KOMPLEXE Erziehungsfrage
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Zitat
OK, ebenfalls der weg zum problem und nicht die lösung aber trotzdem ein guter einwand.
Aber da steht doch zB eine Lösung: Hund nicht zur Mutter geben sondern alleine lassen. Genau wie eine andere Userin sagte, dass man das mit dem hin und her erst machen sollte, wenn der Hund erwachsen ist. Wenn jemand erklärt warum es zu dem Problem kommt, weiß man ja was man ändern muss oder nicht?
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Tagesprogramm deutlich runterfahren.
Euer Knirps ist 5,5 Monate und ihre geht 2Std mit ihm raus? Nur mal als Denkanstoss... wielange wollt ihr gehen, wenn der Hund 2 Jahre alt ist?
Versucht spass usw mit EUCH zu verknüpfen und versucht mehr Ruhe reinzubringen.
Viel Spaß mit dem jungspund

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Ich seh das jetzt erstmal gar nicht so eng. Ich glaube auch nicht, dass die Oma mit dem Hund 2,5 Stunden täglich durch ihren Garten rennt, der mehrere Fußballfelder groß ist.
Setzt Euch doch mal in Ruhe zusammen an einen runden Tisch. Sprecht darüber, wieviel "Beschäftigung" so ein kleiner Hund verträgt.
Im Moment ist es so, dass die Oma in der kurzen Zeit, in der der Hund bei ihr ist, quasi das gesamte Tagesspielpensum für sich beansprucht. Ihr habt dann nur noch die Ruhe - es bleibt für Euch keine Spielzeit übrig.
Wenn Oma jedesmal mit dem Enkel erst in den Zoo, dann in die Eisdiele und anschließend ins Kino geht - was soll man dann mit dem Kind noch unternehmen?Oma will das Beste - aber es ist leider zuviel des Guten momentan. Das Hundekind steht vor der Eisdiele und möchte alle Geschmacksrichtungen probieren. Oma bestellt einen Eimer voll Eis - das Kind kotzt, so in etwa.
Wichtig ist auch die Zukunft eines Dauerbespaßungsprogrammes. Der Hund wird es irgendwann deutlichst einfordern - und zeitlich wird es sich locker verdoppeln. Hat sie auch Lust in einem Jahr fünf Stunden mit dem Hund durch ihren Garten zu toben?
Ich würde ihr auch deutlich machen, dass ich grundsätzlich gar nichts gegen einen Garten zum Relaxen und einen Partygarten hätte - ist ihr klar, dass der ausgewachsene Hund wahrscheinlich in seinem Laufdrang keinen Halt mehr vor den gehegten Blumenbeeten machen wird?
Die Oma war DEINE Mama. Also würde ich die Hundesache so argumentieren, dass ich diese "Mama-Erinnerungs-Gehirnzellen" erreiche. Sag ihr doch, dass Du nicht klar kommst, wenn der Hund gleichzeitig müde und total überdreht ist...... eigentlich ist es doch schön, dass ihr Euren Hund so problemlos unterbringen könnt. Oma muss sich nur ein wenig zurücknehmen mit dem Verwöhnen und Bespaßen, dann ist alles easy...
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Hallo,
Ich fand den Ansatz (verbieten) in deinem ersten Beitrag gut. Ihr müsst eurem Hund Grenzen setzten, denn er muss lernen was richtig und falsch ist. Ein Hund braucht unbedingt jemanden an dem er sich orientieren kann. Und er wird euch nicht für böse halten weil ihr ihm sagt:"das darfst du nicht!" es ist für seine Entwicklung und Erziehung ungemein wichtig, das er lernt das ihr die Regeln vorgebt. Spielpartner sind nicht diejenigen an denen der Hund lernt richtige (für ein harmonisches Miteinander) Entscheidungen zu treffen. Dort hat er nur Spaß. Wenn ihr nicht wollt, dass euer Hund in den Großen Garten geht, weil ihm gerade der Sinn danach steht, dann macht ihm das klar indem ihr es verbietet.
Ihr würdet ihn doch auch nicht über eine stark befahrene Strasse laufen lassen, weil er auf der anderen Seite seinen Spielpartner sieht. Ich kann euch versichern, das er es euch nicht übel nehmen wird. Ganz im Gegenteil. Er wird lernen das er seine Freiheit in vorgegebenen Grenzen genießen kann. Und das gibt einem Hund Sicherheit.
Sicherheit bedeutet auch Selbsbewusstsein. Und selbstbewusstsein gibt einem Hund Gelassenheit.
Ob und wie lange ihr die Mutter mit ihm spielen lasst, müsst ihr selber wissen. Aber ich persönlich finde zwei Stunden zu viel. Ich habe mit meinem immer ein paar Minuten intensiv gespielt und dann Pause gemacht. In den Pausen habe ich ihn schlafen lassen oder habe mit ihm gekuschelt, so in etwa wie man mit einem kleinen Kind kuschelt, das müde ist. Ruhig streicheln und auch schon mal selbst die Augen zumachen
. So lernt der Hund Ruhe und entspannung, das ist sehr wichtig für seine Entwicklung. Vielleicht würde das der Mutter ja auch gefallen, als Alternative zur dauerbespaßung?LG
Andrea -
hä?
