Plötzliches Verbot für Hunde im Büro
-
-
Hallo Ihr Lieben,
ich bin total verzweifelt
Ich bin zwar mit Hunden groß geworden, es waren allerdings nie meine eigenen. Hunde von Bekannten oder aus der Verwandtschaft zeigten mir wie schön es ein kann einen Hund zu besitzen. Ich habe viel mit diesen tieren gearbeitet und trainiert, doch die Verantwortung lag nie bei mir. Also stand fest, dass ich irgendwann wenn es die Zeit und die Umstände zulassen meinen eigenen Hund haben möchte. Letztes Jahr kam dann der Tag x wo ich gesagt habe JETZT möchte ich einen Hund, jedoch bin ich berufstätig. Also bin ich zu meinem Chef und habe gefragt wie es denn mit der Hundehaltung im Büro aussieht. Ich arbekite in einem Unternehmen mit knapp 800 Mitarbeitern und habe des öfteren hier schon Hunde gesehen. Auch bei mir stimmte mein Chef zu....natürlich nur wenn gewisse Regeln eingehalten werden.... bla bla bla. Das waren die perfekten Vorraussetzungen Beruf und Hund zu vereinen. Und auch NUR unter diesen Vorraussetzungen, nämlich das mein Hund mit ins Büro kann, habe ich mir einen geholt, sonst hätte ich es gelassen mein mir das Tier einfach Leid tun würde wenn es 8 Stunden am Tag alleine zuhause sein würde. Die Kleine kommt also seit einem halben Jahr mit ins Büro und ist hier der absolute Liebling. Meistens schläft sie oder beobachtet das Treiben auf dem Gang. Vormittags und mittags gibts ne ordentliche runde auf der städtischen Hundewiese direkt gegenüber. Was ein Glück, nicht nur das der Hund mit darf, nein es ist auch noch eine Hundewiese direkt vor der Tür.Tja und jetzt das große Donnerwetter. Da es "angeblich" Überhand genommen hat das die Mitarbeiter ihr Hunde mitbringen, wurde jetzt das mitbringen von hunden am Arbeitsplatz verboten. Zu viel Ablenkung, zu viele Hunde, zu viel Pausen blablabla.
Jetzt muss ich von heute auf morgen meinen Hund 8 Stunden am Tag alleine zuhause lassen. Es handelt sich zwar nur um 3 tage in der Woche, da ich 2 Tage die Woche home office mache, aber trotzdem.
Die 8 Stunden könnte ich teilen auf 2x4, da ich keine 5 Minuten von der Firma weg wohne aber auch das ändert nichts daran das ich meinen Hund nun alleine lassen muss. Sie kann zwar alleine bleiben, das haben wir sorgfältig geübt, aber so lange und so oft? SIE IST DOCH NOCH EIN BABY!!! Naja nicht ganz, sie ist 8 Monate alt, aber trotzdem. Ich bin total fertig und wenn ich das gewusst hätte, dann hätte ich sie mir gar nicht geholt. Sie tut mir so leid. Ich glaube ich würde mehr darunter leiden, als sie...sie ist vielleicht auch mal froh drüber ein paar Stunden Ruhe vor mir zu haben, aber es ist nicht ok.Tja und leider scheidet Verwandschaft als Betreuung auch aus. Ich habe hier in meiner Umgebung nur zwei Verwandte wohnen, davon hat die eine eine Allergie und Asthma und die andere panische Angst vor Tieren jeglicher Art. Und unter meinen freunden ist keiner dem ich sie anvertrauen würde. Liegt wohl weniger an den Freunden, als an mir.....ÜBERHUNDEMUTTER und so.
Und einen Hundesitter, bzw. HuTa kann ich mir nicht leisten.
Mensch habt Ihr vielleicht ein paar tröstende Worte für mich?
- Vor einem Moment
- Neu
Hi,
Interessiert dich dieses Thema ? Dann schau doch mal hier *.
