon viel früher, aber als liebender HH hat man eben oft eine rosarote Brille auf und findet tausend Ausreden, warum der Hund dieses Mal gezwickt oder gemobbt hat.

    Wie die anderen schon sagten: halte deinen Hund konsequent von anderen Hunden fern. Sollte er noch einmal einen Beiserfolg ( blödes Wort, ich weiß ) haben, wird ihn das in seinem Verhalten nur noch verstärken.

    Auch unser Rüde war anfänglich mit allem und jedem Verträglich und hat ebenso im Alter von etwas über 2 Jahren angefangen zu stänkern. Dabei kam es auch einmal zu einem Kampf unter Rüden, die gleich stark und gleich alt waren und leider damit endete, dass dem anderen ein Ohrzipfelchen fehlte. Zum Glück nur ein Stück und ich habe nach wie vor ein sehr gutes Verhältnis mit dem anderen HH. Aber den Ärger kann man sich echt ersparen.

    Wir haben dann eine sehr gute Trainerin aufgesucht und mit ihr kontrollierte Hundebegegnungen ( an der Leine ) geübt. Jason wird nie mehr einfach zu fremden Hunden hinlaufen dürfen und er pöbelt und stänkert immer noch mal rum. Er spielt auch nicht ( mehr ) mit anderen Hunden. Und es ist auch nicht notwendig, dass er ständig Hundekontakt hat, wenn wir mit anderen Hunden spazieren gehen bleibt er meistens alleine und ich bin zufrieden, wenn er die anderen in Ruhe lässt.

    Er läuft zu 95 % an der Schleppleine, nur in sehr überschaubaren Gebieten darf er mal für 10 Minuten ohne Leine wetzen. Er hat ein paar Hundefreunde ( Rüden und Hündinnen ) mit denen er gut kann und hat sich jetzt sogar mit einer recht neu zugezogenen Airdaleterrier-Hündin vertragen. Wir sind aber bestimmt ein halbes Jahr "umeinander rumgeschlichen" bevor wir beide mal von der Leine gelassen haben.

    Zum Thema Kastration : Jason wurde kurz nach der ersten größeren Pöbelattacke kastriert - den Termin hatten wir allerdings schon vorher vereinbart ( und aus anderen Gründen ). Im nachhinein wurde uns von der Trainerin aber bestätigt, dass er unkastriert möglicherweise noch schwerer ausgetickt wäre. Aber sicher lässt sich das natürlich nie sagen. Daher finde ich die Möglichkeit einer Hormonkastration sehr sinnvoll - nach gutem Überlegen.

    Du hast ja schon Kontakt mit Trainern aufgenommen - prima.
    Ich würde an deiner Stelle auf jeden Fall den HH des geschädigten Hundes noch ein oder zweimal aufsuchen und mich nach seinem Befinden erkundigen. ( Vorausgesetzt die Fronten sind nicht völlig verhärtet - aber selbst dann sollte eine aufrichtige Entschuldigung und ein Ring Fleischwurst folgen )
    Edit: Hast du ja schon, hab ich mittlerweile gelesen :smile:

  • und was sollte das dann heißen? Ich habe übrigens nie von Bestie gesprochen. Ich bin nur der Meinung, wenn ein Hund aggressiv und nicht kontrollierbar ist, daß ich mir das nicht ein halbes Jahr anschaue, sondern sofort handle.

    Andrea

  • Zitat

    Trotz allem ändert es nichts an der jetzigen Situation. Die TS kümmert sich ja um Hilfe.
    Und wenn nichts mehr geht wird die "Kinder" Keule hervor geholt, das zieht ja immer.

    Ps.: Dieser Kotzspruch ist auch schon so was von abgenutzt wie "armes Deutschland"


    manchmal ist halt Hopfen und Malz verloren...ich bin dafür etwas zu unternehmen, bevor das Kind in den Brunnen gefallen ist. Der Spruch ist wahrscheinlich auch abgenutzt, aber trifft es auf den Punkt.

    macht weiter mit eurem Weichspülgang

    Andrea

  • Zitat

    Heute ist ein Mops und morgen ist es ein Kind das verletzt wird. Dann ist das Geschrei wieder groß und alle sagen, wie konnte das nur passieren.


    Naja jetzt übertreib mal nicht und bleib mal am Boden!!!
    Ein Rüde der andere Rüden anknurrt oder nicht mag ist doch wohl was ganz normales! Da kann ich nicht sofort davon ausgehen dass er obwohl er 2 min zuvor noch mit einer Hündin rumgeblödelt hat, einen Welpen beist. Zudem sag ich es gern nochmal - das mit dem Ohr ist nur passiert weil der HH ihn hysterisch an der Leine nach oben gerissen hat oder wie bitte sonst soll ein Ohr abreißen - klar wer weiß ich hätte warscheinlich auch so reagiert!! Damit will ich keine Schuld zuweisen oder von mir ab! Aber nun zu behaupten das es heut ein Mops und morgen ein Kind ist lässt mich ein bisschen an deinen Kenntnissen zweifeln daher möchte ich eigentlich auch keine Meinung mehr von dir hierzu hören!