Ich glaube, relativ weit vorne gelesen zu haben, dass der Hund über einen schmalen Weg in den großen Garten rüber läuft. Könnte man da nicht einfach ein Tor hin machen???
Ich weiß, dass da dann keine Erziehung in der Richtung mehr möglich ist. Aber wenns gar nicht anders geht, oder man ne schnelle Lösung braucht, wär das ja vielleicht ne Alternative?!?!?
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Zappa, dein Beitrag ist sehr schön geschrieben!

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Es ist völlig normal, dass man nicht den gesamten Tag für den Hund reservieren kann und dass er auch mal schlichtweg nicht an der Reihe ist.
Ich würde den Hund nicht zur Dauerbespassung weg bringen, sondern dafür sorgen, dass ein so junger Hund sich genügend ausruhen kann.
Es spricht nichts dagegen mit dem Junghund gemeinsam in dem grossen Garten zu spielen, strukturiert und nach Regeln, die ich bestimme.
Dass der Hund alleine entscheidet, ob und wann er rüber rennt, bedeutet, dass er ja bereits in eurem Garten ohne Kontrolle ist...
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pro monat Alter 10 minuten fetzen lassen am tag! ist so ne faustregel... also knapp eine stunde über den tag verteilt...
die knochenenden bei welpen sind noch sehr weich, damit die in die länge wachsen können. wenn der kleene zu sehr wild fetzt, verhärten sich die enden, damit das knochengerüst die belastung aushalten kann... demzufolge hast du dann tatsächlich demnächst einen hund, dem die beinknochen knorpelig geworden und völlig deformiert sein werden, denn der wachstum geht zwar weiter, aber da die knochen durch die verhärtungen an den enden nicht in die länge wachsen können, wachsen die unterhalb der gelenke in alle möglichen knoten und überbeinen weiter...
wenn du einen rat bekommst, der die gesundheit deines hundes betrifft, auch wenn das an deiner frage vorbei geht, dann solltest du da nicht beleidigt reagieren, sondern eher interessiert nachfrage.
aber falls du bis hier gelesen hast
kommt jetzt auch noch was zu deinem problem:
gib dem hund eine sichtbare begrenzung, sprich so ein flatterband, rot weiß z.b., und zieh damit auf dem rasen eine linie, bis zu der der kleene darf, und geht er drüber, dann erst ein verbot, also NEIN, dann eine alternative: zurück, oder raus in neutralem ton. und sobald er wieder im erlaubten stück vom garten ist, ein superfettes lob oder spiel oder sucherei.da euer hund an der schleppleine ja in eurem stück bleibt, würd ich die dazu einsetzen, die idee des rüberlaufens verblassen zu lassen, einfach, wenn ihr mal nicht sooo konzentriert sein wollt/ könnt. einfach, um da kein variables bestätigen zu haben..
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Ich würde auch insgesamt die Action etwas runterfahren, aber nicht aus Sorge um den Bewegungsapparat, sondern weil ich gerade bei einem so jungen Hund viel mehr Ruhe reinbringen wollen würde.
Meine beiden habe ich ungehindert toben lassen. Die sind durch den Garten gefetzt, dass mir manchmal ganz komisch wurde. Sie hatten bis jetzt, bis auf ein leichtes, kaum wahrnehmbares Hinken bei Phelan für ein paar Tage, noch überhaupt keine Probleme mit ihrem Bewegungsapparat. Kann natürlich sein, dass irgendwann das böse Erwachen kommt, ich bin aber der festen Überzeugung, dass starke Knochen, Muskeln und Bänder nur durch Belastung, nicht durch Schonung, kommen.
Klar, sollten junge Hunde nicht unbegrenzt Springen etc. Aber Rumtoben im Garten? Auf weichem Untergrund?Für das Problem mit dem unerwünschten rüberflitzen in den anderen Garten empfehle ich, wie oben schon geschrieben, einfach eine Begrenzung. (z.B Tor) Da kann der Hund dann schön lernen zu warten und soch gedulden, bis das Tor aufgeht und er freigegeben wird.
Liebe Grüße
Nele -
Och Leute...
Ich habe doch niemals behauptet oder gesagt, dass es falsch ist. Ich habe auch nicht beleidigt oder getroffen reagiert sondern einzig und allein die Art und Weise der "belehrung" kritisiert, dies hat sich in 2 beiträgen durchgesetzt, und nicht mit mehr wörtern oder sätzen als ich dem Problem gewidmet habe

Anscheinend ist es in diesem forum gang und gebe, dass man bei seinem ersten Beitrag/Thread/Problem erstmal so seltsam behandelt wird.
Trotzdem meinen größten respekt, welch meinungen über meine innere unruhe ihr meinen texten entnehmen konntet :)
--------------- Back to topic ---------------Vielen dank für die weiteren Tipps und empfehlungen.
