Hund der Nachbarin im Tierheim
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Hallo zusammen,
Ich brauche hilfe.
Meine Nachbarin ist gestern Angetrunken und verwirrt vor dem Haus zusammen gebrochen.
Andere Nachbarn riefen daraufhin den Krankenwaagen der Sie auch nach kurzer Untersuchung mitnahm.Meine Nachbarin hatte Ihren Hund dabei und aufgrund dessen das es schon 22 Uhr war, klingelten und klopften die Nachbarn bei mir und drückten mir den Hund in die Hand.
"die Sanitäter wollten sich nicht drum kümmern und wir können sie nicht nehmen schau bitte mal ob die Gartentür offen ist damit Motte erstmal in die Wohnung kann".
Also Hund erstmal in die Wohnung verfrachtet und mit Futter und Wasser versorgt.Daraufhin habe ich es bei der Tiernotrufnummer unseres Tierheims versucht, wo niemand mehr zu erreichen war.
Motte jaulte und kratze ununterbrochen an der Wohnungstür.
Ich rief dann Nachts die Polizei da Ich mich nicht in der Lage sah den Hund mit zu mir und Marly in die Wohnung zunehmen.
Die freundlichen Beamten kamen dann auch nach 1 stunde und betraten die Wohnung mit den Worten"das ist nicht nur Menschenunwürdig, sondern auch keinem Tier zuzumuten. Darum das hier noch was Anfängt zu gammeln brauchen wir uns wohl keine Gedanken machen".
-alles voller leerer Bierflaschen, Urin und ein kaum betretbares Zimmer.Die Beamten waren entsetzt und sich einieg das der Hund ins Tierheim kommt-zumal Besitzerin ja auch auf unbestimmte Zeit im Krankenhaus und keine Daten von Angehörigen vorhanden.
Das schlimme ist, das Motte schon seit Ihrer 8 lebenswoche bei meiner Nachbarin ist und dies schon 5 Jahre.
Der Hund ist alles was sie hat...und vermutlich der einziege Grund nicht freiwillig abzutreten...Nun meine Fragen an euch
Wielange muss das Tierheim den Hund bei sich behalten bevor er vermittelt werden darf?
Wie sieht es mit den Kosten aus, falls sie den Hund doch wieder bekommt?
(ich habe ein bisschen Angst das Ich nun für die kosten aufkommen soll, weil Ich die Polizei angerufen habe...)
Sollte Ich mich mit dem Tierheim in verbindung setzen ob der Hund nun wirklich dort ist?
Wenn Sie Wohnung und leben wieder ordnet, wie stehen Ihre Chancen den Hund doch wiederzubekommen?Wenn meine Nachbarin wieder kommt muss ich Ihr ja irgendwie erklären wo Motte ist.
Irgendwie habe Ich ein schlechtes Gewissen Ihr gegenüber...
Auch wenn die Polizei meinte im angesicht der Wohnung , das beste war Sie anzurufen....lg,
Rose die etwas überfordert ist... - Vor einem Moment
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Hi,
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Die Kosten bekommt die Frau aufs Auge gedrückt, wenn sie die Hündin wieder bekommen sollte - da bist du raus.
Eigentlich müssen die Tierheime die Fundtiere/Tiere bei denen das Eigentum nicht beim Tierschutz liegt ein halbes Jahr behalten bzw. in Pflegestellen unterbringen - leider vergessen das viele Tierheime aber. Etwas anderes ist es, wenn die Frau das Eigentum an der Hündin abgibt oder das Tier ihr offiziell und nicht nur vom Tierschutz weggenommen wird (Tierschützer an sich haben da eigentlich keinerlei Entscheidungsgewalt), dann darf die Hündin sofort weitervermittelt werden.
Wie die Chancen für das Wiederbekommen stehen, kann ich nicht einschätzen, hängt von zu vielen Dingen ab: Amtsvet, der Gesundheitszustand der Frau usw.Das schlechte Gewissen kann ich verstehen, ist aber in so einem Fall nicht wirklich angebracht. Das Tier muss ja während ihrer Abwesenheit versorgt werden und wenn keinerlei Angehörige oder Bekannte dies übernehmen, müssen das halt offizielle Einrichtungen machen. Du hast in der Situation das Richtige gemacht und nicht nur weggeschaut. Und damit ist beiden, sowohl der Frau als auch der Hündin geholfen: die Frau bekommt Hilfe und die braucht sie nach deiner Beschreibung und die Hündin ist versorgt.
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Hallo Rose89!
Du solltest kein schlechtes Gewissen haben. Das du Motte nicht zu dir nehemen kannst ist nichts wofür du dich entschuldigen mußt. Das ist so wie es ist.
Wie das Ganze rechtlich aussieht und wie lange Motte im Tierheim bleiben kann ohne vermittelt zu werden, wie das mit dem Kosten ist, kann ich dir leider nicht sagen.
Was du tun könntest wäre bei der Polizei zu erfrangen in welchem Tierheim Motte nun ist und er Nachbarin die Kontaktdaten ins Krankenhaus zu bringen, damit sie möglichst schnell dort anrufen und alles weitere besprechen kann.
