• Auf Menschen rast mein Hund nicht zu und wenn er auf andere Hunde zustürmt und sich abrufen lässt, halt ich ihn fest und belohne ihn, damit er lernt, dass er zu kommen hab. Wenn er nicht kommt, seh ich zu, dass ich ihn einsammle, wenn ich merke, dass der andere da grad voll das Megaproblem schiebt. Aber da muss man doch nicht gleich völlig am Rad drehen, so ist das Leben nun mal. Wär das langweilig, wenn wir alle perfekt wären.

    Murmelchen: Mein ich doch. Warum sich aufregen? Der Wald ist für alle da.

  • schau mal hier:
    WARUM ......

  • Mein Post bezog sich darauf ,dass dein Hund mit anderen Hunden abgedüst ist zum See. Und du ihn ..wenn ich es richtig verstanden habe ...nicht mehr gesehen hast . Und somit warst du ja auch für andere Hundehalter nicht zu sehen .

    Und JA ,ich werde nervös ,wenn mir ein Hund freilaufend entgegen kommt ohne dass ein Besitzer zu sehen ist.

  • Zitat

    1 . DU weißt ,dass dein Hund brav ist . Andere Hundehalter oder Menschen mit Angst vor Hunden wissen das nicht .

    2 . Ich arbeite auch gerade daran ,dass Mogli bei Begegnungen mit anderen Rüden entspannter wird . Aber genau solche Situationen ( fremder Hund läuft auf uns zu und kommt zu nah ) werfen uns immer wieder in der Erziehung zurück . Und das nervt tierisch :/

    Genau so ist es bei uns auch...

  • Zitat

    Mein Post bezog sich darauf ,dass dein Hund mit anderen Hunden abgedüst ist zum See. Und du ihn ..wenn ich es richtig verstanden habe ...nicht mehr gesehen hast . Und somit warst du ja auch für andere Hundehalter nicht zu sehen .

    Und JA ,ich werde nervös ,wenn mir ein Hund freilaufend entgegen kommt ohne dass ein Besitzer zu sehen ist.

    Im Normalfall würde ich in so einer Situation auch panisch meinem Hund hinterherlaufen. Aber die Stelle kenne ich und ich kenne meinen Hund und ich weiß, dass er direkt zum See läuft, einen Satz ins Wasser macht und dann dort, sich abartig freuend, auf mich wartet, ohne jemandem was zu tun. Im Wald kommt es schon mal vor, dass ein Hund rumläuft, ohne, dass der Besitzer zu sehen ist. Solange der andere Hund sich nett benimmt und weder meinen Hund noch mich anfällt, wo ist bitte das Problem in einem Freilaufgebiet, wo alle Hunde frei rumturnen?

  • Hmm, aber es geht doch nicht darum, dass man selbst meint, man hätte den perfekten Hund und alle anderen haben ihren nicht unter Kontrolle. Nur ist es eben echt ärgerlich, wenn man jede Menge Zeit, Geld, Arbeit und Herzblut investiert, um an bestimmten Baustellen des eigenen Hundes zu arbeiten, und durch Rücksichtslosigkeit werden viele Fortschritte zunichte gemacht.
    Ich bin auch nicht der Meinung, dass man einen Roboter haben muss, der keine Fehler macht. Wenn mir ein HH zuruft, dass er seinen Hund gerade nicht mehr kontrollieren kann, oder sich entschuldigt, weil wir (wie vor ein paar Tagen geschehen) von seinem stattlichen Dalmatiner-Rüden im wahrsten Sinne des Wortes von hinten über den Haufen gerannt werden, ist das schon in Ordnung. Aber manchmal sind die HH eben auch total uneinsichtig und werden sogar unverschämt. Das finde ich persönlich viel schlimmer, als nicht hörende Hunde.
    Ist aber ne Neverending-Story, die TS will ja sicher auch keine "Lösung", sondern sich einfach mal alles von der Seele schreiben....
    @ malika und Moglimaus: bei uns übrigens auch...

