Brauche Hilfe bei "gebrauchtem" Hund...
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Huhu,
Ich kanns durchaus nachvollziehen, das man nicht 'die Katze im Sack' sich ins Haus holen will. Würde ich auch nicht wollen, ich will zumindest wissen, was auf mich zu kommt.
Zuerst zu den Haaren... Hunde verlieren immer welche und selbst wenn ihr eine Rasse hättet, die wenig haart, würdet ihr überall welche finden. Natürlich gibt es Rassen die mehr verlieren, manche weniger. Gerade jetzt wo das Wetter so extrem warm geworden ist, kann es gut sein das der Hund noch mal Unterwolle verliert. Wenn man ihn regelmäßig ausbürstet wird es vermutlich besser, zumindest verliert der Hund dann keine ganzen Wollmäuse mehr^^
Das Humpeln ist nicht normal. Manche großen Hunde gehen tatsächlich etwas seltsam, ohne das ihnen etwas fehlt. Wenn wir wirklich Gewissheit haben wollt, werdet ihr um einen TA check nicht herum kommen. Wenn er HD hat, hängt es davon ab, wie schwer sie ist ob man sie behandeln muss und wie gut man sie behandeln kann.
Wie andere schon geschrieben haben, ein Hund kostet immer. Und selbst wenn ihr einen Top-Welpen vom Züchter holt, kann es passieren das er krank wird oder etwas passiert, was eine TA-Versorung nach sich zieht. Unser Hund ist top fit, und trotzdem sind wir ihm Jahr mit um die 200 Euro Tierarzt dabei, ohne irgendwelchen Sonderuntersuchungen. (Impfungen, Wurmkur, Spoton, Generall-Checks, was man eben so regelmäßig machen lässt)
Natürlich ist es eine Sache, sich einen Hund zuzulegen, bei dem man bereits weiß, das er etwas in der Art hat... aber ihr solltet euch bewusst machen, das es sich um ein Lebewesen handelt und nicht um ein Auto. Niemand holt sich gern einen kranken Hund ins Haus, das kann ich absolut nachvollziehen, ich würde es höchstwahrscheindlich auch nicht machen... aber für später, stellt euch die Frage, was ihr machen würdet, wenn ihr einen gesunden Hund habt und er nach zwei, drei Jahren krank wird und TA-Betreuung benötigt die teurer wird als gedacht. Seid ihr bereit möglicherweiße nicht 200 sondern 2000 Euro auszugeben? Nur so, als Denkanstoß (-;
LG Keku
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Hallo,
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Hm - keine Zeit ist ein schöner Grund, Du hast es ja passend ausgedrückt: "Seine Familie gibt an,...." ;-)
Mich beschleicht der Verdacht, daß das Humpeln erst jetzt aufgetreten ist, relativ neu also, und die TA-Kosten für eine evtl. Diagnose oder gar OP hier eingespart werden sollen. In diesem Falle werden die sicherlich nicht noch eine Röntgenaufnahme mitzahlen......Evtl. besteht ja für Dich die Möglichkeit, einen Osteopathen/Physiotherapeuten o.ä. zu konsultieren, da diese mittels Tastbefund/Laufbild etc. evtl. schon eine Anregung geben könnten, was das Humpeln verursacht - und die sind nicht ganz so teuer.
Schade für den Hund, aber unter den Bedingungen - ich würd ihn so nicht nehmen... Wer weiß, an was die noch so alles gespart haben, schlechtes Futter z.B. bei der Aufzucht des Welpen von Anfang an? Das Risiko wär mir zu groß.
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das wäre aber ja genau der grund, warum man den hund übernehmen möchte/sollte. weil sich die besitzer halt nicht richtig kümmern. wer dann A sagt, muss halt auch B sagen. wie hier schon gesagt wurde, wenn dies und das und jenes zu viel und zu teuer ist, dann sollte man lieber die finger von dem hund lassen.
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Was das gebrauchte Auto angeht ... ich würde auch keinen lahmenden Hund einfach so aufnehmen.
Warum?
Weil ich bestimmte Anforderungen an einen Hund stelle.
Entweder kann er die problemlos erfüllen oder nicht.Ich würde mit den Besitzern vereinbaren, dass sie die Kosten tragen und wenn ihr ihn nehmt, ihr die Hälfte zahlt.
Wenn ihnen ihr Hund nie wichtig genug dazu war, dann sorry.Es gibt so viele tolle Hunde ...
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Ohne jemandem böses unterstellen zu wollen,klingt das für mich als würden sich die jetztigen Besitzer gerne die Tierarztkosten sparen.Evtl.haben sie ja schon ne Diagnose ???
Grade der Berner Sennenhund neigt ja zu Gelenkerkrankungen.Und das ein großer Hund nach einer halben Stunde Bewegung lahmt ist keineswegs normal.