-
-
Hey,
das ist ja doof gelaufen.
Aber! Ich finde, dass die Alternative gar nicht so dramatisch ist.
1. Es sind nur drei Tage in der Woche
2. Du kannst selber in der Mittagspause zu ihr und mit ihr gehen und es kommt nicht noch Zeit für die Wege hinzu.
3. Ist dein Hund das Alleinbleiben schon gewöhnt.Ich würde jetzt mit deinem Chef verhandeln, ob es nicht möglich ist, die Regelung nach und nach umzusetzen. So dass du sie am Anfang vielleicht nur vormittags mit im Büro hast. Dann mit ihr gehst und sie die restliche Zeit zuhause bleibt. Dann nur bis zur Vormittagspause und dann ganz zuhause.
Vielleicht wäre das eine Möglichkeit.
Ihr kriegt das schon hin! Alles halb so wild.Liebe Grüße
Nele -
Hallo :)
ich würde mit der Geschäftsleitung mal über eine Übergangslösung verhandeln.
Auch die anderen Hundehalter werden nicht problemlos von jetzt auf gleich eine alternative Unterbringung für ihre Hunde finden. Ein paar Monate Übergangslösung für Notfälle müsste doch drin sein...
Und dann: Wenn ihr so viele seid, vielleicht könnt ihr euch zusammen tun und eine Hundesitterin oder zwei gemeinsam engagieren? Oder eine Huta gleich am (oder auf dem) Firmengelände aufmachen oder so was?
Viel Glück!
Lieben Gruß
Kirsten
-
Hallo,
Wie lange hast du denn Mittagspause? 2x4 Stunden finde ich jetzt nicht so schlimm, aber mein Hund ist auch länger alleine wenn ich arbeiten bin und ist dabei völlig entspannt.
Ansonsten... frag einen deiner Freunde doch ob die wenigstens kurz mit ihr Gassi gehen würden, wenn du schon sagst das du die Überhundemutti bist, klappt das ja vielleicht besser als du denkst.
-
Für die meisten Hunde ist es kein Problem. Vorallem ist es nur 3x in der Woche und du kannst ihn Mittags pieseln lassen. Hunde schlafen sowiso ca. 16 Stunden am Tag, das wird sie auch tun wenn du nicht da bist. Mit 8 Monaten dürfte das eigentlich kein großes Problem mehr sein, aber falls sie bisher nie alleine war, solltet ihr das ziemlich schnell aber schonend üben.
-
-
Der Hund scheint schon alleine bleiben zu können.
Ich würde mir da ehrlich gesagt gar keine Gedanken machen. Es sind nur drei Mal in der Woche jeweils 2 x 4 Stunden. Der Hund wird das wohl verschlafen und vll. ist es auch einfach mal gut wenn ihr nicht permanent aufeinander hockt. Bei uns ist der Hund tiefenentspannt wenn keiner da ist und deswegen kommt es auch schon mal vor dass er bewusst alleine zu Hause gelassen wird.
-
Sie kann alleine bleiben zumindest abends....hört sich doof an, ich erklär es anders...
Tagsüber lasse ich sie auch schonmal alleine, aber meistens nur 1 maximal 2 Stunden und das auch nur wenns brennt. Abends kann sie das, hat sie während der Fußball EM gelernt
Da habe ich Sie ordentlich beschäftig, körperlich und kopfmäßig. Große Runde mit bisschen Spiel und danach Raubtierfütterung. Um 19 Uhr habe ich die Wohnung verlassen (Party) und bin morgens um 2 nach Hause gekommen. Das habe ich aber nur gemacht weil ich sie via Skype von Laptop auf Handy überwachen konnte. Sie hat die ganze Zeit gepennt und gar nicht mitbekommen das ich weg war. Hätte sie sich auch nur einen Millimeter gerührt, wäre ich nach Hause geflogen. Sie ist glücklicherweise ein früh-zu-bett-geh-hund. Heißt ab spätestens 20 Uhr ist eh nichts mehr mit ihr los. Da legt sie sich in ihre Box und will mit mir nichts mehr zu tun haben.