  • Zitat

    Im Normalfall würde ich in so einer Situation auch panisch meinem Hund hinterherlaufen. Aber die Stelle kenne ich und ich kenne meinen Hund und ich weiß, dass er direkt zum See läuft, einen Satz ins Wasser macht und dann dort, sich abartig freuend, auf mich wartet, ohne jemandem was zu tun. Im Wald kommt es schon mal vor, dass ein Hund rumläuft, ohne, dass der Besitzer zu sehen ist. Solange der andere Hund sich nett benimmt und weder meinen Hund noch mich anfällt, wo ist bitte das Problem in einem Freilaufgebiet, wo alle Hunde frei rumturnen?

    Von nem Freilaufgebiet war ja gar nicht die Rede. Wenn das als solches ausgeschrieben ist , dann muss damit rechnen ,dass mir freilaufende Hunde begegnen . Und trotzdem erwarte ich ,dass der Hundehalter seinen Hund nur soweit voraus laufen lässt ,wie er ihn im Blick und vor allem unter Kontrolle haben kann.

    Wie willst du sonst im Ernstfall eingreifen ?
    Es geht mir nicht nur um Stress mit anderen Hunden . Dein Hund verletzt sich vielleicht oder trifft auf nen Hundehasser ( davon gibt es nunmal reichlich ).Was dann?

  • da tun mir doch irgendwie die hunde leid bei so verantwortslosen hundebesitzern. wenn man weiss das der hund pöbelt, gucke ich doch etwas genau hin ob andere hunde in der nähe sind. wenn der hund dann den falschen anpöbelt und gebissen oder sogar ernsthaft verletzt wird ist das schon kacke. du hättest dann auf jeden fall keine schuld. du hattest deinen an der leine, kurz gehalten und bist auch ausgewichen.

    also, ich weiss das meine beiden sich meist nicht mit fremden hunden vertragen und gehe deshalb extra nur nachts auf die spielwiese. mit der taschenlampe kann ich zwar nicht so weit sehen, aber ich weiss das nachts, hier auf dem dorf, niemand mehr auf die wiese geht. so kann ich dann etwas entspannder meine hunde laufen lassen.

    wenn ich mich jetzt mal in die lage von den anderen hundebesitzern reinversetze; also ich weiss das mein hund bellt, lasse ihn frei laufen, bin (vielleicht) abgelenkt und verliere den hund aus den augen, er rennt zu, den eben erwähnten, falschen hund und wird attackiert... ich würde heulen.

    versuch einfach mit den leuten zu reden. vielleicht bringt es ja was

  • Zitat

    ... können andere ihre Hunde laufen lassen, nur ich nicht?

    Ich bin ja nun schon so rücksichtsvoll und führe meinen unverträgliches, leinenaggressives und überhaupt durchgeknalltes Terrortölchen nur noch an der SL, damit sie keinem auf's Fell rückt. Und andere? Lassen ihre unerzogenen, zu jedem hinrennenden (aber nicht auf die nette Art!), nicht hörenden Hunde laufen. Mensch 10 m vor'm Hund unterwegs, bekommen es nicht mit, wenn dieser dann andere anmacht .... Passiert heute abend: Ich habe den freilaufenden Airdale (und zu meiner Hündin nicht nett) schon gesehen und bin großräumig ausgewichen, auf einmal steht dieser Hund hinter uns und macht ne Welle. Lola lässt sich sowas nicht gefallen und natürlich gepöbelt und in die Leine gestiegen, Frauchen hat natürlich nichts mitbekommen, war locker 20 m vor uns. Hätte ich nicht gerufen, hätte Lola den Hund locker schreddern können (wenn ich sie nicht dran gehindert hätte) und Frauchen hätte es nicht mitbekommen.

    Manchmal denk ich mir auch, warum bin eigentlich nur ich so verantwortungsvoll und lasse meinen Hund nicht freilaufen, weil ich weiß, dass sie mit anderen nicht kann - zumindest mit den meisten nicht - denen das auch ganz unverblümt zeigt und der Rückruf nicht sitzt. Was nicht heißt, dass sie locht, aber sie ist nicht die netteste bei Hundebegegnungen und ziemlich prollig - muss ja nicht sein, dass sie damit auch Erfolg hat - nämlich den anderen Hund, der u.U. gar nichts von ihr will, vertreiben.

    So, nun bin ich gespannt auf Eure Meinungen ....

