Kastration der Hündin, ja oder nein?
-
-
Ok, dann muss ich mal schauen, was es für den Bereich Viersen für Empfehlungen gibt :)
ich habe meinen Beitrag nochmal gelesen und peinlich, das war EXTREM .... aber hey, es ist spät
- Vor einem Moment
- Neu
Hallo,
hast du hier Kastration der Hündin, ja oder nein? schon mal geschaut ?*
Dort wird jeder fündig!-
-
Ich habe 2 Hündinnen kastrieren lassen, 1 aus gesundheitlichen Gründen (Gebärmuttervereiterung) mit 7 Jahren, 1 mit 1 Jahr, naja, ehrlich gesagt aus Bequemlichkeit. Beide wurden später inkontinent, zwar händelbar, aber für die eigentlich sehr stubenreinen Hündinnen echter Stress. Wenn mal wieder eine von ihnen "unterm Teppich her" ins Wohnzimmer kroch, wußte ich, dass mal wieder "was passiert" war. Obwohl ich niemals geschimpft habe! Und es passierte oft was, trotz Medikamenten, die Waschmaschine lief deswegen recht oft...
Z.Z. leben hier 5 Hündinnen von 4,5 Monaten bis 8 Jahre, alle unkastriert. Mein Gott, gewisse hormonelle Gemütsschwankungen gibt es eben mal, finde ich insgesamt völlig problemlos, ich mache um die Läufigkeit aber auch kein großes Drama, aufpassen, entspannte Spaziergänge daher eher früh morgen außerhalb der allgemeinen Gassigehzeit , Gehorsam wird trotzdem verlangt, usw.Dörte
-
Zitat
Sie hatte Milch, war extrem lustlos, fast depressiv und hat tagelang nichts oder nur ein paar Bröckchen gefressen, egal, was. Blutbild und Schilddrüse ohne Befund.
Hast du schonmal versucht sie körperlich stärker zu belasten bei gekürzter Futterration wenn die Zeit für die Scheinschwangerschaft naht?Den Luxus von (heftigen) Scheinträchtigkeiten leistet sich der Körper nur, wenn er Energie übrig hat. Das ist ähnlich wie bei hochleistenden Athletinnen bei denen die Regel ausbleibt oder wie bei Stuten im Sport die man nicht so leicht tragend bekommt.
Ich sage "ähnlich", weil man die meisten Hunden wohl nicht grade voll auftrainieren muss um den gleichen Effekt zu bekommen.Bei meiner eigenen Hündin hab ich sowieso wenig Probleme, Läufigkeit und Scheinträchtigkeite sind bei ihr bisher unkompliziert (sie ist vor kurzem 3 geworden und war auch grade das 4. mal läufig).
Ich gebe halt vorsorglich, wenn ich merke das ihr Gesäuge beginnt sich auszuprägen, etwas weniger Futter (nach Gefühl) und fahre täglich zusätzlich zum normalen Spaziergang ne gute, flotte Runde Rad mit ihr. Halt so, dass sie merkt was sie getan hat.Aber eine Züchterbekannte von mir hat eine Hündin, die später noch in die Zucht soll, daher nicht kastriert wird, und die zu kräftigen Scheinträchtigkeiten neigt.
Bei der kürzt sie wenn es richtig los geht die Ration für 1-2 Wochen um die Hälfte und lässt sie dann täglich richtig arbeiten (schwimmen/Bällchen immer wieder aus dem Wasser holen - zum Glück ist sie ziemlich bällchengeil; und am Rad laufen), so dass sie danach wirklich körperlich müde ist. Damit hat sich das ganz gut erledigt.
Lässt sie das sein hat sie mit dem Mädel das komplette Drama mit vollausgebildeter Milchleiste und auch schon mal ne Mastitis, Spielzeug hüten und nicht raus wollen.Außerdem haben die auch weniger Gelegenheit sich zurückzuziehen und Trübsal zu blasen wenn man sie fordert.
