BARF - Allgemeiner Talk-Thread Teil II
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Hummel -
10. März 2012 um 21:13 -
Geschlossen
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Ob und wie gut ein Hund Gemüse verdaut dürfte außerdem stark von der bestehenden Darmflora abhängen. Denn die Pflanzenzellwände werden ja von symbiotisch lebenden Darmbakterien aufgespalten nachdem die Salzsäure ihre Vorarbeit geleistet hat.
Das wiederum erklärt auch, warum sich ein Hund an einen hohen Gemüseanteil gewöhnt und den besser verdaut - werden die Darmbakterien regelmäßig mit Nahrung versorgt, sind auch mehr da...Übrigens - Felix erhält einen Teil der pflanzlichen Kost püriert und einen Teil am Stück. Der Kot sieht immer homogen aus.
Diese Aussage "grundsätzlich nicht auf das Verdauen von reinen Gemüsen- oder Obstportionen spezialisiert" finde ich sehr gelungen.
Wer hätte das gedacht... Nach diesem einleitenden Satz kann ich den Rest schon nicht mehr für voll nehmen.Es geht ja nicht nur ums verdauen, es geht darum, dass die Nährstoffe und Vitamine vom Darm oder wo auch immer aufgespalten und dem Körper zugeführt werden. Und dafür fehlt eben das Enzym, um da halt ranzukommen. Mei, ich kanns net erklären

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Generell kann ich mir das nur schwer vorstellen, dass das Zerkauen von Obst und Gemüse nicht reichen soll.
Dummerweise kauen Hunde aber nicht gründlich, nicht so, dass schwerer verdauliche Nahrung bereits im Maul ausreichend zerkleinert und aufgeschlossen wird.
Deswegen macht entweder pürieren oder erhitzen oder beides zusammen einen riesen Unterschied für die Verdaulichkeit aus.Zu den Apfelkernen:
Meine Hunde fressen jeder im Moment sicher 10 - 12 Äpfel. Sie lieben Fallobst nunmal. Mit Kernen!
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Also wenn meine Möhren zerkauen, eines der wenigen Sachen die sie wirklich kauen, schaut das im Häufchen dann aus wie grob geraspelt.
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Ob und wie gut ein Hund Gemüse verdaut dürfte außerdem stark von der bestehenden Darmflora abhängen. Denn die Pflanzenzellwände werden ja von symbiotisch lebenden Darmbakterien aufgespalten nachdem die Salzsäure ihre Vorarbeit geleistet hat.
Die meisten Dinge, die man aus dem Gemüse- und Obstanteil des Futters für den Hund verwerten möchte, werden im Dünndarm aufgenommen. Wenn sie denn in verdaulicher Form vorliegen. Im Dünndarm wird die Nahrung durch körpereigene Enzyme verdaut und dann aufgenommen
Die Darmflora existiert aber erst im Dickdarm, hier findet die Zersetzung schwer verdaulicher Bestandteile durch Mikroorganismen statt.
Zu einem Teil werden die Stoffwechselprodukte dann auch noch auf genommen, vieles ist dann aber schon für den Körper verloren. -
Ob und wie gut ein Hund Gemüse verdaut dürfte außerdem stark von der bestehenden Darmflora abhängen. Denn die Pflanzenzellwände werden ja von symbiotisch lebenden Darmbakterien aufgespalten nachdem die Salzsäure ihre Vorarbeit geleistet hat.
Das wiederum erklärt auch, warum sich ein Hund an einen hohen Gemüseanteil gewöhnt und den besser verdaut - werden die Darmbakterien regelmäßig mit Nahrung versorgt, sind auch mehr da...Eine hypothetische Frage ...
Viele Hunde fressen ja auch Kot von potentiellen Beutetieren. Im Kot sind entsprechende Bakterien vorhanden.
Wenn ich dem Hund jetzt absichtlich entsprechende Bakterien zuführe - gibt's z.B. für Nager als Pulver zu kaufen falls die Durchfall haben oder Antibiotika bekommen, oder auch direkt den Kot eigener Tiere mit verfüttern
ähnlich einer Kot-Kur, die es ja auch für Menschen gibt - erhöhe ich damit seine Fähigkeit, das Gemüse effizient zu verdauen und die Nährstoffe aufzunehmen?
Rein hypothetisch, nicht hauen bitte
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mag denn gar niemand mehr was zu meiner eigentlichen Frage sagen?
geht getrocknetes Gemüse auf Dauer? -
Das kannst du gerne im WWW nachlesen
Eine interessante Art und Weise, sich an einer Debatte zu beteiligen. Klatsch, Hypothese aufgestellt - Quellen möge jeder bitte selbst googeln.