    LG Marion

    In deiner Situation hast du die Arschkarte. Ein Hund, der nicht bedingungslos verträglich ist und noch dazu nicht gut abrufbar ist muss halt gesichert werden...

    Ich hab einen absolut verträglichen Hund, der nicht gut hört. Der darf laufen, er tut niemandem was.

    Mein anderer Hund ist nicht absolut verträglich, der hört aber aufs Wort. Den kann ich also auch laufen lassen.

    Über andere Hundehalter reg ich mich nicht auf solang nichts passiert. Jeder Kontakt ist eine gute Übung, auch ungeplante Tutnix- und Tutwaskontakte. Ich erwarte von mir und meinen Hunden dass wir sowas gemeinsam meistern. Und es hilft wenn ich selbst cool bleibe in solchen Situationen.

  • Zitat

    Nur ist es eben echt ärgerlich, wenn man jede Menge Zeit, Geld, Arbeit und Herzblut investiert, um an bestimmten Baustellen des eigenen Hundes zu arbeiten, und durch Rücksichtslosigkeit werden viele Fortschritte zunichte gemacht.

    Dazu möchte mal etwas schreiben. Lee ist (bzw. war) leinenaggressiv und das richtig. Ich habe wirklich Jahre an dem Problem gearbeitet und es wurde nie wirklich besser. So und dann kam der Punkt, an dem ich 'aufgegeben' habe. Ich habe keinen Weg gefunden, wie ich mit ihr am Problem arbeiten kann, wenn mir ununterbrochen (das ich nicht übertreiben!) Hunde in sie reinrennen. Und ich kann nicht verlangen, dass sie cooler wird, wenn sowas immer wieder passiert. Ich kann einen Hund blocken und auch zwei. Ab 3 Hunden aufwärts wird es für mich persönlich schwierig bis unmöglich. Also habe ich mir gesagt 'Scheiß drauf! Wir arbeiten nicht mehr dran, wir werden eh immer zurück geworfen wegen anderer HH und deren Hunde'.
    Und seit ich so drauf bin, ist mein Hund cool! Sie läuft mittlerweile ohne mein Zutun an 98% aller Hunde ruhig vorbei und bei den restlichen 2% braucht sie noch eine Korrektur von mir (Abbruchkommando + Lob wenn sie runterfährt).

    Erklären kann ich es nicht, aber es gibt wirklich nur die Änderung in meiner Meinung bzgl. des Trainings :nixweiss:

  • Zitat

    Dazu möchte mal etwas schreiben. Lee ist (bzw. war) leinenaggressiv und das richtig. Ich habe wirklich Jahre an dem Problem gearbeitet und es wurde nie wirklich besser. So und dann kam der Punkt, an dem ich 'aufgegeben' habe. Ich habe keinen Weg gefunden, wie ich mit ihr am Problem arbeiten kann, wenn mir ununterbrochen (das ich nicht übertreiben!) Hunde in sie reinrennen. Und ich kann nicht verlangen, dass sie cooler wird, wenn sowas immer wieder passiert. Ich kann einen Hund blocken und auch zwei. Ab 3 Hunden aufwärts wird es für mich persönlich schwierig bis unmöglich. Also habe ich mir gesagt 'Scheiß drauf! Wir arbeiten nicht mehr dran, wir werden eh immer zurück geworfen wegen anderer HH und deren Hunde'.
    Und seit ich so drauf bin, ist mein Hund cool! Sie läuft mittlerweile ohne mein Zutun an 98% aller Hunde ruhig vorbei und bei den restlichen 2% braucht sie noch eine Korrektur von mir (Abbruchkommando + Lob wenn sie runterfährt).

    Erklären kann ich es nicht, aber es gibt wirklich nur die Änderung in meiner Meinung bzgl. des Trainings :nixweiss:

    Ich kann mir das schon sehr gut vorstellen. Hunde haben ein sehr feines Gefühl für unsere Stimmungen und nehmen sie sehr schnell auf und verhalten sich entsprechen. Ich habe auch immer wieder die Erfahrung gemacht, daß mein Hund alle Dinge sehr schnell lernt bei denen ich innerlich total klar und authentisch bin. Genau dann ist man nämlich auch extrem konsequent. Und Stimmungen übertragen sich sehr schnell auf den Hund.

    LG

    Franziska mit Till

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