Hund der Nachbarin im Tierheim

  • Zitat

    Ja , Sie ist 35.
    Also um einieges älter als Ich...
    Aber sie hat in Ihrem leben wohl viele Dinge einfach nicht gelernt..zB so mit dem Geld zuhaushalten um sich und den Hund die letzen tage des monats versorgen zu können. Da bin ich oft eingesprungen.

    Na ja, eine Sucht macht das Haushalten mit dem Geld eben sehr schwierig.
    Wie gesagt, ich habe Mitleid mit Deiner Nachbarin, auch eine Sucht ist eine Krankheit, die uns alle treffen kann.
    Aber ich denke, es wird schwer für sie, die Dinge in überschaubarer Zeit zu ändern, denn schließlich ist sie schon ziemlich weit unten in der Spirale angekommen und schafft es nicht, sich um sich zu kümmern.
    Das braucht auch Zeit um ins Lot zu kommen.
    Aber mal abwarten, vielleicht bekommt sie ja auch Hilfe an die Hand, um ihr Leben zu meistern.... aber so wie bisher kann es für den Hund auch nicht weitergehen... ganz viel Liebe reicht manchmal eben nicht.

  • Hallo Foris, wollt nochmal eure meinung hören.

    Meine Nachbarin ist seit Montag abend wieder zurück und stand direkt wieder mit Bierflasche vor der Tür.
    Ich denke , das sie sich wohl auf eigene Gefahr entlassen hat.

    Eben als ich mit meiner kleinen im Garten war, kam sie dann auch raus..wieder mit Bierflasche.
    In der Wohnung hat sich seither noch nichts getan und im Tierheim hat Sie sich auch noch nicht gemeldet.
    Meinte nur "Ja ich muss sie da rausholen aber das kostet dann wieder soviel".
    Ich möchte Sie eigendlich ungern beim Tierschutz "anschwärzen" da ein ruhiges Wohnen dann wohl nichtmehr möglich ist.
    Aber unter den umständen ist es ja ehr fraglich ob es gut wäre wenn Motte zurückkommt..

    Zumal es mich aus sehr wundert das Sie seit montag noch keinerlei Bemühungen angestellt hat, trotzdessen Sie weiß das Motte im Tierheim sitzt.

    Wie würdet Ihr euch jetzt Verhalten?

  • Also ich würde erst mal abwarten.
    Wer weiß, ob die Dame den Hund überhaupt erst wieder nimmt, denn wie sie schon sagt: a) kostet's Geld und b) kostet's Zeit und Aufwand..

  • Ich würde den Rest den offiziellen Stellen überlassen. Der Tierschutz ist eh schon involviert, die Behörden wissen um die Umstände, alles weitere kannste eigentlich schon nicht mehr beeinflussen.

    Wenn sie an Motte wirklich hängt, wird sie sich drum kümmern. Wenn nicht, lässt das auch Rückschlüsse zu.

  • Traurig.
    Ich würde mich ab jetzt nicht weiter einmischen, die Zustände sind ja jetzt offiziell bekannt.
    Abwarten.
    Wenn Du sonst auch noch Stress mit Deiner Nachbarin bekommst, ist ja keinem geholfen.

  • Ich schätze mal, es gibt doch auch eine Frist, wie lange die Motte im TH auf Pension bleibt und dann vermittelt wird, oder? :???:
    Warst Du denn mal bei ihr im TH?
    Ansonsten könntest Du ja mal verbindlich fragen, wie das ist, wenn die Besitzerin sich nicht meldet ;)

  • Ehrlich gesagt bezweifle ich, dass die Frau ihren Hund aus dem TH holen wird. Dazu hat sich zu viele eigene Baustellen und versinkt in ihrem Leben... Zumindest scheint es anhand deiner Schilderungen so.
    Ich würde an deiner Stelle nun alles den Ämtern/dem TH überlassen. Du hast dein "Soll" getan.

  • Wollt euch nurnoch von dem Ausgang berichten...

    Motte ist seit einiegen Wochen wieder hier. Der Vermieter schaut regelmäßig das die Wohnung in einem akzeptabelem Zustand ist und bleibt.
    Meine Nachbarin trinkt zwar wieder, hat bisher aber die Wohnung und die Versorgung von sich und dem Hund im griff.

    Ich sehe Motte jeden Tag und ihr geht es super.
    Dank des Tierheims ist sie nun auch gechipt und geimpft und die TS von unserer Straße schaut auch ab und an nach dem Hund.

    Ich denke das es so für alle eine gute Lösung ist.

    Lg

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