Wer braucht eine Hundeschule?
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Hallo Ihr!
Ich möchte mal eure Meinung zur Aussage einer Hundetrainerin im
Rahmen eines Seminars, die mich irgendwie beschäftigt:"Hundeerziehung ist so was von einfach. Hundeschulen brauchen nur
Menschen die auch sonst im Leben nicht klar kommen."Böse, oder ist was wahres dran?
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Hi,
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Die Aussage ist für mich Blödsinn, denn als unerfahrener HH und dann vielleicht noch mit einem Hund mit schwieriger Vorgeschichte ist Hilfe auf jeden Fall wichtig. Für mich wäre es jetzt keine Hundeschule sondern immer lieber ein kompetenter Verein, aber gute Trainer sind für mich das A und O.
Wie hat sie sich denn ihr Wissen erarbeitet? Bei reinen Trockenübungen? Ich finde die Aussage von ihr arrogant...
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Es ist sehr provokant formuliert.
Ich sehe es so, dass die Menschen immer unselbstständiger werden und für alles ein Patentrezept an das sie sich halten können präsentiert bekommen. Viele verlassen sich nicht mehr auf ihr eigene Beobachtungsgabe und Bauchgefühl sondern brauchen andere Menschen, die sie an die Hand nehmen.
Nicht unbedingt alle, aber sehr viele.
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Jain

Det is eben wie reiten lernen
Man fängt an und wackelt aufm Pferd rum, fällt auch ma runter, macht Fehler Dann ist man eines Tages soweit das man keine Reitschule mehr braucht ( nurnoch ab und zu eien der drüberschaut
)Oder Fahrschule, erst wügt man die Karre ab, Jahre später knallt man übern Ring

Ich würd jetzt auch nicht in die Hundeschule gehen, habs aber grad Gestern meiner Tante geraten weil erster Hund und abgewürgt und wackelig

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Jain
Ich hab von anfang an keine Hundeschule gebraucht,
und das trotz Problemhund.
Ich habe nach meinem Gefühl gehandelt mich viel belesen,
und ich muss sagen ich habe von meinen Hunden mehr gelernt als in irgendeiner Hundeschule.Ich bin aber im Hundeverein,zählt ja auch zur Hundeschule,
aber nicht wegen irgendwelchen Zipperlein sondern weil ich Hundesport machen möchte,
und ich kann mir die Geräte ja schlecht alle selber kaufen ^^ -
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Mit Tammy bin ich nicht in die HuSchu gegangen.Mit Joke besuche ich den Welpenkurs,wir brauchen ihn aber nicht.Ich mache das primär weil Joke da sichtlichen Spass hat.
Auffällig ist allerdings,das sich dort viele HH rumtreiben,die keine Lust haben sich intensiv mit dem Hund zu beschäftigen.Die meisten gehen 1x d.W da hin und der Drops ist gelutscht.Zu Hause liegt die Erziehung brach weil man ja schon die Huschu besucht,das muss reichen.
Wundern tun sie sich dann nur,das keine Fortschritte zu verzeichnen sind. Das ist nicht repräsentativ für alle HH die Huschus besuchen,es fällt mir nur bei uns auf.
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Die Aussage ist für mich totaler Schwachfug!
Es kommt doch immer auf den HH und dessen Hund an. Ist der HH unerfahren und hat so seine Probleme mit dem Hund kann eine Hundeschule sehr förderlich sein.
Hat der Hund eine gewisse Vorgeschichte und man hat zig Baustellen,gilt dasselbe.
Und wenn man sich selber nicht mehr zu helfen weiss ist es doch prima das es sowas gibt
Ich kenne einige HH´s die mit ihren Ersthunden in Hundeschulen waren,sich ein gewisses Grundwissen angeeignet haben und dann mit ihren nachfolgenden Hunden nicht mehr in Schulen gegangen sind eben weil sie dann in etwa wussten worauf es ankommt und wie man was am besten angehen kann.
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Hundeschulen sind gut für
- unerfahrene Hundebesitzer
- Besitzer, die sonst keine Chance haben, in großen Gruppen an der Konzentration des eigenen Hundes zu arbeiten (hier im Alltag seh ich dadurch viel Probleme, da es viele für unnötig halten ... der Hund, der alleine super funktioniert, ist viel zu erregt in Gegenwart von anderen, um vernünftig mit dem Besitzer zu arbeiten)Sonst mag ich Hundetrainer bei Problemen und Denkanstößen, auch wenn ich mit meinem Leben und meinen Hunden sehr wohl klar komme

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Guten Morgen euch allen,
die Aussage finde ich sehr provokant und natürlich viel zu stark verallgemeinert.
Ich glaube, es gibt eben verschiedene Menschentypen. Der eine ist eher Autodidakt (dazu zähle ich mich mal) und der andere möchte Neues lieber nach Anleitung und unter Betreuung lernen. Wenn beide Wege zum Ziel führen, ist doch gut.
Ein bißchen verwunderlich finde ich es schon, das gerade eine Hundetrainerin, die ja von diesen Menschen lebt, eine solche Aussage macht

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Ich denke, dass wenn man verstanden hat, wie lernen funktioniert man grundsätzlich gut alleine klar kommt. Vielleicht hakt es mal an irgendeiner Stelle, oder es schleichen sich Fehlerchen ein, die aber vielleicht so unbedeutend und unauffällig sind, dass sie den Halter nicht wirklich stören.
Leider sind Eigenwahrnehmung und Aussenwirkung aber nicht immer übereinstimmend und eigener Leidensdruck und der von anderen kann arg auseinander klaffen.
Ich sehe hier VIELE Hundehalter, die wenn man sie fragt, keine Probleme mit ihrem Hund haben und daher überhaupt keine Veranlassung sehen, mal einen Trainer hinzuzuziehen - logisch!
Fragt man den Hund oder die Umwelt (Nachbarn, andere Hunde, unschuldige Passanten) bekommt man eine GANZ andere Antwort...Braucht man eine Hundeschule? Nö, man kann ja auch ohne Fahrschule Autofahren lernen gell? Aber ob man dann alle Verkehrsregeln beherrscht und wirklich effizient "fährt" ist eine GANZ andere Sache.
- Vor einem Moment
- Neu
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