Brauche Hilfe bei "gebrauchtem" Hund...

  • Zitat

    DAS glaub ich jetzt aber net..... Die Hersteller wissen mit Sicherheit sehr genau, an welchen Tierarzt/Tierheim sie welche Chips zum Setzen geschickt haben, und auf diesem Wege kann man mit Sicherheit den TA ausfindig machen, der den Chip gesetzt hat, und dieser hat Unterlagen darüber, welchem Hund er den Chip mit dieser Nummer gesetzt hat.

    Hab mal Sittiche gezüchtet (also mit Ordnungsamtlicher Genehmigung, so richtig), und da hätte ich im Zweifelsfalle bei jedem einzelnen Kennzeichnungs-Ring nachweisen müssen, wo der verblieben ist, udn ich könnte mir gut vorstellen, daß das bei Chips der TÄ genauso ist. Die Ringe hast auch nur nach Vorlage der Zuchtgenehmigung gekriegt.

    Die Registierung in der Datenbank ist freiwillig und ohne Registrierung keine Möglichkeit der Nachverfolgung.

    http://de.m.wikipedia.org/wiki/Tierkennzeichnung#section_6

  • Ich möchte dazu eines sagen: Wer einmal jahrelang viel Geld, Zeit und vor allem Kummer und Tränen in ein krankes Tier "investieren" musste - auch da kams schon krank zu mir, nur wusste ich es nicht - kann nur sagen: Lass die Finger davon. Es ist einfach schrecklich.
    Wenn ein Tier da ist und krank wird, dann muss man eben damit umgehen. Aber sehenden Auges würde ich es nie wieder tun!

    Meine Tiere seitdem kamen und kommen alle aus guter Aufzucht gesund zu mir, so dass ich nach bestem Wissen und Gewissen alles tun kann, damit sie gesund bleiben, und nicht ewig mit den Fehlern anderer hadern muss. Ein Tier leiden zu sehen, ist schrecklich... das tue ich persönlich mir nicht mehr sehenden Auges an. Meine Tiere habe ich ja auch zu meiner Freude und Entspannung, und weil ich sie geniessen will. Hätte ich die Mittel und die Zeit, und die nötige Kraft dazu, würde ich vielleicht auch mehr arme Seelen retten wollen. Aber ich habe genug Verantwortung und Stress in meinem Leben, auch ohne kranke Tiere. Da muss man sich und seine Situation ehrlich einschätzen.

    Es gibt immer noch genug Risiken, die man nicht ausschließen kann, schafft euch lieber gute Ausgangsbedingungen. Bei einem "gebrauchten" Hund kann man natürlich nicht hinter alles schauen, aber wenn schon offensichtliche Probleme da sind, würde ich persönlich sagen, Finger weg.

  • Hey,

    also für mich klingt das alles etwas seltsam durch die Vorbesitzer...
    Da ihr euch schon ein wenig in den Hund verguckt habt, könnt ihr euch mit den Besitzern ja vielleicht einigen und nachdem Check- Up könnt ihr euch ja immer noch entscheiden...

    Ich hab einen Hund mit Vorgeschichte und hab dadurch mtl. Mehrkosten von ca. 150-200€
    Und es wird nie wieder ausheilen...
    Für mich ist es in Ordnung, weil er gut damit leben kann und solange ich es mir leisten kann, würde ich es immer wieder tun...

    An eurer Stelle würde ich wirklich schauen, dass der Hund untersucht wird und mich dann nach der Prognose des Tierarztes entscheiden.
    Ohne Untersuchung würde ich ihn wohl eher nicht nehmen...
    So hatte ich es bei El gemacht, aber nicht immer geht es noch so gut aus... da wäre ich vorsichtig

  • Wenn man die Rippen nicht mehr fühlen kann, dann ist er zu dick. Bei kurzhaarigen Hunden gilt die Devise, man soll sie fühlen, aber nicht jede einzelne sehen. Beim etwas dichter/länger behaarten hund , muss mna sich eben auf das Fühlen verlassen.

    Wenn das Humpeln schon länger besteht, können sich daraus auch Folgeerkrankungen entwickelt haben. Hunde kriegen dann auch ganz gerne mal bei Fehlbelastung eine Arthrose im diagonalen und/oder gegenüberliegenden Bein.

    Ob du einen kranken Hund haben möchtest, hängt ja dann in erster Linie davon ab, was du dir vom Leben mit dem Hund erwartest.
    Ich möchte mit meinem Hund gern rumtoben können, ohne Angst zu haben (ich neige halt zur Übervorsicht ;-) ), aber sobald das Problem bekannt ist, weiß man ja auch, wie damit umzugehen ist und kann sich darauf einstellen.

    Ich denke du machst das schon goldrichtig!
    Auf zum TA! Auf keinen Fall solltest du ihn vor der richtigen Diagnose übernehmen, die Diagnostik würde ich auch nciht unbedingt bezahlen wollen, höchstens anteilig.

  • Vielen Dank für die zahlreichen Antworten. Ich denke wir distanzieren uns eher von dem Hund und warten dann lieber bis wir vom Züchter bescheid bekommen das die Hündin belegt ist und dann können wir uns auf einen Welpen freuen. Ist natürlich mehr arbeit mit trocken bekommen und so und auch da weiß man nicht ob der Hund später was hat aber ich glaube damit fahren wir besser. Zum mal sich die Besitzer von dem Rüden nicht mehr melden...?!?!? Evtl haben wir zu viele Fragen gestellt?!?!?

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