Ich muss meinen Hund abgeben.:(

  • Hallo, ich habe eine 12 Wochen alte Aussie Hündin, diese ist total aufgeweckt und möchte wenn es nach ihr geht 24h Spielen, ausserdem verfolgt sie mich auf Schritt und Tritt, wenn ich auf Toilette gehe bellt sie meißt und fiebt. Draussen zieht sie nur an der Leine und beisst sogar mich. Jetzt klingt alles so als haette ich mich über die Rasse nicht wirklich Informiert, aber dies stimmt nicht. Ich habe Monatelang über diese Rasse gelesen und mich mit ihnen beschäftigt. Auch über die Erziehung habe ich mich Informiert... Nur Irgendwie bringen mir alle Tipps die ich gefunden habe bei ihr rein gar nichts.

    Leider ist dies nichtmal das grösste Problem.
    Ich bin 18 und Schülerin und allein wohnend. Natürlich weiss ich, dass ich alleine das nicht schaffen kann, und alleine wollte ich auch keinen Hund holen, da ich es dem kleinen und mir einfach nicht zugetraut habe.
    Dann habe ich meine Mutter gefragt, ob ich für eine Weile zu ihr ziehen kann und sie mir bei dem Hund helfen koennte. Sie hat zugestimmt. Es wäre ja Ideal gewesen, da sie zuhause Arbeitet und immer mal mit der kleinen Rausgehen kann und auf sie nen blick haben kann.

    Nun war der Tag da ..die kleine ist angekommen, sie ist eigentlich eine total liebe, nur sie zerstört alles, sie knabbert die couch an und bringt mich zum verzweifeln in der ersten Woche wollte ich sie eigentlich wieder zurueck geben , weil ich so fertig war. Meine Mutter macht mir auch noch druck das ich sie besser erziehen soll, aber wie soll ich einen 8 Wochen alten Hund in paar Tagen perfekt Erziehen? Geht halt nicht.. Nun musste meine Mutter Operiert werden und ich kuemmerte mich um einen Platz wo die kleine morgens waerend ich in der Schule bin untergebracht werden konnte. Ich war aufeinmal total überfordert, ich musste in die Schule, den Haushalt schmeissen und eine halbe Stunde zum Dogsitter morgens und Abends gehen...(ich weiss das ist zuviel für einen 11 wochen alten welpen) dazu machte mein Bruder noch mehr Müll. Da ich keine Zeit habe meine Mutter im Krankenhaus zu besuchen, ging mein Bruder alleine hin. Dieser erzaehlte mir vorhin, dass meine Mutter mir ein Ultimatum stellt, entweder ich kuemmere mich noch mehr um den Hund, sodass ich warscheinlich mich nichtmal mehr Duschen darf, oder ich soll ausziehen. Achja raus ging meine Mutter auch nie. Vielleicht die erste Woche.
    Ich bin einfach nur Fertig. Ich muss jetzt warscheinlich den Gedanken wieder hervorbringen die kleine wieder abzugeben, doch es bricht mir einfach das Herz, ich habe mich schon so sehr an sie gewöhnt. Ich würde sie ja in meine Wohnung mitnehmen, doch ich kann sie nicht 6h alleine lassen , sie würde durchbellen..:(
    Ich denke mal mir bleibt nichtmal eine andere Wahl sie wieder abzugeben...

    Ich bin Sauer auf meine Familie und auf mich.
    Hätte ich nur gewusst dass das so endet, haette ich niemals den Hund geholt...:(
    Mir tut die kleine wirklich so Leid, aber ich weiss das sie bei ihrem Züchter immer Willkommen ist und das sie dort
    Ein wundervolles Leben hat.
    Ich glaube ich schreibe diesen Artikel nichtmal um Antworten zu bekommen sondern um mal Luft zu sammeln, und mir im klaren zu werden.

    Danke fürs lesen..:(

  • Hmmm da steckst du aber in der Klemme.

    ja Erziehung dauert und dauert und dauert........das geht nicht so schnell.

    Ist auch schwierig den Hund in diesem jungen alter zu nem Sitter zu geben oder so......

    Oh mann, da weiß man gar nicht was man dir raten soll..........

    Du bist ja eh schon voll fertig und da helfen dir Vorwürfe gar nix. Die sollst du auch nicht bekommen.

    Warscheinlich ist es besser den Hund zum Züchter zurück zu geben damit er schnell in eine neue Familie vermittelt werden kann und er sich schnell an neue Menschen gewöhnen kann.

    Klar ist das schlimm für dich und du wirst wohl auch viel heulen. Aber du willst ja auch das es ihr gut geht und ich denke das wäre die vernünftigste Lösung.
    Auch für dich denn du bist ja auch total fertig über die momentane Situation.