    Sorry aber ich bin momentan eh schon so durchn Wind und versuche alles zu tun um das Richtige zu tun das ich solche Kommentare von jemandem nicht brauche sondern vllt Hilfe und Tipps!!!

  • Also ich hätte es mir auch nicht erstmal ein halbes Jahr angeschaut sondern sofort gehandelt ..
    Ist doch für dich selber auch einfach nur Stress wenn du selbst schreibst er wird "zunehmend" Agressiv .
    Heißt ja für mich das es sich steigert .
    Also die 2 Rüden die wir Kastriert haben , haben sich überhaupt nicht verändert .
    Du hast aber schon das richtige gemacht und dich mit Trainern in Verbindung gesetzt .. Ich an deiner Stelle würde auch in eine Hundeschule gehen das dein Hund mit anderen in Kontakt kommt ..

  • Zitat

    und was sollte das dann heißen? Ich habe übrigens nie von Bestie gesprochen. Ich bin nur der Meinung, wenn ein Hund aggressiv und nicht kontrollierbar ist, daß ich mir das nicht ein halbes Jahr anschaue, sondern sofort handle.

    Wie was soll das heißen!? Das heißt dass ER gebissen wurde ohne sich zu wehren und sich danach verändert hat - das er knurrt wenn rüden auf ihn zukommen! Aber wo bitte steht da das er zugebissen hat`????

  • "ich hätte..." Ja, das denkt man sich oft hier im Forum, wenn man einige Beiträge liest. Nun ist doch aber erstmal davon auszugehen, dass die TS es kapiert hat und sie sich jetzt dazu entschlossen hat, etwas zu unternehmen.

    Mich würde es interessieren, was wollt ihr mit eurem hätte-wäre-wenn und Vorwürfen bezwecken?

    Versucht doch stattdessen einfach mal, auf die TS einzugehen und mit der jetzigen Situation zu agieren. Wesentlich ist doch, was JETZT daraus gemacht wird, denn das Stück Ohr ist nunmal ab und lässt sich nicht mehr rückgängig machen.

    Es ist doch auch so, dass der mensch Veränderungen, gerade,w enn sie negativ ausgerichtet sind, erstmal nicht gerne sieht. Da laufen viele Prozesse ab, angefangen bei Verdrängung bis zu Schönrederei. Aber sowas ist euch natürlich völlig fremd.
    Nun wurde die TS mit den Tatsachen konfrontiert, unbestreitbar und will sich Hilfe holen. Wäre das nicht der Fall- gut, dann könnte ich Einwände verstehen.

    An die TS:

    Lies dich doch mal hier im Forum über Maulkorbtraining ein, sofern dein Hund es noch nicht richtig gewöhnt ist und über verschiedene Maulis. Es gibt welche, mit denen er trotzdem trinken, hecheln und auch Leckerlis nehmen kann und bei entsprechender Gewöhnung wird es ihn überhaupt nicht stören. Zusätzlich bist du gelassener, falls es unvorhergesehener Weise doch mal zu Hundebegegnungen kommt.

    Und ansonsten wird euch da wohl nur ein guter Trainer weiterhelfen können.

    Viel Erfolg, Nise

  • soll ich mich jetzt dazu äußern, oder soll ich meine Klappe halten?

    Ganz langsam und und in Ruhe, wir sind hier in einem Forum und jeder kann seine Meinung posten.
    Vielleicht lesen hier auch Leute mit, die in einer ähnlichen Situation sind, wie du noch vor zwei Tagen. Vielleicht besinnen sie sich und machen direkt einen Termin mit einem Hundetrainer, um das was dir passiert ist zu vermeiden. Ich bin der Meinung, daß das schon ein großer Erfolg wäre. ich denke, wenn du die Uhr zurückstellen könntest, würdest du auch schon längst vorher etwas getan haben.

    Aggression besteht ja nicht nur aus beißen, das fängt viel eher an und dann muß ich meinen Hund lesen können und auch handeln.

    Ich will dir persönlich auch nichts Böses und es tut mir auch echt leid, was dir passiert ist und ich möchte nicht in deiner Haut stecken.
    Ich sehe deinen Hund auch nicht als Bestie an, sondern eher als Opfer, das jetzt erwachsen ist und lieber nach vorne geht, als selber wieder gebissen zu werden. Aber auch da hilft kein schönreden, sondern handeln. Das hast du ja auch vor und ich hoffe, daß du einen guten Trainer findest.

    Wenn ich so etwas lese, stelle ich mir die Situation mit meinen Hunden vor. Dein Hund geht auf den Mops los, oder sogar auf den Großen. Mein Großer ist recht entspannt in solchen Situationen, aber wenn es zu ihm zu doof wird, wehrt er sich auch. Er würde auch seinen Mops verteidigen und dann könnte es blöd kommen und der angreifende Hund ist ernstlich verletzt und dann. Wer hat dann die A****karte gezogen?

    Vielleicht kannst du jetzt ein bißchen meine Meinung verstehen.

    Andrea

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