Zu dem Link, der hier zwischenzeitlich aufgetaucht ist: Das stammt von einem Anbieter von Gemüseflocken o.ä. - da ist die Tendenz ja wohl klar.
Ich hab in letzter Zeit da mal ein bisschen reingebohrt...
Einerseits richtig, andererseits auch nicht.Die meisten Fleischfresser nehmen pflanzliches Futter ja vor allem mit den Futtertieren auf. Sprich, sie fressen ja die Darmfüllung der Vegetarier mit und erhalten damit ihren pflanzlichen Anteil am Futter. Das ist zu diesem Zeitpunkt allerdings zerkleintert und "vorverdaut". Das stellt man mit dem Pürieren nach.
Auf der anderen Seite haben gerade Hunde eine sehr starke Magensäure. Sie ist in der Lage Knochenstücke zu verdauen. Sie kann auch die Zellwände der Pflanzenzellen zersetzen - wenn sie denn genügend Zeit bekommt.Ich denke, dass es vom Magen des Hundes, von der Zeit der Magen-Darm-Passage, von einer Gewöhnung (Verdauung passt sich an) und vom Gemüse abhängt, wie stark das verdaut wird.
Wenn man im Output nichts mehr sieht, kann man auch davon ausgehen, dass es größtenteils zerlegt wurde.Wenn ich das richtig im Kopf hab, verlangsamt zumindest beim Menschen Fett den Verdauungsvorgang. Deshalb ist es naheliegend, dass das Gemüse bei gleichzeitiger Ölgabe oder kombiniert mit fettem Fleisch besser verdaut wird.
Alles in allem - die Frage ob pürieren oder nicht, hängt stark vom Hund ab. Wenn der Output sehr homogen ist und keine Stücken mehr aufweist, sind Stückchen genauso gut wie Püriertes.
Hier gibt es in aller Regel das Gemüse/Obst zusammen mit Öl/Fett/Butter. Der Kot von allen drei Hunden ist ziemlich homogen. Von daher hätte ich schon gesagt, dass es auch verwertet wird.Waschbären etc. fressen übrigens tatsächlich Obst (Fallobst). Marder auch sehr gerne Kirschen (erkennt man ja an den Kirsch-Kern-Häufchen). Haben die da das selbe "Problem" wie Hunde? Oder ist der Hund hier ein Einzelfall?
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Ich denke die, aber hab mir ehrlich gesagt noch nie wirklich gedanken darüber gemacht, das es darauf ankommt wie das Gemüse getrocknet wurde.
Wenn es gefriergetrocknet ist, direkt nach der Ernte, sollten ja kaum Vitamine verloren gehen. In dem Sinne wäre es eine gute Alternative mit entsprechend guter Lagermöglichkeit.Beim Obst habe ich noch nie etwas entsprechendes gesehen. A
Aber wie gesagt, bis zu deiner Frage hab ich mir noch keine Gedanken darüber gemacht.
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wie finde ich denn raus, wie die Flocken getrocknet wurden?

Ich wollte die Lunderland Flocken nehmen, also die Gemüsemix Flocken und den Fruchtmix. Und dazu dann halt passende Kohlenhydrate.
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Also ich würde mir wegen der getrockneten Flocken echt keine Gedanken machen, das geht bestimmt.
Und wenn bei euch mal was Gemüse übrig bleibt oder du doch mal Lust auf die Zubereitung hast, kannst du ja immer noch was frisches geben. - Vor einem Moment
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