    Wenn du zu einem späteren Zeitpunkt mal andere Lebensumstände hast kannst du dir ja wieder einen Hund zulegen (wenn es dann gut passt).
    Aber fang doch nicht gleich mit so anspruchsvollen Rassen wie Aussie an.
    Fang lieber mit "einfacheren" Rassen an. Das würde ich dir raten.

    Also ich würd sagen geh den Schritt, sei so stark und gib ihr ne neue Chance und verwirkliche deinen Traum vom Hund zu einem späteren Zeitpunkt.

  • ich schreib dir mal meinen ersten Gedanken auf, er wird dich nicht erfreuen aber es ist so:

    geb die kleine schnell zurück zum Züchter, jetzt hat sie noch sehr gute Chancen in ein paar Wochen könnte das schon anders aussehen. Es war dann zwar kein toller Star ins Leben für die Kleine, aber lieber so als das du später einen unerzogenen Hund der nicht alleine bleiben kann, der bellt und beißt ins TH abschieben mussst.

    der erste eigene Hund, dann ein Welpe, dann ein Aussi und dann alleine, Schule, gerade mitten im "Umbruch des Lebens" na Mahlzeit, selber Schuld sorry.

    Es wird ja einen Grund gehabt haben warum du von zu hause weg bist, da du 18 bist wird das noch nicht lange her gewesen sein, und nun wieder zurück. zumal es ja DEIN Hund ist und DU dich darum kümmern solltest wenn DU es alleine nicht schaffst dann solltest DU auch keinen Hund halten, schon gar nicht einen Welpen solch einer Rasse.

    So und nun lüncht mich -.-

  • Huhu,

    KamiKatZeChArLy:
    Ich glaube, jeder hier würde dir zustimmen, allerdings muss man ja manchmal unterscheiden, in welchem Thread sowas noch angebracht ist und in welchem nicht. Wenn jemand schon selbst eine unsanfte Landung hingelegt und gemerkt hat, dass alles falsch war, sollte man nicht weiter drauf rumhacken ;)

    MayatheTaps:
    ich kann mir vorstellen, wie du dich fühlen musst. Tut mir leid, dass es nun alles nicht so gelaufen ist, wie es geplant war.
    Ich finde es aber gut, dass du deine Kleine wieder zur Züchterin geben darfst. Sie findet sicherlich ein gutes Zuhause und kümmert sich gut.

    Vielleicht gibt es ja in ein paar Jahren mal einen Zeitpunkt, in dem du doch mehr Zeit hast und dir doch einen Hund holen willst. Es gibt ja auch ältere Hund im Tierheim, die das Alleinbleiben kennen, die Grunderziehung genossen haben und ein Zuhause suchen. Das lässt sich in den meisten Situationen eher umsetzen als die Erziehung eines Welpen. Eventuell wäre das zu einem späteren Zeitpunkt (wie auch xtina schon sagte) eine Option für dich.
    Du wirst ja nun gemerkt haben, dass man bei der Anschaffung eines Hundes etwas weitsichtiger und realistischer sein muss, daher würde ich auf jeden Fall noch warten. Erstmal über das nun hinwegkommen und die Schule abschließen. Und wenn du irgendwann weißt, dass du es schaffst, ohne dich von jemandem abhängig zu machen, der dich jederzeit sitzen lassen kann, dann würde ich nochmal drüber nachdenken (frühestens). Immerhin kann nicht nur die Mutter einen hängen lassen, sondern ebenso der Partner und und und. :sad2: Leider muss man mit sowas rechnen.

    Nun wünsch ich dir erstmal viel Kraft für die kommende Zeit. Behalte immer im Kopf, dass du das machst, was für die Kleine am besten ist, vielleicht ist es dann einfacher zu ertragen.

    Vanessa mit Sammy

  • Hm, eigentlich wolltest du ja keine Antworten, aber einige werden wohl trotzdem was schreiben.

    Willst du jetzt Tipps haben, was du machen kannst, um sie doch zu behalten oder willst du Unterstützung dafür haben, dass du sie abgeben sollst ?

    Also, Zeitpunkt, Rasse und Alter deines Hundes sind sicher alles andere als optimal, aber jetzt ist sie da und du musst dir was überlegen für den Fall, sie zu behalten. Zum Thema Überforderung deinerseits: Ich hab mich am Anfang auch so gefühlt, als würde man es nicht schaffen. Das wird sich legen. Ein Leben mit HUnd ist ja was komplett anderes, da muss man sich erst dran gewöhnen. Ich bin die ersten Wochen jeden Morgen aufgewacht und mir war speiübel, weil ich Angst hatte, dass ich das mit der Erziehung nicht schaffe. Das hat sich aber gelegt.