Ich hoffe ich vergesse jetzt keinen Punkt,
leider ist das bauen von Tor/Zaun keine alternative, da es eine art trampelpfad ist , sie aber links und rechts auch noch dran vorbeikommen könnte. Würde man das gebiet einzäunen, wäre das ein Zaun der mehr oder weniger ein grenze durch den ganzen garten zieht ...Zitat
Aber da steht doch zB eine Lösung: Hund nicht zur Mutter geben sondern alleine lassen. Genau wie eine andere Userin sagte, dass man das mit dem hin und her erst machen sollte, wenn der Hund erwachsen ist. Wenn jemand erklärt warum es zu dem Problem kommt, weiß man ja was man ändern muss oder nicht?Problem hierbei ist, dass es nicht auszuschließen ist, dass der Hund darüber kommt, da sie ihn auch sehen möchte.
Das das spielen dort runtergefahren wird, wurde schon vereinbart...
Daher das mit weg lösung etc
ZitatIch seh das jetzt erstmal gar nicht so eng. Ich glaube auch nicht, dass die Oma mit dem Hund 2,5 Stunden täglich durch ihren Garten rennt, der mehrere Fußballfelder groß ist.
Setzt Euch doch mal in Ruhe zusammen an einen runden Tisch. Sprecht darüber, wieviel "Beschäftigung" so ein kleiner Hund verträgt.
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Die Oma war DEINE Mama. Also würde ich die Hundesache so argumentieren, dass ich diese "Mama-Erinnerungs-Gehirnzellen" erreiche. Sag ihr doch, dass Du nicht klar kommst, wenn der Hund gleichzeitig müde und total überdreht ist...... eigentlich ist es doch schön, dass ihr Euren Hund so problemlos unterbringen könnt. Oma muss sich nur ein wenig zurücknehmen mit dem Verwöhnen und Bespaßen, dann ist alles easy...
Genau zu der Folgerung (oma-eis,kino etc ) sind wir auch gekommen :)
Gespräch hat stattgefunden und ab jetzt wird vorallem in dem bereich einiges geändert und erstmal da angesetzt.
DankeZitatIch seh das jetzt erstmal gar nicht so eng. Ich glaube auch nicht, dass die Oma mit dem Hund 2,5 Stunden täglich durch ihren Garten rennt, der mehrere Fußballfelder groß ist.
Setzt Euch doch mal in Ruhe zusammen an einen runden Tisch. Sprecht darüber, wieviel "Beschäftigung" so ein kleiner Hund verträgt.
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Die Oma war DEINE Mama. Also würde ich die Hundesache so argumentieren, dass ich diese "Mama-Erinnerungs-Gehirnzellen" erreiche. Sag ihr doch, dass Du nicht klar kommst, wenn der Hund gleichzeitig müde und total überdreht ist...... eigentlich ist es doch schön, dass ihr Euren Hund so problemlos unterbringen könnt. Oma muss sich nur ein wenig zurücknehmen mit dem Verwöhnen und Bespaßen, dann ist alles easy...
Hier bleibt leider das problem das große WIE.
Momentan ist es ja wie beschrieben.
Sie rennt los .. Möglichkeiten:
1. Böse rufen, daraufhin bleibt sie liegen/sitzen und kommt auf ruf mit geducktem kopf zurück (--> nicht erwünschtes Ziel, da BÖSE )
2. Sie rennt komplett rüber, ich hinterher sie rennt weg weil sie denkt es ist ein spiel. Ich "fange" sie und bringe sie zurück ins haus
2. in dem moment wo sie losrennt "SUCH,Hier" rufen, worauf hin sie anfängt im kleinen garten um mich herum zu suchen ( da liegt dann ein Keks ) (-----> erünschtes ziel ?! , klappt nur nicht immer )punkt 3 wäre dann vermutlich die methode die man am meisten trainieren sollte oder ? allerdings wie reagieren wenn man "Such" ruft und sie weiterrennt... dann bei schritt 2 weiter ?
Zitat
gib dem hund eine sichtbare begrenzung, sprich so ein flatterband, rot weiß z.b., und zieh damit auf dem rasen eine linie, bis zu der der kleene darf, und geht er drüber, dann erst ein verbot, also NEIN, dann eine alternative: zurück, oder raus in neutralem ton. und sobald er wieder im erlaubten stück vom garten ist, ein superfettes lob oder spiel oder sucherei.da euer hund an der schleppleine ja in eurem stück bleibt, würd ich die dazu einsetzen, die idee des rüberlaufens verblassen zu lassen, einfach, wenn ihr mal nicht sooo konzentriert sein wollt/ könnt. einfach, um da kein variables bestätigen zu haben..
sehr gute idee !
das mit dem flatterband gefällt mir richtig gut, somit sind dann auch die grenzen für beide geklärt, und es besteht auf beiden seiten keiner unsicherheit was falsch und was richtig ist! - Vor einem Moment
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