• Hallo,

    hatte gestern schonmal geschrieben. Meine kleine Labbimaus hat Zwingerhusten. Wir haben Sie seit letzten Samstag und sie hat den Zwingerhusten schon mitgebracht. Woher weiß man nicht so wirklich. Die Vorbesitzer sind seit Abgebe nicht mehr zu erreichen.
    Die Nacht von Samstag auf Sonntag war echt übel. Folge TA-Besuch am Sonntag morgen mit Aufbauspritze und Hustensaft. Angeblich kein Zwingerhusten. Montag war dann auch besser aber Dienstag ist es dann echt übel geworden. Wir wieder zum TA und Dieagnose Zwingerhusten. Antibiotika wurde gespritzt und seit Donnnerstag bekommt die kleine von mir Antibiotikatabletten. Wurde auch besser deutlich sogar und seit gestern Abend wird es wieder schlimmer.
    Wir fahren auf jeden Fall nachher noch zum TA. Was mir neben dem ganzen husten auffällt ist das die kleine sich unglaublich viel knabbert und das überalle. Flöhe würde ich erstmal ausschließen. Außerdem hat sie eben beim schlafen richtig richtig doll gezuckt. Hab mich total erschrocken.
    Habt ihr einen Tip was ich der Kleinen gutes tun kann?

    LG und schon mal danke

  • Guck, das sie genug trinkt, ggf Nassfutter, Reis mit Hühnchen u.ä. und frag den TA mal nach homöopathischen Schleimlösern bzw Hustenstillern. Wir hatten letztes Jahr hier eine Epidemie und Frodo hatte geschlagene 8 Wochen lang Husten, mit Auswurf, brechen... das volle Programm. Aber unsere TA ist gegen Antibiotika und hat gesagt, das muß der Körper mit fertig werden. Frodo hat "Husteel" bekommen, damit wurde es deutlich besser, leichter abzuhusten. Ist halt Arbeit, ständig den Hund abwischen, Handtücher auslegen, Futter kochen.
    Zwingerhusten ist ja eine Viruserkrankung, da hilft kein Antibiotika, das ist gegen die Sekundärinfektion mit Bakterien. Im Prinzip wie Grippe bei uns, die dann eine Bronchitis zur Folge hat.
    Ich kann dir echt nur raten viel Ruhe, keinen Stress, keinen Hundekontakt, geh mit ihr dort, wo wenig andere Hunde sich lösen und versuch mal Globuli oder Schüssler, aber mit Absprache, nicht selbst rumdoktern. Den Virus muß der Körper selbst bekämpfen, die Gefahr einer bakteriellen Infektion kannst du so gering wie möglich halten.

    Zum Thema knabbern: vielleicht ist es eine Begleiterscheinung oder Nebenwirkung der Medis? Antibiotika haben oft Ausschlag und Juckreiz zur Folge. Das kann der TA aber leicht rausfinden.

    Ach mensch, mir tut das immer so leid, wenn man denen beim Kränkeln zugucken muß und nix tun kann. :verzweifelt:

    Gute Besserung!!!! Toi,toi,toi

  • Hier scheint es sich ja um ein gesundheitlich angeschlagenes "Überraschungspaket" zu handeln. Da brauchst Du einen guten Tierarzt, der den Hund komplett durchcheckt.

    Zwingerhusten ist für einen ansonsten gesunden Hund nicht soo schlimm, hatten wir auch schon mal. Meide aber unbedingt andere Hunde, sonst löst Du eine Epidemie aus.

  • Zitat

    Hier scheint es sich ja um ein gesundheitlich angeschlagenes "Überraschungspaket" zu handeln.


    Das befürchte ich auch.
    Auch halte ich die Begründung "Zeitmangel" als Abgabegrund der Vorbesitzer für lediglich vorgeschoben.

    Ich denke auch, dass Ihr nicht drumherum kommt, den Hund einmal komplett durchchecken zu lassen. Vermutlich wird da noch einiges auf Euch zukommen (Sorgen, Kosten, etc.).

    Wisst Ihr denn wo die Vorbesitzer den Hund her haben und ob er z. B. geimpft und regelmäßig entwurmt wurde?

    Wir drücken Euch auf jeden Fall die Daumen :gut: .

  • Danke erstmal für eure antworten.

    Kotprobe habe ich schon "genommen" die nehme ich nachher mit. Hoffe mal das es nicht schlimm ist das die von heute morgen ist.