    Zum Thema Alleinebleiben. Deine Mutter ist doch bald wieder zuhause oder ? Setzt euch doch alle mal zusammen und beratschlagt, wir ihr das Alleinebleiben üben köönt oder sucht jemanden, der vormittags zu euch ins Haus kommt, dann muss der Hund nicht aus seiner gewohnten Umgebung. Generell musst du das wohl nochmal neu aufbauen, also bei Sekunden anfangen. Vorher etwas geistig auslasten, damit sie müde ist. Die Anknabberphase wird irgendwan vorüber gehen.

    Und du musst den Hund auch nicht, wie deine Mutter es fordert, den ganzen Tag beschäftigen, Hunde müssen auch lernen, dass es nach Gassi und TRaining auch Ruhephasen gibt, vor allem als Welpe.

    Eine Frage noch: Wie lange hast du den Hund schon ? Gib euch beiden Zeit und Gedult zum Ankommen und Eingewöhnen, das dauert, du darfst keine Wunder erwarten !!!

    Wenn es trotzdem nicht funktioniert, dann gib sie wieder zum Züchter, aber warte nicht zu lange, bevor du dich zu sehr an sie gewöhnst. Sie wird es wohl relativ schnell verkraften, sie ist ja noch jung. Ist dann natürlich blöd gelaufen und diese Zwischenstation hätte für den Hund nicht sein müssen, aber manchmal macht man eben unüberlegte Dinge, für deinen Hund wird die Welt auch nicht untergehen, wenn er zu einem neuen Besitzer kommt.

    Ich wünsch euch alles Gute !!!

  • Zitat


    der erste eigene Hund, dann ein Welpe, dann ein Aussi und dann alleine, Schule, gerade mitten im "Umbruch des Lebens" na Mahlzeit, selber Schuld sorry.

    ausser dass ich 'nur' einen halben aussie hab, war ich in genau dieser situation, und zusätzlich dazu auch noch kurz vor meiner matura. trotzdem hat es bei mir funktioniert, obwohl es auch Momente gab ihn denen ich total überfordert war, nicht weiter wusste und am liebsten den Hund zurückgebracht hätte, aber heute weiß ich dass dieser anstrengende Welpe die beste Entscheidung war die ich hätte treffen können.

    aber wenn du so gar keine Unterstützung von deiner Familie erhältst dann schließ ich mich meinen Vorgängern an, du solltest ihn zurückbringen. weil ich denke nicht dass es sinn der Sache ist sich einen Welpen zu holen und ihn dann stundenlang beim hundesitter zu 'parken', abgesehen davon dass man als Schüler meistens auch nicht das nötige Kleingeld für so eine Betreuung hat. ich hoffe dass es dir zumindest eine lehre war..

  • Ich denke die TS ist sich bewusst, dass es ein Fehler war und nu noch draufzuhauen ist wirklich nicht hilfreich. Es geht ihr schon mies genug.

    Liebe TS, dem Rat die Kleine zum Züchter zurück zu geben kann ich allerdings nur zustimmen, zumindest wenn sich wirklich keine Lösung finden lässt. So jung wie sie noch ist, hat sie gute Chancen schnell neue Besitzer zu finden. Ich hoffe dein Traum vom Hund wird sich irgendwann noch erfüllen, wenn die Voraussetzungen besser sind. Ich wünsche dir und deiner Kleinen jedenfalls alles Gute!


  • Meine Mutter kommt am Montag wieder, aber sie unterstützt mich nicht mehr, da die kleine ihr zu Anstrengend ist. Das jemand hierher kommt und auf sie aufpasst habe ichschon versucht, nur als sie die kleine kennen gelernt haben wollte niemand auf sie aufpassen, sie sei zu wild...Ruhephasen hat sie.
    Der "Dogsitter" ist der Vater von meinem Freund und wir sind dort regelmässig zum Essen. Sie ist genau 4 Wochen bei mir.

  • Wenn du keine Unterstützung hast, würde ich für die Kleine ehrlich gesagt auch ein neues Zuhause suchen :ka: was sagt der Züchter denn dazu, hast du schon mit ihm geredet? Nimmt er sie zurück?

  • Auch wenns dir sicher schwer fällt, gib die Kleine zurück zum Züchter. Du hast das
    ganze Schlicht unterschätzt und etwas fürs Leben gelernt. Einen Welpen zu haben und
    ihn aufzuziehen und aufwachsen zu sehen ist etwas wundervolles aber stellt auch
    Anforderungen. Und ist nicht immer so romantisch wie man es sich erträumt.
    Im Moment kannst du deinem Welpen nicht das bieten was er bräuchte.

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