Aber tagsüber habe ich sie noch nie so lange alleine gelassen. Ich habe schon mit meinem Chef gesprochen über eine Übergangslösung. Ich habe 1 Monat Zeit um das Mitbringen des Hundes auszuschleichen.Ich wollte es folgender Maßen angehen...
Montags und freitags habe ich home office, das heißt ich habe ab morgen 4 Tage Zeit um Ihr schonend beizubringen, das Mama jetzt nicht mehr 24 Stunden da ist. Ab Dienstag wollte ich dann anfangen sie die ersten 4 Stunden zu Hause zu lassen und mittags ins Büro zu holen. Danach werde ich es umgekehrt machen und dann muss sie in einem Monat 2x4 Stunden schaffen, natürlich werde ich alles via Skype überwachen und kann notfalls auch vom Büro aus eingreifen da sie mich ja auch hört. Ist das realistisch, was haltet ihr davon? Dieser Versuch wäre für meinen Chef OK.Aber ich habe sooo ein schlechtes Gewissen das Haus ohne meinen Schatz zu verlassen, ich sterbe vor Sehnsucht.
-
Ich du machst dir da echt zu viele Sorgen. Es ist zwar schön dass du deinen Hund möglichst nicht alleine lassen willst, aber man muss es auch nicht überbewerten. So wie sich das anhört fällt das dir das alleine lassen schwerer als dem Hund
Das ist ein fast erwachsener Hund und kein kleines Kind. -
Ich finde auch du übertreibst. Du kannst deinen Hund nicht die ganze via Skype beobachten, dem Hund macht es wahrscheinlich weniger aus als dir. Wenn sie so entspannt war während du bei Freunden warst, freu dich doch. Das heißt doch nicht das dein Hund dich nicht vermisst, aber für sie ist es halt vollkommen normal und in Ordnung das Frauchen auch mal ohne sie geht und dann auch ganz sicher wieder kommt

Je selbstverständlicher das für dich wird, umso leichter wird es auch für den Hund.
-
Mach Dir keine Sorgen - so, wie ich das lese, hast Du doch die beste aller Lösungen: Du hast eine Überganszeit gekriegt, das Alleinsein ist dem Hund nicht fremd, UND die Wohnung ist direkt in der Nähe, sodaß Du jederzeit mal ne Viertelstunde Pause daheim einlegen könntest, wenn mal was wäre!
Allerdings frage ich mich sehr oft, wenn ich lese "Ich schaffe mir einen Hund an und darf ihn in die Arbeit mitnehmen" - das ist ja sehr schön, aber: denkt denn keiner daran, was ist, wenn man den Job mal wechseln möchte (wer arbeitet heute schon noch lebenslang in derselben Firma?), oder es eben -wie hier- verboten wird, den Hund mitzunehmen? Braucht doch bloß ein neuer Mitarbeiter anzufangen dort, der ungeplant allergisch reagiert auf "vierbeinige Mitarbeiter".
Man sollte doch zumindest, auch wenn zum Anschaffungszeitpunkt alles rosig aussieht, einen Plan B in petto haben. Denn sich so in die Abhängigkeit vom Arbeitgeber zu begeben, ist echt riskant. Viele üben ja nicht mal das Alleinsein, weil - "ich darf ja den Hund in die Arbeit mitnehmen". Und dann, von heut auf morgen, muß es gehen, 8 Stunden täglich, oft zzgl. Fahrzeiten und Pausen, sowie zzgl. Einkaufen o.ä. nach der Arbeit...
- Vor einem Moment
- Neu
Jetzt mitmachen!
Du hast noch kein Benutzerkonto auf unserer Seite? Registriere dich kostenlos und nimm an unserer Community teil!