-
Also mit dann "extra" mehr Bewegung kann ich mal probieren. Sie ist halt absolut unmotiviert, dachte bisher eher, dass ich sie dann in Ruhe lasse (ähnlich wie bei uns, uns gehts dann ja auch mal nicht gut, deshalb habe ich es ihr eingestanden - jaja, menschlich gedacht) . War aber auch das erste Mal "so schlimm".
-
Zitat
Also mit dann "extra" mehr Bewegung kann ich mal probieren. Sie ist halt absolut unmotiviert, dachte bisher eher, dass ich sie dann in Ruhe lasse (ähnlich wie bei uns, uns gehts dann ja auch mal nicht gut, deshalb habe ich es ihr eingestanden - jaja, menschlich gedacht) . War aber auch das erste Mal "so schlimm".
Ich weiß, was Du meinst.
Die Hündin wirkt dann irgendwie so "depressiv".
Aber Ablenkung hilft da wirklich.Ich mache mit meiner dann extrem lange Spaziergänge.
Das genießen wir beide.
Und sie läuft auch immer gut mit.Sie will sogar mit mir "arbeiten". Ich kann sehr gut mit ihr im Garten an neue Tricks arbeiten, oder UO machen. Sie ist dann voll der "Streber"-hund.
Lasse ich sie dann wieder in Ruhe (soll ja auch keine 24 h Dauerbespaßung werden), legt sie sich wieder hin und schläft.Schöne Grüße noch
SheltiePower -
-
Genau das meinte ich :) Danke dir!
Ich schaue mal, ob man homöopathisch unterstützen kann. Kastrieren lassen möchte ich dafür nicht.
-
Ich hole diesen Thread für meine Hündin (40cm, 10kg) nochmal hoch.
Emma muss vermutlich in ca.4 Wochen in Narkose gelegt werden, um einen Knubbel am Hals zu entfernen. Vermutlich, weil wir noch ein bisschen abwarten wollen, ob er noch weg geht, wovon ich aber nicht ausgehe, da er jetzt mindestens einen Monat schon unverändert da sitzt.Die in diesem Thread vorher schon zitierte Zusammenfassung der vet.medizinischen Untersuchungen zur Kastra https://dl.dropbox.com/u/12078612/lon…terindogs-1.pdf hab ich jetzt nochmal durchgelesen, nachdem gestern von zwei Tierärzten auf mich eingeredet wurde, und dann der Totschlagsatz kam: "wir wollen ja nur nicht, dass Sie in ein paar Jahren wiederkommen mit einem Problem (Mammatumore oder Gebärmuttervereiterung), das wir bei dieser ohnehin nötigen Narkose hätten verhindern können."
So weit so schlecht ist mein Gewissen jetzt :)
In der Studie steht, dass das Risiko für Mammatumore erheblich sinkt, falls die Hündin VOR dem Alter von 2,5 Jahren kastriert wird. Der Zug ist abgefahren (Sie wird in einem Monat 3). Wobei eine Risikosenkung vermutlich immernoch stattfindet, nur nicht mehr so signifikant.
Die Tierärzte, die mir so zur Kastra rieten sprachen von einem Alter unter 4 Jahren.Ich brauch jetzt einfach nochmal die geballte Forenkraft, um zu einer guten Entscheidung zu kommen, und mich in meiner Entscheidung sicher zu fühlen.
Emma hat keine großen Probleme in der Läufigkeit gezeigt.
Sie riecht nicht übermäßig gut, die Scheinträchtigkeit hält sich sehr in Grenzen, Stimmungsschwankungen auch (gut, spielen mit anderen Hunden findet sie in der Zeit nicht so prickelnd, aber mit mir arbeiten und spielen will sie auch in der Läufigkeit und Schineträchtigkeit), vom Wesen und ihrer Sozialverträglichkeit her möchte ich auch keine große Änderung riskieren.
Sie ist schlank und gut gebaut, allerdings schon jetzt immer hungrig (vermutlich Labbi Erbe). Bei ihrer Größe ist Inkontinenz nach der Kastra eher nicht zu erwarten.Ich möchte eigentlich nicht kastrieren lassen. Aber ich hab das schlechte Gewissen im Hinterkopf...was wenn sie dann doch bald eine Pyometra oder Mammatumore entwickelt?
