Ich muss meinen Hund abgeben.:(

  • Ich stimme Kamikatzecharly zu... allerdings ist die Rasse des Hundes egal, finde ich.

    Es war sicherlich eine falsche Entscheidung den Hund jetzt zu holen, aber vielleicht kannst du ja mit deiner Mutter noch einmal reden wenn diese aus dem Krankenhaus wieder kommt.

    Ich glaube du hast dir die Erziehung ein wenig einfacher vorgestellt, aber das dauert nun einfach, ein Welpe kommt nicht fertig zur Welt.

    Ich wünsche euch dennoch alles Gute - und ich hoffe du triffst die richtige Entscheidung

  • Es tut mir furchtbar Leid für dich, dass alles so blöd gelaufen ist :-(

    Wenn du wirklich denkst, dass du sie abgeben musst und der Züchter sie nimmt, würd ich sie möglichst bald zurück bringen.

    Kopf hoch, der Zeitpunkt war einfach falsch und ihr hattet alle Pech. Manche Dinge kann man einfach nicht planen und so wie du schreibst hat auch deine Mutter die Situation falsch eingeschätzt. Aber v.a. seine eigenen Kapazitäten einzuschätzen lernt man meiner Erfahrung nach kaum anders als dadurch, über seine Grenzen zu stolpern. Ich weiß von mir, dass ich zw 17 und 18, zw 18 und 19, 19 und jetzt mich in solchen Dingen unglaublich viel entwickelt hab. Leider ist das manchmal tatsächlich recht schmerzhaft ;) Leider leider nicht immer nur für eine Person. Ich glaub, wenn man sein bestes gibt, kann man das nur akzeptieren.

    Viel Glück für alles weitere!

  • Ich finde es zeigt wirklich Größe, dass du hier schreibst.

    Hier schnarcht gerade ein 5 Monate alter Charmeur, der meist zum Glück sehr pflegeleicht ist. Der mich aber trotzdem an manchen Tagen zur Verzweiflung getrieben hat. Und ich bin ein sehr ausgeglichener Mensch ;)

    Ich denke es ist ganz normal, dass man sich überfordert fühlt und das nicht immer alles klappt. Nicht umsonst ist der Kummerkasten für Junghundebesitzer so gut besucht und die Freudeecke staubt hingegen ein... :)

    Vin knabbert zb nie etwas an. Wirklich ein Traum. Außer im Büro... Ich dufte schon über 100 Euro in Netzwerkkabel und Wickwapurup zur Salbung dieser investieren. Abgesehen von den netten Gesprächen mit meinem besorgten Chef.

    Doch mit jedem Tag lernt Vin dazu und entwickelt sich immer mehr zu einem tollen Gefährten. Es gibt immer wieder Tage, da macht er einen Riesen Schritt zurück. Dann denke ich an die Dinge die schon klappen und bin trotzdem stolz.

    Du bist gerade in der schwersten Phase und hast keine Unterstützung, das ist hart. Hätte ich Vin nicht ab und zu meinem Freund überlassen können, hätte man mich wohl einweisen können nach den ersten Wochen ;) Aber die Phase geht vorbei!

    Gehst du zur Hundeschule?

    Für mich war die erste Stunde in der Welpenstunde eine so große Erleichterung. Man trifft Leidensgenossen, sieht das alles ganz Normal ist und bekommt erklärt was richtig und was falsch ist. Das nimmt einem wirklich eine riesen Last von den Schultern. Wenn du deine Mutter überreden könntest zur 1. Stunde mitzugehen, könnte das evtl auch etwas bei ihr bewegen.

    Ich würde dir raten, geh in dich, überleg dir gut was du willst. Mach dir eine Liste von den Dingen die klappen und die nicht klappen. Überleg dir wo du hinwillst, was du dir wünscht. Stell deine Maus einem Trainer in einer Einzelstunde vor und besuche anschließend dir Welpengruppe. Setz dich dann mit deiner Familie zusammen und dann trefft ihr gemeinsam eine Entscheidung.

    Dem Hunde zu liebe solltest du dich schnell entscheiden. Jetzt hat sie noch alle Chancen.

    Ich Wünsche dir viel Kraft für die nächste Zeit!

  • in anbetracht deiner situation würde ich dir raten, dass du die kleine wieder zurück an den züchter gibst.

    du schreibst selber, dass deine mutter nicht wirklich mitziehen will - ich denke, selbst wenn sie mit viel überredung sagt, dass sie es nochmal versuchen will, werdet ihr in kurzer zeit wieder genau da sein, wo du im moment schon bist.

    ein munterer welpe ist schon für einen hundemenschen anstregend - aber für einen menschen, der mit hunden eher weniger am hut hat, geht das gar nicht. deine mutter scheint da eben zu den "nicht hunde menschen" zu gehören - was man akzeptieren sollte. so gesehen kann man es ihr eh schon hoch anrechnen, dass sie es wenigstens auf ihre art probiert hat.

    jetzt hat die kleine noch alle chancen auf ein gutes zuhause - gib ihr die chance.

    ich würd dir gern den ultimativen tipp geben, wie du deine situation ändern kannst - aber ich hab ihn leider nicht.

    ich wünsch dir und deinem welpen dennoch alles gute.

  • @TS
    Hallo,
    mit diesem Druck auf Deinen Schultern wirst Du nicht die Ruhe und Geduld finden, der kleinen Maus einen festen
    Halt zu geben, einen klaren Weg aufzuzeigen. Im Kopf hast Du Dich ja schon längst entschieden die Kleine wieder
    zum Züchter zurück zu bringen, dieses Gefühl wird jetzt zwischen Euch stehen, die kleine merkt Deine Verzweiflung und Zerrissenheit und wird dadurch eher noch wilder, weil der klare Weg fehlt. Gib ihr die Chance, neu anzufangen...

