Panische Angst, wenn ein anderer Hund herankommt

  • was noch wichtig ist...wenn ich mich dann im kurs so nach ner halben stunde beruhigt habe, klappt alles super z.b.zwischen den anderen hunden durchgehen,ablegen und liegen lassen obwohl andere hunde neben ihm sind,abrufen usw.

  • Zitat

    was noch wichtig ist...wenn ich mich dann im kurs so nach ner halben stunde beruhigt habe, klappt alles super z.b.zwischen den anderen hunden durchgehen,ablegen und liegen lassen obwohl andere hunde neben ihm sind,abrufen usw.

    Das hört sich doch schon mal gut an.

    Mhm, so wie dein Trainer das sagt, klingt es ein bisschen hart, von wegen, er respektiert euch nicht als Chef. Ich vermute mal eher, dass er sich in diese Rolle gedrängt fühlt, weil er eure Unsicherheit natürlich bemerkt - mit fehlendem Respekt hat das nur bedingt etwas zu tun. Auch die anderen Sachen (zuerst durch die Tür gehen, nicht aufs Sofa und so) hören sich arg danach an, als versuche euer Trainer das durch "Rangordnungstheorien" zu erklären - die leider mittlerweile als überholt gelten. Vielleicht wäre es doch gut, mal nach einem anderen Trainer zu suchen, der gezielt mit euch arbeitet und vor allem DIR als Hundebesitzerin wieder Sicherheit gibt in solchen Situationen. Und der dir zeigt, wie du deinem Hund vermitteln kannst, dass du Hundebegegnungen regelst und für ihn mit die Verantwortung übernimmst - dass DU entscheidest, ob ein anderer Hund ok ist oder nicht. Und das ganz ohne Alpha-Beta-Gamma und vor allem ohne Gewalt =)
    Du kannst ja mal im PLZ-Bereich ein Gesuch nach einem Trainer einstellen, evtl. hat der ein oder andere einen guten Tipp. Außerdem ist der folgende Hundetrainerverband empfehlenswert: http://www.ibh-hundeschulen.de/

    Liebe Grüße!

  • Dein Hund traut dir wahrscheinlich nicht zu, solche für ihn angespannten Situationen wie Hundebegegnung, regeln zu können. Deswegen ist er bei dir so und beim Trainer nicht. Klar, hat das mit deiner Unsicherheit die der Hund natürlich spührt zutun.
    Ich hab auch einen Hund der andere (fremde) Hund (angstbedingt) nicht ausstehen kann und meint diese wegkläffen zu müssen.
    Ich weiss wie man sich fühlt, wenn man einen Hund schon von Weitem herankommen sieht. Es ist irgendwie automatisch, dass man unentspannter wird, aber man kann das üben und mit der Zeit wird man immer sicherer.
    Ich hab auch viel diesbezüglich probiert, denn jeder Hund reagiert auf jede Trainingsmethode unterschiedlich.
    Mittlerweile gehe ich ganz normal dran vorbei, nehme meinen Hund immer auf die andere Seite (denn er fühlt sich sicherer wenn er nicht direkt am Hund vorbei laufen muss), lass ihn grundsätzlich nicht mehr nach vorne preschen. Wenn er anfängt sich reinzusteigern, kommt ein strenges "nein", meist reicht das schon. Nur bei grossen Hunden tickt er manchmal trotzdem aus, dann "zieh" ich ihn einfach weiter und tu so enspannt wie möglich, als wenn überhaupt nix wäre. Wenn er sich erstmal reingesteigert hat bringt kein "nein" oder "aus" der Welt was, dann hilft nur noch raus aus der Situation und ignorieren.
    Ich meide mitterweile keine Hunde mehr. Das habe ich auch mal eine zeitlang gemacht, aber das bringt meiner Meinung nach nix, weil der Hund dabei erstens nix lernt und zweitens fremde Hunde noch außergewöhnlicher und somit bedrohlicher werden. Er muss lernen, dass freme Hunde etwas normales sind.
    Aus diesem Grund suche ich auch des Öfteren Orte auf, an denen viele (am besten angeleite) Hunde spazieren gehen. Das wirkt Wunder, der Hund ist dann wie ausgewechselt und will selber an den anderen Hunden schnuppern.
    Und am Wichtigsten: Viele positive und am besten gar keine negativen Hundeerfahrungen.
    Ich bin auch der Meinung, dass dir erstmal nur Einzelstunden weiterhelfen. Es muss an dem einen Problem gearbeitet werden. Du musst lernen richtig und entspannt in der Problemsituation zu reagieren und das kann man bei Gruppentraining nicht.

  • Du brauchst jemanden, der in erster Linie Dich trainiert. Es nutzt wenig, wenn Dir gesagt wird wie unsouverän Du bist... wichtig wäre, dass Du "an die Hand genommen wirst" im Alltag und da einen klaren Leitfaden in kleinen Schritten zum Vorgehen bekommst, der Dich aus Deiner Angst holt. Wozu überhaupt Hundeplatztraining?

