Brauche Hilfe bei "gebrauchtem" Hund...

  • Hallo, die überschift ist nicht sonderlich gut gelungen, wusste aber nicht wie ich es betiteln soll.
    Wir überlegen einen 4 jahre alten Großen Schweizer Sennenhund zu uns zunehmen. Er ist nicht reinrassig, ein Elternteil ist Berner. Seine Familie gibt an keine Zeit mehr für ihn zuhaben. Wir haben uns schon ziemlich in ihn verguckt und sind zur Zeit immer mal am proben mit ihm. Das heißt er ist für ein paar Stunden bei uns. Es gefällt uns alles recht gut mit ihm, er ist lieb, anhänglich, war 1,5 Jahre in der Hundeschule, kennt Kinder die haben selber zwei, kennt Katzen und alle sonstigen Sachen, Alltagsgeräusche und Auto fahren.

    Er haart ziemlich, was nicht ganz so schön ist. Die Besitzer sagen das wäre nur zum Fellwechsel so und sie würden ihn 2-3mal die Woche bürsten. Haart er weniger wenn man es im Fellwechsel täglich macht oder muss man damit immer leben? Oder liegts am Bernermix?

    Dann ist es so das er unser Meinung nach wobei wir keine Fachleute sind schon nach kurzer Zeit 30 min Spazieren gehen anfängt zu lahmen. Die Besitzer sagen das macht er immer. Ist das normal, er ist ja ein großer Hund mit 70kg. So wie ich es raus höre waren sie deswegen nicht beim Tierarzt mit ihm. Gehe also auch davon aus das sie nicht auf HD untersucht haben.

    Wir mögen ihn wirklich gerne, aber ich bin ganz ehrlich ich möchte mir natürlich keinen schon bekannten kranken Hund holen. Ich hoffe das ihr uns weiter helfen könnt das das für uns doch Neuland ist.

    Vielen Dank schon mal

    Daniela und Familie

  • Zitat

    Er haart ziemlich, was nicht ganz so schön ist. Die Besitzer sagen das wäre nur zum Fellwechsel so und sie würden ihn 2-3mal die Woche bürsten. Haart er weniger wenn man es im Fellwechsel täglich macht oder muss man damit immer leben? Oder liegts am Bernermix?


    Wie 90% aller Hunde wird der immer haaren wie Sau...vielleicht etwas weniger als momentan...aber du wirst die Haare ÜBERALL finden...:-)

    Zitat

    Dann ist es so das er unser Meinung nach wobei wir keine Fachleute sind schon nach kurzer Zeit 30 min Spazieren gehen anfängt zu lahmen. Die Besitzer sagen das macht er immer.


    Das ist ja "super"...dass er das immer macht...fragt die Besitzer doch mal nach dem Grund...
    Lasst den von einem guten Tierarzt durchröntgen bevor ihr den zu euch nehmt!
    Es ist NICHT normal, dass ein Hund nach einer halben Stunde zu lahmen beginnt!!!

  • Danke für die schnelle Antwort.

    Das mit den Haaren ist dann wohl so.

    Habe bei uns mit einem Tierarzt tel der auch HD röngt, offizell zugelassen, und die haben gesagt wegen seinem Gewicht kostet es zwischen 180-210 Euro. Muss man ihn wirklich wegen dem lahmen röngten lassen? Was wenn er HD hat, wir verfährt man dann weiter. Will keinen kranken Hund, aber auch nicht wirklich 200 Euro für nicht mal meinen Hund ausgeben. Wobei wenn ich auf nummer sicher gehen will muss ich das wohl.

  • Ich würd an deiner Stelle wegen der TA-Kosten mit den jetzigen Besitzern reden...ich mein, die werden doch froh sein, wenn der Hund in gute Hände kommt...vielleicht macht ihr einfach 50/50 oder so?

    Wobei es mich schon auch stutzig macht, dass der Sache nie nachgegangen wurde...