Ich habe ja selber 3 große Hunde (davon 2 Berner) und keiner meiner Hunde lahmt,auch nicht nach 3 oder 4 Stunden Bewegung.
Bevor ich einen solchen Hund nehmen würde,müsste er komplett untersucht werden und das auf Kosten der jetzigen Besitzer.Bitte auch nicht nur auf HD sondern auch ED,Wirbelsäule ect.
Das Lahmen hat auf jeden Fall einen Grund !!!!
Was das haaren betrifft Berner haaren nicht mehr als andere Hunde....aber leider auch nicht weniger
Bei den meisten Hunden ist es einfach so,das der Staubsauger 2x am Tag aus der Ecke geholt werden kann
So,jetzt rate ich euch noch:Lasst euch Zeit bei der Entscheidung,überlegt gut ob ihr für die wohl früher oder später aufkommenden Tierarztkosten aufkommen könnt/wollt...und wenn euch etwas komisch vorkommt bei den Aussagen der jetzigen Besitzer..dann nehmt einen anderen Hund...die Tierheime sind voll genug
LG -
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Hmmm, wenn der Hund so groß ist, werden nicht nur Tierarztkosten, sondern auch Futterkosten ganz schön ins Gewicht fallen, wenn ihr ihn nicht mit Ramschfutter füttern wollt.
Für mich hört sich das auch so an, als wüssten die Besitzer, das sich Kosten anbahnen und ihn deshlab loswerden wollen.Aber davon abgesehen darf man wirklich kein Problem mit Haaren haben, wenn man sich einen Hund anschafft.
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Sehr spekulativ den Vorbesitzern Böswilligkeit zu unterstellen.
Wenn es ihnen nur um die zukünftig anfallenden TA-Kosten ginge,
könnten sie den Hund ja auch aussetzen oder ins Tierheim bringen, dann wären keine mehrstündigen Termine um den Hund kennenzulernen nötig und die Geldvernichtungsmaschine wären sie schneller los. :)
Es gibt übrigens Hunde die weniger haaren als Menschen. :)
Ich hab so ein Exemplar. Malteser, keine Unterwolle, kein haaren. In den 4 Monaten in den wir ihn haben habe ich vllt 3 seiner Haare auf der Couch entdeckt. Ich hingegen haare deutlich mehr :) -
Ja genau.. Aussetzen und dann ist man raus aus der Sache. Außer man wird irgendwie als Halter ermittelt
Und Tierheime nehmen Hunde natürlich kostenlos auf 
Den Leuten etwas zu unterstellen ist sicher falsch. Weil es keiner weiß. Aber es hat schon einen etwas seltsamen Beigeschmack, finde zumindest ich

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Für mich liest es sich auch so, als hätte der Hund bereits Gelenkprobleme. Auch ein Hund einer großen Rasse sollte nach 30 Minuten nicht lahmen. Eine HD oder ED kann hohe Kosten nach sich ziehen. Das solltet ihr auf jeden Fall beachten. Außerdem wird das Zeit und Nerven kosten. Klar, nimmt man das als Besitzer auf sich, wenn der Hund bei einem lebt. Aber sich einen Hund mit Vorerkrankung ins Haus holen ist da wieder was Anderes. Überleg es dir!!! Solltest du dich dafür entscheiden, dann solltest du zumindest einen normalen Check up beim TA machen lassen. Vielleicht auch ein Blutbild mit Entzündungsparametern. Kosten liegen für das Blutbild bei etwa 40 EUR. Außerdem solltest du auf gutes Futter und auf eine schlanke Figur achten. Außerdem würde ich bei einem großen Hund empfehlen im Grünlippmuschel-Pulver zu geben. Kannst du ja vielleicht als Tipp an die jetzigen Besitzer weiter geben. Ich nehme immer die Kapseln vom Kräuterhaus Sankt Bernhard. Die sind gut und günstig! Meinem Hund helfen sie super und selbst meine Mutter und eine Bekannte schwören drauf und können so auf Spritzen verzichten.
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Ich habe meinen Hund auch relativ neu, seit gut drei Monaten. Sie ist 7.5 Jährig - hat also auch ihr Päckchen zu tragen. Bevor ich sie zu mir nahm wurde sie nicht geröngt, aber ich habe sie durch meine Tierärztin untersuchen lasn, aber da war sie sogar schon da. Sie musste dort raus, ich hatte nur das im Kopf.
Sollte der Hund, den ihr im Auge habt, lahmen wegen einer HD, kommen Schmerzmittelkosten, evtl Goldakupunktur oder gar ein künstliches Hüftgelenk in Frage, was alles kostet.
Da kannst nur du selber die prioritäten setzen, und alle sind okay.
LG Nina
- Vor einem Moment
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