Sollte ich eingreifen?

  • Aber ich versuch doch schon zu tun, was ich kann. Jeden Tag rufe ich sie an und frage, ob wir gemeinsam mit den Hunden rausgehen. Dann kommt in der Regel: Ich war schon draußen, jetzt nicht! Rufe ich sie zur Abendrunde an, das gleiche!

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    Ich finde die Idee ihr einfach den Hund wegzunehmen, nicht gut. Dieser Mensch ist krank, sie hat Probleme mit dem Alkohol und wohl so schon keinen Halt mehr, ihr einfach den Hund wegzunehmen und damit von einem Menschen enttäuscht zu werden dem sie vertraut, finde ich auch gefährlich.

    Das der Hund da weg muss, ist auch klar. Aber ich finde, man sollte das erst einmal anders versuchen.

    Co-Abhängigkeit ist für einen Suchtkranken keine Hilfe ;)

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    Der arme kleine Mann, der muss min. 3x tägl. länger raus und wenn du das nicht leisten kannst, ist er einfach nicht gut aufgehoben.


    Randbemerkung, das eigentlich Problem ist natürlich um einiges Größer, aber was meinst du mit "länger raus" und ihr trefft euch für ne große Runde etc? Ich hoffe nicht zu lange, bei Welpen muss man sehr vorsichtig sein was die Dauer und Art der Bewegung angeht. Man sagt 5 Minuten pro Lebensmonat darf der kleine Hund laufen, mehr nicht. Bei einem 4 Monate alten Hund also 5x4=20 Minuten. Sprang mir ins Auge, also nur so am Rande.

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    Naja, mein Kurzer pennt wenn's sein muss 10 Std am Stück


    Meiner auch und locker länger.
    Aber Mimi, der Kleine ist 4 Monate alt, da sollte und kann der auch noch gar nicht so lange einhalten!

  • @tjana: neeee, ne lange Runde ist bei mir max. 30Min. Da ist aber auch ne min. Schnüffel-Phase von 15-20min. eingeplant :gut:

    Wusste ich auch vorher nicht, aber Dank euch weiß ich, was gut für meinen Schnuutz ist

  • Ist der Hund unterernährt ungepflegt unerzogen ? Haben Frauchen und Hund ne gute Bindung ?
    Ich hab auch schon mal Tage an denen ich ewig schlafe, wenn mein Hund mich nicht weckt. Passiert. Und wenn man sich über seinen Hund ärgert z.B.: nach zwei Monaten immer noch kein Fortschritt in Stubenreinheit zu sehen ist, sagt man auch gemeine Sachen die nicht überzubewerten sind - Beispiel: Ich komm nachhause meine Fernbedienung besteht aus 3000 Teilen weil Nele sie zerfetzt hat meine erste Reaktion "NELE DU DRECKSKÖTER ICH TÖTE DICH !!!!" .. natürlich krümm ich ihr kein Haar. Pass einfach auf dass du nichts überinterpretierst bevor du Frauchen und Hundchen trennst.

  • Eingreifen solltest du auf jeden Fall.

    Ständiges mit ihr reden bringt nicht' s, da es wie bei allen Suchtkranken nur um eins geht: Wie komme ich an meinen *Stoff*. Alles andere ist nebensächlich ... in diesem Fall hier leider der Hund, der zwar als *Seelentröster* angeschafft wurde, aber mit dem sie völlig überfordert ist ... genauso, wie mit dem Rest ihres Lebens.

    Alkoholkranke versprechen zwar, es wird alles besser, aber im insgeheimen wissen sie ganz genau, das es nicht so ist. Sie beruhigen damit nur ihre Umwelt.

    Drohen ( *ich nehme dir den Hund weg, wenn du nicht aufhörst zu saufen* ) bringt auch nicht' s ... damit werden die Kranken in die *ich betrüge mich und andere - Ecke* gedrängt.
    Letztendlich ist es ein Kreislauf aus Suff - Lügen - Verdrängen ohne positives Ende.

    Nimm den Hund da raus und vermittele ihn an die Familie und bezüglich deiner Freundin ... wende dich an Sozialeinrichtungen, um ihr zu helfen. Denn du alleine kannst es nicht !

    Und allen hier, die schreiben, wie lange ihr Hund morgens pennt: Habt ihr schon mal Alkoholkranken zu tun gehabt ?

  • Es ist schwierig, aus der Ferne eine Diagnose zu stellen. Doch genau den Weg würde ich auch gehen. Gerade auch den Weg der Sozialeinrichtung. Der Hund muss auch raus, denn was deine Freundin jetzt braucht ist eine Klinik mit einer stationären Therapie. Anderenfalls wird sie aus ihrem Kreis des Leidens und der Sucht nicht rauskommen. (spreche aus beruflichen Erfahrungen)

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    ICH würd den Hund da rausholen und ihr knochenhart sagen, entweder du änderst dich und machst ne Tterapie wg alk, oder der Hund bleibt bei mir.
    Angst vor ner Anzeige seh ich nich, ich glaube nicht, das deine Freundin dich bei der Polizei anzeigen wird.
    Dat Mädel braucht Hilfe, und dabei würd ich sie hin zwingen.

    so ein schwachsinn. :mute:

    Ich sehs wie Corinna, und dann erst mal gucken was passiert.

    Steinigt mich, aber ich bin der Meinung der Hund wird es solange überleben, klar, auf Dauer ist das kein Zustand, aber es ist ja nicht so das er gar nicht versorgt wird und nie rauskommt.

    Den Hund einfach wegzunehmen kann auch in die Hose gehen...

    Bei manchen Posts hier hab ich das Gefühl das suchtkrank gleich entmündigt bedeutet... =)
    Man weiß doch gar nicht was bei dem Mädel los ist. Vor drei Monaten ist ne Freundin von mir in den Entzug gegangen, bei der ging einiges schlimm den Bach runter aber es liefen andere Lebensbereiche noch tip top. Manche pauschalisieren hier zu viel.

  • Natürlich ist es schwierig aus der Ferne Diagnosen zu stellen, aber ich habe mit Alkoholkranken zu tun gehabt und weiss eben auch aus Erfahrung, dass da nur hartes Eingreifen zum Erfolg führt.
    Und das ist eben wirklich nicht mehr auf das *Gejammer* einzugehen, sondern knallhart zu handeln.
    Mit allem anderen tut man den Kranken keinen Gefallen.

    @dalai_Lina: Wie lange soll das Würmchen denn noch den Zuständen ausgesetzt sein ?
    Durch den ständigen Rausch, ist sie doch gar nicht in der Lage vernüftig für das Tier zu sorgen. Weder den körperlichen Bedürfnissen nachzukommen, noch denen, falls das Tier mal krank sein sollte.

    Wie lange soll man denn noch zugucken ?

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