    Ist 70kg nicht auch ein bisschen schwer für die Rasse?

  • Ganz einfach: Wenn Ihr prinzipiell eher knapp bei Kasse seid, würde ich den Hund nicht nehmen. Bei jedem besteht das Risiko, dass er Tierarztkosten verursacht, hier scheinen aber auf jeden Fall Kosten auf Euch zuzukommen.

    Wenn es Dich nur ärgert, dass der Besitzer nichts zahlen will, würde ich versuchen, mir die Kosten mit ihm zu teilen.

    Es ist normal, dass ein Hund Dreck macht und haart. Es ist nicht normal, dass er humpelt. Tierarztkosten werden auf jeden Fall anfallen.

  • Irgendwie klingt das hier alles eher nach einem gebrauchten Auto als einem Lebewesen.
    Den perfekten gesunden Hund auf Lebenszeit der keinen Dreck macht und nichts kostet gibt es nicht.
    Ein Hund ist teuer (und so ein großer erst recht) und 200 Euro wird da erst der Anfang sein.
    Ich glaube du solltest dir das nochmal gut überlegen.

  • Egal ob knapp bei Kasse oder nicht, ich würde es auch nicht einsehen, den Hund komplett auf meine Kosten untersuchen zu lassen. Die Besitzer wissen von der Problematik und wollen anscheinend nichts machen. Wenn sie den Hund gut vermitteln wollen, dann können sie auch etwas investieren. Deshalb würde ich da auch die Einigung mit dem Besitzer suchen.

    Wenn euch die Haare stören, dass lasst das Thema Hund besser bzw. sucht euch ne Rasse, die nicht haart.

  • Auch, wenn Ihr Euch schon weng in den Kerle verkuckt habt, würde ich an Eurer Stelle darauf bestehen, dass das Lahmen noch vom Vorbesitzer vor Übernahme des Hundes abgeklärt wird. Und zwar auf eine Art, bei der Ihr bei den nachfolgenden Gesprächen mit dem TA dabei sein könnt.

    Das kann nämlich einiges kosten und eben nicht nur in der Diagnostik, sondern auch an Folgekosten und es ist zwar völlig ok, einen mittelalten Hund einer grossen Rasse mit Vorerkrankungen zu nehmen, wenn man eh so eine Art von Gnadenhof hat, aber doch nicht deshalb, weil die Vorbesitzer sich der Verantwortung für ihren Hund nicht stellen wollen.

    Das Lahmen muss ja nicht zwangsläufig was schlimmes sein, kann aber. Ich würde da im Vorfeld wissen wollen, was da auf mich zu kommt.

    LG, Chris

  • Zitat

    Irgendwie klingt das hier alles eher nach einem gebrauchten Auto als einem Lebewesen.
    Den perfekten gesunden Hund auf Lebenszeit der keinen Dreck macht und nichts kostet gibt es nicht.
    Ein Hund ist teuer (und so ein großer erst recht) und 200 Euro wird da erst der Anfang sein.
    Ich glaube du solltest dir das nochmal gut überlegen.

    Naja es ist aber ein Unterschied, ob ich einen Hund habe und der dann krank wird und somit Kosten verursacht oder ob ich einen bereits kranken Hund kaufe. Ich ziehe meinen Hut vor jedem Menschen, der so einen Hund nimmt. Ich würde es - je nach Erkrankung - nicht tun.
    Und wenn ich es mir überlegen würde, dann nach einer Untersuchung zu Kosten der aktuellen Besitzer und wenn ich beim Gespräch mit dem TA dabei sein kann..

  • Ich kann mich da Chris nur anschließen. Außerdem muss ich sagen, dass ich es von den jetzigen Besitzern unverantwortlich finde, einen lahmenden Hund nicht untersuchen zu lassen.

    Bitte berichte mal weiter, was dabei rauskommt.

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