    Viele Grüße
    Corinna

  • Das Problem wird sein, dass er dir durch deine Angst (die er mitbekommt) und evtl. auch wegen der früheren "Verhätschelung" nicht zutraut, dass du ihn vor anderen Hunden schützen könntest, bzw. er denkt, dass er sich/dich vor der "Gefahr" schützen muss.
    Da der Trainer keine Angst hat und sicher auftritt (auch das merkt der Hund), hat er dort nicht das Gefühl, ihn oder sich verteidigen zu müssen.

    Angst mit dem eigenen Hund rauszugehen ist etwas sehr Schwieriges...meine Mutter traut sich mit meinem auch seit einer Rauferei (an der Leine, war nicht ihre Schuld, aber sie war total erschrocken und fertig) nicht mehr wirklich raus.
    Ich hab sie seitdem häufig begleitet und ihr erklärt, was bei den Hundebegegnungen gerade abläuft, was er als nächstes tun wird, usw. Mittlerweile kann sie ihn besser einschätzen, weil sie einfach mehr über die Körpersprache und die darauf folgende Reaktion des Hundes gelernt hat. Somit weiß sie besser mit ihm umzugehen, dadurch fühlt sie sich sicherer und der Hund merkt das direkt.
    Das würde ich dir auch empfehlen! Such dir einen guten Trainer, der dich draußen begleitet (ihr müsst ja nicht speziell deine "hundeleere" Gassistrecke nehmen, es geht ja auch woanders, wo vielleicht etwas mehr Hunde sind) und dir erklärt, was bei deinem Hund abläuft.
    Oder setz dich ohne Hund mit in die Hundeschule und lass dir dort von einem Trainer erklären, was bei den Hunden dort grad alles passiert.
    Informiere dich über die Kommunikation des Hundes, also z.B. mithilfe von DVDs, Büchern usw. (Am besten finde ich aber immer das Lernen am Hund.)

    Ich denke solange du deine Angst nicht verlierst, dürfte es schwierig werden, dass sich das Verhalten deines Hundes bessert...

    Achja, wenn die beiden nicht verletzt waren, wie hat der Trainer denn die Rauferei eingeschätzt, als richtig ernst (gefährlich) oder eher so als "Rüden Rüpelei"?

  • Auf welchem Hundeplatz in Gö trainierst Du ? Komme aus der Nähe von Gö und kenne daher so einige Vereine und Ausbilder....
    Ich denke, Dein Hund ist unsicher und bekommt keine Führung. Daher meint er Situationen selbst regeln zu müssen. Gruppentraining hilft Dir da nicht weiter, Du brauchst Einzeltraining mit einem Trainer, der mit Dir zuhause und auf den normalen Gassigängen arbeitet. Sonst hast Du einen Hund, der auf dem HuPla funktioniert, Dich aber im restlichen Leben ignoriert.

  • Zitat

    Du brauchst jemanden, der in erster Linie Dich trainiert. Es nutzt wenig, wenn Dir gesagt wird wie unsouverän Du bist... wichtig wäre, dass Du "an die Hand genommen wirst" im Alltag und da einen klaren Leitfaden in kleinen Schritten zum Vorgehen bekommst, der Dich aus Deiner Angst holt. Wozu überhaupt Hundeplatztraining?

    Viele Grüße
    Corinna

    ^ Das.
    Ihr braucht nen Trainer - einen guten, der auch mit Menschen kann. Vielleicht wären auch ein paar Stunden NLP was für Dich (Neurolinguale Porgrammierung) um Dich aus diesem Panikkreislauf, in dem Du Dich zu befinden scheinst, rauszuholen. Hundepatz würde ich erstmal lassen, der Alltag ist wichtiger.
    Und Verbennungen von ner Minischleppleine hatte ich auch schon eine - und mein kleiner Wutz wiegt 6kilo ;-) Alle HH müssen handschuhe mit einer Schlepp benutzen - das ist kein Zeichen für ein nichtlösbares Problem

    Das wird schon. Aber Du mußt anfangen, an Dir arbeiten und zu vertrauen, dass es mit kompetenter Hilfe besser wird. Der PEssimismus und die Verzweiflung, die in Deinen Beiträgen zu lesen ist, ist kontraproduktiv. (aber das weißt Du ja selber)

    Tips für Trainer in Deiner Gegend habe ich leider nicht, aber das können die erfahreneren Foris sicher helfen.
    Alles Gute und halt uns auf dem Laufenden. :-)

  • ich muss hier kurz mal was einwerfen.die/der ts schrieb dass ihr hund ein akita-mix ist, ist dass nicht ne eigenschaft der akita mit artgenossen nicht wirklich kompatibel zu sein?

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