    Das ist ganz klar das wir andere Hunde meiden. Ich möchte da niemanden anstecken wenn ich es vermeiden kann. Habe unsere Nachbarn die zwei Hunde haben auch schon gewarnt. Die waren sehr dankbar ;)

    Auf was sollte ich achten, was der TA auf jedne Fall checken sollte? Als obeim letzten mal hat sie nach Flöhen geschaut, abgehorcht und mehr nicht wirklich gemacht.

    Geimpft soll die Maus sein, wir haben zumindestens einen Impfpass bekommen. Die Nummer stimmt zumindestens mit dem Chip überein. Es fehlt jedoch noch die Tollwut-Impfung.Aber das können wir ja erst nachholen wenn sie gesund ist.

    Entwurmt soll sie angeblich sein, aber wir haben letzte Woche schon gleich Wurmkur bekommen und zwar so als wenn sie noch nie eine bekommen hätte (für 3 mal alle 4 Wochen). Wollte damit aber auch warten bis sie fitter ist.

    Die Geschichte wie wir zu ihr gekommen sind ist so wie so sehr strange. Wir hatten sie im Internet gesehen und uns sofort verleibt. Zwei Tage später sind wir auch zu den Leuten gefahren und haben sie geholt. Mal abgesehen davon das sie uns einen Hund verkauft haben der krank ist ist er auch jünger als angegeben (4 statt 5 monate). Die Leute hatten sie genau 8 Wchen vorher gekauft und die kleine war zwischendurch noch wieder 6 wochen bei den züchtern. Sie hatte es echt nicht wirklich gut in der vergangenheit. Musste im Badezimmer wohnen und war vor uns noch nie spazieren. Die hatte nicht mal Leine und Halsband oder irgendetwas. Da gruselt mich es schon wieder :gott:

  • Also ich glaube wenn es so ein Gesundheits-Überraschungspaket ist, würde ich alles mögliche testen. Je früher man eventuelle Krankheiten findet umso besser.
    Ich würde also folgendes machen:
    1) Kotprobe untersuchen (machst du ja schon :) )
    2) an den Stellen wo sie sich vermehrt kratzt, eine Hautprobe entnehmen um auf Milben zu testen
    3) Blutuntersuchung machen
    ansonsten, die normale Allgemeinuntersuchung, will heißen:
    in die Ohren gucken ob dreckig, ins Maul reinschauen, abtasten, abhorchen.
    Dann würde ich den TA mal in den Impfpass reinschauen lassen, was noch alles geimpft werden muss.
    Sonst fällt mir jetzt auf Anhieb nichts mehr ein, habe aber bestimmt etwas vergessen :) .
    Viel Glück mit eurer Maus!!!

    ps: habt ihr irgendwelche Beweise zu den Haltungsbedingungen, die Amy vorher hatte?? Da könnte man mal überlegen das VetAmt oder sowas einzuschalten.. damit die sich nicht wieder einen Hund holen.. :ka:

  • Nein, Beweise haben wir leider nicht. Es ist alles nur aus Erzählungen und das was wir dort vor Ort gesehen haben. Davon macht man ja keine Bilder. Ich wollte auch mit der kleinen Maus einfach nur weg.
    Was die uns für einen Mist erzählt haben frag nicht nach Sonnenschein.
    Angeblich spielt sie nicht. Also hier spielt sie sehr schön mit Leckerchenball, Zottel, Socke usw...zwei Quitschies haben wir schon begraben :-)
    Sie hat auch in der Dusche geschlafen weil sie keine Körbchen oder so mag. Also hier liebt sie Körbchen und Kissen und liegt auch gerne mal auf der Couch und schleicht sich Nachts ins Bett.

    Den Impfpass hat der TA schon gecheckt und halt festgestellt das Tolwut noch fehlt.

  • Das mit der Tollwutimpfung ist nicht schlimm ;)

    Am besten soll die Impfung gegen Tollwut ohnehin erst nach dem Zahnwechsel gegeben werden. Dadurch erreicht man nämlich einerseits ausreichenden zeitlichen Abstand zu anderen Impfungen und außerdem vermeidet man damit, dass der Hunde-Organismus zu stark durch den Cocktail von Impfungen belastet wird. Denn Nebenwirkungen und auch Impfschäden potenzieren sich mit der Anzahl der gleichzeitig verabreichten Impfungen.

    Auch besteht durch frühe Tollwutimpfungen die Gefahr, dass der Zahnwechsel gestört wird und die Milchzähne entweder schlecht ausfallen oder die bleibenden Zähne evtl. Deformationen haben können.

    Generell sind Impfungen während des Zahnwechsels zu vermeiden, da in der Zeit das Immunsystem sowieso auf Hochtouren läuft und nicht noch zusätzlich belastet werden sollte.

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