Sollte ich eingreifen?
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SabrinaundYoshi -
16. Mai 2012 um 23:09
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Hallo an Alle,
folgendes Problem: Ich habe eine sehr gute Freundin. Nach sehr schweren Schicksalsschlägen (im privaten Bereich) weiß ich, dass sie ein Alkoholproblem entwickelt hat. Sie ist sehr einsam, trotz meiner und pshychologischer Unterstützung!
Naja, nun, nachdem ich mir einen Welpen zugelegt habe (vorher natürlich Pro-und Conta erörtert) war sie der Meinung auch einen haben zu müssen.
Ich dachte: Sehr gut, dann hat sie einen Grund das Haus zu verlassen und wieder unter Menschen zu kommen, wir könnten uns regelmäßig mit den kleine treffen etc.
Falsch gedacht!
Wenn ich sie anrufe um mich mit ihr und dem kleinen zur Mittagsrunde zu treffen geht sie manchmal nicht ans Telefon und wenn ich sie erreiche, dann ist sie grad erst aufgestanden (um 14uhr!!!).
Sie beschwert sich dann, dass der, ich zitiere "scheiß Köter" in die Wohnung gemacht hat (der Kleine ist 4 Monate jung).
Was soll ich denn nur machen, bevor das alles passiert ist, war sie meine beste Freundin, jetzt will ich nur noch den kleinen da rausholen!
Sie hat auch gute Tage, dann gehen wir gemeinsam mit den Kleinen in den Wald. Manchmal will sie dann zwischendurch nach Hause und sagt, ich soll den Kleinen mit zu mir nehmen.
Ich habe selbst genug mit meinem Kleinen um die Ohren (siehe andere Themenbereiche). Ich kann mich unmöglich um noch einen Welpen kümmern, aber der Kleine tut mir soooo leid, was soll ich denn tun?
Den Tierschutz informieren (anonym?). - Vor einem Moment
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Hi,
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Oh je, da weiß ich gar nicht, was Du da machen könntest.
Das kannst Du beurteilen (muss ja nicht öffentlich sein), ob die Zustände bei ihr "tierschutzrelevant" sind. Wenn nicht, wird ihr auch keiner den Hund nehmen.Sieht sie sich selbst auch als Suchtkranke? Dann könntest Du sie vielleicht zu einem Entzug anregen, vielleicht kann sie den Lütten in einige Kliniken mitnehmen.
Insgesamt bleibt Dir da wohl nur: mit ihr reden, reden, reden UND für Dich selbst klare Grenzen setzen. Denn Du bist keine "Hundepension"
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Wenn's Tierschutzrelevant ist: Ordnungsamt einschalten..
Und Tierschutz eventuell.. zwar hat der TS keine rechtlichen Eingriffsrechte, aber vielleicht reicht auch etwas gutes Zureden von Dritten, die viel Ahnung von Hunden haben... -
huch, wo ist denn meine Antwort hin?
Nochmal in Kurzform: ich hab schon überlegt, den Kleinen einfach bei mir zu behalten, weiß aber nicht, was dann rechtlich auf mich zukommt!
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Frag sie doch einfach mal ob du ihr den Hund für ein paar Tage mal abnehmen sollst... und dann könnt ihr ja sehen wie es weiter geht. Eingreifen würde ich schon
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Also ich glaube, das wäre Unterschlagung/Diebstahl oder dergleichen. Denn der Hund ist ja nicht dein Eigentum.. Das wäre also keine Lösung. Dann suche lieber das offene Gespräch mit deiner Freundin!
angel_jyl's Idee finde ich da auch gar nicht schlecht. Danach hat man wohl eine bessere Basis für ein Gespräch "Wie geht es weiter". -
Naja, im Grunde könnt sie Dich über Ämter zwingen den Hund rauszurücken.
Entweder ist's Unterschlagung oder Diebstahl :)Reden kannst Du net mit ihr? Das sie den Hund wieder hergibt oder Du ihn zu Dir nimmst bis er vermittelt ist?
Das sie erst m 14Uhr aufsteht find ich net problematisch. Wenn sie nachts oder früh morgens mit dem Hund draussen war und er durchschläft macht des dem nix. Anders sieht's aus wenn sie um 18Uhr abends das letzte Mal geht und dann erst wieder um 2 mittags. -
Zitat
Das sie erst m 14Uhr aufsteht find ich net problematisch. Wenn sie nachts oder früh morgens mit dem Hund draussen war und er durchschläft macht des dem nix. Anders sieht's aus wenn sie um 18Uhr abends das letzte Mal geht und dann erst wieder um 2 mittags.Wenn der Hund durchschlafen würde und sie morgens und so mit ihm rausgeht wäre es wohl nicht schlimm.. aber das der Hund dann reinmacht, zeigt ja, das es dem Hund eben nicht reicht... :/
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Das mach ich schon. Manchmal ist ihr Kleiner mehrere Tage bei mir. Ich bin selbst nicht der "Hundeprofi". Yoshi ist mein erster Hund. Und ehrlich gesagt bin ich mit ihm schon sehr ausgelastet. Natürlich nemh mich die kleine Maus von ihr immer mit, wenn sie wieder mal nen schlechten Tag hat. Dennoch ist er nicht mein Hund.
Habe schon des Öfteren mit ihr gesprochen, dass sie den Hund doch freigeben soll und ein neues Heim für ihn suchen soll. Jetzt ist er noch jung und vermittelbar!
Sie meint aber, dass der kleine Mann gut für ihr Seelenheil ist. Aber das kann doch nicht alles sein. Oft will ich ihn gar nicht zurück bringen, ist aber doch ihr Hund und sie hat auch gute Tage!
Sollte ich mit ihr und dem Kleinen vllt. zur Therapie gehen? -
Ist sie in Therapie? Hat sie irgendwie einen Betreuer?
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