Maylo wird zunehmen aggressiv!
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Erstmal "HALLO" an alle,
ich bin die Nadine (23) aus Nürnberg, und habe seit kurzem ein für mich großes Problem mit meinem Maylo

Maylo ist ein 2-jähriger Miniatur Bullterrier-Rüde welcher immer sehr umgänglich mit Artgenossen war, er spielte und tobte mit jedem – es gab NIE Probleme, wenn mal keine Sympathie herrschte ist er einfach weitergelaufen.
Vor gut einem halben Jahr wurde er dann im Wald von einem streunendem Hund (Rüde) zweimal gebissen. Zwar ist ihm hier nichts passiert, aber nach diesem Vorfall war er wie ausgewechselt!
Er spielt gar nicht mehr mit anderen Hunden , wenn dann nur kurz mit Hündinnen.
Er zeigt sehr starke Aggressionen gegenüber Rüden, kastrierten Hunden und Welpen. (vor allem an der Leine – ohne wird trotzdem gebrummt und sich aufgestellt)Gestern Abend ist es dann leider dazu gekommen dass er einen 3 Monate alten Mops Welpen ohne Grund und (für mich) erkenntliche Anzeichen (Schwanz wedeln & schnuppern) gebissen hat, der Besitzer seinen Welpen schockartig weggerissen hat und ihm somit das kleine Ohr abgerissen wurde.
Nun ist es Zeit für mich zu handeln und diesem Verhalten entgegenzuwirken!!!Ich habe morgen einen Beratungstermin bzgl. einer Hormonkastration. In diesem möchte ich mich über etwaige Krankheiten, Auswirkungen, evtl. Verbesserungen etc.pp. informieren um im Anschluss darüber zu entscheiden, ob Maylo aufgrund seines dominanten Verhaltens kastriert werden soll. (vorerst hormonell) Ich wollte Maylo eigentlich nie kastrieren da ich davon nichts halte wenn es gesundheitlich nich notwenig ist!
Zudem habe ich einige Hundetrainer im Raum Nürnberg angeschrieben - damit hier eine Verhaltenstherapie begonnen werden kann - evtl ist eine Kastration gar nicht notwendig!
Jetzt wollte ich von Euch wissen, was ihr von dem ganzen halten -Hormonkastration- -Trainer- -Kastration generell- -Was würdet ihr tun?- - Wie kann ich schon jetzt beginnen, mit Maylo dem entgegenzuwirken?
Ich bin momentan schon etwas verzweifelt, da ich meinen Hund (im Bezug auf Artgenossen) nicht wieder erkenne!

Ich hoffe ihr könnt mir ein paar Tipps geben...
Vielen vielen Dank euch schonmal.
Lieben Gruß
Nadine
- Vor einem Moment
- Neu
Hallo,
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Den Hund vorerst nicht mehr mit anderen Hunden in Kontakt bringen, da er eine Gefahr darstellt. Suche dir einen guten Trainer, der mit dir zusammen daran arbeitet, dass solche Vorfälle nicht mehr passieren.
Ist dem Welpen das ganze Ohr abgerissen oder nur ein Teil davon? Wie sieht es denn diesbezüglich aus? Werden da Konsequenzen auf euch zukommen, hat der HH was gesagt?
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Hallo Nadine!
Ich kann verstehen, dass du jetzt durch den Wind bist. Aber ich glaube nicht, dass eine Kastration euer Problem lösen wird. Dein Hund wurde 2x angegriffen, der dürfte unsicher sein und sich "denken", bevor er jetzt schon wieder gebissen wird, geht er lieber gleich nach vorn... Aber da du eh schon Trainer angeschrieben hast, werden die dir da sicher mehr zu sagen können.
Ich würde mit der Kastration noch warten und erst mal einen Trainer kommen lassen. Bis es so weit ist, vermeide erst mal Hundekontakt. Sollten fremde Hunde auf euch zustürmen, blocke sie ab, schiebe Maylo hinter dich, dass er merkt, dass DU das regelst und scheuch die anderen Hunde weg.
Ich wünsche euch viel Erfolg!
Liebes Grüßle
Nancy -
Zitat
Vor gut einem halben Jahr wurde er dann im Wald von einem streunendem Hund (Rüde) zweimal gebissen. Zwar ist ihm hier nichts passiert, aber nach diesem Vorfall war er wie ausgewechselt!Wie hast Du dich direkt bei/nach diesem Vorfall verhalten und wie hast du dich danach bei Kontakt mit fremde Hunde verhalten ?
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sorry, daß du dich jetzt erst um das Problem kümmerst finde ich verantwortungslos. Zumal du wusstest, daß dein Hund aggressiv reagiert.
Ich hoffe, daß du einen guten Verhaltenstrainer findest und der das Problem mit dir in den Griff bekommt.
Leider ist es für den kleinen Mops und seinen Halter zu spät, der Kummer hätte ihnen erspart bleiben können, wenn du eher das Problem in Angriff genommen hättest.Ich persönlich glaube nicht, daß eine Kastration ein Lämmchen aus deinem Hund macht.
Deswegen solltest du so schnell wie möglich das Training beginnen und schon mal Wege mir allzu vielen Hundbegnungnen meiden.
Andrea
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@ Corax1974
Hilft das der TS weiter ? Ich glaube kaum. Es könnte sie nur verschrecken.