-
Hi Andrea,
warum will Dein TA denn unbedingt kastrieren? Nur für den Fall, dass...? Und weil grad eh eine Narkose ansteht? Kein Grund für mich.
Wenn Du sie nicht kastrieren lassen möchtest und keine medizinische Notwendigkeit besteht solltest Du es auch nicht machen. Es ist ja auch nicht mal eben eine kleine harmlose OP. Das Risiko von Tumoren besteht natürlich, aber es ist ein "kann passieren", kein "muss oder wird auf jeden Fall passieren". Auf Statistiken kannst Du Dich nicht verlassen, jeder Hund ist individuell. Manche haben nach der Kastra Probleme mit Tröpfeln o.ä., andere nicht. Meine verstorbene Hündin war kastriert (schon als wir sie bekamen) und hatte nie irgendwelche Beeinträchtigungen. Bei Luna werde ich es auch machen lassen, aber weil ich es möchte, nicht weil es mir jemand "aufschwatzt".
Lass es Dir in Ruhe durch den Kopf gehen, lies ein bisserl darüber und hör Dir unterschiedliche Meinungen an, aber die endgültige Entscheidung liegt letztendlich bei Dir und damit bei dem, was Du für Dein Hundi möchtest.
Viele liebe Grüße Molly
-
Das war nicht mein Tierarzt, sondern einer, den ich als Zweitmeinung hinzugezogen habe (wegen dem Knubbel). Und der sprach das an, für den Fall dass, ja.
Ich hab mir bereits recht viel durchgelesen, und war auf dem Stand: nein, ich möchte meine Hündin natürlich belassen, sie reifen sich entwickeln lassen.
Und dann kam der TA und meinte eben, dass die Gefahr von Mammatumoren riesig groß sei, und dass sie nicht möchten, dass ich dann später mit EMma wiederkäme mit was, was hätte verhindert werden können.
UNd das ist natürlich ne Menge zu schlucken...man will ja das Beste für seinen HUnd. -
Dein "Problem" ist eher, daß es sich entwickeln kann, aber nicht unbedingt muß!
Deine Hündin könnte bis zu ihrem Lebensende unkastriert und völlig gesund bleiben.
Es könnte auch sein, daß sie irgendwann mal im hohen Alter vielleicht Mammatumoren bekommt.
Aber das weiß man ja nicht!ZitatEmma hat keine großen Probleme in der Läufigkeit gezeigt.
Sie riecht nicht übermäßig gut, die Scheinträchtigkeit hält sich sehr in Grenzen, Stimmungsschwankungen auch (gut, spielen mit anderen Hunden findet sie in der Zeit nicht so prickelnd, aber mit mir arbeiten und spielen will sie auch in der Läufigkeit und Schineträchtigkeit), vom Wesen und ihrer Sozialverträglichkeit her möchte ich auch keine große Änderung riskieren.Das klingt doch alles ganz gut!
ZitatIch möchte eigentlich nicht kastrieren lassen. Aber ich hab das schlechte Gewissen im Hinterkopf...was wenn sie dann doch bald eine Pyometra oder Mammatumore entwickelt?
Es ist nun einmal so, daß Du im Leben keine "Garantie" bekommst.
Was wäre, wenn Du sie jetzt operieren läßt, und sie in wenigen Jahren dafür Knochenkrebs bekommt?
Oder eventuell doch inkontinent wird?
Auch das muß eben nicht passieren, kann aber.Eventuell würde es Dir helfen, wenn Du Dich mehr in dieses Thema einliest?

Bücher gibt es ja dazu, und auch einige Internetseiten.So richtig helfen wird man Dir dabei nicht können.
Da wirst Du Dich leider auf Dein Bauchgefühl verlassen müssen.Schöne Grüße noch
SheltiePower - Vor einem Moment
- Neu
Jetzt mitmachen!
Du hast noch kein Benutzerkonto auf unserer Seite? Registriere dich kostenlos und nimm an unserer Community teil!