    Ich wünsche Dir Kraft und Selbstvertrauen bei der Wahl Deiner Entscheidung.

    Du schaffst das!!!!

    LG Steffi

  • Auch wenn es für dich schwierig ist, du mußt dir jetzt erstmal klar werden, für welchen Weg du dich entscheiden willst. Willst du ihn behalten? Dann mußt du nochmals ein ernstes Wort mit deiner Mutter reden (Ist sie denn schon wieder aus dem Krankenhaus?). Ein Welpe kann anfangs nun mal eben nicht lang allein bleiben und braucht zudem äußerst viel Betreuung und Erziehung, was du ja bereits gemerkt hast. Da müßen nun mal alle mitangreifen und zusammenhalten. Und es gibt immer wieder Phasen in denen man verzweifelt und nur noch heulten könnte. Aber dafür gibt es auch die schönen Seiten :smile: Auf jeden Fall würde ich dir eine Hundeschule empfehlen, die ihr zusammen besucht (also auch mit deiner Mutter)
    Wenn du ihn nicht behalten willst oder kannst: Dann gib ihn bitte möglichst schnell an den Züchter zurück. Noch ist er sehr jung und wird schnell eine andere Familie finden.
    Falls du dich für eine Rückgabe entscheidest: Vielleicht probierst du es beim nächsten Mal erstmal mit einem etwas älteren evtl. ruhigeren Hund z.B. aus dem Tierheim. Auch dort sitzen immer wieder gut erzogene Vierbeiner, die schon die Basisausbildung haben und auch allein bleiben können.
    Auch wäre es empfehlenswerter, wenn du bis nach der Schule oder sogar der Ausbildung wartest, bis sich dein Tagesablauf geregelt hat und du einschätzen kannst, welcher Hund zu dir passt. Denn auch wenn man sich theoretisch gut vorbereitet, praktisch sieht vieles anders aus. Und ein Hütehund, wie Aussie oder Border, stellt doch noch mal erhöhte Ansprüche an den Besitzer, besonders als Welpe.
    Aber egal wie du dich entscheidest, ich wünsch dir alles Gute! Egal ob mit deinem Welpen oder später mit einem anderen (Traum-)hund!

  • Liebe Forumsgemeinschaft, ich muss kurz sagen, dass ich es wirklich prima finde, wie mit dieser Situation umgegangen wird :) So viel Verständnis und Einfühlungsvermögen! Und natürlich trotzdem Hilfsbereitschaft. Bin grad ganz begeistert!

  • das hört sich alles nicht sonderlich gut an ich drück dir jedenfalls die daumen.

    was ich nur jedem empfehlen kann. so süß die tiere auch sind aber man sollte sich erst ab ca. 30 jahre ein haustier anschaffen. denn gerade in der zeit zwischen 20 und 30 jahren tobt man sich richtig aus man jobbt und lebt...

    ein tier gerade hunde brauchen viel zeit da ist es meiner meinung nach mit 18 viel zu früh...

    mir hat zum anfang auch sehr die zeit gefehlt und ich wollte immer mal weg gehen und da wartet dann der hund.

    sowas geht nicht.

    daher drück ich dir die daumen das du jemand lieben findest und das der abschied nicht zu sehr weh tut.
    schon nach kurzer zeit kann man ja schnell eine bindung aufbauen. alles gute

  • Zitat

    was ich nur jedem empfehlen kann. so süß die tiere auch sind aber man sollte sich erst ab ca. 30 jahre ein haustier anschaffen. denn gerade in der zeit zwischen 20 und 30 jahren tobt man sich richtig aus man jobbt und lebt...

    ein tier gerade hunde brauchen viel zeit da ist es meiner meinung nach mit 18 viel zu früh...

    mir hat zum anfang auch sehr die zeit gefehlt und ich wollte immer mal weg gehen und da wartet dann der hund.

    sowas geht nicht.

    Das kann ich so einfach nicht stehen lassen. Es gibt genug Menschen, die schon vor der 30 ein Haustier haben und damit super klarkommen. Schau dich alleine mal hier im Forum um, wie viele unter 30 sind und "trotzdem" sehr gut damit leben.
    Nicht jeder tobt sich (in solchen Ausmaßen) aus, dass man kein Haustier halten kann. Es gibt auch Studenten, Azubis und und und, die alles gut schaffen können ;)
    Feiern gehen kann man trotz Hund, nebenbei jobben kann man trotz Hund, man muss es nur richtig planen, dann geht das. Man sollte sich nur im Klaren sein, welche Grenzen das Tier mit sich bringt. Dass man nicht spontan mal ein Wochenende rumreisen kann, ohne sich um die Unterbringung des Hundes zu kümmern. Bestenfalls sollte man alles so planen, dass man unabhängig von anderen Menschen sich und sein Tier versorgen kann (sonst endet es evtl. wie in diesem sehr traurigen Fall).
    Außerdem ist es glaube ich nicht verkehrt, wenn man schon früh lernt, mit Verantwortung umzugehen. Auch das kann den Charakter formen, unzwar in positiver Weise. Ich finde es persönlich besser, wenn m/w,25Jahre, mit Hund sinnvollen Beschäftigungen nachgeht, als wenn sie oder er sich im Alkoholrausch durch Clubs schwingt und sich "austobt". So kann man das ja auch sehen :smile:

    So, das musste ich loswerden, entschuldige :ops:

    ____________

    Aber zum Thema: Wie ist es nun ausgegangen? Ist der Hund wieder zu der Züchterin gegeben worden? Hat sich eine andere Lösung gefunden?

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