Wem bringen solche Vorwürfe etwas, außer dem Schreiber der sich damit etwas profilieren kann ? -
huhu
solange du deinen wuff nicht einschätzen und kontrollieren kannst, geh bitte nur mit gesichertem hund raus, also maulkorb und schleppleine.
selbst wenn du vorrausschauend gehst, kann trotzdem irgendwo nen andere hund ohne leine zu deinem gelaufen kommen und der wird am ende auch getackert.hoffe dass man das öhrchen vom möpschen irgendwie retten kann.
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Zitat
Ist dem Welpen das ganze Ohr abgerissen oder nur ein Teil davon? Wie sieht es denn diesbezüglich aus? Werden da Konsequenzen auf euch zukommen, hat der HH was gesagt?
Nein es war nur ein Stück, ca die Größe eines 1 Eur Stücks - der Halter war natürlich geschockt aber sehr freundlich und ruhig - wir haben ihm sofort ein Taxi geholt und dem Fahrer die Adresse unserer Klinik gegeben sowie Nummer ausgetauscht und ihn dann nach etwa einer Stunde angerufen und uns nach dem Kleinen erkundigt - natürlich haben/werden wir auch die Rechnungen übernehmen!!!
Als wir dann mit dem Frauchen telefoniert hatten, war Sie auch ganz freundlich, was mich sehr verwundert aber auch beruhigt hat den mir war dem Vorfall einfach nur schlecht!!!
Aber der Kleine geht es laut HH gut - ob das Ohrstück nun angenäht wurde oder nicht hatte sie nicht gesagt nur das die Kleine Antibiotikum bekommen hat!
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Zitat
sorry, daß du dich jetzt erst um das Problem kümmerst finde ich verantwortungslos. Zumal du wusstest, daß dein Hund aggressiv reagiert.
Ich hoffe, daß du einen guten Verhaltenstrainer findest und der das Problem mit dir in den Griff bekommt.
Leider ist es für den kleinen Mops und seinen Halter zu spät, der Kummer hätte ihnen erspart bleiben können, wenn du eher das Problem in Angriff genommen hättest.Ich persönlich glaube nicht, daß eine Kastration ein Lämmchen aus deinem Hund macht.
Deswegen solltest du so schnell wie möglich das Training beginnen und schon mal Wege mir allzu vielen Hundbegnungnen meiden.
Andrea
Ich finde das nicht verantwortungslos, ganz im Gegenteil. Ich denke, die TS hat nicht bewusst in Kauf genommen, dass ihr Hund einen anderen beißt. Bislang blieb es ja beim Drohen und Abschnappen. So habe ich es jedenfalls verstanden.
Wichtig für mich wäre jetzt, dass der Hund ab jetzt keinen ungesicherten Kontakt mehr zu anderen Hunden hat. (Entweder keinen Kontakt zulassen, was für mich die bessere Lösung wäre, oder nur noch mit gut sitzendem Maulkorb.) Und zwar solange, bis ein kompetenter Trainer mit euch Lösungsschritte erarbeitet und ihr sie umgesetzt habt.
Die Kastration wird wahrscheinlich nicht viel an seinem Verhalten ändern, ein Versuch ist es aber troztdem wert.
Ich denke, es wäre gut, wenn du dir feste Gassibekanntschaften suchst, mit Hunden, bei denen deiner nicht aggressiv reagiert, damit er auch weiterhin Sozialkontakt haben kann.
Für dich wird es wahrscheinlich auch schwer. Du musst dich mit dem Gedanken anfreunden, dass du einen potenziell gefährlichen Hund hast, und es vielleicht nicht mehr möglich sein wird, ihn unbeschwert zu anderen Hunden zu lassen.
Das braucht Zeit. Ich finde es aber gut, dass du schon Trainer kontaktiert hast und dich kümmerst und das Problem nicht verdrängst.Liebe Grüße
Nele -
Emmakind
hier geht es nicht um Profilierung, sondern darum, daß anscheinend einige HH sich ihrer Verantwortung nicht bewußt sind. Wenn mein Hund aggressiv reagiert, dann schaue ich mir das einmal, vielleicht zweimal an und versuche dafür eine Lösung zu finden. Finde ich keine Lösung, so suche ich mir jemanden, der mir dabei behilflich ist. Ich kann es beim besten Willen nicht verstehen, daß erst etwas passieren muß und dann gehandelt wird. Heute ist ein Mops und morgen ist es ein Kind das verletzt wird. Dann ist das Geschrei wieder groß und alle sagen, wie konnte das nur passieren.
Wenn ich einen Hund habe, egal wie groß der ist, habe ich alles zu tun, damit kein anderer gefährdet wird. Solange das nicht in den Hutschihutschieididei Hundehalter Köpfen ist, wird das Leben uns HH immer schwerer gemacht, mit noch mehr Auflagen und sonst etwas. Und wer badet es aus. Wir, Halter von großen Hunden.
ich kann gar nicht so viel essen wie ich kotzen könnte.Ich hoffe, daß die TE verschreckt ist, denn ihr Hund hat einen anderen Hund, einen Welpen, heftig verletzt, obwohl es hätte vermieden werden können, wenn sie rechtzeitig gehandelt hätte.
Andrea
- Vor einem Moment
- Neu
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