Wie es jetzt mit deiner Nachbarin weiter geht kann zu diesem Zeitpunkt wohl noch niemand sagen. Wenn es optimal läuft ist sie nun bereit einen Entzug zu machen und eine Therapie zu machen.
Und da kann ich mir schon vorstellen, daß es Einrichtungen gibt, die um die Wichtigkeit des Hundes für die Psyche suchtkranker Menschen wissen und Hunde in ihre Therapie integrieren.
Wenn nicht... Aber das liegt nicht in deiner Hand.
Was du in meinen Augen tun kannst ist den Kontakt zwischen Nachbarin und Tierheim herzustellen und eventuell deine Hilfe anbieten wenn sie wieder zu Hause ist.LG
Franziska mit Till
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Hm, ganz doofe Situation.... Du sagst ja auch, dass sie geistig verwirrt war, da muss man den Verlauf abwarten, ob sie ihre Angelegenheiten zukünftig regeln kann/darf.
Ich finde, Du hast auf jeden Fall das Richtige gemacht.
Und auch wenn es mir für Deine Nachbarin leid tut, die Umgebung, die Du geschildert hast ist tatsächlich nichts für ein Tier. Stütze hin oder her, manchmal ist es für das Tier doch ein Segen, wenn es vermittelt wird. -
Das ist ein guter Ratschlag, ich werde morgen (damit Sie heute erstmal im KH zur ruhe kommt) mal versuchen rauszufinden in welches Krankenhaus Sie gekommen ist.
Wir haben in Bremen ja mehrere.
Ich habe dabei nur die befürchtung das Sie sich einfach auf eigene Gefahr entlässt um Motte rauszuholen.
Und damit wäre den beiden ja nicht geholfen.
Vieleicht ist es sinnvoller erst das TH rauszufinden und sie nach Ihrer einschätzung zu fragen.
Und Ihnen mitteilen das Ich mir sehr sicher bin das meine Nachbarin gerne zurück hätte.
Zumal ich dem Tierheim ja auch ein paar Infos zu Motte geben kann.Und es mich ja auch intressiert wie es mit der kleinen weitergeht..
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Zitat
Vieleicht ist es sinnvoller erst das TH rauszufinden und sie nach Ihrer einschätzung zu fragen.
Und Ihnen mitteilen das Ich mir sehr sicher bin das meine Nachbarin gerne zurück hätte.
Zumal ich den Tierheim ja auch ein paar Infos zu Motte geben kann.Da hast du völlig recht, ich würds auch so rum machen. Es ist ja keinem geholfen, wenn sie sich viel zu früh entlässt...
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Zitat
Die Kosten bekommt die Frau aufs Auge gedrückt, wenn sie die Hündin wieder bekommen sollte - da bist du raus.
Eigentlich müssen die Tierheime die Fundtiere/Tiere bei denen das Eigentum nicht beim Tierschutz liegt ein halbes Jahr behalten bzw. in Pflegestellen unterbringen - leider vergessen das viele Tierheime aber.Das wird nicht vergessen, sondern man handelt in Sinne des Tieres. Diese Tiere werden vermittelt mit dem Hinweis, dass es ein Fundtier ist, der Besitzer sich bis zu einem halben Jahr nach Auffinden noch melden kann. Normalerweise wird das auch in Vertrag stehen. Kein Tierheim kann sich leisten die Hunde ein halbes Jahr aufzubewahren.
In dem Fall der Te steht das jedoch überhaupt nicht zur Debatte. Solange die Frau den Hund nicht abgibt, oder der Amtsvet ihn frei gibt, fungiert das Thema nur als Pflegestelle. Die Kosten sind vom Besitzer zu tragen.
...vom Handy getippt
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und wenn sie als Harz4 emfängerin nicht bezahlen kann wird der hund aufgrunddessen einbehalten und/oder vermittelt?
Übernehmen Tafeln in sowas evtl einen anteil?
Da ich noch nie in so einer Situation war kenne ich mich damit nicht aus.
Aber falls Sie den Hund wiederbekommen sollte bzw. er nicht aufgrund eines vetentschluss einbehalten wird, muss man Ihr ja irgendwas an die Hand geben...Sonst ist eine Exkalation schon vorprogramiert
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Ganz ehrlich, wenn die Wohnung wirklich eine Müllhalde ist und bleibt, dann wird das TH den Hund dorthin wohl nicht zurück geben dürfen
Du hast für den Hund das Beste getan.
Was die Besitzerin in Zukunft macht, muss sie entscheiden.
Alt genug wird sie ja sein, oder? -
Ja , Sie ist 35.
Also um einieges älter als Ich...
Aber sie hat in Ihrem leben wohl viele Dinge einfach nicht gelernt..zB so mit dem Geld zuhaushalten um sich und den Hund die letzen tage des monats versorgen zu können. Da bin ich oft eingesprungen.Es tut mir einfach so leid, weil sie aus Motte echt einen tollen Hund gemacht hat..und Motte bedingungslos an Ihrer Seite war.
Aber wenn Ich die Gefühle mal versuche bei Seite zulassen....wäre es wenn sich nichts ändert für den Hund wahrscheinlich wirklich besser nichtmehr zurück zukommen.
- Vor einem Moment
- Neu
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